von Redaktion
   

Nach Kirchweyhe nun Dresden: Instrumentalisierung geht in die nächste Runde

Nach der breiten medialen Berichterstattung zu den Vorfällen in Kirchweyhe wollte nun auch die NPD um Holger Apfel einen Übergriff in Dresden nutzen, um daraus politisches Kapital zu schlagen. Doch das erhoffte Echo blieb aus.

Nachdem die NPD, die Rechte und freie Kräfte in den vergangenen zwei Wochen versuchten, aus dem tragischen Todesfall von Daniel S. in Kirchweyhe politisches Kapital zu schlagen, wollte nun auch die sächsische NPD um den Bundeschef Holger Apfel auf diesen Zug aufzuspringen.

Am gestrigen Abend veranstaltete der NPD-Kreisverband Dresden eine Mahnwache, an der etwa 40 Rechtsextreme teilnahmen. Hintergrund der Veranstaltung ist eine gewalttätige Auseinandersetzung vom vergangenen Wochenende.

Laut einem Polizeibericht sei in der Diskothek „Bonnies Ranch“ in der Dresdener Antonstraße in der Nacht von Freitag zu Samstag ein 24-Jähriger mit einem Unbekannten in Streit geraten, der ihm dann mit einem Bierglas auf dem Kopf schlug. Der junge Mann wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert, der Täter konnte flüchten.

Die Tatsache, dass die Polizei nun nach einem Mann mit südeuropäischen Äußeren fahndet, veranlasste die NPD dazu, einen Türken als Täter zu vermuten. Auch über die Anzahl der Beteiligten scheint die rechtsextreme Partei mehr Kenntnis zu haben als die Polizei. Während es laut Polizeimeldung zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern gekommen sein soll, sei das Opfer der NPD zufolge gleich „von einer Gruppe von Südländern [...] angerempelt und dann in eine körperliche Auseinandersetzung verwickelt“ worden. Auch die Bild scheint den bisher auf der Flucht befindlichen Mann genauer zu kennen und spricht gar von einem „kurdischen Drogenhändler“.

Die 90-minütige NPD-Mahnwache sei weitgehend störungsfrei verlaufen, berichtet die DNN. Zwischen einigen der ca. 100 Gegendemonstranten und der Polizei sei es kurz zu einer Auseinandersetzung gekommen. „Dabei setzte die Polizei massiv Reizgas ein und drängte die Gegendemonstranten mit körperlicher Gewalt zurück“, heißt es in dem Bericht. Ob es dabei Verletzte gegeben habe, sei unklar.

Der NPD-Bundesvorsitzende Holger Apfel hat am gestrigen Abend im Gegensatz zu den Polizei-Angaben mehr als doppelt so viele Anhänger ausgemacht und spricht von „ca. 85 nationalen Aktivisten“. Weitere Redebeiträge hätte es vom NPD-Landtagsabgeordneten Arne Schimmer, dem Dresdener Stadtrat Jens Baur und dem Dortmunder Stadtrat Matthias Wächter gegeben.

Kommentare(31)

Paul.Pa. Donnerstag, 28.März 2013, 12:09 Uhr:
Dass eine politische Gruppe Themen instrumentalisiert ist so ganz neu nicht und auch nicht auf die NPD beschränkt.
Die Ereignisse um den ominösen NSU werden doch wohl von Interessierten abseits von einer sachlichen Beurteilung auch durchaus instrumentalisiert,
Das aber von einer anderen politischen Seite, oder sollte ich mich irren?
 
lebenserfahren Donnerstag, 28.März 2013, 12:34 Uhr:
@gorm der Tatsachenverdreher

"....immer weniger Kunden weil andauernde Information durch das Tostedter Bündnis zwangen ihn seinen Laden schlicht und schnöde zu schliessen."

