von Felix Benneckenstein
   

Mobbing bei der „German Defence League“ – Sebastian Nobile „steigt aus“

Umsteiger, Aufhörer, Rückzieher – auf dem Gebiet der „Aussteiger“ gibt es bekanntlich viele verschiedene Sichtweisen. Nun hat Sebastian Nobile, einer der wenigen szeneprominenten Protagonisten der Gruppierung „German Defence League“ seinen Ausstieg bekanntgegeben. Mobbing und unterschiedliche Vorstellungen seien ausschlaggebend für den Ausstieg gewesen, der nicht mehr ist als ein Teilrückzug.

Was ist eigentlich ein „Aussteiger“? Als Vorsitzender eines Vereines, der sich „Aussteigerhilfe Bayern“ nennt, müsste ich diese Frage doch leicht beantworten können. Auch ich selbst bezeichne mich immerhin nicht selten als einen solchen. In den letzten Jahren hat sich ein breites Feld an Personen gebildet, die ob ihrer Vergangenheit als NPD- oder Kameradschaftsaktivist dieses Prädikat gerne für sich verwendet wissen, obwohl sie sich teils seit Jahrzehnten meist gänzlich lückenlos in einschlägigen rechten Organisationen engagieren.

Blickt man auf die Vita einiger dieser Aktivisten, bleiben oft nicht einmal wenige Monate Pause zwischen den Aktivitäten bei den verschiedenen Organisationen am rechten Rand. Keine Lücke also, die darauf schließen lassen könnte, dass auch nur annähernd genügend Zeit für einen (Um)denkprozess vorhanden gewesen wäre.

Manfred Rouhs zum Beispiel, laut Wikipedia früher CDU-Mitglied, wechselte dann in den achtziger Jahren zur NPD bzw. JN, um später jahrelang in der NPD- Abspaltung „Deutsche Liga für Volk und Heimat“ aktiv zu sein. Heute ist er Bundesvorsitzender der „Bürgerbewegung PRO Deutschland“, welche u. a. im aktuellen Verfassungsschutzbericht des Landes NRW als „rechtsextrem“ geführt wird. Bei einer Demonstration im November vergangenen Jahres in München skandierte Rouhs mit seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern sogar mehrfach „Nazis raus“.

Wie immer, diesmal zumindest zeitweise, mit dabei : einer seiner engsten Weggefährten, Lars Seidensticker, ehemaliges DVU-Mitglied und heute Berliner Landesvorsitzender der „Bürgerbewegung“. Seidensticker wurde auf dieser Demonstration zwischenzeitlich gar in Gewahrsam genommen, nachdem es zu einer Rangelei mit ungeliebten NPD-Sympathisanten kam, die an der Demonstration teilnehmen wollten.

Diese „echten Nazis“ können sich offensichtlich thematisch mit PRO Deutschland zu 100 Prozent identifizieren. Identität, das ist das Stichwort, der Kampfslogan schlechthin dieser Generation von Menschen, die sich zwischen den Konservativen und Nationalsozialisten über die Jahre zusammengeschlossen haben.

„Identitätsstiftende Musik“ hierzu liefert (freiwillig oder unfreiwillig?) passenderweise die umstrittene Südtiroler Deutschrockband Frei.Wild. Mit der „Hexenjagd“, welche immer wieder darin gipfeln würde, „heimatverbundene“ und „identitäre“ Menschen als „Nazis“ zu betiteln, fühlen sich beide Parteien auf die gleiche Art und Weise von „Gutmenschen und Moralaposteln“ diffamiert. Werde ich zu den Distanzierungen aus diesen Personenkreisen befragt, sage ich häufig: „Die machen im Endeffekt genau das, was ich früher gemacht habe. Nur, dass man heute zwischendurch „Nazis raus“ dazu skandiert!“.

Auf Facebook gab nun der „German Defence League“-Aktivist, PI-News Autor und Unterstützer der Münchner Truppe der Kleinstpartei „Die Freiheit“, Sebastian Nobile, seinen „Ausstieg“ bekannt. Nicht etwa aus dem gesamten recht(spopulistisch)en Spektrum, sondern lediglich aus der „German Defence League“ (GDL). Nobile schreibt dort lapidar: „Bin ab sofort nicht mehr in der German Defence League. Bitte keine Anfragen mehr an mich bezüglich der Gruppe(…). Ich identifiziere mich immer weniger mit der Gruppe, sympathisiere mehr mit den Identitären und noch einige andere Gründe. Das heißt nicht, dass ich die GDL schlecht finde, aber jeder hat seinen Platz. Ich unterstütze die GDL aber gerne weiter, das Ziel ist ja das Gleiche.“

Zu den Hintergründen äußert sich Nobile im Folgenden nur zaghaft und zweideutig. Jemand, der bei Facebook mit Nobile befreundet ist, kommentiert: „Nach meinen Erfahrungen sind dort [GDL, Anm. d. Verf.] leider einige Leute unterwegs... die einfach nur Streit suchen.... Susi und ich wurden regelrecht raus gemobbt..... aber das waren einige, wenige.....sehr Schade, aber eine gute Entscheidung von Sebastian....“ Nobile scheint diese Situation nicht sonderlich fremd zu sein, vergütet er diesen Kommentar doch mit einem „Gefällt mir“.

