von Marc Brandstetter
   

Neue FES-Studie: 25 Prozent der Deutschen ausländerfeindlich

Die Ergebnisse der „Mitte-Studien“ der Friedrich-Ebert-Stiftung werden alle zwei Jahre mit Spannung erwartet. Darin messen die Forscher den Verbreitungsgrad rechtsextremistischer Einstellungen in Deutschland – mit besorgniserregenden Ergebnissen. Auch die aktuelle Auflage bietet da keine Ausnahme. Im Gegenteil. 

In Berlin stellt die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) heute die aktuelle, nun vierte Auflage der von ihr in Auftrag und herausgegebenen „Mitte-Studie“ vor. Erneut treten die Autoren darin auf Basis einer repräsentativen Umfrage von 2.505 Personen den Beweis an, dass rechtsextremistisches Gedankengut in Deutschland nicht ausschließlich ein Problem der unteren sozialen Schichten ist, sondern bis in die Mitte der Gesellschaft hinein reicht. „Die Mitte im Umbruch“ ist ein Barometer aktueller antidemokratischer Einstellungen.

Das Forscherteam um Elmar Brähler und Oliver Decker offenbart dabei erschreckende Zahlen. Nach ihrer Berechnung verfügen 9,0 Prozent aller Deutschen über ein „geschlossenes rechtsextremes Weltbild.“ Im Vergleich zu 2010 bedeutet dies eine Zunahme um 0,8 Prozentpunkte, im Vergleich zu 2008 sogar um 1,4 Prozentpunkte.

Erfreulicherweise ist in Westdeutschland ein kontinuierlicher Rückgang beobachtbar. Der Verbreitungsgrad rechtsextremen Denkens ist seit 2002 um 4,0 Prozentpunkte auf nun 7,3 Prozent zurückgegangen (2010: 7,6 Prozent). Demgegenüber steht ein starker Anstieg in den neuen Bundesländern. Bei 15,8 Prozent der Ostdeutschen maßen die Verfasser der Studie eine entsprechende Geisteshaltung. In den letzten zehn Jahren hat sich damit die Quote nahezu verdoppelt (2002: 8,1 Prozent; 2010: 10,5 Prozent).

Rund ein Viertel aller Befragten zeigt eine ausländerfeindliche Grundhaltung (25,1 Prozent). Fast jeder zweite Ostdeutsche sieht die „Bundesrepublik in einem gefährlichen Maß überfremdet“ (43,6 Prozent). Im Westen sind 35,6 Prozent dieser Meinung (Gesamt: 37,2 Prozent). Auch antisemitische Vorurteile sind in der bundesdeutschen Gesellschaft nach wie vor weit verbreitet. So glaubt jede/r fünfte Bundesbürgerin oder Bundesbürger, der „Einfluss der Juden ist auch heute noch zu groß“ (19,5 Prozent). Ost- und Westdeutsche sind hier gleichermaßen einer Meinung. Und fast jede/r Zehnte meint, „Hitler würde ohne die Judenvernichtung heute als großer Staatsmann angesehen“. Islamfeindliche Einstellungen sind noch weit häufiger anzutreffen: 36,2 Prozent zeigten sich in der Umfrage feindlich gegenüber dieser Religion eingestellt.

In der 2012-Studie bestätigten sich einige Befunde früherer Erhebungen. Die Forscher sprechen von einem „Schutzfaktor Bildung“. Personen mit Abitur neigen prozentual deutlich weniger zu rechtsextremem Denken als Personen ohne Abitur. 28,1 Prozent der Deutschen ohne Abitur seien demnach „ausländerfeindlich“, aber nur 10,4 Prozent mit Abitur. Entsprechend zeigt sich die Verteilung im Erwerbsstatus: Arbeitslose zeigen sich anfälliger als Personen mit Erwerbstätigkeit.

Auch die Unterschiede zwischen Männern und Frauen seien im Großen und Ganzen wieder erwartungskonform ausgefallen. Demnach neigen Männer häufiger zu rechtsextremem Gedankengut als Frauen (Ausnahme: Sozialdarwinismus). Wer nach Alter differenziert, erhält ebenfalls ähnliche Resultate wie früher. Die älteren Jahrgänge (Personen über 60 Jahre) sind anfälliger für die rechtsextreme Weltanschauung als Jüngere. 

Allerdings weiß „Die Mitte im Umbruch“ auch Erfreuliches zu berichten. Die Zufriedenheit mit der Demokratie ist im Vergleich zu anderen Staatsformen mit 94,9 Prozent (West: 95,5 Prozent; Ost: 92,1 Prozent) hoch. Ein Wermutstropfen findet sich aber auch hier. Mit der „Demokratie, wie sie tatsächlich in der BRD funktioniert“ erklärt sich rund die Hälfte einverstanden (50,6 Prozent). Im Osten der Republik trifft dies aber nur auf ca. ein Drittel der Menschen zu (34 Prozent, West: 54,8 Prozent).

