von Marc Brandstetter
   

Ex-NPD-Kader wegen „NSU“-Unterstützung verhaftet

Die „NSU“-Affäre geht nicht spurlos an der NPD vorbei. Heute wurde der erste ehemalige Spitzenkader der Partei in Jena verhaftet. Ihm wird Beihilfe zum sechsfachen Mord zur Last gelegt.

Vehement bestreitet die neue NPD-Parteiführung um Holger Apfel auch nur das Geringste mit der Mord-Serie des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ (NSU) zu tun zu haben. Jegliche Verantwortung weißen die Rechtsextremisten von sich. Bislang galt die NPD vielmehr als „geistige Brandstifter“ – freilich mit guten Kontakten zum militanten Milieu. Nun wurde erstmals eine direkte personelle Verstrickung bekannt. 

Mit Ralf Wohlleben wurde heute ein ehemaliger führender Parteifunktionär in Jena verhaftet. Seine Wohnung war bereits letzte Woche durchsucht worden, Wohlleben blieb aber auf freiem Fuß. Die Generalbundesanwaltschaft teilte nun mit, er sei dringend verdächtig „Beihilfe in sechs vollendeten und einem versuchten Mord geleistet zu haben.“ Ihm wird außerdem zur Last gelegt, den drei Rechtsterroristen Uwe Mundlos, Uwe Bönhardt und Beate Zschäpe die Flucht in der Untergrund  ermöglicht und sie darüber hinaus finanziell unterstützt zu haben. Außerdem vermittelte er dem „NSU“ wohl weitere Kontakte, über die weitere Ausweispapiere in den Besitz des Zwickauer Terror-Trios gelangten. Die Behörden gehen davon aus, dass der ehemalige NPD-Spitzenkader von den Morden und Anschlägen gewusst haben muss, schließlich stand man über längere Zeit in engem Kontakt.

Offenbar war der thüringische Neonazi weit tiefer in das terroristische Netz des „NSU“ verstrickt, als bislang bekannt. Über einen Mittelsmann soll er eine Pistole und Munition geliefert haben. Wohlleben und die „NSU“-Mitglieder Mundlos, Bönhardt und Zschäpe kannten sich seit Mitte der neunziger Jahre, als alle vier in der gleichen militanten Kameradschaften „Kameradschaft Jena“ und „Thüringer Heimatschutz“ aktiv waren. Dann trennten sich die Weg – die drei mutmaßlichen Terroristen tauchten unter, um Deutschland mit einer Mordserie aus rassistischen Beweggründen heraus zu überziehen, während Wohlleben den NPD-Kreisverband Jena gründete.

Schnell machte er Parteikarriere, er schaffte es zum stellvertretenden Landesvorsitzenden in Thüringen (bis 2008) und zum Pressesprecher. Das hielt ihn allerdings nicht davon ab, gewalttätig in Erscheinung zu treten. Im Jahre 2000 wurde er wegen gefährlicher Körperverletzung und Nötigung verurteilt, da er gemeinsam mit dem ebenfalls wegen Unterstützung des „NSU“ verhafteten André K. versucht hatte, die Adresse potentieller politischer Gegner von zwei jungen Frauen zu erpressen. Wohlleben hatte Parteiangaben zufolge, erst vor gut einem Jahr der NPD aus „persönlichen Gründen“, wie es heißt, den Rücken gekehrt.  

Mit reiner Parteiarbeit war der umtriebige Neonazi nicht ausgelastet, er organisierter außerdem das sogenannten Fest der Völker in Jena mit und war auch Pächter des „Braunen Hauses“; einer Immobilie in der Stadtmitte von Jena, die über Jahre zum Treffpunkt der rechtsextremistischen Szene entwickelte.

Nach Informationen des SPIEGELS bestreitet Wohlleben alle ihm zur Last gelegten Vorwürfe. Offenbar ohne Erfolg – der Bundesgerichtshof hat Untersuchungshaft angeordnet.

