von Marc Brandstetter
   

NPD-Bundesvorstandsmitglied Patrick Wieschke wegen NSU-Kontakte im Visier der Fahnder

Trotz gegenteiliger Beteuerungen des NPD-Parteipräsidiums verdichten sich die Hinweise, dass neben dem ehemaligen thüringischen Landesvize Ralf Wohlleben auch der derzeitige Bundesorganisationsleiter Patrick Wieschke den NSU unterstützt haben soll.

„Die NPD weist jeden Zusammenhang zwischen unserer Partei, unseren Zielen, unserer Programmatik und unserer praktischen Arbeit mit der mutmaßlichen Tätergruppe oder anderen außerparteilichen Vereinigungen zurück, die Gewalt als legitimes Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele betrachten“, hatte die NPD-Führung per Pressemitteilung am 6. Dezember verlauten lassen. Die Luft wird langsam dünn, ein erneutes Verbotsverfahren droht. Die Partei versucht, ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen. In akribischer Arbeit setzen die Behörden ein Puzzle zusammen, das ein erschreckendes Bild zeigt: Offenbar sind die Verbindungen einzelner NPD-Funktionäre zur Zwickauer Zelle enger als bislang bekannt.    

Blut ist bekanntlich dicker als Wasser. Und Netzwerke aus der Vergangenheit halten bis in die Gegenwart. Wie im Fall von Patrick Wieschke, dem Bundesorganisationsleiter der NPD. Ebenso wie die drei Mitglieder der Zwickauer Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) stammt Wieschke aus Thüringen. Bislang hatte er angegeben, mit Beate Zschäpe, der einzigen noch lebenden NSU-Terroristin, nie ein Wort gewechselt zu haben. Er habe die Frau Mitte der neunziger Jahre nur zwei Mal gesehen, ein persönlicher Kontakt habe nicht bestandenen.

Nun sind neue Vorwürfe öffentlich geworden: Der Eisenacher soll am 3. November 2011, dem Tag vor dem letzten Bankraub von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, deren Komplizin Zschäpe bei sich aufgenommen haben. Bereits in der letzten Novemberwoche hatte ihn das BKA deswegen befragt. Wieschke bestreitet dies – bei der Frau, die in seiner Wohnung zu Gast gewesen sei, habe es sich um seine Freundin gehandelt. Ob er mit dieser Behauptung durchkommt, ist fraglich. Aus Ermittlerkreisen war nämlich zu vernehmen, dass Polizeihunde, die nach Spuren des Mörder-Trios in Wieschkes Wohnung suchten, angeschlagen haben.

Außerdem kannte Wieschke Ralf Wohlleben, den ehemaligen thüringischen NPD-Spitzenkader, der gemeinsam mit den drei mutmaßlichen NSU-Aktivisten im „Thüringischen Heimatschutz“ (THS) aktiv war, und unterhielt selbst nach dessen Rückzug aus der NPD engen Kontakt.

Wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung berichtet, soll der inhaftierte ehemalige NPD-Landesvize Ralf Wohlleben bis in die jüngste Vergangenheit hinein Kontakte zur Zwickauer Zelle gepflegt haben. Wohlleben steht unter Verdacht, den drei Rechtsterroristen eine Schusswaffe und Munition besorgt zu haben. Die Behörden gehen davon aus, dass er von den Taten des NSU gewusst haben muss. Deshalb lautet sein Haftgrund auf Verdacht der „Beihilfe in sechs vollendeten und einem versuchten Mord“.

Offensichtlich sind die Ermittlungen gegen den Gründer des NPD-Ortsverbandes Jena schwieriger als erwartet. Zwar konnte bei einer Durchsuchung seiner Wohnung ein Computer beschlagnahmt werden, die darauf enthaltenen Dateien sollen jedoch so gut verschlüsselt sein, dass sich selbst Spezialisten bislang daran die Zähne ausbeißen.  

Wieschke selbst ist ebenfalls kein unbeschriebenes Blatt. Schon als Schüler war er in rechtsextremistischen Kreisen aktiv. Schlagzeilen machte der Neonazi mit seiner ausgeprägten Gewaltbereitschaft. 2002 war er wegen Anstiftung zur Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion und Sachbeschädigung zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren und 9 Monaten verurteilt worden. Fast zeitgleich brummte ihm das Amtsgericht Eisenach zusätzlich eine siebenmonatige Jugendstrafe wegen Körperverletzung auf. Mit seiner Wahl in den Bundesparteivorstand dürfte sich die NPD ein braunes Ei ins Nest gelegt haben, das nun zum Verhängnis werden könnte. Eine Eigentor kurz vor Spielende, sozusagen.