Foto: krockenmitte / photocase.com

Kommentare(35)

Alexander Montag, 12.November 2012, 19:52 Uhr:
Blick in die Studie - Tabelle 2.3.8:
"Anteil von Personen mit rechtsextremen Einstellungspotenzial unter den Parteianhänger/innen int Ostdeutschland (in Prozent)":

Antisemitismus:
Grüne: 18,8
SPD: 13,6
Linke: 12,1
FDP: 8,3
CDU/CSU: 7,3
Rechte: 0

Verharmlosung des Nationalsozialismus:
Grüne: 6,3
Linke: 5,2
SPD: 2,3
CDU/CSU: 1,8
Rechte: 0

Bei der Landtagswahl 2011 in MV hat die NPD noch 39613 Erststimmen und 40642 Zweitstimmen erhalten und bei der Landtagswahlahl in Sachsen 2009: 100105 Erststimmen, 100834 Zweitstimmen.

Ganz herzlichen Glückwunsch dafür, dass es dem "Forscherteam" um Elmar Brähler und Oliver Decker gelungen ist
vier Parteianhänger der Rechten in Ostdeutschland aufzutreiben und zu befragen.
 
Alter Fritz Montag, 12.November 2012, 22:29 Uhr:
Zwar kann man "manche Leute immer, alle Leute manchmal, aber nicht alle Leute immer belügen und täuschen ! "
Abraham Lincoln

PS: Das sind die nationalen Einstellungen in Deutschland, die die Linken als Rechtsratikale bezeichnen.
 
Robert Montag, 12.November 2012, 23:32 Uhr:
Da werdet iht von Endstation Rechts wohl bald einiges mehr zu berichten haben! ;)
 
Nationalliberaler Dienstag, 13.November 2012, 01:21 Uhr:
Nicht alles, was Deutschland schadet, ist auch gut für unser Land.
Wogegen: schwarze Haare und Allicin-Sekretierer sind ZWINGEND eine Bereicherung für unseren christlich-republikanischen Kulturkreis.
Mein Freund MUSS Ausländer sein!

Realsatire par exellence.
Ihr müsset Euch mal hören..Uuuaaaahhh!!!
 
TheVoiceofReason Dienstag, 13.November 2012, 16:52 Uhr:
Deutsche Bevölkerung auf der Anklagebank: Wieder beschwört eine neue FES Studie den Extremismus der Mitte.
Wieder einmal hat die linke Friedrich Ebert Studie eine Studie über den Extremismus der Mitte vor. Damit soll anhand vom Befragungen einer Testeilpopulation, ermittelt werden, wie stark extremistische Gesinnungen in der Gesellschaft zu machen. Und diese sind genauso voraussehbar wie politisch gewollt: Im Deutschen Bevölkerung wimmelt es vor Rechtsextremisten, oder Ausländerfeinde, oder Anteimten oder alles zusammen


Rechtsextremist ist, wer zu starkes Nationalgefühl hat
Die Methodik FES-Extremismusstudie sind seit langem in der Kritik. So wird, um einem Testeilnehmer eine "rechtsextremistische Einstellung" nachzuweisen, Rechtsextremismus wird beispielsweise die Position abgefragt: "Wir sollten endlich wieder Mut zu einem starken Nationalgefühl haben". Eine andere Position ist: "Wir sollten einen Führer haben, der Deutschland zum Wohle aller mit starker Hand regiert".
Nach dieser Argumentation zu folge müssten 99% der Türken Antisemiten und sein, und das ist eine Feststellung, die selbst ein Michael Stürzenberger auf PI-News niemals tätigen würde.

Die Methode,
Die Methode der Studien ist vom Ansatz her fehlerhaft wie manipulativ
1. Man definiert mehr oder weniger willkürlich bestimmte politische Gesinnungen, und erklärt diese dann für "böse". So sind die Gesinnungen, die in der Studie in der deutschen Bevölkerung festgestellt werden sollen, und deren Definitionen, wie bspw. Rechtsextremismus Ausländerfeindlichkeit und selbst höchst umstritten ab.

2. Und versucht diese dann anhand von diverser weit gefasster Aussagen bei den Testsubjekten nachzuweisen. Ob diese Aussagen dann selbst objektiv richtig sind oder falsch sind, spielt keine Rolle mehr. Beispielsweise wird zum Nachweis von Ausländerfeindlichkeit, nach der Zustimmung zu Aussage gefragt, dass "Deutschland zu sehr überfremdet" sei.
Nun ist im heutige Deutschland, in dem den drei dicht besiedelten Bundeslflächenländern, der Anteil der unter 10 Jährigen mit einem Migrationshintergrund bei rund 40% die Festlegung, Deutschland sei zu einemgewissen Maße überfremdet ist, ja objektiv nicht gerade abwegig.
Im Prinzip wird nach der Studie die Kritik an der demographischen Verdrängung des Volksgruppe, der man sich selbst zugehörig fühlt, als Indiz einer ausländerfeindlichen Gesinnung genommen.

