von Redaktion
   

Neonazi-Partei Die Rechte setzt in Dortmund weiterhin auf Einschüchterung des politischen Gegners

Gestern fanden in Dortmund die ersten Ratssitzungen nach der Kommunalwahl statt. Noch am Wahlabend hatte ein brauner Mob versucht, in das Rathaus der Ruhrpott-Stadt einzudringen. Danach hatte die Stadtverwaltung Hausverbote für gut zwei Dutzend Anhänger der Partei Die Rechte ausgesprochen. Die wiederum ruft ihre Sympathisanten auf einem parteinahen Internetportal dazu auf, bei den Treffen der Volksvertreter „vorbeizuschauen“.

Das neue Ratsmitglied Siegfried Borchardt im Straßenkampf-Outfit (Foto: Oliver Cruzcampo)

Es waren dramatische Szenen, die nicht nur die Dortmunder Bevölkerung am Tag nach der Kommunalwahl aufwühlten: Angeführt von ihrem Spitzenkandidaten zur Stadtratswahl, Siegfried Borchardt, drängten rund 25 Neonazis der von Christian Worch gegründeten Partei Die Rechte (DR) zur Wahlparty vergeblich ins Rathaus der Stadt. Unter lautem „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus“-Gegröle versuchte der fast einheitlich in gelbe T-Shirts, auf denen eine Aufhebung des Verbots der militanten Kameradschaft „Nationaler Widerstand Dortmund“ gefordert wurde, gekleideter Mob, eine Kette von 50 bis 60 Demokratinnen und Demokraten zu durchbrechen, die sich schützend am Eingang des Gebäudes positioniert hatten.

Videos und Fotos zeugen von der Brutalität, mit der die Unterstützer des mehrfach vorbestraften Borchardt, der sich gerne „SS-Siggi“ nennen lässt, vorgingen – Flaschen wurden als Wurfgeschosse eingesetzt und Pfefferspray gesprüht.

Im Internet verdrehte ein der Partei nahestehender Blog die Tatsachen und sprach von „Gewalttaten krimineller Linksextremisten“ gegenüber Parteianhängern. Die eigenen Aktionen seien durch das „Notwehrrecht“ gedeckt gewesen. Dabei sprechen die Bilder eine deutliche, eine andere Sprache. Mittlerweile hat die Polizei Ermittlungen unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Verdachts auf Volksverhetzung und Landfriedensbruch aufgenommen. Laut den Ruhrnachrichten ist neben Borchardt auch der Landeschef Der Rechten, Dennis Giemsch, im Fokus der Ermittler.

Trotz Hausverbot: Neonazis mobilisieren zu Protestaktionen

Diana Jägers, Rechtsdezernentin der Stadt, reagierte mit einem Hausverbot für 30 Personen, das bis Jahresende gilt. Ausgesprochen wurde es für den Stadtrat sowie die vier Bezirksvertretungen - Huckarde, Innenstadt-Nord, Mengede und Scharnhorst -, in die DR-Vertreter gewählt worden waren. Die Mandatsträger Der Rechten sind von der Maßnahme nicht betroffen. Zusätzlich soll ein Sicherheitsdienst die Sitzungen der Gremien begleiten. Parteivertreter kündigten unterdessen an, gegen die Entscheidung mittels Eilverfahren vor Gericht vorgehen zu wollen. Außerdem werde man, so die Neonazis weiter, „gegen diesen neuerlichen Willkürakt auf verschiedenen Ebenen protestieren – auf der Straße, aber auch auf der neuen Spielwiese, den Parlamenten“.