Wer ist geschäftsschädigend? Der Händler oder nicht doch das Bündnis! Wieso fällt mir da ganz spontan " Kauft nicht beim J....!" ein? Ach so, in der Ideologie und in ihren Handlungen liegen Links und Rechts ja garnicht so weit auseinander!
 
beobachter Donnerstag, 28.März 2013, 13:37 Uhr:
"....Zwischen einigen der ca. 100 Gegendemonstranten und der Polizei sei es kurz zu einer Auseinandersetzung gekommen...."

Schlussfolgerung: Den gutmenschlichen Gegendemonstranten ist es also völlig egal, dass wieder ein Deutscher durch die Hand ihrer heißgeliebten Zielgruppe schwer verletzt wurde. Besser kann Links seine natürliche Menschenverachtung nicht zeigen!
 
Gerhard Vetter Donnerstag, 28.März 2013, 14:59 Uhr:
@lebenserfahren?

Na? Beim ganzen Multiposting den Überblick verloren?
 
Björn Donnerstag, 28.März 2013, 15:40 Uhr:
Interessant. Endstation Rechts kritisert also nicht diesen erneuten Fall von Migrantengewalt, sondern lediglich den Protest dagegen. Kein Wort des Mitgefühls, kein Wort der Empörung. Naja, was ist schon ein deutsches Opfer wert in dieser BRD?
 
Ein Nienhagener Donnerstag, 28.März 2013, 15:44 Uhr:
@lebenserfahren
Da reicht die Lebenserfahrung wohl nicht so weit, wenigstens beim korrekten Themenbezug zu bleiben, was?


@Paul.pa

"Dass eine politische Gruppe Themen instrumentalisiert ist so ganz neu nicht"

Ja, wenn das mal wenigstens funktionieren würde.

Haben Sie Kenntnis darüber, dass der Angriff

1.) tatsächlich von der "heißgeliebten Zielgruppe" verübt wurde
und
2.) der Angriff ideologisch bedingt war?

Wenn nein, dann wird bezüglich des instrumentalisierens irgendwie was falsch gemacht.

@beobachter
"Den gutmenschlichen Gegendemonstranten ist es also völlig egal, dass wieder ein Deutscher durch die Hand ihrer heißgeliebten Zielgruppe schwer verletzt wurde."

Und wieder einmal fulminant die falschen Schlüsse gezogen.

@all
Bekommt die rechte Seite überhaupt mal irgendwas gebacken?
 
Roichi Donnerstag, 28.März 2013, 21:03 Uhr:
@ Paul

Du irrst dich. Deine Kamerraden versuchen das zu instrumentalisieren, und sich mal wieder als Opfer des "Systems" darzustellen. Natürlich muss auch jeglicher Zusammenhang mit der eigenen Ideologie verwischt werden.
Du irsst dich also nur bei den Gruppen, die diese Instrumentalisierung vornehmen, nicht bei der Instrumentalisierung an sich.


@ lebenserfahren.

Falscher Beitrag.
Ansonsten ist es aber auch egal, war wohl eh nicht wesentlich.


@ beobachter

Uiii. Noch so einer, der Instrumentalisierung betreibt. Wie würde Björn es nennen: "Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen ohne politischen Hintergrund."
Damit hätte er zumindest hier Recht.
Nur die NPD und Kamerraden wollen unbedingt das Ganze politisch ausschlachten.
Also Kamerrad beobachter, nächstes Mal nicht beschweren, wenn einer der Kamerraden jemanden haut und das öffentlich gemacht wird.
 
beobachter Freitag, 29.März 2013, 10:46 Uhr:
@roichi
"Also Kamerrad beobachter, nächstes Mal nicht beschweren, wenn einer der Kamerraden jemanden haut und das öffentlich gemacht wird."

Ohne Grund wird ein Kamerad niemanden verhauen. Was Du öffentlich machen willst, sind Halbwahrheiten. Dass der Kamerad aufs übelste provoziert und angegriffen wurde. Von Menschen wie Dir und Deiner Klientel, das unterschlägt Deinesgleichen in seiner Lügenpropaganda!
 
