von Oliver Cruzcampo
   

Mord an linkem Aktivisten – Gedenkkundgebungen auch in Deutschland

Nachdem der Antifa-Aktivist Clément Méric am Mittwoch von Neonazis ermordet wurde, konnten nun die ersten Tatverdächtigen festgenommen werden. Sie seien einer rechtsextremen Gruppierung zuzuordnen. Unterdessen gibt es neben Frankreich auch in Deutschland zahlreiche Gedenkkundgebungen.

Die Nachricht versetzte Paris in eine Art Schockzustand. Am Mittwochnachmittag wurde der 18-Jährige Clément Méric auf offener Straße von einer Gruppe Rechtsextremer lebensgefährlich verletzt. Am darauffolgenden Tag erlag der Student schließlich seinen Verletzungen.

Zum genauen Hergang der Tat gibt es bisher keine gefestigten Kenntnisse. Einem Bericht der „Welt“ zufolge soll Méric mit einigen Freunde auf eine Gruppe Rechtsextremer gestoßen sein. Die beiden Männer und eine Frau sollen Hakenkreuz-Tätowierungen gehabt und Bekleidung des in Deutschland verbotenen Neonazi-Netzwerks „Blood and Honour“ getragen haben. Anschließend sei es zu einem Wortgefecht gekommen, die beiden Gruppen hätten sich dann kurzfristig wieder aus den Augen verloren.

Wenige Minuten sei zu den drei Neonazis dann eine weitere Person dazugestoßen. Auf der Straße lauerten sie Méric und seinen Freunden offenbar auf, diesmal blieb es nicht bei der verbalen Auseinandersetzung. Eine Person hätte mit einem Schlagring auf den jungen Antifa-Aktivisten eingeschlagen, dieser sei mit dem Kopf auf einen Poller aufgeschlagen. Wenig später wurde er im Krankenhaus für hirntot erklärt.

Den Tätern gelang nach dem Übergriff vorerst die Flucht. Mittlerweile heißt es übereinstimmenden Medienberichten zufolge, dass acht Tatverdächtige festgenommen worden seien. Auch der mutmaßliche Schläger soll sich unter den Personen befinden.

Frankreichs Innenminister Manuel Valls hat in der Zwischenzeit bestätigt, dass die Attacke politische motiviert gewesen sei. Auch die Gerüchte, die Angreifer seien der rechtsextremen Gruppe „Nationalistische Revolutionäre Jugend“ (JNR) zuzuordnen, scheinen sich zu verdichten. Laut Polizeikreisen würden einige der Personen zum Umfeld des „harten Kerns“ der JNR gerechnet. Auch mit Gleichgesinnten aus Deutschland scheint die JNR ein freundschaftliches Verhältnis zu pflegen. Auf deren Website wird sowohl die NPD als auch deren Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ erwähnt – unter der Rubrik „europäische Kameraden“. 

In Paris, Lyon und weiteren französischen Großstädten kommt es seitdem zu etlichen Demonstrationen, auf denen ein Verbot rechtsextremer Gruppierungen gefordert wird. Über 15.000 Personen hätten sich Polizeiangaben zufolge bereits den Forderungen angeschlossen und seien durch die Straßen gezogen. Auch in den Sozialen Netzwerken hat sich die Meldung wie ein Strohfeuer verbreitet. Eine Facebook-Gruppe namens „RIP Clément Méric“, der sich mittlerweile über 50.000 Personen angeschlossen haben, mobilisiert für eine weitere Demonstration am Sonnabend.

Über die Landesgrenzen hinaus sorgte der brutale Übergriff ebenso für Entsetzen. In Deutschland fanden mehrere Spontandemonstrationen statt: So versammelten sich in Göttingen am Donnerstag rund 300 Personen zu einer Schweigeminute. „Diese Tat konnte nur so passieren, weil in Frankreich seit mehr als 6 Monaten ein aufgeheiztes Klima vor allem gegen Migrant*innen, LGBT (Lesbian Gay Bisexual Transgender) und Antifaschist*innen herrscht”, erklärte eine Sprecherin eines linken Bündnisses. In Rostock wurde anhand von Flyern und Postern des ermordeten Aktivisten gedacht. Auch in Frankfurt (Main) soll heute eine Gedenkkundgebung stattfinden.

Frankreichs Innenminister Falls hat derweil angekündigt, rechtsextreme Gruppen voraussichtlich auflösen zu wollen. Wie die „taz“ weiter berichtet, würde dafür allerdings etwas Zeit benötigt, da vorgesehene Prozeduren eingehalten werden müssten.

Im Zuge der Großdemonstrationen gegen das Ende April beschlossene Gesetz zur Homo-Ehe schlossen sich in den vergangenen Wochen immer wieder rechtsextreme Gruppierungen den Aufmärschen an. Sie fühlen sich gestärkt und protestieren selbstbewusst zusammen mit den meist konservativen Demonstrationsteilnehmer. Immer wieder kam es dabei auch zu Ausschreitungen.

Foto: ASJ Göttingen, Lizenz: CC

Kommentare(20)

Björn Freitag, 07.Juni 2013, 17:34 Uhr:
Offenbar handelt es sich nicht um einen brutalen Überfall, sondern um eine Schlägerei, die von beiden Seiten ausging.