Einen Vorgeschmack auf mögliche zukünftige Aktivitäten lieferten die gestrigen Sitzungen der Bezirksparlamente, als die Neonazi-Hobbypolitiker mit mehreren Gesinnungsgenossen aufliefen. „Jeder Dortmunder hat das Recht, an den Sitzungen des Rates und der Bezirksvertretungen teilzunehmen. Schaut vorbei!“ Mit diesen Worten hatte die Propaganda-Abteilung versucht, das eigene Fußvolk zu motivierten, und die Termine der Sitzungen im „Weltnetz“ öffentlich gemacht. Darüber hinaus hatte die Truppe angekündigt, die Anreise ihrer Kader „abzusichern“. Offensichtlich ein Vorstoß, den politische Gegner einzuschüchtern. Allerdings mit mäßigem Erfolg.

Auf die Zuschauertribünen hätten es die DR-Aktivisten, deren Organisation zur Europawahl bereits an der Sammlung von Unterstützungsunterschriften gescheitert war, ungeachtet der Drohungen zwischen den Zeilen und des Hausverbotes ohnehin nicht geschafft. Bereits frühzeitig hatten Anhänger demokratischer Parteien und Wählervereinigungen die wenigen Plätze besetzt.

Öffentlichkeit muss sich auf Provokationen einstellen

Die Ratssitzungen gingen ohne Störungen über die Bühne. Nur am Rande der Beratungen des Rates Innenstadt-Nord kam es zu einem kleineren Zwischenfall, als Borchardt, der als Gründer der „Borussenfront“ wie kein anderer in Deutschland für die Verbindung von Hooligan- und Neonazi-Milieus steht, mit einem Kamerateam aneinandergeriet. Bei den Reportern handelte es sich Parteiangaben zufolge um Mitarbeiter von „Spiegel TV“.

In ihrer Frontberichterstattung deutete Die Rechte schließlich an, welchen Kurs sie in den Räten einzuschlagen gedenkt. Über die „Entscheidungsmöglichkeiten in den Parlamenten“ habe man keine „Illusion“. Die eigenen Mandatsträger sollen deshalb die „traute Geselligkeit“ der etablierten Parteien „stören“. Damit dürfen sich die anderen Volksvertreter und die Öffentlichkeit auf einige Provokationen und Krawall-Aktionen einstellen.

Kommentare(26)

Irmela Mensah-Schramm Donnerstag, 12.Juni 2014, 14:19 Uhr:
........die Öffentlichkeit muss sich auf Provokationen einstellen.:

So denke ich, kann die Öffentlichkeit in Dortmund auch gut mit den massenhaften NS-Schmierereien und Nazistickern leben.......
Wie ich es vor einiger Zeit zur Kenntnis nehmen musste!
 
psypunk Donnerstag, 12.Juni 2014, 21:49 Uhr:
Ich wünschte, der Staat würde ähnlich hart gegen die DR vorgehen, wie einst gegen die RAF. Doch die NSU-Morde offenbarten lediglich gewisse Affinitäten zwischen Rechtsextremisten und Verfassungsschutzämtern. Schlimm!
 
Daniel Donnerstag, 12.Juni 2014, 22:52 Uhr:
liebe Irmela, musstest Du Desintresse zur Kenntnis nehmen? Oder meinst Du die Nazisticker, die Du zur Kenntnis nehmen musstest? (Das nächste mal dann lieber abreißen, bitte.) Warst Du zufällig in Oespel? Da ist ja häufiger NS-Sticker-Wahn angesagt. Allerdings auch gerne ein bürgerliches Großreinemachen - Frühjahrsputz etc. Oder sieht für Dich Dortmund komplett so aus? In der Nordstadt eher nicht, da würd' nicht nur ich die Sticker abreißen. Oder meinst Du die 500.000 Dortmunder sind allgemein zu träge oder sogar im stillen mit den braunen (aktuell ja in gelben Shirts auftretend) einverstanden? Was musstest Du zur Kenntnis nehmen?
Ich verstehe Deine Äußerung, wie sich vermuten lässt, nicht eindeutig.
Kotz`Dich aus. Erspar uns nichts. :)
Ganz liebe Grüße,
Daniel
 
Roichi Freitag, 13.Juni 2014, 00:01 Uhr:
Na da bin ich doch mal gespannt, wie die Kamerraden das nun wieder rechtfertigen wollen.
Das wird wohl noch so einige Verfahren geben und mit Sicherheit auch einige unschöne Konsequenzen.

