von Oliver Cruzcampo
   

Mecklenburg-Vorpommern und die Neonazi-Szene

In dem Dokumentarfilm beschäftigt sich der Autor und Regisseur Charly Hübner mit seinem Heimatbundesland Mecklenburg-Vorpommern. Dabei geht er jedoch nicht nur auf die Schönheit der Natur, sondern auch die dort stark vertretene Neonazi-Szene ein. 

Auf Feldberg, den kleinen Ort inmitten der Feldberger Seenlandschaft, in dem er geboren wurde und in dem seine Familie lebt, wirft er einen ganz persönlichen Blick und geht von dort aus mit der Kamera den Empfindungen nach, die er bei jedem Besuch in der Heimat spürt: die Liebe zur unberührten Natur und das Erstaunen über den Erfolg von rechten Politikern in Mecklenburg-Vorpommern.

Auf seinem Weg trifft er auf so unterschiedliche Gesprächspartner wie den Landesvater Erwin Sellering, den Innenminister Lorenz Caffier oder den NPD-Vorsitzenden Stefan Köster, aber auch auf einen Fischer, einen Förster und einen Bauern, deren Familien seit Ewigkeiten in Mecklenburg-Vorpommern leben; oder auf Monschi, den Sänger der Rostocker Punkband "Feine Sahne Fischfilet", der sich mit seinen Bandkollegen bewusst dazu entschieden hat, in Mecklenburg-Vorpommern zu bleiben, um sich vor Ort gegen die Rechten zu engagieren.

Zum Beitrag des RBB, der entsprechende Abschnitt im YouTube-Video beginnt ab 58:40.

Kommentare(7)

Roichi Dienstag, 08.Oktober 2013, 22:32 Uhr:
Gut gemachter Beitrag.
Einfach nur Eindrücke einfangen.
Und allein hier verlieren NPD und co. schon.

Und Kösters gestammel ist ja nun wirklich interessant. Der Part der Strategie ist beschreibend, und dann wird es wieder Parole.
Aber gut auch die Rede in Demmin. So stellt man sich doch einen nationalen "Trauermarsch" vor. Geschichtsverdrehung, Parolen und natürlich verbale Gewalt.
 
kuno Donnerstag, 10.Oktober 2013, 21:30 Uhr:
wer sich die geburtenrate und die abtreibungsrate ansieht wird die ausführungen des jn-redners nachvollziehen können. dazu muß man kein nazi sein...
 
systemstoerung Freitag, 11.Oktober 2013, 11:12 Uhr:
doch kuno,denn nur unsere braunen endsiegreiter seiern sich daraus irgend ein volkstodszenario zusammen (-:
 
Björn Samstag, 12.Oktober 2013, 17:34 Uhr:
Das schlimme ist ja, dass der Herr von der JN mit seinen Äußerungen Recht hat.

Mecklenburg war bis nach der Wende das jüngste Bundesland. Heute sind wir das Altenheim Deutschlands. Schulen werden geschlossen und die leer werdenden Lücken versucht dieser Staat mit Einwanderung wieder aufzufüllen. So gibt es in Städten wie Eggesin schon 30% Polen.

Wieso stärkt man nicht die Familien? Wieso sorgt man nicht für eine kinder- und familienfreundliche Gesellschaft? Wieso versucht man nicht einen Teil der einst weggezogenen jungen Mecklenburger wieder zurückzugewinnen? Man macht es sich lieber leicht. Einwanderung scheint für die herschende Klasse das Allheilmittel zu sein. Kein Wunder. Wohnen die Protagonisten doch eher selten in den dadurch entstehenden Brennpunkten.
 
Amtsträger Sonntag, 13.Oktober 2013, 10:08 Uhr:
Lieber Björn,ä

Ihr Beispiel ist sehr aufschlussreich. Der Ort Eggesin fällt nicht durch eine besonders hohe Kriminalitätsrate auf. Der durch dort lebende Ausländer entstandene "Brennpunkt" ist faktisch nicht vorhanden...
 
Roichi Sonntag, 13.Oktober 2013, 20:26 Uhr:
Tja Björn

Nur mit antionalen Parolen wird sich nichts ändern. Das wissen die Kamerraden auch. Aber Macht und Geld locken so schön.
Und daher hast du auch eben nichts anzubieten für die Menschen. Denn außer Parolen nachbeten kommt von dir nichts.
Mehr kann der Nationalismus auch nicht.
Da wundert es dann auch nicht, dass du mal wieder keine Ahnung hast, wovon du redest.
 
Björn Montag, 14.Oktober 2013, 18:53 Uhr:
@Amtsträger

"Der Ort Eggesin fällt nicht durch eine besonders hohe Kriminalitätsrate auf."

Und? Hat das irgendwer behauptet? Eggesin ist ein gutes, oder eher schlechtes, Beispiel dafür wie die Bevölkerung langsam ausgetauscht wird. Die Jungen gehen und die Migranten kommen. In diesem Fall die Polen.

Da ändert auch ihr Ablenkungsversuch nichts dran.

@Roichi

"Nur mit antionalen Parolen wird sich nichts ändern."

Darum engagieren sich ja auch soviele Menschen in Mecklenburg politisch dagegen. Weil nur Reden eben nicht reicht.

"Aber Macht und Geld locken so schön."

Welche Macht und welches Geld lockt wen?

"Und daher hast du auch eben nichts anzubieten für die Menschen."

Nö. Aber die NPD. Nämlich eine solidarische Volksgemeinschaft, in der sich die Starken für die Schwachen einsetzen und in der das deutsche Volk ein Recht auf Überleben hat.

"Da wundert es dann auch nicht, dass du mal wieder keine Ahnung hast, wovon du redest."

Mal so als Tip. Wenn du Ernst genommen werden willst oder Antworten auf deine Kommentare willst, dann solltest du mal etwas Inhalt in deine Kommentare bringen. Mir ist aufgefallen, dass deine Texte in letzter Zeit selbst für deine Verhältnisse sehr mager geworden sind. Mehr als dem Gegner zu unterstellen, er hätte ja eh keine Ahnung, kommt leider nicht.

Ich zitiere mal deine letzten Sätze. Vielleicht fällt dir dann die Qualität deines Kommentares auf.

"Denn außer Parolen nachbeten kommt von dir nichts.
Mehr kann der Nationalismus auch nicht.
Da wundert es dann auch nicht, dass du mal wieder keine Ahnung hast, wovon du redest."

Also, streng dich mal ein bischen an.
 

Die Diskussion wurde geschlossen