von Storch Heinar
   

Neu: „Hier marschiert der nationale Viehbestand“ – Storch Heinars „Anti-Anti-Antifa-Demo-Kluft“ Frühjahr-Sommer 2011

Sie ist schwarz gekleidet, vermummt und brüllt immerzu „Hier marschiert der na-tio-na-le Wi-der-stand“. Was auf den allerersten Blick aussieht, wie die lokale Antifa-Jugend auf Demo-Sause, ist in Wirklichkeit deren Gegenpart von rechts. Die Anti-Antifa nämlich, auch jung, auch schwarz gewandet und vermummt, aber von rechts halt. Bleibt die Frage, wogegen sich der Widerstand denn nun eigentlich richtet – außer, das ist offenkundig, die eigene geistige Zurechnungsfähigkeit und den guten Geschmack!?

Führerstorch Heinar jedenfalls hat die Faxen wieder mal dicke und will sich mit dem „Style“ und den verbalen Entgleisungen des schwarzen Teeni-Nazi-Blocks nicht länger abfinden. „Einfältiger geht´s wohl nimmer, oder? Bald rennen auf Demos alle Grünspäne nur noch rum, als wenn die Katze tot ist, und skandieren irgendwelche Parolen, bei denen ich erstmal einen Demo-Duden brauche, um zu wissen, welche politische Richtung die jetzt eigentlich darstellen wollen“, ärgert sich Storch Heinar. „So geht es jedenfalls nicht weiter! Die nächste Demo-Saison wird wieder bunt und zeigt dem so genannten `nationalen Widerstand´ mal, was wir von ihm halten: NÜSCHTE nämlich. Anti-Anti-Antifa eben, oder so. Wie auch immer.“

Da Heinar nicht nur meckert, motzt und mosert, sondern auch kräftig mit Eierlikör kleckert und anschließend richtig losklotzt, ist sie auch jetzt schon fix und fertig und ebenso schnuffelweich und bügelfaltig für Euch bereit: Storch Heinars „Anti-Anti-Antifa-Demo-Kluft“ Frühjahr-Sommer 2011. Inspiriert durch das ursprüngliche Gehampel und Gestammel nationalistischer Demo-Dödel führt Heinar wieder mal das Garn im Schnabel und lässt sich von der Muse küssen.

„Widerstand, Brausebrand, Vogelsand, Viehbestand“, fügt Heinar die Puzzelteile zusammen, als gäbe es kein morgen. Wie auch immer: Herausgekommen ist die neue „Viehbestand“-Kollektion mit Shirts, Shorts, Kappus und dergleichen mehr. Alle schnell zuschlagen, also und rein in die Pelle. Wenn auf der nächsten Demo dann die Gurkentruppe der „autonomen Nationalisten“ um die Ecke getorkelt kommt, bleibt kein Auge trocken. Selbst Rehbock, Ochs und Erpel sind sich bei dieser Gelegenheit einig: „Hier marschiert der nationale Viehbestand“. Tierschutztechnisch übrigens kein Grund zur Sorge. Alle abgebildeten heimischen Tiere haben sich für die gute Sache freiwillig als Model bei Heinar beworben.

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Kommentare(4)

TW Donnerstag, 18.November 2010, 13:00 Uhr:
Wenn ich mir die wohlstandsverwöhnten DemonstranInnen auf beiden Seiten so anschaue (mich eingeschlossen), wird´s Zeit für nen anderen Pulli, Spruch: "Nie, nie, nie wieder Törtchen" ;-)
 
neickie Donnerstag, 18.November 2010, 14:08 Uhr:
Storch Heinars nationaler Viehbestand ist leider nicht vollzählig, es fehlt noch ein Esel, der den anderen hinterher trotte(l)t
 
Schwab Freitag, 19.November 2010, 12:14 Uhr:
Das Thema wird hier zu pauschal, nicht mit dem notwendigen Ernst abgehandelt. Die Sache ist viel komplizierter. Nur ein Beispiel: In meiner Heimat dominiert das braun-weiß gescheckte fränkische Fleckvieh, in der norddeutschen Tiefebene das schwarz-weiß gescheckte, in den deutschen Alpenregionen graue Kühe ...
 
Prof.Erhard Freitag, 19.November 2010, 18:49 Uhr:
Nicht nur die Anti-AntiFa spinnt ordentlich, jetzt haben wir neben dem durchgeknallten "Orginal", den roten Genickschuß-Fans und ihren braunen Gegenstücken, auch noch den Storchführer mit seiner bunte Anti-Anti-AntiFa.

Doch schon die "echte" Antifa ist oft nicht ganz echt im Kopf - in bestimmten Teilen z. B. massiv pro-stalinistisch. Andere sind "antideutsch" und motzen beispielsweise DKP-Mitglieder an, daß diese "auch so Schweine" seien, weil sie in so einer "Dreckspartei sind, die wo auch deutsch heißt" - der Deutschen Kommunistischen Partei DKP nämlich.

Von daher benötigen wir einen noch viel größeren Tiergarten auf den Kleidungsstücken.
 

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