Mich würde allerdings auch mal interessieren, was der Björn denn nun zu den Forderungen sagt, die da so lautstark verbreitet werden, von seinen Kamerraden.
Bisher will er ja nur gehört und gelesen haben, dass "kriminelle Ausländer" "raus" sollen. Was sogar nach heutiger Rechtslage schon umgesetzt wird.
 
Stefan Freitag, 13.Juni 2014, 07:05 Uhr:
Im letzten Absatz ist von "Frontberichterstattung" die Rede. Ist das inzwischen etablierter Sprech oder übernehmt ihr einfach die Sprache der Nazis?
 
dkoedo Freitag, 13.Juni 2014, 10:38 Uhr:
Kleine Korrektur ist angebracht.

Die konstituierende Ratssitzung findet erst am 18. Juni statt.

Die erwähnten Sitzungen waren alles konstitutierende Bezirksvertretungssitzungen.
 
paul.pa Freitag, 13.Juni 2014, 15:55 Uhr:
Mit welchem Recht hatten Linke, Piraten ua. den "Rechten" eigentlich den Zutritt zu Rathaus verweigert? Es handelte sich um eine öffentliche Wahlparty.
Die Auseinandersetzungen entstanden ja überhaupt erst nach dieser willkürlichen Blockade. Der Bericht der Polizei ist zu dieser Frage recht eindeutig, auch wenn er vielen nicht passen dürfte.
 
Roichi Freitag, 13.Juni 2014, 19:41 Uhr:
@ Stefan

Das wird wohl eine bewusste Adaption der Kamerradensprache sein, um diese vorzuführen.
Eine rhetorische Figur.
 
Björn Samstag, 14.Juni 2014, 10:26 Uhr:
Nur blöd, dass selbst die Polizei nicht von einem Angriff der Rechten sprechen will. Schließlich sind die Rechten beim Versuch in das Rathaus zu gehen von herangekarrten Linksextremisten und deren befreundeten Blockparteienvertretern angegangen worden. Deshalb auch die Ermittlungen gegen die Genossen. Klar das die sich wieder versuchen als Opfer zu inszenieren. Das kennt man ja. Alleine der alljährliche Verfassungsschutzbericht zeigt das Gegenteil. Seit Jahren gibt es deutlich mehr Gewalt von Linken gegen Rechte als umgekehrt. Auch mit deutlich mehr Verletzten.

Als Resümee bleibt, dass es es wiedermal die Antirechten waren, die für eine Eskalation gesorgt haben. Es wurden Stadtvertreter völlig demokratisch ins Rathaus gewählt und die Linken und ihre bürgerlichen Steigbügelhalter haben versucht diese Volksvertreter am betreten des Rathauses zu hindern. Das zeigt mal wieder wer hier dmokratiefeindlich ist.

@Roichi

Na bist du mal wieder verwirrt? Du hast dich mal wieder im Kommentarstrang vertan. Mach dir nichts draus. Schuld sind die die "Nazis".
 
Roichi Samstag, 14.Juni 2014, 12:11 Uhr:
@ Paul

Schon blöd, wenn man euch nicht bei der Party dabeihaben will.
Im übrigen wurde gegen die Kamerraden Hausverbot erteilt.
Hausrecht eben.

Den Polizeibericht findest du also eindeutig?
Dann solltest du ihn vielleicht einmal lesen.
Da steht unter anderem drin, was deinen Kamerraden so vorgeworfen wird.
Und da du mal wieder nicht in der Lage bist eine Quelle anzugeben:

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/4971/2746579/pol-do-auseinandersetzungen-am-dortmunder-rathaus-am-25-05-2014-darstellung-der-ablaeufe-durch-die
und
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/4971/2747924/pol-do-auseinandersetzungen-am-dortmunder-rathaus-am-25-05-2014


@ Björn

Kannst du sehen?
Dann schau dir das Video an.
Von den Demokraten geht keine Gewalt aus.
Von deinen Kamerraden schon.