Björn Freitag, 29.März 2013, 13:28 Uhr:
@Roichi

"Björn es nennen: "Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen ohne politischen Hintergrund.""

Richtig. Einen politischen Hintergrund hatte dieser erneute Fall von Ausländergewalt mutmaßlich nicht. Aber er zeigt deutlich auf, dass die Ausländerpolitik der BRD weiterhin Menschenleben gefährdet. Aber ihr habt ja schon oft deutlich gemacht, dass ihr bereit seid auf dem Weg in euren Traum von Multikulti Menschenleben zu opfern. Was sind schon ein paar tausend Kollateralschäden, wenn am Ende der Traum von der totalen Überfremdung endlich in Erfüllung geht.

Multikulti verletzt, nötigt, tötet. Und ihr applaudiert.
 
F. Lemmermann Freitag, 29.März 2013, 14:34 Uhr:
Instrumentalisert wird doch von allen Seiten, nicht nur von der NPD.
 
L.B. Freitag, 29.März 2013, 14:43 Uhr:
@ Björn

"Interessant. Endstation Rechts kritisert also nicht diesen erneuten Fall von Migrantengewalt, sondern lediglich den Protest dagegen."

Trotz deines jahrelangen infantil-wirren Herumtrollens auf den hiesigen Weltnetzseiten hast du noch immer nicht verstanden, warum ER ins Leben gerufen wurde.

Dein cerebraler Lochfrass ist wirklich irreperabel!
 
Amtsträger Freitag, 29.März 2013, 18:52 Uhr:
Warum sollte man bei so einem dünnen Sachverhalt für irgendwen PArtei ergreifen? Warum soll man Empörung zeigen.

Ich war nicht dabei! Ich weiß nicht, wer den Streit oder die körperliche Gewalt begonnen hat. ch weiß nicht wer angegriffen und wer sich verteidigt hat. Ich weiß nicht ob einer durch weitere Personen eingeschüchtert oder aufgestachelt wurde...

Ich werde diese ganzen Lücken aber nicht durch Spekulationen oder Vorurteile füllen, wie es obige Kommentatoren teilweise gemacht haben.

Ich weiß aber, dass solche Taten allgegenwärtig sind. Mich wundert, dass die NPD sich gerade diese Fall herausgesucht hat, wo es doch tausende jedes Jahr gibt. Es scheint wieder an dem südländischen Aussehens des Bierglasnutzers zu sein...

Wollen wir für die NPD hoffen, dass dieser nicht durch irgendetwas gerechtfertigt gehandelt hat. Das wäre dann ziemlich peinlich.
 
Sicherheitschef Samstag, 30.März 2013, 17:15 Uhr:
@amtsträger

Oh da kommt endlich Ehrlichkeit in die linke Ecke, denn Amtsträger meint:

"Ich weiß aber, dass solche Taten allgegenwärtig sind. Mich wundert, dass die NPD sich gerade diese Fall herausgesucht hat, wo es doch tausende jedes Jahr gibt. Es scheint wieder an dem südländischen Aussehens des Bierglasnutzers zu sein..."

Um gleich wieder in Relativierungsgestotter zu verfallen. Amtsträger, den meisten Ärger gibt es mit "Südländern". Auch wenn Sie das nicht wahr haben wollen!

"Das wäre dann ziemlich peinlich."

Peinlich sind nur die Versuche der linksgrünen Fraktion, die Fakten zu vertuschen!
 
Dresdner Montag, 01.April 2013, 01:24 Uhr:
@ beobachter

"Ohne Grund wird ein Kamerad niemanden verhauen."

Ein Kamerad hat halt immer nen Grund.

@ Björn

"Kein Wort des Mitgefühls, kein Wort der Empörung."

Dafür haben wir ja Sie. Ich weiss noch wie empört Sie waren bei Themen wie dem Mord an El-Sherbini oder der Sache mit der brennenden Hütte.