Foto: Indymedia, Lizenz: CC

Kommentare(26)

Franz von Sickingen Dienstag, 29.November 2011, 15:34 Uhr:
Diese Kurzmitteilung aus der Mitteldeutschen Zeitung scheint viel essentieller zu sein:

LEIPZIG/DAPD. Bei der Aufklärung der Morde des Zwickauer Neonazi-Trios gibt es nach Angaben der «Leipziger Volkszeitung» einen Hinweis aus der Zeit zwischen 1998 und 2011, wonach die einzig Überlebende, Beate Zschäpe, staatlicherseits «gedeckt» worden sei. Der Hinweis, Zschäpe habe auch als Informantin der Sicherheitsbehörden gearbeitet, stamme offenbar vom Landeskriminalamt Thüringen, schreibt das Blatt in seiner Dienstagausgabe.
Dahinter sollen sich Zuträgerleistungen Zschäpes aus der rechten Szene auch für thüringische Sicherheitsbehörden verbergen. In dieser Zeit soll Beate Zschäpe fünf Alias-Namen verwendet haben.
2003 soll es darüber hinaus Kontakte zwischen der Justiz und Vertrauten von Zschäpe gegeben haben, ob und wie sich die Abgetauchte zurück an die Öffentlichkeit begeben könne.
 
Björn Dienstag, 29.November 2011, 16:05 Uhr:
Langsam scheint Bewegung in die Sache zu kommen. Laut LVZ gibt es Hinweise darauf, dass die Terroristin Zschäpe von 1998 bis 2011 V-Frau des Verfassungsschutzes war. Sollte sich herausstellen, dass mindestens eine der drei Terroristen inoffizielle Mitarbeiterin des Staates war ist die Story vom Rechtsterrorismus wohl nicht mehr zu halten. Zumal auch gerade das zweite "Argument" für den angeblichen Rechtsterrorismus weg fiel. Der Massenmörder Anders Breivik ist laut zwei Gerichtsgutachtern unzurechnungsfähig. Die Morde wurden also nicht aus politischen Gründen begangen, sondern aufgrund der psychischen Erkrankung des Täters. Genausowenig politisch scheinen auch die Morde der Terroristen aus Zwickau zu sein.

http://nachrichten.lvz-online.de/nachrichten/mitteldeutschland/raetselraten-ueber-moegliche-informanten-taetigkeit-von-beate-zschaepe/r-mitteldeutschland-a-115385.html

http://www.lvz-online.de/video/?bcpid=24263938001&bclid=77842953001&bctid=1300237501001&utm_source=%20lvz_hp&utm_medium=videoteaser&utm_campaign=video
 
b.c. Dienstag, 29.November 2011, 16:09 Uhr:
@sickingen
so, so - scheint essentieller? nach welchen prioritaetenkriterien denn? was macht es fuer einen unterschied, ob zschaepe jemals als zutraegerin von informationen fungierte oder nicht (hitler war auch informant)?
selbst wenn zschaepe gelegentlich kontakte hatte, kann sie wesentliche informationen zurueckhgehalten haben. oder sie hat als "doppelagentin" fungiert und wissentlich informationen zur verneblung weiter gereicht...

die menschenfeindlichkeit dieser "kameraden" kommt fuer mich auch dadurch zum vorschein, dass dieser andre e. zschaepe wohl zum bahnhof gefahren hat, damit sie sich dort vor den zug schmeisst (quelle: spiegel.tv).
 
Paul.pa Dienstag, 29.November 2011, 19:24 Uhr:
Wenn also die Frau ein Spitzel des VS war, stellt sich mir die Frage wieso der Verfassungsschutz dann die Morde geduldet hat und nicht zugegriffen hat.
M.E. nach ist der Mitwisser in diesem Fall sogar noch schlimmer als der Verbrecher.
 
Franz von Sickingen Dienstag, 29.November 2011, 20:20 Uhr:
@ Paul.pa

"Wenn also die Frau ein Spitzel des VS war, stellt sich mir die Frage wieso der Verfassungsschutz dann die Morde geduldet hat und nicht zugegriffen hat.
M.E. nach ist der Mitwisser in diesem Fall sogar noch schlimmer als der Verbrecher."

Diesen gedanklichen Transfer wollen b.c. und roichi patu nicht leisten.

@ b.c.
@ roichi

Lesen Sie die Sueddeutsche oder auch die Welt, die konstruieren im Sinne eines NPD-Verbots schon ganz fleißig eine Verbindung zwischen dem sogenannten Terror-Trio und der NPD.

http://www.sueddeutsche.de/politik/frueherer-npd-funktionaer-ralf-w-verhaftet-netzwerker-mit-hang-zur-gewalt-1.1221393

Wir werden sicher noch weitere Phantasiegeschichten hören und eine höchst offizielle dürfen wir dann am Ende glauben oder auch nicht. Diejenigen, die über die Deutungshoheit verfügen, werden schon dafür sorgen, dass die informationsgeflutete Masse hinreichend konditioniert wird.
 
b.c. Dienstag, 29.November 2011, 21:25 Uhr:
@bjoern
"Sollte sich herausstellen, dass mindestens eine der drei Terroristen inoffizielle Mitarbeiterin des Staates war ist die Story vom Rechtsterrorismus wohl nicht mehr zu halten."

nur weil die russen spione in deutschland hatten, gab es keinen nationalsozialismus? und die NPD ist dann auch keine partei, oder was?
selbst wenn sich kontakte bestaetigen wuerden, wissen sie noch lange nicht, was frau zschaepe erzaehlt hat und mit welcher intention.