Dem MDR sagte der Thüringer, auch ein eventuelles NPD-Verbot könnte ihn nicht stoppen. Er würde „den Kampf um ein sozial gerechtes und deutsches Deutschland nicht aufgeben“, sondern sich anderweitig im „Kampf unseres Volkes“ betätigen. Wohin dieser Weg führt scheint klar, zurück zu seinen Wurzeln, wieder in die militante Kameradschafts-Szene. 

Unterdessen bringen die Aktivitäten von Wieschke auch die NPD-Fraktion im Schweriner Landtag in Erklärungsnot. Dort hatte er 2007 ein Praktikum abgeleistet. Danach sollte der mehrfach vorbestrafte thüringische Landesgeschäftsführer als Referent für die Fraktion arbeiten, was jedoch scheiterte, da er kein sauberes Führungszeugnis vorlegen konnte. Der damalige Fraktionssprecher Stefan Rochow räumte laut Nordkurier ein, „man habe über Wieschkes Vergangenheit Bescheid gewusst“. Sein Chef Udo Pastörs sah die geplante Einstellung sogar als „Resozialisierungsmaßnahme“. Pastörs, der vom Amstsgericht Saarbrücken im Mai 2010 wegen Volksverhetzung zu einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten zur Bewährung verurteilt worden war, hatte kürzlich behauptet, seine Fraktion sei mit Blick auf die Terrorzelle „sauber“.

Kommentare(23)

b.c. Sonntag, 11.Dezember 2011, 20:03 Uhr:
"Unterdessen bringen die Aktivitäten von Wieschke auch die NPD-Fraktion im Schweriner Landtag in Erklärungsnot."

das glaube ich nicht. es sollte sie vielleicht in erklaerungsnot bringen, aber das setzte voraus, dass sie wenigstens ein rudimentaer entwickeltes gewissen ihr eigen nennen.
 
Stefan Montag, 12.Dezember 2011, 13:20 Uhr:
Ich habe gerade woanders gelesen, dass 130 V-Leute in der NPD sitzen, 10 davon in der höchsten Parteiführung. Kann man eigentlich daraus schließen, dass wenn die NPD-Führung von der NSU wusste, wovon ja jetzt auszugehen ist, auch der Verfassungsschutz von dem NSU wusste. Warum ist dann aber nichts passiert? Kann mir da jemand Erklärungen jenseits abstruseer Verschwörungstheorien geben????
 
b.c. Montag, 12.Dezember 2011, 13:44 Uhr:
@stefan
die sache mit den v-leuten grenzt aus meiner sicht an zusaetzlicher parteienfinanzierung. ich habe kuerzlich ein interview mit einem altnazi gelesen, der zu den gruendern der NPD gehoerte. der war bekannt, von fruehester kindheit an, keinen hehl aus seiner nazi-weltsicht gemacht zu haben. den hatten sie irgendwann auch als v-mann gefuehrt, obwohl jedem klar sein muesste, dass der nie das ufer wechselt. und er hat seinen v-fuehrern nur immer sachen erzaehlt, die eyh bald veroeffentlicht worden waeren. im ganzen vorstand war bekannt, das er kontake zum VS hat und das geld hat er verwendet, um die NPD-strukturen weiter auszubauen. dieser fall war bestimmt kein einzelbeispiel.
 
Franz von Sickingen Montag, 12.Dezember 2011, 16:40 Uhr:
130 Spitzel soll der VS in der NPD unterhalten:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,802986,00.html

Wenn die 2% NPD nicht zu verbieten ist, dann wird sie durch die kriminalisierende Medien- und Politikkampagne als Wahlalternative für den Bürger untauglich, denn wer wählt schon gern eine Partei, die bis in die Führungsetagen hinein von Spitzeln durchsetzt ist.
Die Charakterlosigkeit von Spitzeln wird von dem gezielt manipulierten Bürger eben auf die Gesamtpartei übertragen.
Ja, ja, den Verrat liebt man, aber nicht den Verräter.
Interessant ist auch in diesem Zusammenhang die Springerkampagne gegen den Euro-Gegner Henkel.
Es scheint so, dass alle möglichen politischen Alternativen zum derzeitigen Parteienkartell mit allen, auch mit kriminellen Mitteln verhindert werden soll.
Zur Thematik passt auch ganz gut, dass unser aller Finanzminister (ja, der, der nicht mehr wusste, wo die von ihm entgegengenommenen 100000 DM des Waffenschiebers Schreiber abgeblieben sind) ganz unverhohlen in Metternich’scher Manier zum Besten gibt, wohin die künftige politische Reise gehen soll.
Interessant an diesem kurzen Ausschnitt ist auf jeden Fall auch noch dessen These, dass Deutschland seit 1945 nicht souverän gewesen sei.
Amtsträger, viel Vergnügen Schäubles Worte zu verdrehen.