"Multikulti verletzt, nötigt, tötet. Und ihr applaudiert."

Besonders in Dresden, wo die Deutschenfeindlichkeit schier außereuropäische Dimensionen erreicht hat!

Aber mal im Ernst: Applaudiert hat hier keiner, applaudiert haben die Rostocker und Hoyerswerdaer 91/92 während der Gewalttaten gegen Migranten.


@ Sicherheitschef

"Amtsträger, den meisten Ärger gibt es mit "Südländern". Auch wenn Sie das nicht wahr haben wollen!"

Vorsicht! Es gibt auch welche mit blonden Haaren! Am besten immer Schädel messen!
 
Björn Montag, 01.April 2013, 12:35 Uhr:
@L.B.

"Trotz deines jahrelangen infantil-wirren Herumtrollens auf den hiesigen Weltnetzseiten hast du noch immer nicht verstanden, warum ER ins Leben gerufen wurde."

Du willst also behaupten Endstation Rechts ist alleine für einseitige Hetze gegen Rechts ins Leben gerufen worden? Sehr gewagt. Die meisten Netzseiten haben ein universelleren Informatinsanspruch. Aber ganz so schlimm, wie du ER hinstellen willst, ist die Seite nun auch nicht. Deshalb hätte ich mir auch ein krtisiches Wort gegen den Gewalttäter gewünscht. Stattdessen nur Kritik an dem Protest gegen die Gewalttat.

Auch niedlich, wie unser Amttsträger auf einmal wissen will, wer angefangen hat und wie die Hintergründe waren. Wenn er bei einer Ausseinandersetzung eine Chance für die Instrumentalisierung gegen Rechts wittert, sind ihm solche Sachen egal. Aber am Ende bleibt die Schwere Körperverletzung des "Südländers". Und nicht nur diese schwere Straftat wäre bei einer vernünftigen Auländerpolitik vermutlich vermeidbar gewesen.

@Dresdner

""Ohne Grund wird ein Kamerad niemanden verhauen."

Ein Kamerad hat halt immer nen Grund."

Wieso rechtfertigst du "rechte" Gewalt? Ganz großes Pfui.

"Dafür haben wir ja Sie. Ich weiss noch wie empört Sie waren bei Themen wie dem Mord an El-Sherbini"

Selbstverständlich. So eine feige, verabscheuungswürdige Tat empört mich sehr. Im Gegensatz zu euch unterscheide ich eben nicht in Opfer erster und zweiter Klasse. Zumal dieses Beispiel auch nicht "gegen rechts" taugt. Der ekelhafte Täter war ein Migrant. Wieder ein Fall von vermeidbarer Ausländergewalt und der Beweis, dass auch rechtschaffende Ausländer von einer schärferen Ausländerpolitik profitieren würden. Aber für euch kann es gar nicht genug bildungsferne Ausländer aus unteren sozialen Schichten geben. Nur blöd, dass gerade dort die Kriminalitätsanfälligkeit besonders hoch ist.

"...oder der Sache mit der brennenden Hütte."

Du meinst, wo die Türken und Italiener einen "rechten" Italiener angriffen und dieser mit Verstärkung die Angreifer angriff? Richtig. Das Anzünden der Hütte empört mich auch. Nur konnte kein Sachverständiger klären ob der Brand von innen oder von außen entzündet wurde. Taugt also auch nicht als Beispiel.

"Besonders in Dresden, wo die Deutschenfeindlichkeit schier außereuropäische Dimensionen erreicht hat!"

Sie meinen wohl Ausländergewalt ist selbst in Dresden ein Problem, wo es NOCH relativ wenige Ausländer gibt. Oder würden sie beispielsweise in Stuttgart nicht gegen Rechts sein, weil es da wenig "Rechte" gibt?

"Aber mal im Ernst: Applaudiert hat hier keiner..."

Selbstverständlich. Multikulti trägt die Mitverantwortung für diese Taten. Und Multikulti wird von euch gefeiert.