Wiedereinmal hat die linke Friedrich Ebert Studie die Ergebnisse eine Studie einer



Absurder Schwachsinn: Ultramultikulturalisten werden zu Rechten Nationalismus

Mit welcher absurder und absolut unwissenschaftlicher Argumentation man es hier zu tun hat, wenn einem spätestens dann klar, wenn der Co-Autor Olver Decker doch eine der multikulturalisitischen Parteien Europa, die Brotische Labour Partei dem rechtsradikalen Spektrum zuordnet. Eine Partei, die sich speziell auf die Befriedigung von Minderheiten ausgerichtet, hat, seit Jahrzehnten Staatsmultikulturalismus propagiert, und über die bekannt wurde, dass sie größten Einwanderungswelle von Drittweltstaatlern in Großbritannien seit 40 Jahren während ihrer Regierungszeit vorsätzlich ausgelöst hat, um neue Wählerstimmen zu importieren.
Und warum soll sich dieses britisches Bollwerk für den Multikulturalismus plötzlich in rechtsradikale verwandelt haben? Ja richtig wegen ihres Wahlspruchs. "One Nation Labour",

Dass auch bei unseren europäischen Nachbarn sich dieser Trend verstärken würde, machte Co-Autor Oliver Decker an einer Beobachtung in Großbritannien fest.
Dort werbe die Labour-Party derzeit mit der Losung "One Nation Labour", eine seiner Einschätzung nach klare Adresse an nationalistische Regungen, nachdem zu Blairs Zeiten und auch noch danach das Parteiprogramm mit dem Motto "New Labour" beworben worden sei.

Was ist der Sinn hinter diesen Studien.
Der Sinn hinter solchen offensichtlich Gesinnungsstudien ist eindeutig: Umerziehung um Es geht darum, den Kampf gegen Rechts, und damit denn Kampf gegen so absolut alle, die sich vom multikulturellen Mainstream befinden, rechts von der Merkel CDU stehen, und die etablierten Parteien und ihre Leitideologie


Wenn es so solviere Rechtsextremisten gibt, warum sitzen diese nicht in den Parlamenten.
Wenn es wie Studienautoren behaupten in Deutschland 17% ein gefestigte Rechtsextremismus Weltbild habe, wo ist dann die rechtsextreme Partei im Bundestag die diesen Anteil repräsentiert. Wir haben ja noch nicht mal eine gemäßigt rechte Partei im deutschen Bundestag.
 
WW Dienstag, 13.November 2012, 19:30 Uhr:
Björn hängt sich jetzt ein Schild um: "Ich bin 25%" :-)))))
 
Lacher der Woche Mittwoch, 14.November 2012, 08:29 Uhr:
Einfach geil- Grüne und Linke Parteianhänger haben die meisten Antisemiten! Na dann fangt mal den Kampf gegen links an!
 
Roichi Mittwoch, 14.November 2012, 11:40 Uhr:
@ VoiceofHastenichgesehen

Die Methodik der Studie ist ja öffentlich, also sind auch die Ergebnisse und deren Zustandekommen öffentlich.
Jeder mit etwas Verstand kann diese Ergebnisse also bewerten. Unter unterschiedlichsten Aspekten.
Wo also ist dein Problem?
 
John Mittwoch, 14.November 2012, 12:08 Uhr:
@voiceof

Dann würde mich zunächst interessieren was man am Sample hätte besser machen können? Was genau meinst Du mit manipulativ? Was sind "Anteimten")

"Mit welcher absurder und absolut unwissenschaftlicher Argumentation man es hier zu tun hat, wenn einem spätestens dann klar, wenn der Co-Autor Olver Decker doch eine der multikulturalisitischen Parteien Europa, die Brotische Labour Partei dem rechtsradikalen Spektrum zuordnet.

(...)

Dass auch bei unseren europäischen Nachbarn sich dieser Trend verstärken würde, machte Co-Autor Oliver Decker an einer Beobachtung in Großbritannien fest.
Dort werbe die Labour-Party derzeit mit der Losung "One Nation Labour", eine seiner Einschätzung nach klare Adresse an nationalistische Regungen, nachdem zu Blairs Zeiten und auch noch danach das Parteiprogramm mit dem Motto "New Labour" beworben worden sei."

Das hast Du wirklich schön aus dem Die Welt-Artikel rüberkopiert (http://www.welt.de/politik/deutschland/article110988538/Angst-vor-Abstieg-macht-anfaellig-fuer-Nazi-Parolen.html), Du musst dann bloß bei der Sache bleiben. Erst behauptest Du etwas falsches, nämlich dass der Autor Labour als rechtsextremistisch einstuft - und im zitierten Beitrag wird es dann erst zurechtgerückt. Es geht als um eine Tendenz die von der Politik bedient wird. So etwas findet man nicht nur bei Labour.
 
Paul.Pa. Mittwoch, 14.November 2012, 12:25 Uhr:
Das ist ja schrecklich, da die Masse dieser Nazis CDU,SPD usw wählen.
Die NPD bekommt ja auf Bundesebene nur rund 1,5 %, dann bedeutet das im Umkehrschluss ja wohl, dass diese Ausländerfeinde die anderen Parteien wählen.
 
bc Mittwoch, 14.November 2012, 16:23 Uhr:
@roichi
konntest du den text von "voice of reason" verstehen? der mann will deutscher sein? dann muss es an mangelnder intelligenz liegen. da ist ja nicht ein schluessig ausformulierter satz im ersten absatz enthalten.

da hab ich mir den rest erspart...
 
Roichi Mittwoch, 14.November 2012, 18:36 Uhr:
@ bc

Ich bin geübt im Lesen von Texten, die völlig konfus sind. Gelegentlich auch von nicht Muttersprachlern mit Sprachlevel B1 oder ähnlichem.
Es ist nicht einfach, aber immerhin noch verständlich.