Die Welt spricht vom späteren Opfer als "militanten linken Studenten".

Zum Hergang äußert sie sich so:

"Am hellichten Nachmittag standen sich dann vier junge Skinheads – das Trio aus der Wohnung hatte offenbar Verstärkung bekommen – und vier linke Aktivisten gegenüber. Die Beschimpfungen setzten sich fort. Es kam zur Schlägerei."

Der traurige Tod des militanten Linken war dann auch eine Folge eines unglücklichen Sturzes als Folge eines Schlages während der Schlägerei.

"Der Student stürzte und schlug mit dem Kopf auf einen Poller."

Natürlich kann man dem Toten gedenken, aber es bringt nichts seinen Tatbeitrag kleinzureden um die Tat politisch gegen Rechts zu instrumentalisieren.

http://www.welt.de/politik/ausland/article116878363/Rechtsextreme-pruegeln-Antifa-Aktivist-in-Hirntod.html
 
Sebastien Freitag, 07.Juni 2013, 20:23 Uhr:
Nun der Vorfall ist natürlich tragisch, allerdings sehe ich auch hier den "Missbrach" des Opfers, der den Rechten immer angelastet wird. Seit 5 Jahren haben deutsche Nazis niemanden mehr getötet, also muss man ein Opfer aus Frankreich bemühen, das finde ich schon ziemlich ekelhaft.. und scheinheilig, wenn man NPD und Co. dann genau das vorwirft, aber eben; wenn 2 das Gleiche tun..
 
Junger Fritz Samstag, 08.Juni 2013, 09:48 Uhr:
Telekolleg Argumentieren für Nazis I

lesson 1

Rechtsradikale Gewalt:

- Die Presse lügt!
- Schlägerei unter Jugendlichen
- unpolitisch
- Aggressionen ging von beiden Seiten aus
- der Tod war ein Unfall
- der Linke / Migrant / Muslimen / hat angefangen
- Einzelfall


lesson 2

Jede andere Art von Gewalt:

- Die Presse lügt!
- War grundsätzlich erstmal eine Tat eines Linken / Migranten / Muslimen
- Ist beispielhaft für alle Linke / Migranten / Muslime
- "Deutschenfeindlichkeit"
- Gezielte Tötung
- ist wieder mal ein Beispiel für die gewaltbereite Ideologie des Kommunismus / Grünfaschismus / Islam / Ökoterrorismus / USreal
- Ihr seid schlimmer als wie Stalin, 100 Mio Toten, Dresden sowieso, warum haßt ihr euer Volk?
- alle abschieben

Telekolleg Argumentieren für Nazis II

lesson 1

sollten Sie unerwartet widerspruch erfahren benutzen Sie das unwiderlegbare Argument:

- ihr seid doch total ideologisch verblendet und könnt das gar nicht beurteilen!
- Die Presse lügt!


Telekolleg Argumentieren für Nazis III

lesson 1

Wiederholen Sie die in Kurs I und II gelernten Techniken abwechselnd bis ihr Gegener entnervt aufgiebt. Ernennen Sie sich danach selbst zum Sieger der Diskussion. Glückwunsch! Sie haben es ein weiteres mal geschafft, komplexe Wirklichkeiten durch ein einfaches Freund/Feind-Schema zu erklären und müssen sich nicht mehr den Kopf über so unnötige Dinge wie Sozialisation, ökonomischer Status, Milieu, Familienumfeld und psychosozialen Faktoren den Kopf zerbrechen.
 
münchhausen Samstag, 08.Juni 2013, 09:59 Uhr:
"Seit 5 Jahren haben deutsche Nazis niemanden mehr getötet, also muss man ein Opfer aus Frankreich bemühen, das finde ich schon ziemlich ekelhaft."


Seit 5 Jahren gab es nach der Zählung der Amadeu Antonio Stiftung 12 Opfer rechtsextremer Gewalt. Die bekanntermaßen rechtsmotivierte Tötungsdelikte nicht so genau erfassende Polizeistatistik führt 4 Opfer seit 2008 an. 12 bzw. 4 =/= niemand


2008

1. Peter Siebert, 40 Jahre
Er wurde am 26. April 2008 von einem 21-jährigen Neonazi in Memmingen (Bayern) mit einem Bajonett erstochen. Bereits zuvor beschwerte sich Siebert mehrmals über die rechtsextreme Musik seines Mörders. In der Tatnacht waren beide alkoholisiert und hatten erneut Streit über die zu laute Musik und die rechte Gesinnung des Mörders.

2. Bernd Köhler, 55 Jahre (staatlich anerkannt)
Bernd K. wurde in der Nacht zum 22. Juli 2008 in Templin (Brandenburg) von zwei Rechtsextremen zunächst massiv misshandelt, gewürgt und schließlich getötet. In der Gerichtsverhandlung hielt der Richter fest, dass das neonazistische Menschenbild des Täters bei der Auswahl des als "asozial" angesehenen Opfers entscheidend war.