"...applaudiert haben die Rostocker und Hoyerswerdaer 91/92 während der Gewalttaten gegen Migranten."

"Die Rostocker". Schön, dass du dich selbst demontierst und alle Rostocker über einen Kamm scherst. Damit unterstellst du also negative Eigenschaften pauschal allen Rostockern alleine auf Grund ihrer Herkunft. Das ist im übrigen Rassismus.

Nur blöd, dass du keine Ahnung hast von den damaligen Zuständen und dir damit auch kein Urteil erlauben kannst. Im Gegensatz zu oberen Fällen, wo Deutsche verletzt oder ermordet wurden, wurde in Rostock übrigens nicht ein Ausländer verletzt. Zum Glück. Taugt also auch nicht als Beispiel.
 
Amtsträger Montag, 01.April 2013, 16:10 Uhr:
Lieber "Sicherheitschef",

"Amtsträger, den meisten Ärger gibt es mit "Südländern". Auch wenn Sie das nicht wahr haben wollen!"

Ein Blick in die polizeiliche Kriminalstatistik zeigt, dass dies nicht stimmt...

Ich habe übrigens viel Ärger mit Sicherheitspersonal. Vielleicht sind das alles Verbrecher... Oder es ist den Rahmenbedingungen in meinem Wachbereich geschuldet...
 
kein sachse Montag, 01.April 2013, 16:46 Uhr:
@Dresdener

"Ein Kamerad hat halt immer nen Grund."

Können Sie hellsehen?

"Besonders in Dresden, wo die Deutschenfeindlichkeit schier außereuropäische Dimensionen erreicht hat!"

Wehret den Anfängen!

"Applaudiert hat hier keiner, applaudiert haben die Rostocker und Hoyerswerdaer 91/92 während der Gewalttaten gegen Migranten."

Das hatte eine lange Vorgeschichte. Da das von links gern verschwiegen wird, fragen Sie doch einfach mal alte Rostocker, was wirklich war.

"Vorsicht! Es gibt auch welche mit blonden Haaren! Am besten immer Schädel messen!"

Dann war es kein Südländer! Aber im "Tal der Ahnungslosen" weiß man das bis heute nicht. Wie riefen doch die Dresdner 89? "Stasi in die Produktion!" Und wie war das Ergebnis? Die Stasi war in der Produktion und die Rufer arbeitslos!
 
Sicherheitschef Dienstag, 02.April 2013, 08:55 Uhr:
@amtsträger

"Ein Blick in die polizeiliche Kriminalstatistik zeigt, dass dies nicht stimmt..."

Nun Amtsträger, das ist die einzige Hilfskrücke die Sie haben. Die Realität sieht allerdings anders aus.

"Ich habe übrigens viel Ärger mit Sicherheitspersonal. Vielleicht sind das alles Verbrecher..."

Ich spiel Ihren Ball mal zurück. Dank der Kuschelpraxis einiger Ihrer Kollegen die bei "Südländern" nicht entsprechend durchgreifen gibt es immer wieder Ärger. Schreibtischtäter (Verbrecher ist unpassend) sind eher die, die die Fakten nicht anerkennen wollen- Menschen wie Sie!
 
JayBee Dienstag, 02.April 2013, 12:47 Uhr:
@ björn

"Im Gegensatz zu oberen Fällen, wo Deutsche verletzt oder ermordet wurden, wurde in Rostock übrigens nicht ein Ausländer verletzt. Zum Glück. Taugt also auch nicht als Beispiel."

Wenn man ein Gebäude anzündet, in dem sich Personen befinden, ist das versuchter Mord. Auch wenn niemand verletzt wurde, bleibt es bei dem Tatbestand. Es bleibt also ein Beispiel für die Gewalttätigkeit der Neonazis.
 
nachgedacht Dienstag, 02.April 2013, 16:39 Uhr:
@dresdener

"Vorsicht! Es gibt auch welche mit blonden Haaren! Am besten immer Schädel messen!"