Ich würde hier Legasthenie vermuten. Aber natürlich weiß man es nicht.
 
Björn Donnerstag, 15.November 2012, 11:51 Uhr:
@WW

"Björn hängt sich jetzt ein Schild um: "Ich bin 25%""

Gute Idee. Ausländerfeindlichkeit ist schließlich nichts anderes als ein Kampfbegriff zur Verleumdung der Kritik an der Überfremdung. Insofern bin ich tatsächlich 25%. :-)

Obwohl andere Quellen andere Zahlen bringen.

""Die Bundesrepublik ist durch die vielen Ausländer in einem gefährlichen Maß überfremdet" glauben 35,6 Prozent der Bevölkerung"

http://derstandard.at/1285200805051/Studie-Politische-Mitte-rueckt-nach-rechts
 
John Donnerstag, 15.November 2012, 13:16 Uhr:
@bc und roichi

ich glaube voiceof hat seinen beitrag aus verschiedenen quellen zusammenkopiert, teilweise ergänzt und dabei etwas die kontrolle verloren. ich muss hier manchmal hausarbeiten gegenchecken wegen netzkopiererei, die sehen dann ähnlich aus wenns schlecht gemacht ist ;)
 
Roichi Donnerstag, 15.November 2012, 21:14 Uhr:
@ Björn

"Ausländerfeindlichkeit ist schließlich nichts anderes als ein Kampfbegriff zur Verleumdung der Kritik an der Überfremdung. "

Kannst du das auch belegen?
Oder bleibt es wie immer bei der Behauptung?


@ John

" die sehen dann ähnlich aus wenns schlecht gemacht ist"

Das meinst du jetzt aber nicht ernst, oder?
Es gibt Leute, die sowas abgeben? Die trauen sich das?
 
Björn Sonntag, 18.November 2012, 14:25 Uhr:
@Roichi

""Ausländerfeindlichkeit ist schließlich nichts anderes als ein Kampfbegriff zur Verleumdung der Kritik an der Überfremdung. "

Kannst du das auch belegen?"

Siehe oben. Schon die Aussage, dass Deutschland zu einem gefährlichen Maß überfremdet ist, wird als "ausländerfeindlich" verleumdet. Ein Kampfbegriff, mehr nicht.

John muss also die Hausarbeiten seiner Klassenkameraden gegenchecken. Bist du Klassensprecher auf dem Brettercollege? ;-)
 
Karl_Murx Sonntag, 18.November 2012, 14:57 Uhr:
@Björn:

"Siehe oben. Schon die Aussage, dass Deutschland zu einem gefährlichen Maß überfremdet ist, wird als "ausländerfeindlich" verleumdet. Ein Kampfbegriff, mehr nicht."

Roichi hechelt zur Zeit wieder mit heraushängender Zunge und japsendem Eifer von Beitrag zu Beitrag, um überall seinen geistigen Senf dazuzugeben, wie ein Hund, der an jede Ecke pinkelt, um seine Marke zu setzen. Er ist das traurige Beispiel dafür, was passiert, wenn mangelnde Intelligenz und großer Fleiß zusammenkommen, nämlich erfahrungsgemäß Unheil. Kluge Leute sind erfahrungsgemäß nicht so fleißig, weil sie ihre Interessen erkennen und ihre Kräfte demgemäß gezielt einsetzen.

Kommen aber - in sehr seltenen Fällen - Klugheit sowie großer Fleiß und Ehrgeiz zusammen, wie im Falle Napoleons, dann erlebt die Geschichte auch meist große Erschütterungen.
 
Roichi Sonntag, 18.November 2012, 16:36 Uhr:
@ Björn

"Siehe oben. Schon die Aussage, dass Deutschland zu einem gefährlichen Maß überfremdet ist, wird als "ausländerfeindlich" verleumdet. Ein Kampfbegriff, mehr nicht."

Die "Überfremdung" ist ein Kampfbegriff. Das hast du richtig erkannt.
Der Beleg deiner Aussage ist aber noch offen.


@ Karl

"Kluge Leute sind erfahrungsgemäß nicht so fleißig, weil sie ihre Interessen erkennen und ihre Kräfte demgemäß gezielt einsetzen. "

Karl, erklärt das etwa, deinen mangelnden Eifer, einfachste Dinge zu belegen, zu lernen und dies auch zu behalten?
Du bist einfach zu klug für diese Welt?

Das glaubt dir hier Niemand.

"Kommen aber - in sehr seltenen Fällen - Klugheit sowie großer Fleiß und Ehrgeiz zusammen, wie im Falle Napoleons, dann erlebt die Geschichte auch meist große Erschütterungen."

Boah Karl. Vorhin noch König, jetzt Kaiser.
Wirst du nicht etwas größenwahnsinnig?
 
John Sonntag, 18.November 2012, 16:46 Uhr:
@roichi

Es ist wirklich so - allerdings nicht so extrem wie hier im Beispiel ;)
Auffällig ist es meist, wenn vergessen wird kopierte Fußnotenfehler zu übernehmen. Ich müsste allerdings lügen wenn nich sagen würde, ich wäre da sehr hinterher. Hatte aber tatsächlich mal zwei Studierende, die im selben Seminar tatsächlich Hausarbeiten abgeliefert hatten, wie eigentlich 1:1 gleich waren, hehehehe. War auch erstaunt über den Mut.

