NPD Niedersachsen: Eigenfeld als „Konkurs-Verwalter“
„Ein Landesvorsitzender der für Jüdische Straßennamen im Stadtrat stimmt... Das gefällt dem Apfel. Ist ja seriös...“, kommentierte gestern der Neonazi Dieter Riefling die Wahl Ulrich Eigenfelds zum neuen NPD-Landeschef in Niedersachsen. Er spielte damit auf einen Vorfall an, der auf dem rechtsextremistischen Hetzportal „Altermedia“ für eine lebhafte Diskussion gesorgt hatte.
Mitte Februar war dort ein Brief eines „enttäuschten Wählers“ veröffentlicht worden. Darin warf der unbekannte Autor dem Oldenburger NPD-Stadtrat Eigenfeld vor, für einen „Judenantrag“ votiert zu haben. Der Hintergrund: In der niedersächsischen Großstadt sollte eine Straße zu Ehren des ehemaligen Landesrabbiners und Trägers des Bundesverdienstkreuzes, Leo Trepp, kam sie nur noch auf 0,8 Prozent und fiel damit aus der staatlichen Teilfinanzierung. Mit einem neugegründeten Landesverband „Der Rechten“ hat sie außerdem Konkurrenz im eigenen Lager bekommen.
Mitte Februar war dort ein Brief eines „enttäuschten Wählers“ veröffentlicht worden. Darin warf der unbekannte Autor dem Oldenburger NPD-Stadtrat Eigenfeld vor, für einen „Judenantrag“ votiert zu haben. Der Hintergrund: In der niedersächsischen Großstadt sollte eine Straße zu Ehren des ehemaligen Landesrabbiners und Trägers des Bundesverdienstkreuzes, Leo Trepp, kam sie nur noch auf 0,8 Prozent und fiel damit aus der staatlichen Teilfinanzierung. Mit einem neugegründeten Landesverband „Der Rechten“ hat sie außerdem Konkurrenz im eigenen Lager bekommen.
Foto: Salander-ahron, Lizenz: CC