http://www.youtube.com/watch?v=2IRnDOtu1z8&feature=youtu.be

Was bleibt, ist nach wie vor der Eindruck, dass dieser ganze NPD-Budenzauber, die Antirechtspanikmache eine gigantische Ablenkungsshow ist.
 
b.c. Montag, 12.Dezember 2011, 18:25 Uhr:
@sickingen
sitzen sie im stillen kaemmerlein und backen sich ihre kuechenpolitik zurecht? ihre thesen werden ja immer obskurer.

"Die Charakterlosigkeit von Spitzeln wird von dem gezielt manipulierten Bürger eben auf die Gesamtpartei übertragen."

gilt das erst jetzt? oder ist das schon immer so gewesen, aber sie treten jetzt auf die politische buehne und entzaubern den raffinierten masterplan. zur erinnerung - die anzahl der v-leute unterscheidet sich nicht sehr zu der vor 10 jahren. in der fuehrungsspitze sollen es ein paar weniger sein.

"Zur Thematik passt auch ganz gut, dass unser aller Finanzminister"

ihrer persoenlichen animositaeten muessen sie nicht unbedingt in jeden kommentar einschleusen. ist ein bisschen weit hergeholt.

"die Antirechtspanikmache eine gigantische Ablenkungsshow ist."

sind sie traumatisiert oder haben sich ihre verschwoerungsparanoia ohne aeussere ausloeser eingestellt?

uebrigens ist schaeuble eher ein rechter politiker. was also soll das bashing? oder sind sie selbst bestandteil der gigantomanischen ablenkungsshow und sind deshalb so detailiert informiert?
 
WW Montag, 12.Dezember 2011, 18:33 Uhr:
B.C.
Das war womöglich in Nordrhein-Westfalen?
Ich stimme zu und nehme an, dass viele V-Leute es ebenso gehandhabt haben. Da der VS sich offensichtlich mit sehr oberflächlichen Informationen zufrieden gibt, dürfte der Arbeitsaufwand für die üppigen Honorare leicht beherrschbar gewesen sein.
Damit hatten die V-Leute gerade für die NPD zwei sehr nützliche Funktionen: Sie brachten Geld in die Kassen und schützten effektiv vor einem Verbot. Insofern würde es mich nicht wundern, wenn sich nicht sogar gezielt Parteimitglieder beim VS beworben hätten.
 
WW Montag, 12.Dezember 2011, 18:40 Uhr:
Franz...

"...denn wer wählt schon gern eine Partei, die bis in die Führungsetagen hinein von Spitzeln durchsetzt ist."

In Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern hatte man damit bisher offensichtlich keine Probleme. Auch in Thüringen und Sachsen-Anhalt war sie fast im Landtag. Also kein Grund zur Hoffnung.

Zur "Charakterlosigkeit von Spitzeln": Siehe mein Kommentar oben. Ich glaube, diese Spitzel haben der Partei sogar im gesteigerten Maß einen Gefallen getan, also nichts mit "chrarakterlos".

"Es scheint so, dass alle möglichen politischen Alternativen zum derzeitigen Parteienkartell mit allen, auch mit kriminellen Mitteln verhindert werden soll."

Können Sie für Ihre Verschwörungstheorien nicht einen anderen Blog finden? Es nervt.
 
Roichi Montag, 12.Dezember 2011, 19:00 Uhr:
@ Franz

Mal wieder Verschwörungsjeopardy?
Ich setze auf: "Was ist die jüdisch-kapitalistische Weltverschwörung?"

Schäuble ist gut zusammengeschnitten. An den spannenden Stellen fehlt dann was.

Dein Bemühen einer Kampagne gegen die NPD um diese als Spitzelpartei darzustellen das Wort zu reden, ist mal wieder nichts weiter als eine deiner üblichen Nebelkerzen. Wie wäre es denn zur Abwechslung mal mit Substanz statt Mutmaßungen und Verschwörung?
 
Björn Montag, 12.Dezember 2011, 19:17 Uhr:
@bc

"uebrigens ist schaeuble eher ein rechter politiker."

Wieso wundert mich ihre Einschätzung nicht?
Von ganz links ausgesehen ist jeder, der nicht linksextrem ist automatisch "rechts". Da bekommt euer Kampf gegen Rechts eine ganz neue Bedeutung.