@Björn,
Da wäre echt bessere Gags drin gewesen...

@Kalle

"Er ist das traurige Beispiel dafür, was passiert, wenn mangelnde Intelligenz und großer Fleiß zusammenkommen, nämlich erfahrungsgemäß Unheil."

Naja, immerhin glaubt er nicht an Chemtrails und den ganzen Quark den Du hier so hervorzauberst. Das Verschwörungswesen bleibt Dein Business.
 
Amtsträger Montag, 19.November 2012, 06:20 Uhr:
"Roichi hechelt zur Zeit wieder mit heraushängender Zunge und japsendem Eifer von Beitrag zu Beitrag, um überall seinen geistigen Senf dazuzugeben, wie ein Hund, der an jede Ecke pinkelt, um seine Marke zu setzen."

Grob überschlagen haben Sie in letzter Zeit mehr Kommentare verfasst, die auch noch deutliche länger waren.

Komisch, dass also gerade Sie anderen soetwas vorwerfen... ;)
 
kritiker Mittwoch, 21.November 2012, 22:44 Uhr:
Es ist schon eigenartig, daß eine linke
SPD-nahe Stiftung eine solche "Studie"
verbreitet. Und dann als Grundlage nur
2505 Personen als "repräsentativ" für ca.
80 Mio Bundesbürger darstellt. Was soll
schon für ein Ergebnis herauskommen, wenn
Auftraggeber, Macher, Finanzierer und
Verbreiter SPD-nah, also links sind ?
Mir scheint, die FES-Studie ist eher ein
Geschenk an die systemgläubigen Bundes-
bürger und die tapferen Kämpfer gegen
Rechts, um deren langsam wackelndes
Feindbild etwas aufzubessern.
Eine solche wirklich realitätsnahe Studie
kann nur glaubhafte und reale Ergebnisse
hervorbringen, wenn ideologieneutrale
Wissenschaftler (ohne jeden Parteihinter-
grund und auch neutral finanziert) daran
arbeiten und etwas mehr als lächerliche
2505 Personen einbeziehen.
 
John Donnerstag, 22.November 2012, 11:02 Uhr:
@Kritiker

"Eine solche wirklich realitätsnahe Studie kann nur glaubhafte und reale Ergebnisse hervorbringen, wenn ideologieneutrale
Wissenschaftler (ohne jeden Parteihinter-
grund und auch neutral finanziert) daran
arbeiten und etwas mehr als lächerliche
2505 Personen einbeziehen."

Wie Roichi schon völlig richtig angebracht hat, fehlt Dir jedwede methodische Kenntnis. Du nennst Dich zwar "Kritiker", aber polterst hier nur sinnleer rum.
Eine Kritik müsstest Du methodisch begründen, z.B. in dem Du mal deutlich machen würdest, was Dich am Sample stört (incl. Gegenvorschlag), was Dich an der Untersuchungs- und Auswertungsmethode stört. Denn wenn Du die Objektivität der Untersuchung hier so großmäulig anzweifelst, wäre mal eine Kritik am Instrument gefragt. Dazu empfehle ich einen Grundlagenkurs in Statistik und quantitativen Forschungsmethoden - und ich als alter Quali empfehle natürlich auch einen Ritt durch qualitative Forschungsmethoden (dann könntest Du Dir mal die zahlreichen interessanten biographischen Forschungen zu jungen und alten Nazis zu Gemüte führen, Rosenthal, Köttig, Rommelspacher etc.).

Warum haben es unsere Rechtsaußen eigentlich mit den einfachsten Grundlagen der Empirie nur immer so wahnsinnig schwer? Klar, man kommt dann nur schwer an den Sozialwissenschaften vorbei - und die stellt die gesamte Ideologie eines Nazis auf den Kopf ;)
 
JoRo Donnerstag, 22.November 2012, 13:25 Uhr:
Schon lustig, wenn Neo-Stalinisten andere als "Nazis" titulieren und glauben, von Statistik Ahnung zu haben - wie unser allseits "beliebter" Roichi, der offenbar von allem irgend etwas weiß - aber von einer Sache nicht wirklich viel.
Da könnte man auch gemäß der Lesart der Linksextremen hier zu dem Schluss gelangen, dass es einen Zusammenhang von globaler Erwärmung und der Anzahl aktiver Piraten gibt: http://berastarters.wordpress.com/2012/04/18/statistiken-falschen-leicht-gemacht/

Trau keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. ;) Ich sage nur: Friedrich-Ebert-Stiftung/SPD.
 
John Donnerstag, 22.November 2012, 13:42 Uhr:
Und auch für Dich mein lieber JoRo gilt: Die große Fresse könnte man doch mit substanzieller Kritik anreichern. Wenn Du also Ahnung von Statistik hast wäre hier die Stelle, damit mal aufzutrumpfen. Sample, Stichprobe? Methode? ...was stört Dich daran? Oder bleibst beim platten Fälschungsvorwurf? Wie wäre es mit einem Argument? Bis jetzt kommt ja nix... Gääähn.
 
Roichi Donnerstag, 22.November 2012, 21:45 Uhr:
@ John

Du bist aber echt ein harter Hund. Das alles auf einmal.
Da raucht der Kopf.