Eine weitere Person kommentiert: „Gute entscheidung,Sebastian.....eigentlich finde ich die GDL auch gut...aber...was sich da so einige "Pappnasen" mit (…) einer guten Freundin und mir geleistet haben...geht echt zu weit...wir wurden als Nazis ...usw. beschimpft...absolut lächerlich.“ Auf just diesen Kommentar antwortet Nobile prompt: „Ja, genau die gleiche Geschichte ging da wieder ab,. Plötzlich waren alle von Pro `Naziwichser´ und diese Haltung bekam dann allgemeine Unterstützung. Da sind noch mehr solche Sachen. Ich identifiziere mich einfach nicht mehr mit der GDL. Ich passe sowieso nirgendwo wirklich rein, ist vielleicht auch ein gutes Stück mein `Problem´. Aber ich muss mich nicht an Dinge anpassen, mit denen ich mich nicht identifiziere. Wozu? Da bin ich lieber konsequent. Ich finde die Identitären viel passender für mich.“

„Immer derselbe Scheiss…“, sagt ein weiterer Facebook-Bekannter Nobiles hierzu. Und, etwas anders formuliert, würde ich an dieser Stelle sogar selbst auf „gefällt mir“ klicken: Wie oft wollen Menschen wie Nobile noch gegen Wände rennen, sich darüber ärgern, als „Nazis“ betitelt zu werden, diese und jene Gruppierung mit identischen Ansichten verlassen – um wieder von vorne anzufangen und den Menschen zu erklären, dass man doch eigentlich gar kein Rassist sei, alles ein großes Missverständnis…?

Nun hat Sebastian Nobile die GDL verlassen. Die meisten öffentlich auftretenden Aktivistinnen und Aktivisten der Gruppierung waren bislang auch Unterstützer von Nobile. Bislang floppt die GDL ihrem englischen Vorbild entsprechend auf ganzer Linie. Die Abkehr eines der öffentlich bekanntesten Aktivisten dürfte da nicht für einen Richtungswechsel sorgen. Nobile behauptet jedenfalls von sich, konsequent zu sein und hat wohl das beklemmende Gefühl, da „nirgendwo reinzupassen“.

In so einer ähnlichen Situation befand ich mich vor einigen Jahren auch mal. Wo sie endete, ist sicher ausreichend bekannt. Ich habe irgendwann Kontakt mit EXIT aufgenommen und meinen Ausstieg vollzogen. Konsequent. Weil „das besser passt für mich“, um es mit Nobiles Worten zu sagen.

Foto: BRVisions

Kommentare(8)

Sebastian Nobile Montag, 04.März 2013, 14:08 Uhr:
Hallo Felix,

es gibt keinen Grund für mich, irgendwo auszusteigen, denn ich stecke nirgendwo drin. Ich bin weder ein Rechtsextremer, noch ein Nazi, noch ein Rassist, egal, welche Behauptungen da gemacht werden. Aber ich engagiere mich politisch da, wo ich es für richtig halte, ob das dann von Leuten wie Dir (soll nicht abwertend gemeint sein) als gut oder schlecht bezeichnet oder gewertet wird. Mit NPD und Nazis habe und hatte ich nie was zu tun und das wird auch so bleiben. Die Identitären sind eine großartige Sache. Dort geht es um meine Heimat, auch wenn ich selber Sohn eines Migranten bin: Ich will dieses wunderbare Land und seine Werte bewahren helfen. Die GDL bot hierzu anfangs augenscheinlich eine geeignete Form, aber wie erwähnt, passt diese Form eben doch nicht zu mir. Auftritte wie der "schwarze Block" der Antifa, teilweise Vermummung, kernige Sprüche: Die Leute dort sind schwer in Ordnung und wie Du an der Diskussion auf FB gesehen hast, so distanzierungswütig gegenüber vermeintlichen Nazis, dass sie alles rausschmeißen oder blöd anmachen, was auch Ihr als Nazis definieren würdet. Pro NRW sind keine Nazis. Ich habe dort nicht einen einzigen rassistischen, antisemitischen oder sonstwie menschenverachtenden Spruch gehört und ich bin mit den Leuten öfter zusammen. Ich kann es nur so erklären und darstellen, wie ich es sehe. Jeder muss es selber bewerten, aber auch die Inhalte der German Defence League sind absolut legitim: Sie sehen sich als Bewahrer dieses Landes angesichts des Islamofaschismus. Und dahingehend bin ich einig mit ihnen. Es gab nur einige Dinge, die einfach nicht gehen. Das hat mit Ausstieg rein gar nichts zu tun.