3. Karl-Heinz Teichmann, 59 Jahre
Am 23. Juli 2008 wurde der Obdachlose Teichmann von einem 18-jährigen Neonazi in Leipzig (Sachsen) mit massiven Schlägen und Tritten misshandelt. Er erlag zwei Wochen später an seinen schweren körperlichen Verletzungen. Der betrunkene Täter besuchte eine Mahnwache unter dem Motto "Todesstrafe für Kinderschänder" und war auf dem Weg nach Hause, als er auf sein wehrloses Opfer stieß.

4. Hans-Joachim Sbrzesny, 50 Jahre
Am 1. August 2008 wurde Hans-Joachim S. vor dem Hauptbahnhof in Dessau (Sachsen-Anhalt), wo er auf einer Parkbank übernachtete, von zwei der rechtsextremen Szene nahestehenden Männern getreten und geschlagen. Außerdem prügelte einer der beiden mit einem fünf Kilogramm schweren Metall-Mülleimer so lange mit voller Wucht auf Kopf und Oberkörper des Opfers ein, bis die Täter von dessen Tod überzeugt waren. Vor Gericht zeigten beide eine „tiefe innere Miss- und Verachtung“ für ihr Opfer und ein „Gefühl der Überlegenheit“ über den Mann, der in ihren Augen ein „Penner“ und „Asozialer“ war, so der Oberstaatsanwalt.

5. Rick Langenstein, 20 Jahre (staatlich anerkannt)
Der Kunststudent Rick Langenstein verweigerte am Abend des 13. August 2008 in der Nähe der Diskothek "Funpark" in Magdeburg (Sachsen-Anhalt) dem gleichaltrigen, wegen Körperverletzung und Volksverhetzung vorbestraften Neonazi Bastian O. eine Zigarette. Dieser schlug und trat daraufhin sein Opfer zusammen. Die mörderische Reaktion des Täters auf eine Nichtigkeit lässt sein menschenverachtendes Weltbild erkennen. Rick L. erstickte an einer nahegelegenen Bushaltestelle an seinem eigenen Blut.

6. Marcel W., 18 Jahre
Marcel W. wurde am 24. August 2008 in Bernburg (Sachsen-Anhalt) über mehrere Stunden von David B. misshandelt und in Brust und Bauch gestochen, ehe er an seinen Verletzungen starb. David B. hatte Marcel W. erstmals im November 2007 zusammengeschlagen und wollte eine Zeugenaussage W.s im Prozess zur Tat verhindern. Der Täter war als rechtsextremer Gewalttäter polizeilich in Erscheinung getreten. Während des Gerichtsprozesses betonten Zeugen darüber hinaus, die feste Verankerung des Täters in der Neonaziszene.


2009


7. Marwa El-Sherbiny, 31 Jahre (staatlich anerkannt)
Während einer Strafverhandlung am 1. Juli 2009 im Landgericht Dresden (Sachsen), zu der Marwa El-Sherbini als Zeugin geladen war, wurde sie vom Angeklagten Alex W. aus antimuslimischem Rassismus heraus erstochen.


2010


8. Sven M., 27 Jahre
In einem Neonazi-Hinterhofclub in Hemer (Nordrhein-Westfalen) wurde Sven M., selbst in der rechten Szene aktiv, am 14.Mai 2010 vom Betreiber des Neonazi-Clubs mit einem Jagdmesser die Kehle bis zur Wirbelsäule durchschnitten. Vier weitere Tatbeteiligte halfen ihm anschließend die Leiche in einem Waldstück zu verscharren.

9. Kamal Kilade, 19 Jahre (staatlich anerkannt)
Er starb nach einem Angriff zweier Nazis am 24. Oktober 2010 an den Folgen eines Messerstiches in den Bauch am Leipziger Bahnhof (Sachsen). Die beiden Täter waren zuvor mehrfach wegen Gewaltdelikten vorbestraft.


2011


10. Duy-Doan Pham, 59 Jahre
Am 27. März 2011 wurde der Obdachlose Duy-Doan Pham mit vietnamesischem Migrationshintergrund in Neuss (Nordrhein-Westfalen) Opfer zweier Männer im Alter von 18 und 38 Jahren. Zunächste raubten die Täter ihr Opfer aus und aus Angst er könne bei der Polizei aussagen, schlugen sie zehn Minuten lang auf den 59 Jahren alten Vater dreier Kinder ein. Anschließend beobachteten sie ihn beim Sterben, bis ihr Opfer an seinem Blut erstickte. Der 18 Jahre alte Täter hatte Hakenkreuze auf seiner Brust tätowiert und unterhielt Kontakte zu Neonazis. Während des Prozessauftaktes vor dem Düsseldorfer Landgericht sagte der 18 Jährige, dass er manche Einstellungen der Nazis teile. Auf Nachfrage des vorsitzenden Richters bezeichnete er Ausländer als „Kanacken“.

11. André Kleinau, 50 Jahre
Am 27.Mai 2011 wurde der Obdachlose André K. in Oschatz (Sachsen) von drei Männern im Alter von 25 bis 36 mit Schlägen und Tritten schwer misshandelt. Der 50-jährige starb sechs Tage später in einem Krankenhaus in Leipzig.