Als Linker Gutmensch müsste Dir doch das gefallen:

http://www.youtube.com/watch?v=AE5uENyZzfM&feature=youtube_gdata_player

Dagegen ist Schädelvermessung wie "Mensch ärgere Dich nicht!"
Und nun stellt sich die Frage, wer wirklich die neuzeitlichen Faschisten sind!
 
Björn Mittwoch, 03.April 2013, 18:34 Uhr:
@JayBee

"Wenn man ein Gebäude anzündet, in dem sich Personen befinden, ist das versuchter Mord."

In Kirchweye war es vollendeter Mord. Also passt Rostock nicht als Gegenbeispiel. Im übrigen wurden die Asylanten vorher weggefahren. Deshalb war man der Meinung die ZAST sei leer. Also kein versuchter Mord.

Aber immer wieder interessant, wie ihr versucht vom Thema abzulenken. Eigentlich ging es um euren mörderischen Multikultitraum, der mal wieder ein Menschenleben gekostet hat.
 
Chezuz Mittwoch, 03.April 2013, 20:48 Uhr:
"Also passt Rostock nicht als Gegenbeispiel."

Es ist ihnen eher nicht bequem genug.

"Im übrigen wurden die Asylanten vorher weggefahren. Deshalb war man der Meinung die ZAST sei leer."

Ja wie denn nun? Die wurden also weggefahren und waren trotzdem noch da?

"Also kein versuchter Mord."

Das sahen die Gerichte offensichtlich anders. "Auch diese Strafen fielen mit 12 bis 18 Monate Jugendhaft auf Bewährung gering aus, obwohl die damals 17, 18 und 19 Jahre alten, wegen Körperverletzung vorbestraften Täter als Erste nicht nur wegen Brandstiftung, sondern wegen versuchten Mordes verurteilt wurden"

Aber das wird sicherlich wieder versuchshalber als "Gesinnungsurteil" relativiert.

Im Übrigen ist die Herkunft der Täter irrelevant, solange nicht Rassismus der Beweggrund für die Tat war.
 
JayBee Donnerstag, 04.April 2013, 08:56 Uhr:
@ björn

"Im übrigen wurden die Asylanten vorher weggefahren. Deshalb war man der Meinung die ZAST sei leer. Also kein versuchter Mord."

Ach, man war der Meinung, es wäre niemand mehr dringewesen? Ich glaube nicht, daß das eine Rolle spielt, was die Täter zu meinen glaubten. Der Amtsträger kann das bestimmt noch ausführlicher benennen. Es bleibt versuchter Mord und passt sehr wohl. Nur dir nicht. Abgesehen davon wurde lediglich das ZAst evakuiert, nicht das Sonnenblumenhaus. Also erzähl keinen Blödsinn.
 
John Donnerstag, 04.April 2013, 11:27 Uhr:
"Im übrigen wurden die Asylanten vorher weggefahren. Deshalb war man der Meinung die ZAST sei leer. Also kein versuchter Mord."

...und nach dieser beruhigenden Information konnte man dann fröhlich randalieren und brandschatzen. Ja, eine bezeichnende Logik, die unser NPDler aus der Hansestadt mal wieder vorträgt.
 
Bürger Donnerstag, 04.April 2013, 11:44 Uhr:
@ JayBee

"Ach, man war der Meinung, es wäre niemand mehr dringewesen? Ich glaube nicht, daß das eine Rolle spielt, was die Täter zu meinen glaubten. Der Amtsträger kann das bestimmt noch ausführlicher benennen. Es bleibt versuchter Mord und passt sehr wohl. Nur dir nicht. Abgesehen davon wurde lediglich das ZAst evakuiert, nicht das Sonnenblumenhaus. Also erzähl keinen Blödsinn."