Was JoRo betrifft ist das jetzt qualitativ das Gleiche.
Vielleicht solltest du mal einen Kurs Statistik für Nazis geben.
Vier Semester bis zum Umfallen.
Davor noch zwei Semester Grundlagen und dann hat man schon einen Bachelor zusammen.
Obwohl ich bezweifeln möchte, dass allzuviele auch nur die Eingangshürde nehmen.
 
JOhn Freitag, 23.November 2012, 08:12 Uhr:
@Roichi
Schon faszinierend oder? Da kommt bei denen wirklich nichts - und das wo die feinen Herren und Damen vom rechten Rand doch immer Volksbefragungen fordern. Die wären zwar anders angelegt, aber bei dieser Grundforderung wäre es doch schön, wenn im Ansatz eine Ahnung von Empirie erkennbar wäre, hehehehehe. ...ein Seminar für die? Roichi, Lehraufträge werden doch schon schlecht genug bezahlt - stell Dir vor Du müsstest Dich mit Flöten wie Kalle, Made oder Kammerjäger dort noch rumschlagen ;)
 
kritiker Freitag, 23.November 2012, 23:09 Uhr:
@ roichi und @ John
Roichi hat also d i e Ahnung von Sta-
tistik. Wovon hat er eigentlich keine Ah-
nung ? Und immer noch keinen Nobelpreis?
Und sein Genosse John ebenso. Der John,
der "alte Quali", möchte roichi an Halb-
wissen und Belehrungswahn wohl noch über-
holen ?
Daß er wie roichi auch andere Kommenta-
toren unerwünscht und unhöflich mit DU
anredet, wundert nicht.
Wenn das Thema, um das es hier eigentlich
geht, nicht so ernst wäre und die sogen.
"Studie" nicht so viele Deutsche in ver-
leumderischer Weise in die "rechte" Ecke
stellen würde, könntte man hier über
roichis und Johns Kommentare nur müde
lächeln - und dann ab in die Tonne.
Und, werter John, sollten Sie mich mit
der Beleidigung "Rechtsaußen" und "Nazi"
meinen - mich können nur Menschen be-
leidigen, die ich ernst nehme und die es
auch wert sind, ernst genommen zu werden.
Und das sind Sie für mich nicht.
 
Roichi Samstag, 24.November 2012, 09:52 Uhr:
@ Kritiker

Hast du auch noch vor, dich mit der Sache auseinanderzusetzen, oder bleibt es bei Persönlichem?

Wenn du mit Statistik kommst, musst du eben damit rechnen, dass deine Methoden auch unter die Lupe genommen werden.
Und auch, dass sie gegebenenfalls kritisiert werden.
Offenbar hast du dem nichts entgegenzusetzen.
 
John Samstag, 24.November 2012, 11:52 Uhr:
@Kritiker,

1.) Ja, mit diesen Begriffen meine ich Dich.

2.) Wie wäre es denn endlich mal, dass neben der üblichen großen Fresse mal substanzielle Kritik kommt? Also, nun mach doch mal endlich ernst, Sample, Methode etc. - komm, streng Dein schlaues Köpfchen mal an.
 
kritiker Sonntag, 25.November 2012, 19:10 Uhr:
@ John
Mit Ihnen kann man normal und kultiviert
wirklich nicht diskutieren, leider.
Außer sich häufenden unverschämten per-
sönlichen Beleidigungen gegen Anndersden-
kende Diskutanten (z.B. Rechtsaußen,
Nazi, große Fresse u.ä.) - bei einigen
KgR offenbar ein Ersatz für fehlende Ar-
gumente - kommt äußerst wenig, worüber
man ernsthaft und normal diskutieren
könnte. Es liest sich zwar scheußlich,
was da an persönlichen Beschimpfungen von
Ihnen so geschrieben wird, aber nach dem
Motto "Was kümmert es den Baum, wenn ihn
ein Hund anpinkelt" kann man es gerade
noch so ertragen.
 
Roichi Montag, 26.November 2012, 09:30 Uhr:
@ Kritiker

"Mit Ihnen kann man normal und kultiviert
wirklich nicht diskutieren, leider."

Du solltest vielleicht nicht mit Steinen werfen in deinem Glaushaus.
Aus der Diskussion bist du ja mal wieder ausgestiegen.
Und die Art und Weise der Diskussion liegt auch an dir. Dich dann über die entsprechende Antwort zu euchauffieren ist lächerlich.
 
John Montag, 26.November 2012, 10:11 Uhr:
"...bei einigen
KgR offenbar ein Ersatz für fehlende Ar-
gumente - kommt äußerst wenig, worüber
man ernsthaft und normal diskutieren
könnte."