2012


12. Klaus-Peter Kühn, 59 Jahre
Am Abend des 16. Juni 2012 dringen zwei Brüder im Alter von 17 und 23 Jahren sowie einem 19-jährigen Bekannten in Suhl (Thüringen) im Plattenbauviertel Nord in die Wohnung des 59-jährigen Klaus-Peter Kühn ein. Nachdem sie Geld für Alkohol von ihm fordern und der 59-Jährige nicht sofort sein gesamtes Bargeld den Tätern aushändigt, ist das der Beginn eines Martyriums für Klaus-Peter Kühn. Immer wieder schlagen sie auf den Mann ein, zertrümmern einen Stuhl auf seinem Kopf, werfen eine Tischplatte auf das wehrlose Opfer und einer der Täter springt auf die Platte. Zudem werfen sie einen Fernseher auf ihn. Die Täter verlassen kurz die Wohnung, um sich an einer naheliegenden Tankstelle von dem erbeuteten Geld Alkohol zu kaufen. Sie kehren jedoch zurück und zeigen ihre Menschenverachtung für den "Penner", wie ihn die Täter später gegenüber der Polizei bezeichnen, indem sie auf den Schwerverletzten urinieren und ihm glühende Zigarettenstummel in die Nasenlöcher stecken. Erst jetzt verlassen sie die Wohnung endgültig. Klaus-Peter Kühn wird erst vier Tage später tot in seiner Wohnung aufgefunden."
 
Roichi Samstag, 08.Juni 2013, 10:48 Uhr:
Wie würde es wohl aussehen, wenn der Täter auf einmal Arabischstämmig wäre, und das Opfer reinrassig deutsch. Wie würden gerade von Björn und co. die Emotionen hochschlagen, die kriminellen Ausländer bemüht werden etc.
Aber da es nunmal Kamerraden oder zumindest Gleichgesinnte waren, sieht die Welt gleich ganz anders aus.
Wie immer.

Und wie immer wird allein die Nennung als "militant" von Seiten der Welt als bare Münze genommen, passt sie doch so schön ins Weltbild.
 
Amtsträger Samstag, 08.Juni 2013, 12:48 Uhr:
Körperverletzung mt Todesfolge. Der letzte Fall, der hier heiß diskutiert wurde, geschah in Kirchweyhe. Da hat sich Björn anders geäußert. Da ging es ziemlich schnell um Mord...

Komisch wie sie die Meinung mit den Opfern ändert...
 
Bin Baden Samstag, 08.Juni 2013, 19:18 Uhr:
@Amtsträger
"Komisch wie sie die Meinung mit den Opfern ändert..."

Das gilt allerdings für beide Seiten. Im Fall Kirchweyhe argumentierten eben die Linken so wie es Björn jetzt tut.
 
Schwab Sonntag, 09.Juni 2013, 13:32 Uhr:
Deshalb find ich ER so toll als Forum: miteinander reden, statt aufeinander einschlagen!
 
Amtsträger Montag, 10.Juni 2013, 22:14 Uhr:
Lieber Bin Baden.

es ist nur vernünftig, wenn eine Tat objektiv und unvoreingenommen betrachtet wird. Ich kann hier zumindest keinen aufgeregten Kommentar eines "Linken" lesen, der von Mord und drakonischen Strafen spricht.

Stattdessen liest man hier von Björn, das Opfer habe einen eigenen Tatbeitrag geleistet, an dessen Ende der eigene Tot stattfand... Tatsache ist, dass der Sachverhalt dermaßen unbekannt ist, womit eine Schuldfrage nicht ohne massive Spekulationen beantwortet werden kann.
 
Björn Dienstag, 11.Juni 2013, 09:32 Uhr:
@münchhausen

"Seit 5 Jahren gab es nach der Zählung der Amadeu Antonio Stiftung 12 Opfer rechtsextremer Gewalt."

Die Amadeu Antonio Stiftung ist ein linksextremes Sammelbecken, welches von der ehemaligen Stasispitzelin Anette Kahane geleitet wird und dessen "Erkenntnisse" NIE mit denen der Polizei übereinstimmen.

Sie nutzen unpolitische Vorfälle um diese politisch zu instrumentalisieren. Selbst in dem einen Fall den die Behörden als "rechts motiviert" hintstellen, kommen einem bei Betrachtung der Hintergründe schnell enorme Zweifel.

So wird behauptet, dass der Täter den Tischler ermordete, weil er "asolzial" wäre. Das ist schonmal sehr zweifelhaft, weil sich alle drei ständig zum feiern und trinken in der ehemaligen Werkstatt des Opfers trafen. Der Täter war genauso arbeitslos wie das Opfer und auch genauso alkoholabhängig.

Irgendwann ist dann ein Streit eskaliert und es kam zu diesem Verbrechen. Allerdings fand man beim Täter ein "rechtes" T-Shirt. Das hat gereicht um die Tat als politisch zu klassifizieren. Bleibt noch die Frage wieviele Mörder und Totschläger wohl linke T-Shirts wie z.B. Che-Guervara-Hemden besitzen und deren Taten trotzdem nicht als politisch eingestuft wurden.

