von Redaktion
   

Fünf Jahre Storchenstaffel – Dreifaches Storch-Heil für Führer Heinar!

Heute vor genau fünf Jahren wurde er aus dem heiligen Ei gepellt: Mode-, Front- und Führerstorch Heinar. Trotz schwerer Kindheit und seines verkannten Talents wurde er zum adebarischen Anführer der intergalaktischen Allianz für Demokratie und Frohsinn. Mit seiner „Division Storch Heinar“ flattert der schräge Vogel seit dem 16. Dezember 2008 durch die Lande, um Neonazis und sonstigen Anhängern des schlechten Geschmacks die Hosenböden stramm zu ziehen.

Wie das alles begann? Zunächst einmal mit Pleiten, Pech und Pannen! Heinar, ein kleiner missratener Storch, war zu schwach, um im Herbst nach Afrika zu fliegen. Er wollte daher den Vogelzug nehmen. Der fuhr um 19:33 Uhr vom Bahnhof ab. Heinar trödelte und kam erst 19:45 Uhr am Bahnhof an – als alles längst zu spät war. Doch er hatte einen Plan und die „Suche nach dem heiligen Ei“ sollte ihren Anfang nehmen...

Und diesen „genialen“ Plan verfolgten Heinar und seine Getreuen (wie z.B. der debile Rudolf, der fette Herrmann und der lahme Josef) dann auch mit aller Hartnäckigkeit. Nachzulesen in „Mein Krampf – 18 Episoden des selbstgefälschten Tagebuches von Führer Heinar“ (in der Kurzfassung HIER). Nachzuhören in den gleichnamigen Episoden in Storch Heinars „Youtube“-Kanal. Alle Episoden sind hier versammelt.

Eine selbstzerstörerische Klage der in Neonazi-Kreisen sehr beliebten Modemarke „Thor Steinar“ machte Heinar und seinen virtuellen Kaufmannsladen im Weltnetz 2010 schließlich zu einer festen Größe im Engagement für eine friedliche, fröhliche und selbstbewusste Zivilgesellschaft. „Thor Steinar“ landete im „Nürnberger Modeverbrecherprozess“ als Bettvorleger und beflügelte den satirischen Rotschnabel zu einer – ja, das kann man wirklich sagen – Kultfigur.

Storch Heinar und seine „ultimative Marschmusik-Kapelle Storchkraft“ richten sich seither an Jung und Alt und engagieren sich mit einem Lächeln auf dem Schnabel für kulturelle und gesellschaftspolitische Bildung, lokale Vernetzung und langfristig angelegte „Mitmachangebote“.

Mit einem festen Team Aktiver ist die Kampagne Storch Heinar regelmäßig Ansprechpartner für Workshops in Schulen, als prominenter Gast für Demokratie-Feste und Kundgebungen sowie als inhaltliche Referenz bei Fachkonferenzen für die Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements. Als Hobby betätigt sich der Führerstorch als „Spitzenkandidat gegen alle Neonazi-Politiker – überall“. Dabei profitieren Heinar und Co. natürlich von ihrer hohen Reichweite mittels der eingeführten Kampagnen-Webseite und dem aufgebauten und tagesaktuell gepflegten Netzwerk im „Social-Web“. Alle Aktivitäten werden bis heute ehrenamtlich koordiniert und durch Spenden finanziert.

Genug der Worte, hoch die Tassen. Heinar zu Ehren ist die Storchenstaffel aufgerufen, sich einen doppelten Eierlikör zu genehmigen. Dem goldgelben Götterschluck, wie Heinar sein Lieblingsgetränk zu nennen pflegt.

Auf die nächsten fünf Jahre!
 

Kommentare(2)

Zipfelmütz Montag, 16.Dezember 2013, 20:48 Uhr:
Weiter so, du Fliegetier! ^^ *PROST!*
 
Ein Nienhagener Dienstag, 17.Dezember 2013, 08:37 Uhr:
Heil, Dank und Glückwunsch dem Führerstorch.

Auf die nächsten 995 Jahre - Prost
 

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