NPD-Kandidaten abgeschlagen

Duisburg/Völklingen/Velten – Bei den zeitgleich zu den Bundestagswahlen zu treffenden Entscheidungen für die Ämterbesetzung der Oberbürgermeister in Duisburg und Völklingen landeten die NPD-Bewerber ganz weit hinten.

Dienstag, 26. September 2017
Redaktion

Melanie Händelkes schaffte in Duisburg lediglich 3,35 Prozent. Otfried Best sammelte in Völklingen gerade einmal 3,5 Prozent der Stimmen. In der brandenburgischen Kleinstadt Velten im Landkreis Oberhavel stellte sich Robert Wolinski von der NPD, der in der Vergangenheit bereits mehrfach als Strippenzieher bei der Organisation von Rechtsrock-Konzerten aufgefallen ist, zur Bürgermeisterwahl und erzielte dabei einen Stimmenanteil von 5,6 Prozent.

OB-Kandidat Otfried Best bleibt unterdessen gleich im Propagandamodus. Für die NPD will er sich am 30. September in Saarbrücken an der Demonstration „Asylflut und die Folgen“ von der selbst ernannten „Bürgerinitiative Bündnis Saar“ beteiligen. Allein die angemeldete Beteiligung zeigt, um wes' Geisteskind es sich bei dieser rechtsextremen Gruppierung handelt. So sollen als Redner auch Jacky Süßdorf (NPD), Florian Grabowski („Die Rechte“), „Reichsbürger“ Curd Schumacher, Detlef Walk („Nationaler Widerstand Zweibrücken“) und der ehemalige Führungskader der Jungen Nationaldemokraten Achim Ezer („Christliche Patrioten Deutschland“) auftreten. (hf)
 

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