„Jung-nationale Strukturen aufbauen“

Bielefeld – Die NPD-Nachwuchsorganisation Junge Nationaldemokraten (JN) startet einen neuen Versuch, in Nordrhein-Westfalen Fuß zu fassen.

Dienstag, 17. Juli 2012
Redaktion

Zwar verfügen die JN vereinzelt über „Stützpunkte“ im einwohnerstärksten Bundesland – von einer kontinuierlichen, gar landesweiten Arbeit kann aber nicht die Rede sein. Ausgangspunkt der neuen Aktivitäten ist Ostwestfalen – eine Region, in der die NPD zuletzt deutlich unterdurchschnittliche Ergebnisse erzielte. Auch organisatorisch ist die Partei dort nur schwach aufgestellt: Der NPD-Kreisverband Ostwestfalen-Lippe muss gleich fünf Landkreise und eine Großstadt mit insgesamt mehr als zwei Millionen Einwohner abdecken: die Kreise Minden-Lübbecke, Herford, Gütersloh, Lippe, Paderborn und Höxter sowie die Stadt Bielefeld.

Zu Gast in Ostwestfalen war am vorigen Wochenende JN-Bundesvorstandsmitglied Sebastian Richter. Unter dem Motto „Jugend voran!“ habe er bei einer Infoveranstaltung für den Aufbau „jung-nationaler Strukturen“ geworben, berichteten die JN. Ganz bewusst wolle man „nicht in den Schranken einer beliebig zusammengewürfelten und von stetiger Fluktuation geprägten ,Szene’ verharren, sondern weltanschaulich gefestigte Menschen erziehen, die den Kern einer künftigen Freiheitsbewegung bilden sollen“. Der „Kaderbildung“ dienen sollen auch Schulungswochenenden, von denen das erste für Ende des Jahres angekündigt wurde. (ts)

 

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