Ich glaube bei "versuchter Mord" muss die Mordabsicht vor Gericht nachgewiesen werden. Da die Täter aber davon ausgegangen sind,dass das Gebäude leer war,kann es logischerweise auch kein versuchter Mord gewesen sein.
Wenn ich einer der Angeklagten gewesen wäre,hätte ich gegen dieses Urteil Rechtsmittel eingelegt.
 
JayBee Donnerstag, 04.April 2013, 13:14 Uhr:
@ Bürger

Bezeichnend, nicht wahr, daß die Angeklagten keine Rechtsmittel eingelegt hatten. Sichtlcih war die Beweislage eindeutig.
 
Amtsträger Donnerstag, 04.April 2013, 16:00 Uhr:
Lieber Bürger,

das deutsche Strafrecht ist nach einem dreistufigen Aufbau organisiert. Dies beinhaltet Tatbestand, Rechtfertigung und Schuld.

Der Tatbestand unterscheidet sich noch in den objektiven Tatbestand und den subjektiven Tatbestand.

Ein versuchter Totschlag (lassen wir die Qualifikation "Mord" erst einmal außen vor) benötigt im subjektiven Tatbestand eine von drei Vorsatzformen: Dolus Directus 1 (Wissen und Wollen), Dolus Directus 2 (Wissen) oder Dolus Eventualis (Für möglich halten und billigend in Kauf nehmen)

Wer ein Gebäude anzündet und billigend in Kauf nimmt, dass die Flammen auf umliegende, bewohnte Gebäude übergreift, hat den Dolus Eventualis erfüllt.

Es reicht natürlich nicht, dass ein Täter behauptet, nicht gewußt zu haben, dass keine Personen in dem angegriffene Objekt gewesen wären. Es könnte sich um eine Schutzbehauptung handeln. Es ist Aufgabe der Statsanwaltschaft und der Polizei die Umstände zu ermitteln und einen Nachweis zu führen. Dabei kann aber schon reichen, dass in einem Zimmer licht brannte. Denn dann muss ein Täter mit der Anwesenheit von Menschen in einem Gebäude rechnen.

P.S.: "In Kirchweye war es vollendeter Mord."

Björn, sind Sie jetzt Richter. Wie bitte können Sie den Tötungsvorsatz bestätigen? warum handelt es sich nicht um Totschlag oder eine Körperverletzung mit Todesfolge? Was sind überhaupt die Unterschiede?
 
Roichi Donnerstag, 04.April 2013, 16:31 Uhr:
@ beobachter

"Ohne Grund wird ein Kamerad niemanden verhauen."

Das soll jetzt ein Argument sein?
Einen Grund wird er schon finden. Und wenn es nur das nicht passende Aussehen ist.


@ Björn

"Einen politischen Hintergrund hatte dieser erneute Fall von Ausländergewalt mutmaßlich nicht. Aber er zeigt deutlich auf, dass die Ausländerpolitik der BRD weiterhin Menschenleben gefährdet. "

Und schwupps hast du dir mal wieder selbst widersprochen.
Hauptsache doch ,du kannst den Fall zusammen mit den Kamerraden instrumentalisieren, auch wenn es keinen Zusammenhang gibt.
Der Björn eben.
Übrigens schön, dass du so leicht drauf eingehst.

"Multikulti verletzt, nötigt, tötet."

Nein Björn. Das machen deine Kamerraden. Du musst das endlich mal richtig benennen lernen.

"Du willst also behaupten Endstation Rechts ist alleine für einseitige Hetze gegen Rechts ins Leben gerufen worden?"

Och Björn. Deine Masche, anderen irgendwelche Behauptungen unterzujubeln, langweilt inzwischen. Lass dir mal was neues einfallen.

"Stattdessen nur Kritik an dem Protest gegen die Gewalttat."

Falsch Björn. An der Instrumentalisierung durch deine Kamerraden und dich.

"Auch niedlich, wie unser Amttsträger auf einmal wissen will, wer angefangen hat und wie die Hintergründe waren."

Der Amtsträger hat aber das Gegenteil davon gesagt.
Du kannst mal wieder nicht richtig lesen.