Alle anderen von der linken Stiftung aufgezählten Vorfälle hatten noch weniger mit Politik zu tun, weshalb selst die Behörden sich nicht trauen diese Fälle als politisch zu bezeichnen.

Die Amadeu-Stiftung allerdings braucht solche Fälle um erstmal die eigene Existenz zu rechtfertigen, die direkt von der vermeintlichen Gefährlichkeit "der Rechten" abhängt und zweitens um die mangelhafte Argumentation gegen rechts mit der Instrumentalisierung von unpolitischen Verbechensopfern zu überpsielen.

@Roichi

"Wie würde es wohl aussehen, wenn der Täter auf einmal Arabischstämmig wäre, und das Opfer reinrassig deutsch."

Wenn der Tathergang genauso gewesen wäre, dann würde ich den Fall genauso einschätzen. Du musst nicht immer von dir auf andere schließen.

"Und wie immer wird allein die Nennung als "militant" von Seiten der Welt als bare Münze genommen, passt sie doch so schön ins Weltbild."

Du meinst also die Welt lügt? Die Welt als Teil einer Nazi-Verschwörung? Wenn dir etwas nicht passt dann kommst du mit deinen armseligen Verschwörungstheorien. Auch laut "Blick nach Rechts", einer linken Antirechtsseite, war das spätere Opfer Mitglied der linksextremen und gewaltätigen Antifa. So machten die militanten Linken den jungen Skins im Laden laut BNR klar „am Ausgang auf sie zu warten“. Was sie ja auch taten. Für Roichi ist das total friedlich und "engagiert".

@Bin Baden

"Das gilt allerdings für beide Seiten. Im Fall Kirchweyhe argumentierten eben die Linken so wie es Björn jetzt tut."

Der riesige Unterschied war nur, dass das Opfer von Kirchweye ein unbescholtener junger Mann war, der einen Streit schlichten wollte und ohne Vorwarnung von einem Mob totgetreten wurde. Hier haben wir eine Gruppe militanter Linsextremisten, die eine Gruppe junger Skins bepöbelt und sich mit ihnen eine Schlägerei liefert. Sie haben schließlich extra vor dem Ladengeschäft auf die ebenso große Gruppe gewartet, wo es laut Mediern dann "zu einer Schlägerei kam".

Im ersten Fall war das Opfer also jemand der Schlichten wollte und im zweiten Fall jemand, der eine Schlägerei gesucht hat. Und ihr wollt ernsthaft beide Opfer miteinander vergleichen?
 
Amtsträger Mittwoch, 12.Juni 2013, 14:15 Uhr:
Björn war also in beiden Situationen zugegen und füllt die Lücken der medialen Berichterstattung nicht mit eigenen Vorurteilen...

In beiden Fällen liegt eine Körperverletzung mit Todesfolge vor. Komisch das in einem Fall vom tottreten gesprochen wird, im anderen trägt das Opfer eine Teilschuld. Ein Schelm wer Böses denkt...

Björn schafft es nicht einmal die Fakten vergleichend gegenüber zu stellen, ohne den eigenen Vorurteilen zu erliegen.
 
B. aus M-V Mittwoch, 12.Juni 2013, 15:57 Uhr:
@Amtsträger
"Björn war also in beiden Situationen zugegen und füllt die Lücken der medialen Berichterstattung nicht mit eigenen Vorurteilen..."
Natürlich nicht! Er hat auch keinen Werkvertrag mit der NPD als Lohnschreiber mit Frei-Haus-Lieferung von Autotexten abgeschlossen! Nein, nein und nochmals nein!
 
münchhausen Mittwoch, 12.Juni 2013, 16:40 Uhr:
@Björn:

"Alle anderen von der linken Stiftung aufgezählten Vorfälle hatten noch weniger mit Politik zu tun, weshalb selst die Behörden sich nicht trauen diese Fälle als politisch zu bezeichnen."

Die Behörden haben 4 Todesfälle als Opfer von politisch motivierter Gewalt anerkannt:

1. Bernd Köhler
2. Rick Langenstein,
3. Marwa El-Sherbiny
4. Kamal Kilade

4 Menschen sind immer noch ungleich "Niemand seit fünf Jahren"
 
Roichi Mittwoch, 12.Juni 2013, 20:06 Uhr:
@ Björn

Interressant, wie du mal wieder deine Fähigkeit zur Differenzierung veranschaulichst.

Fangen wir mal beim ersten Absatz an:
"Die Amadeu Antonio Stiftung ist ein linksextremes Sammelbecken, welches von der ehemaligen Stasispitzelin Anette Kahane geleitet wird "

Demnach ist die NPD ein rechtsextremes Sammelbecken, welches von ehemaligen und neuen Nazis geleitet wird.
Nur um deine Differenzierung weiterzutreiben. Wahrscheinlich wirst du dich aber mit Händen und Füßen dagegen wehren.
Also Björn, außer deiner Abneigung gegen die Amadeu-Antonio-Stiftung und persönlichen Vorwürfen gegen die Leiterin fällt dir nichts ein.
Punkt für Münchhausen.

"Sie nutzen unpolitische Vorfälle um diese politisch zu instrumentalisieren."

