Kooperationsbestrebungen bei „pro D“

Berlin – Die Führungsspitze der rechtspopulistischen Partei „pro Deutschland“ ist auf einer Bundesversammlung am Wochenende in Berlin im Amt bestätigt worden.

Dienstag, 29. November 2011
Redaktion

Vorsitzender bleibt der ehemalige „pro Köln“-Stadtrat Manfred Rouhs, sein Stellvertreter der Heilbronner Ex- Republikaner Alfred Dagenbach. Er gilt manchen im Spektrum der rechtspopulistischen Parteien als Hindernis auf dem Weg zu einer Kooperation zwischen „pro“-Gruppierungen und den Republikanern unter ihrem aktuellen Parteivorsitzenden Rolf Schlierer. Als Bundesgeschäftsführer fungiert weiter Lars Seidensticker, der zugleich dem Berliner Landesverband vorsitzt.

Mit Grußworten traten der stellvertretende REP-Vorsitzende Detlev Stauch und der Bonner „pro NRW“-Stadtrat Nico Ernst auf. Ernst wurde auch in den Vorstand der Partei gewählt und soll dort für die „Kooperation mit der Bürgerbewegung pro NRW“ zuständig sein. Nach Angaben der Partei beschlossen die Mitglieder eine Resolution: Der Vorstand wird demnach beauftragt, „Verhandlungen zu führen mit allen freiheitlichen und wertkonservativen Parteien und Organisationen in Deutschland, die sich zu den Werten des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland bekennen, mit dem Ziel, zur Teilnahme an der Europawahl 2014 eine gemeinsame Wahlplattform zu bilden“. „Pro Deutschland“ erhebe dabei ausdrücklich keinen Führungsanspruch gegenüber den anderen beteiligten Parteien, hieß es ergänzend. (ts)

 

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