von Robert Scholz
   

Nächster Demo-Flop – nur 50 „Kameraden“ bei Wulffs NPD-Aufmarsch in Hamburg

Am kommenden Samstag sind in Hamburg Wahlen. Dass die NPD auch antritt, bekommt man in der Hansestadt kaum mit. Doch es gibt ja Thomas Wulff – der kandidiert zwar nicht, organisiert aber fleißig Veranstaltungen. Allerdings mit bescheidenem Erfolg.

Nach 60 Demonstranten, die am vergangenen Samstag dem Aufruf zur Kundgebung „Mit kriminellen Ausländern kurzen Prozess machen“ folgten, konnte die NPD die Teilnehmerzahl an diesem Samstag sogar noch einmal unterbieten. Sage und schreibe 50 NPD-Anhänger versammelten sich im Zuge des Wahlkampfes in der Hamburger Innenstadt.

Ihnen standen neben 600 Gegendemonstranten auch 1.700 Polizeibeamte gegenüber, die sich um die Trennung beider Lager bemühte. Doch auch die starke Polizeipräsenz konnte nicht verhindern, dass es am Hauptbahnhof zu einer Konfrontation zwischen etwa 20 Demonstranten beider Lager gekommen war. Drei Linke sollen nach Angaben des Hamburger Abendblattes nach der Auseinandersetzung in Gewahrsam genommen worden sein.

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