Islamfeinde verabschieden „Jerusalemer Erklärung“

Israel (Ashkelon) – In der israelischen Stadt Ashkelon hat ein Treffen rechtspopulistischer Politiker aus Westeuropa stattgefunden.

Mittwoch, 08. Dezember 2010
Redaktion

Vor Ort waren unter anderem die FPÖ-Politiker Heinz-Christian Strache, Andreas Mölzer, David Lasar und Hilmar Kabas, die belgischen Vlaams Belang-Politiker Filip Dewinter und Franck Creyelmans, Kent Ekeroth von den Schwedendemokraten sowie aus Deutschland Patrik Brinkmann (Unterstützer von „pro NRW“) und Rene Stadtkewitz („Die Freiheit“).

Bei der „Konferenz gegen islamischen Terror“, die von israelischen Rechtspolitikern ausgerichtet wurde, wurde eine so genannte „Jerusalemer Erklärung“ gegen „den fundamentalistischen Islam“ als „neue weltweite totalitäre Bedrohung“ verabschiedet. „Totalitäres Gedankengut, gleich ob von extrem linker oder extrem rechter Seite, ob rassistisch oder islamistisch“ lehnen die unterzeichnenden rechtspopulistischen bis rechtsextremen Politiker „in jeder Form ab“.

Begrüßt wurde die „Jerusaldmer Erklärung“ von „pro-NRW“-Generalsekretär Markus Wiener. Das israelische Außenministerium distanzierte sich: „Wir haben mit diesem Besuch nichts zu tun.“ (am)

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