Im Endeffekt will ich auch betonen, dass ich kein Interesse an feindseligen Auseinandersetzungen habe, wohl aber daran, eine Diskussion über Themen wie Islamisierung, EU-Wahnsinn, Tradition, Werte, etc. zu starten. Eine Diskussion, die bestenfalls dazu führt, dass die Menschen sich wieder mehr auf ihre Nation besinnen und auf die positiven Werte, die unser Land und unsere europäische Kultur, unsere deutsche Kultur beinhalten. Es geht nicht GEGEN Ausländer ( Ich vereine selber fünf Nationen nur in meiner näheren Familie ), sondern für eine vernünftige Einwanderung, was das Thema betrifft. Und es geht darum, dass der Islam als Ideologie und die damit zusammenhängenden Kulturen Gefahren in sich bergen, die alle Werte, für die auch Du sicher locker stehen könntest, begraben: Frauenrechte. Kinderrechte. Die Rechte Andersdenkender oder -gläubiger. Hier geht es um Kriminalität, um Menschenverachtung und um einen kulturellen Wandel zum Negativen hin. Die sog. "Islamkritiker" stellen sich diesem Wandel entgegen und betonen die grundgesetzlichen, christlichen, jüdischen, römischen und griechischen Wertemodelle wie das der Demokratie, wie die Menschenrechte. Ich stehe voll hinter den Ansinnen von GDL, der FREIHEIT, der Pro-Bewegung und der Identitären. Tatsächlich sind wir keine starke Bewegung, bilden keine Mehrheiten. Aber ich denke, dass es hier viele vernünftige Strömungen gibt und dass es gut ist, dass über die Inhalte gesprochen wird. Ich wünsche weder Dir, noch sonst jemanden, die Ihr Euch gegen uns stellt, etwas Schlechtes und würde mir wünschen, dass in diese Auseinandersetzungen Fairness einzieht, was für mich heißt, dass man den politischen Gegner mit fairen Mitteln schlägt, indem man ihn sein Anliegen vorbringen lässt und Gegenargumente bringt.
 
Björn Montag, 04.März 2013, 17:18 Uhr:
@Flex

"Und, etwas anders formuliert, würde ich an dieser Stelle sogar selbst auf „gefällt mir“ klicken: Wie oft wollen Menschen wie Nobile noch gegen Wände rennen, sich darüber ärgern, als „Nazis“ betitelt zu werden, diese und jene Gruppierung mit identischen Ansichten verlassen – um wieder von vorne anzufangen und den Menschen zu erklären, dass man doch eigentlich gar kein Rassist sei, alles ein großes Missverständnis…?"

Sie verwechseln da irgendetwas. Er wurde scheinbar von Leuten als "Nazi" beschimpft, die ihr wiederum selbst als Rechtsextreme verunglimpft. Und ihr wiederrum werdet von den PROs als "Nazis" beschimpft. So schließt sich der Kreis und man erkennt, dass es sich um nichts weiter als um einen Kampfbegriff handelt. Wieso sollte man also seine Überzeugungen und sein Engagement aufgeben nur weil irgendwelche Leute einen als "Nazi" beschimpfen? Man selbst kennt seine Weltanschauung schließlich am Besten. Da wird man sicher nicht seine Überzeugungen ändern, weil man von irgendwelchen Leuten mit Prädikaten wie "Nazi" oder "Rassist" bedacht wird.

Dort liegt überhaupt der Grundfehler jedes Antirechtspredigers. Niemand ändert seine Meinung, wenn er ständig von euch beleidigt wird. Vielleicht schafft ihr es ihn einzuschüchtern, dass er sich nicht mehr so offen engagiert. Aber einen "Ausstieg" gibt es so natürlich nicht. Soetwas könntet ihr nur schaffen, wenn ihr versucht die Menschen inhaltlich zu überzeugen und ihnen auch auf Augenhöhe begegnet. Die übliche arrogant-beleidigende Art von vielen KgRlern bewirkt da eher das Gegenteil. Nur ist genau das euer Problem. Da ihr es nicht schafft auch nur annähernd Argumente zu bringen, wird kein Nationalist mit einem vernünftigen Weltbild seine Überzeugungen ablegen. Die Zwickmühle ist dabei, dass es einfach keine vernünftigen Argumente gibt, die den Verzicht auf eine identitäre Weltanschuung abseits eurer Vorurteile logisch erscheinen ließe.