Ich erinnere mal an solche Vorfälle, wie Kirchweyhe, erst neulich, an deine Aussagen zu "ausländischen Banden" die Neukölln unsicher machen würden etc.
Diese nutzt du, um immer, aber auch wirklich immer zu instrumentalisieren. Auch, wenn die Opfer sich dagegen wehren. Ebenso halten es deine Kamerraden.
Und auch hier hast du Münchhausen wieder nichts entgegenzusetzen, als deine eigene Meinung der Vorfälle, die natürlich immer ganz unpolitisch ist, wenn es um deine Kamerraden geht, und definitiv politisch, wenn du es gebrauchen kannst.

"kommen einem bei Betrachtung der Hintergründe schnell enorme Zweifel."

Deine Standardausrede, wenn es mal doch die Kamerraden trifft.

"Bleibt noch die Frage wieviele Mörder und Totschläger wohl linke T-Shirts wie z.B. Che-Guervara-Hemden besitzen und deren Taten trotzdem nicht als politisch eingestuft wurden."

Und noch so eine Standardstrategie: Ablenken auf mögliche Linke, die vielleicht ähnliches getan haben.
Bloß nicht mit den Kamerraden konfrontiert werden.

"Alle anderen von der linken Stiftung aufgezählten Vorfälle hatten noch weniger mit Politik zu tun, weshalb selst die Behörden sich nicht trauen diese Fälle als politisch zu bezeichnen."

Die Behörden als Maßstab.
Aber auch nur, wenn es dir grad in den Kram passt.

Und zum Schluss dann noch ein weiterer unsachlicher Angriff auf die Stiftung.
Offenbar hast du wirklich nichts inhaltliches entgegenzusetzen.

"Wenn der Tathergang genauso gewesen wäre, dann würde ich den Fall genauso einschätzen."

Das glaubt dir Niemand.
Hast du es in vergleichbaren Fällen doch stets so gehalten.
Da ist dann immer ganz schnell von "Detuschenhass" die Rede und von kriminellen Banden, etc.
Nur hier eben nicht, hier war es ja auch ein Kamerrad als Täter.

"Du meinst also die Welt lügt?"

Ich meine, du solltest nicht alles glauben, was in der Systempresse steht.
Wieso muss ich dir das eigentlich sagen? Du bist doch derjenige, der das sonst gern aufsagt.
Und weder die Militanz, noch irgendwas Anderes wurde bisher belegt. Und für die Welt ist ohnehin jeder Antifa-Aktivist gleich militant. In etwa so differenziert, wie dein Weltbild.

"Wenn dir etwas nicht passt dann kommst du mit deinen armseligen Verschwörungstheorien."

Nö. Ich denke nur über das nach, was ich lese.

"Mitglied der linksextremen und gewaltätigen Antifa."

Er war in der Antifa. Den Rest dichtest du dazu, weil es so schön ins Klischee passt.
Genau wie die Welt.

"Und ihr wollt ernsthaft beide Opfer miteinander vergleichen?"

Nein. Wir vergleichen deine Reaktion in Bezug auf bestimmte Triggerworte und Gruppenzugehörigkeiten.
Das funktioniert bestens.
Der Amtstäger hat das auch sehr schön formuliert.
 
Björn Samstag, 15.Juni 2013, 14:10 Uhr:
@B. aus M oder V

Ich beziehe mich auf die Berichterstattung der Mainstream-Medien. Aber interessant, dass ihr eure Medien nun auf einmal als eine riesige Nazi-Verschwörung seht, wenn euch die Berichterstattung mal nicht in den Kram passt.

Wenn allerdings auch nur eine einzige Zeitung etwas über irgendeinen "Rechten" behauptet, dann entspricht das für euch immer und hundertprozentig der Wahrheit. Alles andere ist Verschwörung.

Merkt ihr eure Doppelmoral nicht einmal mehr?

@münchhausen

"4 Menschen sind immer noch ungleich "Niemand seit fünf Jahren""

Netter Versuch. Es ging um die Instrumentalisierung durch eure Genossen. Denn im Gegensatz zu euch ist für mich ein Todesopfer unpolitischer Gewalt genauso schlimm wie ein Todesopfer politischer Gewalt. Im übrigen fällt die "politische Motivation" in diesen Fällen schnell in sich zusammen. Zum ersten Fall habe ich mich geäußert. Beim Fall El-Sherbiny war der Täter ein Migrant. Also ein erneuter Fall von Ausländergewalt, der durch eine bessere Ausländerpolitik vermeidbar gewesen wäre. Nur, dass man dort umfassend berichtete, weil man hoffte die Tat den Einwanderungskritikern unterjubeln zu können.

Bei Kamal Kilade war der Täter ein Gewohnheitskrimineller, der sein halbes Leben im Knast verbrachte und nicht zwischen deutschen und ausländischen Opfern unterschied. Nur hatte er auf dem Körper neben allerlei satanischen Müll auch ein Hakenkreuz tätowiert. Also wurde die Tat aufeinmal politisch aufgeladen.