Dass deine Kamerraden Gegenanzeigen aufgeben ist übliche Strategie. Wird hier aber nichts bringen.

Achso, wolltest du dich nichtmal von der Gewalt deiner Kamerraden distanzieren?
Hier rechtfertigst du sie mal wieder.
 
Baldur Samstag, 14.Juni 2014, 17:14 Uhr:
Rechten im Namen der Demokratie Zutritt zur Demokratie zu gewähren, ist dasselbe, wie einem Whiskeyhersteller im Namen des Wettbewerbsrechts Zutritt zu einer Trinkerheilanstalt zu gewähren. Danke an die Blockierer, die den braunen Mob draußen gehalten haben!
 
Irmela Mensah-Schramm Sonntag, 15.Juni 2014, 10:37 Uhr:
Lieber Daniel!

Zu Deinem Kommentar am 12.6.:
Bitte, bitte glaube mir, ich nehme die Nazisticker nicht nur zur "Kenntnis", sondern ich reiße sie wirklich r e s t l o s ab und im vorletzten Jahr in Dorstfeld waren es weit über 100 !!! So viel Farbe konnte ich (zudem auch aus Berlin) nicht mitschleppen, um all die unsäglichen - auch unter Verbot stehenden NS -Schmierereien zu beseitigen, - nur die kleineren konnte ich unkenntlich machen.
Solange aber Polizisten, wie zuletzt kürzlich in Berlin-Buch der Meinung sind, vor übrigens den hocherfreuten Neonazis, von denen mich einer zuvor auch angegriffen hatte, dass sie ihre Ekelsticker kleben dürfen, so brauchen wir uns über nichts mehr zu wundern!
Ich widerstehe aber dem polizeilichen Verbot, die Sticker zu entfernen seit nunmehr 28 Jahren. Seit dem 3.1.2007 zähle ich die von mir übrigens bundesweit entfernten Nazisticker : ganz genau 63.831!
Zu meiner Austellung "Hass vernichtet" zu den Fotos mit den menschenverachtenden Hetzpatolen, hörte ich schon u.a. auch Polizisten sagen, dass die Nazis ein Recht auf "Freie Meinungsäußerung" hätten!
Hier zählt das Recht auf Menschenwürde offenbar NICHT !

So stimmt der Antifa-Slogen voll und ganz "Deutsche Polizisten schützen die Faschisten!"
Ich erlebe dies einfach zu oft.
 
Björn Sonntag, 15.Juni 2014, 13:20 Uhr:
@Roichi

Nur komisch, dass das Video erst mittendrin anfängt. Ähnlich wie beim "Überfall" auf die linksextreme Szene-Kneipe "Hirsch-Q", bei der zwischendurch immer wieder einige Sekunden fehlten. Vorallem am Anfang.

Wie man auf etlichen Fotos sieht, sind es die Rechten, die zuerst Pfefferspray abbekommen haben. Auch die Polizei spricht von wechselseitigen Angriffen.

Ausschlaggebend waren der demokratiefeindliche Versuch der herangekarrten Linksextremisten und ihrer bürgerlichen Kollaboratuere den gewählten Stadtvertretern den ihnen zustehenden Zugang zum Rathaus zu verwehren.

Im übrigen. Einem ins Rathaus gewählten Stadtvertreter darf niemand das Betreten des Rathauses verhindern. Die Blockparteien, die sich mal wieder mit linksxtremen Gewalttätern zusammengetan haben, haben damit ihre demokratiefeindliche Grundhaltung aufgezeit.
 
