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Hanka Kliese: Neue Autorin bei ENDSTATION RECHTS.

Als neue Autorin auf unserer Internetseite dürfen wir ab heute Hanka Kliese begrüßen. Hanka Kliese, geb. 1980, ist Politikwissenschaftlerin und Abgeordnete des Landtages von Sachsen. Sie promoviert derzeit bei Prof. Jesse an der TU Chemnitz über den jüdischen Schriftsteller Erich Mühsam. Einer der Schwerpunkte ihrer Arbeit wird die Berichterstattung über die NPD im Landtag von Sachsen sein.

Kommentare(4)

bayer Donnerstag, 17.September 2009, 12:06 Uhr:
"jüdischen Schriftsteller", nur weil seine Eltern einen jüdischer Kulturhintergrund hatten? "Schriftsteller anarchistischen Politiker" hätte mal besser gepasst.
 
Hanka Kliese Donnerstag, 17.September 2009, 16:54 Uhr:
Zur Frage, ob Erich Mühsam als jüdischer Schriftsteller bezeichnet werden sollte oder nicht; ein Zitat von E.M. aus seinem Notizbuch, 5. Januar 1926:

„Ich bin Jude und werde Jude bleiben, solange ich lebe, habe mein Judentum nie verleugnet und bin nicht einmal aus der jüdischen Religionsgemeinschaft ausgetreten (weil ich dadurch doch nicht aufhören würde, Jude zu sein […])."
 
Frank Freitag, 18.September 2009, 23:13 Uhr:
Bla. Und dieses eine Zitat rechtfertigt nach deiner Meinung, ihn ungeachtet seiner Intentionen als Schriftsteller primär als einen "jüdischen" Schriftsteller zu bezeichnen anstelle eines anarchistischen? Ganz egal, wieviele diesbzgl. Zitate du noch finden magst: Es stehen wohl zig 1000 mal mehr Zitate zur Verfügung, die ihn in erster Linie mit seinen politischen und idealistischen Ambitionen verbinden.
Leute, ihr macht mir langsam echt Sorgen.
 
Hanka Kliese Samstag, 19.September 2009, 10:57 Uhr:
@ der seine Argumentation mit "Bla" beginnt: Ich denke nicht, dass diese Bezeichnung einer Rechtfertigung bedarf und diskutiere nicht über eine schlichte Etikettierung. Meine Studie (deren Titel "Leben und politisches Denken des Anarchisten Erich Mühsam" ist, und nicht "des Juden Erich Mühsam") bezieht sich auf politische Ideen, nicht auf religiöse Identitäten. Allerdings ist der Einfluß der jüdischen Identität auf M.s Denken und Handeln nicht so marginal, wie es Deine Ausführungen nahe legen. Ich halte das aber für völlig uninteressant für dieses Forum und schließe die Diskussion für meinen Teil.
 

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