Ansonsten ist da natürlich was dran, dass die VS-NSU-Story gerade zum richtigen Zeitpunkt kommt um von wichtigen Themen abzulenken. Was interressiert uns jetzt noch die Finzanz- und Währungskrise, wo es doch Morde an Zehn Menschen in den letzten 11 Jahren gab. Die aufkeimende Anti-Euro-Stimmung in der Bevölkerung kann durch Ablenkung zumindest abgedämpft werden. Noch dazu kann man mit dieser Geshichte die beinahe unverbietbare Opposition vielleicht doch noch verbieten. Man ist geneigt zu sagen diese Story kam für die Herrschenden zum exakt richtigen Zeitpunkt. Eine gemäßigtere, antieuropäische Rechtspartei unter dem neuen Vorsitzenden Holger Apfel in einer Zeit der zunehmenden Euroskepsis und des Wegfalls der Fünf-Prozent-Hürde auf EU-Ebene könnte dem Parteienkartell durchaus gefährlich werden. Da hat Herr Schily Recht, der ein Verbot der NPD unter anderem damit zu rechtfertigen suchte, indem er der Partei Erfolgschancen aus oben genannen Gründen einräumte. Der eigentliche Grund für das Verbotsgeschrei ist also klar.

""Angst vor der Schuldenkrise, vor sozialem Abstieg – das sind ideale Ansatzpunkte für rassistische Rattenfänger". Aus einer Kleinpartei wie der NPD könne da "durchaus ein Gefahrenherd werden"."

Was macht man als totalitär angehauchter Staat bei drohender politischer Konkurrenz? Richtig, ein Verbot fordern.

http://www.stern.de/politik/deutschland/ex-innenminister-otto-schily-npd-verbieten-demokratie-aufruesten-1753990.html
 
Roichi Montag, 12.Dezember 2011, 22:07 Uhr:
Och Björn

Hast du auch noch mehr zu bieten, als Verschwörungstheorien?

Und wolltest du nicht mal Anwalt der Opfer von Verbrechen sein?
Tja. So geht sie dahin, die Konsequenz.

Sowohl Eurokrise, als auch NSU sind wichtig genug um in allen Medien präsent zu sein.
Nix mit Ablenkung.
Vielleicht in der JF oder DS, aber nicht in seriösen Medien.
 
WW Montag, 12.Dezember 2011, 23:22 Uhr:
Björn,
und was war beim letzten Verbotsverfahren der wahre Grund?
 
Amtsträger Dienstag, 13.Dezember 2011, 07:30 Uhr:
"Man ist geneigt zu sagen diese Story kam für die Herrschenden zum exakt richtigen Zeitpunkt."

Das sind Sie ja schnell geneigt zu sagen. da es aber immer Nachrichten von Bedeutung gibt, die die Regierung betreffen, is jeder Zeitpunkt in den Augen von Menschen wie Ihnen ein "geeigneter" Zeitpunkt.

Wobei man nicht behaupten kann, die Euro-Krise habe in den Medien keinen Raum.

P.S.: Die Opposition bestehend aus den Grünen, der SPD und der Linken soll im übrigen nicht verboten werden. Lediglich die verfassungsfeindliche 1,5% Partei NPD soll verboten werden. Herr Schilly als wersierter Anwalt wird natürlich niemals ein Parteienverbotsverfahren mit Erfolgsaussichten dieser Partei rechtfertigen. Vielleicht wollen Sie ihm noch andere Worte in den Mund legen?
 
flight93 Dienstag, 13.Dezember 2011, 11:37 Uhr:
Björn Wenn du um deine Eurokriese sabbern willst,geh auf eine Wirtschaftsseite!!
Der Euro-Rotz wird rund um die Uhr in sämtlichen Medien sowas von durchgelutscht,das man schon Kopfschmerzen bekommt und einen schon richtig langweilt!!
Das hatte ich eben auch in einen anderen Thread schon Kund getan,soviel dazu.
Der Staat Bundesrepublik Deutschland ist schon seit der Gründung souverän und wurde abgesegnet und ratifiziert daran kann auch Herr Schäuble nicht viel ändern.
10.Morde,egal in welchen Abstand sind 10.feige Morde gegenüber rechtschaffener Bürger zu viel,ob das dir nun Björn nun passt oder nicht.
 
Franz von Sickingen Dienstag, 13.Dezember 2011, 16:08 Uhr:
@ b.c.

Kann es sein, dass Sie Ihr Erdloch mit meinem Logenplatz verwechseln? Na ja, wäre nicht das erste Mal.
Und solange Sie sich nicht aus Ihrem Erdlöchlein herausbewegen, wird Ihnen die Welt auch weiterhin obskur erscheinen.
 