Björn Sonntag, 15.Juni 2014, 13:29 Uhr:
@Baldur

Danke, dass sie so offen ihre Abscheu der Demokratie gegenüber kundtun. Das ist wenigstens ehrlich.

Sie sind also der Meinung, dass Rechte nicht an der Demokratie teilhaben sollten. Eine Demokratie, die einem ganzen politischen Flügel die Rechte verwährt, ist keine Demokratie. Und genau das ist es , was ihr Linken wollt. Eine Diktatur, in der ihr bestimmen könnt, wer Grundrechte haben darf und wer nicht.

Eure Feindbilder natürlich nicht. In eurer "Demokratie" dürfen Rechte schonmal nicht mitmachen. Aber damit hört eure lange Liste an Feindbildern ja noch nicht auf. Da gibt es noch die Postangestellten der DHL. "Deutsche Heereslogostik". Die Angehörigen der Bundeswehr. Die "Kapitalisten". Die Burschenschaften. Die CSU-Mitglieder. Die Vertriebenen. Die Mitglieder der AfD. Die "Populisten". Die Lebensschützer. Die Polizisten, denn die "schützen die Faschisten". DIe Islamkritiker. Die Christen. Die Ethnopluralisten und natürlich alle, die im dritten Reich nicht gegen Deutschland gekämpft haben.

In eurer "Demokratie" wird es sehr einsam werden. Aber gegen solche linken Versuche so eine rote totalitäre Diktatur zu erschaffen, werde ich mich mit aller Kraft wehren.
 
paul.pa Montag, 16.Juni 2014, 10:43 Uhr:
Ihre Schilderung scheint mir nach de Recherche vor allem des Polizeiberichtes,der Stellungnahme des Ältestenrates und der Schimpfkanonade des zuständigen SPD Bundestagsabgeordneten vollkommen korrekt zu zu sein, Björn. Inzwischen relativieren selbst die Dortmunder Medien diesen "Naziüberfall" erheblich.
Das erinnert mich stark an den angeblichen Überfall böser Nazis am 1.5.2009 auf eine DGB Kundgebung. Bei dieser Gelegenheit sollen sich 400 enthemmte Neonazis auf harmlose DGB ler gestürzt haben.
Das Video des Vorganges zeigte allerdings nur dunkel pigmentierte DGB Mitglieder, die sich mit geschwungenen Fahnenstöcken auf vorbei ziehende "Nazis" stürzten. Verletzte DGBler Fehlanzeige.
Ergebnis der Gerichtsverhandlung: Freispruch für die angeblichen rechtsradikalen Rädelsführer. Die Staatsanwaltschaft hat auf alle Rechtsmittel verzichtet. Es handelte sich also um das übliche linke Kasperletheater ohne Hintergrund. Das hindert aber die Meiden bis heute nicht weiter diese Räuberpistole vom Überfall zu verbreiten.
Bei Roichi macht sich inzwischen aber doch der Schaum vor dem Mund bei seinen Beiträgen störend bemerkbar.
 
Ein Nienhagener Montag, 16.Juni 2014, 11:29 Uhr:
@Björn
"Nur blöd, dass selbst die Polizei nicht von einem Angriff der Rechten sprechen will. "
Ähhhh... Björn?
Ich zitiere den PP Gregor Lange: "Andererseits beschäftigen mich Fragen, wer im Vorfeld außerhalb der Polizei wann, welche konkreten Informationen gehabt hat? Gab es schon frühzeitiger Hinweise, die einen Angriff der Rechtsextremisten auf die Wahlparty im Rathaus beinhalteten? Wenn ja, warum hat man sie der Polizei nicht mitgeteilt?", zeigt sich der Dortmunder Polizeichef sehr enttäuscht."

"..die einen Angriff der Rechtsextremisten...", lieber Björn.

Und da wäre ja noch die auf dem Video dokumentierte "mutige Verteidigung der nationalen Interessen", als Lukas B. der Frau unvermittelt ins Gesicht schlägt und dann nach hinten hüpft. Mutige Frauenschläger, die sich da so bei Euch tummeln. Wirklich mutige Helden.