Na wie denn auch kritiker? Du hast bis jetzt auch keinerlei Ansatz für eine Diskussion gebracht. Und genau darum bitte ich Dich seit Tagen. Du hast bis heute eben nur ne große Fresse, fabulierst von geschönten Statistiken, moserst an der Studie rum - ohne auch nur einmal ein wirkliches Argument zu bringen. Nicht einen Ansatz um zu diskutieren, z.B. über den Aufbau der Studie, die verwendeten Methoden etc.
Stattdessen versucht Du hier irgendwelche Nebenschauplätze zu eröffnen. Das langweilt. Und wie Roichi schon sagt, immer schön ans Glashaus denken mein Lieber. Ich habe zumindest keinen Bock, hier irgendwelche Freundlichkeit vorzuheucheln. Zeigs mir doch mal, komm mal mit Substanz...
 
kritiker Dienstag, 27.November 2012, 22:20 Uhr:
@ John und @ roichi
Die wiederholt unverschämt mir vorgewor-
fene "große Fresse" und das unhöfliche
"Du" verbuche ich unter dem schon erwähn-
ten Sprichwort "Was kümmert es den Baum,
wenn ...".
Zum Thema :
1. Laut "wissenschaftlich" fundierter-
Studie der FES verfügen 9,0 % (!)
a l l e r Deutschen über ein "ge-
schlossenes rechtsextremes Weltbild".
Und rund 25,1 % zeigt eine ausländer-
feindliche Grundhaltung.
2.Laut hier bei ER geposteten Kommentaren
von "Amtsträger" und roichi sollen im
Ergebnis der letzten Bundestagswahl
98,5 % a l l e r Bundesbürger gegen
den Rechtsextremismus in Gestalt der
NPD gestimmt haben.
Ja was denn nun ??? Welche von Ihnen
hochgelobte Statistik, Stichprobe, Empe-
rie u.ä. hat denn nun Recht ? Bevor Sie
hier das Wissen und Verständnis anderer
Kommentatoren in arroganter Weise an-
zweifeln, werden Sie ich erst mal selber
klar im Kopf.
 
John Mittwoch, 28.November 2012, 09:49 Uhr:
@Kritiker:

Kritikerchen, ganz ehrlich – das wird hier nix mehr mit Dir. Du musst Dich jetzt endlich mal entscheiden. Willst nur wiederholt wild den Stammtisch bedienen, oder willst Du eine sachliche Kritik üben. Bisher wirst Du Deinem Nick nicht wirklich gerecht.

„Zum Thema :
1. Laut "wissenschaftlich" fundierter-
Studie der FES verfügen 9,0 % (!)
a l l e r Deutschen über ein "ge-
schlossenes rechtsextremes Weltbild".
Und rund 25,1 % zeigt eine ausländer-
feindliche Grundhaltung.
2.Laut hier bei ER geposteten Kommentaren
von "Amtsträger" und roichi sollen im
Ergebnis der letzten Bundestagswahl
98,5 % a l l e r Bundesbürger gegen
den Rechtsextremismus in Gestalt der
NPD gestimmt haben.“

Ich versuche es mal ganz einfach zu machen. Ich denke ein Grundproblem ist, dass Du wirklich keinen blassen Schimmer von Empirie (endlich hab ichs mal richtig geschrieben) und Statistik hast. Das ist übrigens keine Schande! Meiner Ansicht nach ist das kein Grundwissen über das jeder verfügen muss. Ich bin da selber nicht auf der Höhe, weil ich ausschließlich qualitativ arbeite (hier geht es um quantitative Daten). Nur ist eben bemerkenswert, wie extrem weit Du Dich dafür aus dem Fenster lehnst. Wenn man das in der Weise wie Du tust, würde man erwarten, dass zumindest Ansatzweise eine Idee über den Gegenstand vorhanden ist. Bei Dir ganz offensichtlich völlig tote Hose.
Erstmal schön wie Du die Ergebnisse der FES Studie noch mal zitierst. In Deinem zweiten Punkt wird dann bereits deutlich, dass Du wirklich nichts davon begriffen hast. In keinem Kommentar werden Roichi oder Amtsträger gepostet haben, dass "98,5% „a l l e r Bundesbürger gegen den Rechtsextremismus in Gestalt der NPD gestimmt haben“. Diese Option ist bei der Wahl nicht als solche vorgesehen. Es handelt sich dabei höchstens um die Zahl, die nicht die NPD gewählt haben – und sich damit für andere Parteien als die NPD entschlossen haben. Wenn Du glaubst, dass eine „ausländerfeindliche Grundhaltung“ gleichbedeutend damit ist, dass man auch NPD wählt, liegst Du falsch. Und dafür bietet die FES-Studie hingegen durchaus ein Indiz. Interessanterweise zeigt sich damit offenbar, dass die Ausländerfeindlichkeit der NPD zumindest bei den WählerInnen offensichtlich nicht ankommt. Hm, woran kann das wohl liegen? Aber selbst auf die Herstellung dieses sehr einfachen Zusammenhanges bist Du nicht gekommen. Ist ja auch Wurscht, denn Dein Vergleich ist abgesehen davon eh völliger Blödsinn. Aber das Indiz ist doch schon spannend oder? Kritiker, geh damit mal zur NPD und trage Deine Erkenntnisse vor.