"Und nicht nur diese schwere Straftat wäre bei einer vernünftigen Auländerpolitik vermutlich vermeidbar gewesen."

Behalte deine Parolen doch für dich. Damit lockst du niemanden mehr hervor.

"Das Anzünden der Hütte empört mich auch."

Seit wann denn das?
Im dortigen Beitrag war das noch anders zu lesen.
http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=6508%3A%E2__kommt-raus-ihr-schei%C3_kanaken-wir-machen-euch-fertig%E2__-%E2__-neonazis-wegen-versuchten-morden-angeklagt&Itemid=410&tmpl=component&print=1
http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=7644%3Aneonazis-auf-%E2__kanaken%E2__-jagd-%E2__-verurteilung-wird-rechtskr%C3%A4ftig&Itemid=410&tmpl=component&print=1
http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=7058:brandanschlag-auf-migranten&Itemid=773

"Nur konnte kein Sachverständiger klären ob der Brand von innen oder von außen entzündet wurde. "

Blödsinn. Siehe obige Links zum Urteil.

"Selbstverständlich. "

Belege das!

"Im Gegensatz zu oberen Fällen, wo Deutsche verletzt oder ermordet wurden, wurde in Rostock übrigens nicht ein Ausländer verletzt. Zum Glück. Taugt also auch nicht als Beispiel."

Taugt sehrwohl. Denn auch der Versuch ist gleich der Tat zu werten.
Und deine Empörung ist in den entsprechenden Beiträgen jedesmal zu sehen.
Du rechtfertigst die Taten der Kamerraden.
Wie auch hier: "In Kirchweye war es vollendeter Mord. Also passt Rostock nicht als Gegenbeispiel."
Natürlich passt das. Nur weil es zufällig keine Toten gab, ist die Absicht zum Mord vorhanden.


@ Sicherheitschef

"Amtsträger, den meisten Ärger gibt es mit "Südländern". Auch wenn Sie das nicht wahr haben wollen!"

Na mit der Ehrlichkeit kommst du aber nicht weit.
Die Feststellung, dass Migranten auch Straffällig werden, ist ja nun nicht wirklich neu. Deine Behauptung dagegen üblich.

"Nun Amtsträger, das ist die einzige Hilfskrücke die Sie haben. Die Realität sieht allerdings anders aus."

Die Realität wird dort abgebildet. Nicht in den "empirischen" Versuchen der Kamerraden, einfach mal Beobachtungen aus dem eigenen Umfeld zu nehmen.


@ kein sachse

Nur Parolen drauf?


@ Bürger

Die Leute wurden wegen versuchten Mordes verurteilt.
Die Mordabsicht wurde also nachgewiesen.
 
nein Montag, 08.April 2013, 11:59 Uhr:
"Bezeichnend, nicht wahr, daß die Angeklagten keine Rechtsmittel eingelegt hatten. Sichtlcih war die Beweislage eindeutig."
Schwachsinnige Argumentationsweise. Eventuell sah der Rechtsanwalt die Sache als Aussichtslos (auch eventuell durch die Vorverurteilung der Medien) und hat davon abgeraten, den Prozess weiter hinauszuzögern.
 
JayBee Montag, 08.April 2013, 14:13 Uhr:
Tja, liebe/r nein, welche Argumentationsweise ist wohl schlüssiger? Beide sind möglich. Fakt ist aber, daß die Angeklagten für versuchten Mord verurteilt wurden.
 
Amtsträger Montag, 08.April 2013, 16:12 Uhr:
Lieber nein,

wer auf seine Rechtsmittel nach einem Urteil verzichtet, erkennt es an. So einfach ist Schach.

In diesem Fall bedeutet es, dass die Angeklagten keine Argumentation anführen konnten, die das Urteil ansatzweise kritisieren könnte.

Jetzt kann man sagen, dass die Schuld der Täter erwiesen ist.
 

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