Kommen Sie wirklich nicht selbst schäbig vor, solchen Leuten auch noch die Fahne zu halten?
 
Amtsträger Montag, 16.Juni 2014, 11:29 Uhr:
Lieber Björn,

natürlich durfte der OB Sirau den Rechtsextremisten den Zutritt zum Rathhaus verwehren. Die Veranstaltung war nicht öffentlich und ihm oblag das Hausrecht.

Auf den etlichen Fotos sieht man keineswegs, dass Rechtsextremisten mit Pfefferspray angegriffen wurden, ohne das ein gegenwertiger und rechtswidriger angriff ihrerseits vorgelegen hatte. Da die gesamte Situation videographiert wurde, wird sich der Sachverhalt spätestens vor Gericht gut aufklären lassen.

Liebe Frau Schramm,

korrekt ist, dass in Dortmund-Dorstfeld viele rechtsextreme Aufkleber verklebt werden. Falsch ist, dass dort Aufkleber mit strafrechtlichem Inhalt über einen längeren Zeitraum auffindbar sind. (Hierbei geht es Ihnen offenbar insbesondere um §86a StGB)
Falsch ist auch, dass das Abkratzen von Aufklebern eine Straftat darstellen würde.

Um die Echtheit ihrer Aussage zu prüfen, können Sie mir sicher sagen, welches Graffiti am Bahnhof Dortmund-Dorstfeld zu finden ist? Sie wissen schon: An der Backsteinmauer des Parkplatzes ggü. der Kirche.
 
Baldur Montag, 16.Juni 2014, 14:35 Uhr:
@Björn: Mörder in Uniform, Berufsvertriebene, deren Vorfahren völlig zu Recht vertrieben wurden, schuhplattelnde Lederhosenfaschisten, Nazis, die sich "Ethnopluralisten" nennen, Ausbeuter und Camembert-Hütchen-Träger in vollem Wichs, AfD-Typen für Deutschland, muslimische Antisemiten und andere Stützen der Gesellschaft - es wär schon schön, wenn das ganze Pack verschwinden würde. Sie sind gar nicht so viele, wie sie glauben, sie machen nur viel Wind und haben unverhältnismäßig viel Einfluss in der Gesellschaft. Dass sie von der Mehrheit in die Schranken gewiesen werden, muss in Deutschland auf absehbare Zeit ein Wunschtraum bleiben. Aber zum Glück kriegen wenigstens die "SS-Siggis" und ihre Komplizen eine rote Karte. Leider nicht immer, aber doch immer öfter.
 
Roichi Montag, 16.Juni 2014, 20:49 Uhr:
@Björn

Und das soll jetzt die Gewalt deiner Kamerraden entschuldigen?
Da sind wir aber schon besseres von dir gewohnt.
Also, wenn du dich für deine Kamerraden auf Notwehr berufen willst, von wem wurden sie denn im Video angegriffen?
Immerhin muss der Angriff gegenwärtig sein, oder unmittelbar bevorstehen.
Keines der beiden Kriterien ist erfüllt.

"Im übrigen. Einem ins Rathaus gewählten Stadtvertreter darf niemand das Betreten des Rathauses verhindern."

Das sagt der Björn und damit ist es Gesetz, oder wie?
Natürlich darf der Hausherr das, solange dieser Vertreter nicht im Rahmen seiner Amtsgeschäfte unterwegs ist.
Und das war nicht der Fall. Das Amt, bzw in diesem Fall das Mandat wird erst übernommen mit der Konstitiuerung.
Mal wieder scheiterst du an einfachsten Sachverhalten.

"Eine Demokratie, die einem ganzen politischen Flügel die Rechte verwährt, ist keine Demokratie."

