von Redaktion
   

Konzert der rechtsextremen Gruppe „Ostfront“ und weitere Veranstaltung in Leipzig verboten

Am vergangenen Wochenende wurden in Leipzig zwei rechtsextreme Veranstaltungen von der Polizei aufgelöst. Zunächst wurde ein Konzert verboten, weil die Polizei bei einer Durchsuchung Liedtexte mit volksverhetzendem Inhalt fand. Der Leipziger Polizeipräsident Merbitz kündigte an, dass er weiterhin hart gegen Neonazis vorgehen will.

Am letzten Samstag plante die rechtsextreme Band „Ostfront“ aus Thüringen ein Konzert im NPD-Zentrum in der Leipziger Odermannstraße.

Wie die Hoyerswerda einen Eklat gegeben, als ein Pärchen, dass von Rechtsextremen überfallen wurde, aus der Stadt geschafft worden war. Anschließend habe ein Polizeisprecher gesagt, dass es einfacher sei, zwei Personen aus der Stadt zu schaffen, als 30 Personen zu bewachen oder ständig fünf Funkstreifen vor ein Haus zu stellen.

Zu dem neuen Konzept in Sachsen gehört auch die Errichtung eines operativen Abwehrzentrums ab Januar 2013. Unter Leitung von Bernd Merbitz soll in dem Zentrum die Arbeit der einzelnen Behörden in Sachsen vernetzt werden und ein schnelleres Eingreifen der Behörden ermöglichen.

Innenminister Markus Ulbig (CDU) sagte, dass er in Sachsen für „Menschenfeindlichkeit keinen Platz“ lassen werde. Weiterhin kündigte er an, dass „wir das polizeiliche Instrumentarium im Kampf gegen den Rechtsextremismus noch konsequenter und zielgerichteter einsetzen“.

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