Aber es ist natürlich vernünftig sich von einer Gruppe zu entfernen, bei der man sich nicht wohl fühlt. Es spricht dagegen viel für den Charackter eines Menschen, wenn er sich dann versucht woanders zu engagieren. Der häufgste "Ausstiegs"grund dürfte wohl darin liegen, dass sich der Ausstiegswillige mit seinen ehemaligen Freunden überwirft. Bei Mitläufern heißt das dann meist, dass sie sich auch nicht mehr politisch engagieren. Dazu kommt natürlich der "Ausstiegs"grund Gerichtsverhandlung. Als Nichtrechter kann man dann auf eine mildere Strafe hoffen. Oft spielt natürlich auch beides zusammen, weil im Zuge einer Ermittlung Leute gegeneinander aussagen und sich Freundschaften damit erledigen.

Insofern sind solche Ausstiegsprogramme für den seriöseren Teil der nationalen Opposition schon wichtig. Auf einschlägig "rechten" Netzseiten wird bereits für Spenden für die von Arbeitslosigkeit bedrohten Exit-Mitabeiter geworben. Was ich im übrigen sehr unterstütze. Ob ich dafür allerdings einen Teil meines geringen Bafögs opfere, weiß ich noch nicht. Vermutlich eher nicht.

Und zu guter Letzt ist der Begriff "Ausstieg" an sich schon lächerlich. Es wird versucht politisches Engagement als irgendetwas gefährliches hinzustellen in das man hineinrutscht und das einen nicht mehr los läßt. Aber auch das ist natürlich nur einer der vielen kleinen Begriffe, die dazu verwandt werden, beim unbedarften Leser alleine durch die Beschreibung völlig legaler und völlig legitimer Vorgänge trotzdem ein negatives Bild zu zeichnen. Also schlicht Propaganda.
 
Pater Lampros Dienstag, 05.März 2013, 12:10 Uhr:
Ich bin schockiert von Herrn Benneckenstein! Schon alleine die ersten 3 Begriffe seines Beitrages laßen aufhorchen: Umsteiger, Aufhörer und Rückzieher, statt: Umsteiger*innen, Aufhörer*innen und Rückzieher*innen! Ich frage mich ernsthaft, bei wem hier anscheinend nicht „genügend Zeit für einen (Um)denkprozess vorhanden gewesen“ ist! Wer soll Ihnen den Ausstieg, nach dieser in aller Öffentlichkeit vorgetragenen sexistischen Entladung, jetzt noch abnehmen?
 
Edgar Mittwoch, 06.März 2013, 13:32 Uhr:
In allen Gruppen / Ideologien gibt es Mitläufer mit "vorausdenkendem" Gehorsam. Eine ihrer Triebfeder ist ihre Eitelkeit, Geltungssucht, Bedeutung haben wollen. Viele davon verstehen eigentlich das Thema um was es geht, gar nicht, weil das Ihren Horizont übersteigt. Aber manche verstehe dies mit Worthülsen zu überdecken und Stukturen zu nutzen um Ihre Geltungssucht zu befriedigen. So konvertiert dann mancher vermeintliche Vorkämpfer wenn es opportun zu sein scheint - und versuch sich wieder ganz schnell vorne an die Spitze(l) zu setzten.
Nicht wahr Herr Benneckenstein?
 
Elmar Vogel Mittwoch, 06.März 2013, 21:50 Uhr:
Tja Felix... es gibt aber einen Unterschied...zwischen Dir... und Sebastian, meiner Freundin (Susi) und mir (Elmar Vogel)Du Zitierst uns....... wir waren nie Nazis....und werden es auch nie sein....aber Patrioten... Warum ist dieser Bericht jetzt entstanden??? Was soll er uns sagen???
 
Harald Donnerstag, 07.März 2013, 07:23 Uhr:
@felix

Der Unterschied zwischen der GDL,ID etc. ist-dort hört man einfach auf und muss keine Angst haben im Gegegensatz zu deiner Ex Nazi und heutigen Antifa Szene.Denn was würde die Antifa machen wenn du sagen wir mal der GDL beitreten würdest(wie du siehst haben sie keinerlei Symphatie für Nazis)Könntest du dich dann noch dort blicken lassen?Und wenn nicht wo ist dann der Unterschied zur Nazi Szene?Beide wollen nur Randale-Saufen-Kiffen und eine Gemeinschaft.
 
Kammer ratten Donnerstag, 07.März 2013, 08:40 Uhr:
„In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.“
Kurt Tucholsky
 
nachgefragt Donnerstag, 07.März 2013, 19:00 Uhr:
@kammer ratte
„In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.“
Kurt Tucholsky

Zitiert ein Nestbeschmutzer?
 

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