Mal eine richtige Ausage, auch wenn dir die Konsequenzen nicht bewusst sind.
Denn was fordert ihr Kamerraden denn immer?
Den politischen Gegner und unliebsame Menschen einzusperren, zu unterdrücken und abzuschieben.
Eigentor Björn.

"In eurer "Demokratie" dürfen Rechte schonmal nicht mitmachen."

Und wie erklärst du dann, dass rechte Parteien antreten dürfen und in Parlamenten und außerhalb die gleichen REchte, wie alle anderen Parteien haben. Wie erklärst du die Durchsetzung eurer Grundrechte durch den Staat?
Außer Parolen hast du mal wieder nichts zu bieten. Noch nichtmal eine wahre Aussage.
 
Roichi Montag, 16.Juni 2014, 20:49 Uhr:
@ Paul

Meinst, du Björn braucht noch einen Jubelperser?
Oder kann sich einen leisten.

"Ergebnis der Gerichtsverhandlung: Freispruch für die angeblichen rechtsradikalen Rädelsführer."

Du hast vergessen zu erwähnen, aus welchen Gründen.
Aber du kannst das gerne nachlesen:
http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/freispruch-fuer-nazis-nach-mai-randale-2009-bei-dgb-kundgebung-in-dortmund-id6786443.html
http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/gruene-nazi-freispruch-ist-ein-verheerendes-zeichen-id6791867.html
 
Jupp Dienstag, 17.Juni 2014, 10:59 Uhr:
@Baldur
Schöne Bezeichnungen für diverse Gruppen hast Du Dir da ausgedacht. Passt bestens in die Kategorie Eselkarrenlenker und Sozialschmarotzer.
 
Baldur Dienstag, 17.Juni 2014, 21:10 Uhr:
@Jupp: Ja, es stimmt schon, in den "diversen Gruppen" finden sich viele schmarotzende Esel, die nichts wissen, nichts können, aber dennoch destruktive Entscheidungen für andere treffen und dafür auch noch durchgefüttert werden. Eine Schande ist das.
 
John Mittwoch, 18.Juni 2014, 09:28 Uhr:
"In eurer "Demokratie" dürfen Rechte schonmal nicht mitmachen."

Hahahaha, klar Björn - aber nun rate mal, wie Dein Idol Sudel-Udo, oder dieser andere Frauenschläger, Köster, ihren Lebensunterhalt bestreiten? In der Demokratie dürfen also nicht nur "Rechte" "mitmachen", sondern auch Nazis dieser Sorte.
Ansonsten beeindruckend wie Du Dich für den Prügeltrupp von SS-Siggi ("25 Punkte Programm") ins Zeug legst. Ich fange mal gar nicht erst an mit Deinem Distanzierungsgeschwafel, dass Du hier mal wieder selbst lächerlich machst.
 
Jupp Mittwoch, 18.Juni 2014, 12:55 Uhr:
@Baldur
Ich versteh ja nicht, wieso sich die extremen Kräfte Links und Rechts nicht einigen können. Ihr habt doch die gleichen Ziele, selbst die Ausdrucksweise ist gleich. Da müsste doch was möglich sein....
 
Baldur Mittwoch, 18.Juni 2014, 16:54 Uhr:
… sagt jemand, der hier rechtsradikale Sprüche absondert, und den ein Linker mit Verstand für zwei Groschen nicht mit spitzen Fingern anfassen würde. Deine ollen totalitarismustheoretischen Kamellen kannst du dort loswerden, wo die wirkliche Querfront stattfindet: bei den Spinnern um Ken Jebsen und Lars Mährholz, die ja auch "weder links noch rechts" sein wollen und damit, unter anderem, hübsch viele AfD-Anhänger anziehen.
 
Roichi Mittwoch, 18.Juni 2014, 20:57 Uhr:
@ Jupp

Dass du vieles nicht verstehst, ist nicht zu übersehen.
Gewöhnlich ist die Lösung dafür eine Frage, keine Parole.
 

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