Ansonsten wird ständig versucht Morde an deutschen Obdachlosen, an Mitgliedern der Volksgemeinschaft "den Rechten" anzuhängen, obwohl sich diese Morde explizit gegen die Volksgemeinschaft richten. Opfer des Regimes, Menschen, die auf der Straße landen. Das sind Menschen, die unserer aller Solidarität verdienen. Volksgemeinschaft ist eben mehr als nur ein Wort. Die Mörder waren daher auch keine Nationalisten, sondern asozialer Abschaum. Geformt durch die BRD.

@Roichi

"Demnach ist die NPD ein rechtsextremes Sammelbecken, welches von ehemaligen und neuen Nazis geleitet wird."

So nennt ihr die NPD doch ständig. Wieso regst du dich also auf, wenn ich eure Genosse ebenso bezeichne?

"Also Björn, außer deiner Abneigung gegen die Amadeu-Antonio-Stiftung und persönlichen Vorwürfen gegen die Leiterin fällt dir nichts ein."

Selbstverständlich. Sie ist fest verankert im linksextremen Milieu und arbeitet mit gewaltbereiten linksextremen Strukturen zusammen. Ihre Leiterin ist offiziell als Stasispitzelin enttarnt, was nichts persönliches ist, sondern ein bezeichnendes Licht auf die heutigen Aktivitäten dieser Dame wirft, die auch heute noch Andersdenkende bekämpft, wie sie es damals in der DDR tat.

Kein Wunder, dass du solche Verfassungsfeinde verteidigst. Du hast ja schon mehrmals kundgetan, dass du mit ihnen zusammen aufmarschierst.

"Ich erinnere mal an solche Vorfälle, wie Kirchweyhe, erst neulich..."

Da habt ihr es uns auch unterstellt. Jetzt kotzt du wieder, wenn der Boomerang zurückkommt.

"Diese nutzt du, um immer, aber auch wirklich immer zu instrumentalisieren."

Im Gegenteil. Jedes einzelne Opfer ist ein Beleg für die Gefährlichkeit von Multikulti.

"Das glaubt dir Niemand."

Wen interessiert es was du gaubst? Vielleicht weißt du es nicht, aber du bist nicht der Mittelpunkt der Welt.

"Nur hier eben nicht, hier war es ja auch ein Kamerrad als Täter."

Es war ja auch kein "Kamerad" der Täter, sondern ein völlig Unbekannter, der ein "rechtes" T-Shirt besaß. Und seine Tat hatte nicht das geringste mit Politik zu tun. Da ihr aber inhaltlich nichts gegen uns zu bieten habt, instrumentalisiert ihr unpolitische Opfer um aus ihrem Leid politisches Kapital zu schlagen.

"Ich meine, du solltest nicht alles glauben, was in der Systempresse steht."

Ich errinnere dich daran, wenn mal wieder etwas über "böse Rechte" in den Medien steht. Da bist du der Erste, der das als die reine Wahrheit betitelt. Alles andere ist für dich "Verschwörungstheorie".

"Und weder die Militanz, noch irgendwas Anderes wurde bisher belegt."

Es wurde auch nicht belegt ob Mundlos und Böhnhardt wirklich die Täter vom NSU-Phantom sind. Was dich nicht daran hindert die Mutmaßungen als Realität zu verkaufen.

"Er war in der Antifa."

Und die Antifa ist ein Zusammenschluss militanter Linksextremsiten deren Motto lautet ganz offiziell: "Antifa heißt Angriff". Nicht umsonst steht die Antifa jedes Jahr im VS-Bericht unter "gewaltorientiert". Aber deine Genossen musst du natürlich schützen.

"Nein. Wir vergleichen deine Reaktion in Bezug auf bestimmte Triggerworte und Gruppenzugehörigkeiten."

Also vergleichst du meine Reaktion auf zwei völlig unterschiedliche Fälle. Deine "wissenschaftliche" Arbeitsweise ist mal wieder bemerkenswert.
 
B. aus M-V Samstag, 15.Juni 2013, 15:03 Uhr:
@Björn
Was an meinem Kommentar hast du eigentlich nicht verstanden? Aber du streites auch nicht ab, dass du hier im Auftrag der NPD unterwegs bist.
 
Björn Montag, 17.Juni 2013, 08:26 Uhr:
@B. aus MV

"Was an meinem Kommentar hast du eigentlich nicht verstanden? Aber du streites auch nicht ab, dass du hier im Auftrag der NPD unterwegs bist."

Was an meiner Antwort hast du nicht verstanden?

Für dich ist es vielleicht nicht verständlich, aber es gibt auch Menschen, die sich ohne "Auftrag" an Diskussionen beteiligen und eine pro-deutsche Meinung vertreten.
 
Bürger Mittwoch, 26.Juni 2013, 08:47 Uhr:
"Nachdem der Antifa-Aktivist Clément Méric am Mittwoch von Neonazis ermordet wurde, konnten nun die ersten Tatverdächtigen festgenommen werden."

Tja. Dieses Märchen war wohl wieder ein reinfall:

http://www.sezession.de/39509/schlagerei-mit-todesfolge-die-radikale-linke-in-frankreich-formiert-sich-neu.html#comment-13289

Ich frage mich ja,weshalb Endstation Rechts diesen Artikel nicht löscht oder umändert?
Aber hauptsache man hat erstmal einen vermeintlichen Beweis dafür,wie gefährlich die bösen "Rechten" doch sind.
 