Franz von Sickingen Dienstag, 13.Dezember 2011, 16:24 Uhr:
@ WW

"Können Sie für Ihre Verschwörungstheorien ..."

Der Verschwörungstheorieexperte sind Sie, nicht ich. Sie nutzen doch Ihr Expertentum in dieser Frage hier ständig als Fetisch. Insofern kann ich Ihnen nicht behilflich sein. Gehen Sie also zu einem Seelenklempner, der kann vielleicht helfen. Ich definitiv nicht.
 
Roichi Dienstag, 13.Dezember 2011, 17:13 Uhr:
@ Franz

Außer Beleidigungen und Verschwörung kommt leider genau...Nichts.
Schade.
 
Björn Dienstag, 13.Dezember 2011, 18:05 Uhr:
@Roichi

Da du das selber vorgelebt hast mußt du dich damit ja pudelwohl fühlen.
 
WW Dienstag, 13.Dezember 2011, 18:20 Uhr:
Na Franz, andere mal wieder als total bekloppt oder "Idiot" beschimpfen? Sie wissen doch: Wer mit einem Finger auf andere zeigt, der zeigt mit vier Fingern auf...

Mir ist nicht klar, warum Ihre Kommentare hier überhaupt noch freigeschaltet werden.
 
WW Dienstag, 13.Dezember 2011, 21:01 Uhr:
Knorke,

wenn Franz anderen auch großmäulig eine Sprachtherapie empfiehlt, dann heißt es nicht automatisch, dass er selbst eine Sprache beherrscht. (Zumindest kann er sich schriftlich nur mit Mühe verständlich machen.) Wir sollten ihm Mitleid zollen, er leidet wahrscheinlich mehr unter sich als wir unter ihm.

Auch dieser Rat scheint mir vergebens:

"Sie sollten wirklich versuchen, weniger frei zu interpretieren."

Franz ist ja hier der einzige, welcher nach eigener Angabe "frei denken" kann. Ich habe nie kapiert, was er meint - er wohl auch nicht. Höchstens dass man nicht beim Thema bleiben oder Inhalte liefern muss. Das würde seine verzweifelten Stellungnahmen hier sämtlich erklären.

Ein einsamer Mensch bettelt um Aufmerksamkeit, lachen wir ihn aus :-)
 
Amtsträger Dienstag, 13.Dezember 2011, 21:05 Uhr:
Lieber Knorke,

Franz versuchte Aristoteles Satz vom Widerspruch zu rezitieren. Es ist ihm nicht so richtig gelungen.

Wahlweise könnte man sich auch Russles Paradoxon ansehen.Dabei handelt es sich um die Instanz aus der Mathematik genauer der Mengenlehre ;)
 
b.c. Dienstag, 13.Dezember 2011, 21:44 Uhr:
@sickingen
noch ein bisschen mehr konsequenz und sie habem mal einen treffer gelandet:

"Sie also zu einem Seelenklempner, der kann vielleicht helfen. Ich definitiv nicht."

schreiben sie anstatt "ich" "mir"...

kleiner gag zur aufmunterung.

sie sind zuletzt ein bissel verspannt. ihre metaphern sind, nun ja, nicht besonders geistreich und die niveaukurve zeigte zuletzt steil nach unten.
 
knorke Mittwoch, 14.Dezember 2011, 08:11 Uhr:
@Amtsträger:
"Denn es ist unmöglich, dass dasselbe demselben in derselben Beziehung zugleich zukomme und nicht zukomme." klingt auch logisch. (höhö, kleiner gag am Rande).
 
knorke Mittwoch, 14.Dezember 2011, 08:24 Uhr:
da fehlte noch ein Stück Text @Amtsträger. Nachtrag: Vielen Dank für die erhellend Worte.

@WW
Mit frei denken meint er nur, dass er was Anderes denkt als Sie oder ich. Er übersieht dabei lediglich, dass ich ebenfalls was Anderes denke als Sie. Vermutlich aufgrund mangelnden Willens zur Differenzierung. Wir haben hier eine Fehlinterpretation von Begrifflichkeiten. Sowas wie der "false friend" im Vokabular des Diskurses:
Mit dem Begriff der Freiheit hapert es im Millieu Rechtsaußen prinzipbedingt, man könnte statt "freies Denken" auch "Einstellungsrechtfertigende Andersgläubigkeit" sagen. Der Begriff "Glaube" erscheint mir dabei aufgrund des ungeprüften Nachkauens aller Einstellungskonformen Behauptungen besonders wichtig.
 

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