von Mathias Brodkorb
   

Junge Union (JU) noch tiefer in den braunen Sumpf verstrickt: Demo-Skandal weitet sich aus

AKTUALISIERT: Nachdem gestern ENDSTATION RECHTS. aufgedeckt hatte, dass am 1. Mai 2007 in Neubrandenburg ein CDU-Mitglied auf Seiten der NPD mitmarschiert war, scheinen die Verstrickungen der CDU-Jugendorganisation in die rechte Szene stärker als bisher vermutet zu sein.


Nach Angaben der Ostsee-Zeitung marschierte nicht nur Jens-Holger Schneider bei der NPD mit sondern auch dessen Bruder Jan sowie Jan Paulenz. Dieser erklärte hierzu: "Die NPD ist eine demokratisch bestätigte Partei." Nach Paulenz' Aussagen sollen bis zu zwölf JU-Mitglieder auf der NPD-Demo mitmarschiert sein. Paulenz, bis Anfang des Jahres 2007 Kreisvorsitzender der Jungen Union Nordwestmecklenburg, ist zwischenzeitlich von der örtlichen CDU zum Austritt aufgefordert worden. Noch im April 2006 zeigte sich Paulenz in vertrauter Runde mit dem Rostocker JU-Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden der Rostocker CDU, Kay Mieske, auf einem Jens-Holger Schneider auf Fotos von einem Pokerabend zu sehen.

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