Roichi Mittwoch, 26.Juni 2013, 20:46 Uhr:
@ Bürger

Die Sezession führst du als Quelle an, um hier einen Reinfall zu belegen?
Wie wäre es mit der JF, oder der DS?
Die werden sicher auch nicht anders schreiben. Allerdings nicht aus journalistischer Sorgfalt, sondern aus politischer Überzeugung.
Und dann sind es sogar nur die Kommentare, die du verlinkst. Also sowas, was auch der Björn schreiben könnte, oder Henriette.
Insofern hast du gerade selbst die Grube gefüllt und bist reingefallen.

Und übrigens würde das bei Björn wohl unter Prügelei unter Jugendlichen Durchgehen, oder nicht?
 
Roichi Mittwoch, 26.Juni 2013, 21:09 Uhr:
@ Björn

"Netter Versuch."

Und du hast dem nichts zu entgegnen.
War auch nicht zu erwaten.

"Denn im Gegensatz zu euch ist für mich ein Todesopfer unpolitischer Gewalt genauso schlimm wie ein Todesopfer politischer Gewalt."

Man könnte dich mal wieder einen Lügner nennen.
Denn wäre es ein Migrant und das Opfer ein Deutscher gewesen, wäre dir mehr dran gelegen, als jetzt.
Bzw. wie du es gleich im Anschluss beweist.

"Das sind Menschen, die unserer aller Solidarität verdienen. "

Spiel dich nicht auf. Die interessieren euch einen Scheißdreck.
Deswegen werden sie ja auch gelegentlich Opfer der Kamerraden.

"Volksgemeinschaft ist eben mehr als nur ein Wort."

Es ist eine Lüge.
Mehr auch nicht.

"Wieso regst du dich also auf, wenn ich eure Genosse ebenso bezeichne?"

Welche Genossen?
Wie dir schon mehrmals gesagt wurde, habe ich solche nicht.

"Selbstverständlich."

Und dann bringst du nicht mehr als oben schon.
Also immernoch keine Argumente, sondern nur persönliches.

"Da habt ihr es uns auch unterstellt. "

Nicht unterstellt Björn. Belegt.
Der Vorfall fort hatte keine politische Dimension. Wäre der Täter ein Deutscher gewesen, wäre es dir nicht der Erwähnung wert gewesen.
Hier allerdings ging es um politische Überzeugungen der Beteiligten. Insofern kann da nichts zurückkommen.
Aber bei dir ist ja eh die Herkunft ein Politikum. Man wird also politisch geboren.

"Im Gegenteil. Jedes einzelne Opfer ist ein Beleg für die Gefährlichkeit von Multikulti."

Und da wären wir wieder bei der politischen Geburt.
Nein Björn. Du instrumentalisierst. Mehr auch nicht.

"Im Gegenteil. Jedes einzelne Opfer ist ein Beleg für die Gefährlichkeit von Multikulti."

Ich weiß. Du beanspruchst den Punkt ja für dich.
Kannste gerne haben.

"Und seine Tat hatte nicht das geringste mit Politik zu tun."

Sie basierte nur auf politischer Überzeugung. Schon klar Björn. Die übliche alte Geschichte von dir.

"Ich errinnere dich daran, wenn mal wieder etwas über "böse Rechte" in den Medien steht."

Mach das, aber sei dir nicht zu sicher, dass du in der Lage bist die Wahrheit zu erkennen.
Denn außer Schutzbehauptungen der Betroffenen, hast du selbst gegen Urteile nicht viel anzuführen.

"Es wurde auch nicht belegt ob Mundlos und Böhnhardt wirklich die Täter vom NSU-Phantom sind."

Wurde es.
Dir passt das nur nicht.

"Und die Antifa ist ein Zusammenschluss militanter Linksextremsiten "

Das behauptest du vielleicht. Mehr auch nicht.
Und außer einem Spruch hast du nichts zu bieten.

"Nicht umsonst steht die Antifa jedes Jahr im VS-Bericht unter "gewaltorientiert". "

Da stehen deine Kamerraden auch.
Übrigens ist nicht jeder in der Antifa Linksextremist, oder Gewaltbereit, ebenso wie nicht jede Antifagruppe dem entspricht. Aber das dürfte dir zu hoch sein.

"Also vergleichst du meine Reaktion auf zwei völlig unterschiedliche Fälle."

Könnte man auch mal machen.
Aber nein. Ich schrieb ja schon: "Reaktionen auf Triggerworte und Gruppenzugehörigkeiten".
Und da ist das Thema sogar völlig egal. Denn die Reaktionen sind immer gleich.

"Für dich ist es vielleicht nicht verständlich, aber es gibt auch Menschen, die sich ohne "Auftrag" an Diskussionen beteiligen und eine pro-deutsche Meinung vertreten."

Das sind dann die, die Unmengen Zeit haben und ganz nebenbei die Partei sehr gut von innen kennen und auch nie etwas darauf kommen lassen würden.
Veralbern kannst du dich alleine.
 

Die Diskussion wurde geschlossen