„Ja was denn nun ??? Welche von Ihnen
hochgelobte Statistik, Stichprobe, Empe-
rie u.ä. hat denn nun Recht ? Bevor Sie
hier das Wissen und Verständnis anderer
Kommentatoren in arroganter Weise an-
zweifeln, werden Sie ich erst mal selber
klar im Kopf.“

Für Dich ist das Arroganz wenn man eine sachliche Kritik am Instrument der Befragung fordert – aber wenn Du hier eben unentwegt großmäulig an einer Statistik zweifelst, musst Du eben damit rechnen, dass man Dich dazu befragt. Das können wir hier gebetsmühlenartig wiederholen, denn bis jetzt hast Du immer noch nichts gebracht. Wenn Dir das nicht gefällt solltest Du Dir einen anderen Spielplatz suchen. Nimm Karl gleich mit, der hat sich mal über genau das Selbe beklagt.
Dein Beispiel zeigt übrigens überzeugend, dass Du wirklich kein Verständnis von der Sache hast. Nicht mal im Kleinen. Deswegen auch an dieser Stelle wieder gaaaaaanz vereinfacht:

Bei der FES-Befragung handelt es sich um eine empirische Untersuchung – bei der Bundestagswahl handelt es sich hingegen um eine „Wahl“. Das ist ein Unterschied. Bei einer Untersuchung wird eine Umfrage gemäß einer bestimmten Fragestellung und einer entsprechenden wissenschaftlichen Methode vorgenommen. Dazu wird ein Sample bzw. eine Stichprobe entwickelt um die Repräsentativität zu gewährleisten (lies hier mal nach, gute Grundlagentexte: http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/FORSCHUNGSMETHODEN/Stichproben.shtml).
Die Bundestagswahl hat damit nicht mal Ansatzweise zu tun. Hier wird das „Sample“ (allein der Begriff ist hier schon nicht vergleichbar) auf einer völlig anderen Grundlage entwickelt - das kann Dir ein Statistiker viel besser erklären als ich!!!). Du vergleichst hier also eine wissenschaftliche Studie mit einer Wahl. Die dahinterstehende Naivität ist wirklich beeindruckend. In der Studie wird eine Auswahl an Personen nach einem bestimmten Fragemodell zu ihren Einstellungen befragt, dem liegt ein kompliziertes statistisches Rechenmodell zu Grunde – die Wahl funktioniert völlig anders. Die Wahl ist was anderes. Lassen wir mal Wikipedia sprechen: "Eine Wahl im Sinne der Politikwissenschaft ist ein Verfahren in Staaten, Gebietskörperschaften und Organisationen zur Bestellung einer repräsentativen Person oder mehrerer Personen als entscheidungs- oder herrschaftsausübendes Organ." (...ich halte übrigens Wikipedia nur im Alltag für eine gute Quelle, wissenschaftliche ist sie für mich nicht!)

Wenn Du beide Daten übereinanderlegst vergleichst Du Äpfel mit Birnen.

Du hast aber nicht mal die Konsequenz Deines völlig falschen Vergleichs erkannt. Denn anstatt uns zu befragen, was denn an den Daten nicht stimmt (was auch irgendwie niedlich ist), hättest Du jetzt (wieder) begründen können, warum Deiner Meinung an der Studie etwas nicht stimmt. Zum Beispiel – jajajajaja, kannst Du nicht mehr hören – die Anlage der Studie bemängeln. Oder eben argumentieren, warum aus Deiner Sicht die vorgeschlagenen völlig unterschiedlichen Beispiele gegen die Studie zutreffen. So bleibt es bei der Dir üblichen Nebelkerze. Ich meine was erwartest Du? Ich kann für Dich doch keine Empirie-Nachhilfe im großen Stil machen, um Dir zu helfen, so was wie sachliche Kritik an der Studie zu üben. Da gehst Du mal schön in eine Bibliothek, am besten Uni-Bibliothek. Erkundigst Dich mal ob es ne sozialwissenschaftliche Fakultät bei Dir in der Nähe gibt. Die haben in ihrem Grundbestand garantiert ein paar einfach Grundlagenbücher zu Empirie/Statistik (quantitative Forschungsmethoden, quali muss erstmal nicht, hehehe). Schon kurios, dass man Dir hier permanent auf die Sprünge helfen muss einfachste Schlussfolgerungen zu ziehen. Das heißt übrigens nicht, dass keine Kritik an der Studie geübt werden darf. Nur dann muss es eben auch ansatzweise fundiert sein. Deine "Kritik" war bisher nicht mal eine.

Um das noch mal zu wiederholen. Dafür dass aus NPD-Ecke immer wieder „Volksbefragungen“ gefordert werden, erstaunt mich doch das Unwissen der AnängerInnenschaft darüber. Kritiker, kannst Du nicht mal unter Deinen KameradInnen rumfragen, ob sich jemand mit wissenschaftlichen Befragungen auskennt und der Dir hier mal weiterhelfen kann? Ich meine ihr seid doch so gesegnet, durch kluge Köpfe – bringt die mal ins Rennen.
 
Roichi Mittwoch, 28.November 2012, 10:39 Uhr:
@ Kritiker

"Welche von Ihnen
hochgelobte Statistik, Stichprobe, Empe-
rie u.ä. hat denn nun Recht ? Bevor Sie
hier das Wissen und Verständnis anderer
Kommentatoren in arroganter Weise an-
zweifeln, werden Sie ich erst mal selber
klar im Kopf."

Was können wir dafür, wenn du nicht in der Lage bist zu verstehen, welche Dinge jeweils gefragt und ermittelt wurden?

Deine Ablenkung von deiner obigen Unfähigkeit ist registriert.
 

Die Diskussion wurde geschlossen