"Genausowenig politisch scheinen auch die Morde der Terroristen aus Zwickau zu sein."

was sie sich wuenschen, wissen wir doch inzwischen allzu gut. mehr hat dieser satz mit der realitaet aber nicht gemein. die beiden waren voll zurechnungsfaehig. und dass die kameradschaften und die NPD auf den bewaffneten buergerkrieg hinarbeiten, wissen wir nicht erst aus der zeit:

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-11/neonazi-aussteiger/komplettansicht
 
b.c. Dienstag, 29.November 2011, 21:28 Uhr:
"M.E. nach ist der Mitwisser in diesem Fall sogar noch schlimmer als der Verbrecher."

interessante moral. und was wussten sie - paulchen panther?
 
WW Dienstag, 29.November 2011, 22:25 Uhr:
Paul.pa, so kann man natürlich auch die Verantowrtung abschieben:

"M.E. nach ist der Mitwisser in diesem Fall sogar noch schlimmer als der Verbrecher."

Tasache ist, dass laut Kommentaren aus der Szene jeder andere die Schuld trägt - nur nicht die Täter selber. Waren diese vielleicht sogar plötzlich Opfer?
 
Amtsträger Dienstag, 29.November 2011, 22:46 Uhr:
Wie würde es bei Switch heißen:
"Die Täterin ist eine Spionin deutscher Geheimdienste. Alles andere wäre reine Spekulation!" ;)


Für Menschen, die nicht einmal ansatzweise verstehen, dass ein V-Mann kein Mitarbeiter eines Landesamtes für Verfassungsschutz ist, ist die Komplexität der Situation eh nicht zu erfassen.
 
b.c. Mittwoch, 30.November 2011, 07:52 Uhr:
@sickingen
"Wir werden sicher noch weitere Phantasiegeschichten hören und eine höchst offizielle dürfen wir dann am Ende glauben oder auch nicht."

was sie nicht davon abhaelt, ihre persoenlichen phantasiegeschichten zu posten? selbst wenn paetsch informationen weitergegeben haben sollte, wissen sie ueberhaupt nicht welche und welche rolle sie dabei wirklich spielte. vor diesem hintergrund ist dieser satz kein ausweis von weit- und umsicht:

"Diesen gedanklichen Transfer wollen b.c. und roichi patu nicht leisten."

und um es nochmal klar zu sagen - der verfassungsschutz sieht nicht gut aus, in dem was er in der observierung der rechtsextremen vollbringt. offensichtlich wird dort nicht nur gute arbeit gemacht.
das verschiebt die verantwortung fuer die taten aber nicht zum staat. und dass sich im neofaschistischen spektrum personalien auch mit NPD/JN ueberschneiden ist keine seltenheit und deshalb wird es mich auch nicht wundern, wenn weitere gestalten aus diesem spektrum in diesem fall ans licht gespuelt werden.
 
Roichi Mittwoch, 30.November 2011, 08:31 Uhr:
@ Franz

Soll das jetzt eine Antwort sein?

Den Zusammenhang NPD-NSU braucht man nicht zu konstruieren, da im Unterstützer-/Mitwisserkreis durchaus auch Parteikader vorhanden sind.
Die Frage ist vielmehr, wieviel wussten diese, und welchen Einfluss hatten sie.
 
Franz von Sickingen Mittwoch, 30.November 2011, 15:55 Uhr:
@ b.c.

"und um es nochmal klar zu sagen - der verfassungsschutz sieht nicht gut aus, in dem was er in der observierung der rechtsextremen vollbringt. offensichtlich wird dort nicht nur gute arbeit gemacht."

Mir ist diese Sichtweise einfach zu verharmlosend, wenn hier in euphemistischer Weise von "sieht nicht gut aus" oder "nicht nur gute Arbeit gemacht" die Rede ist. Es sind Menschen umgebracht worden und der VS hatte über all die Jahre Kontakt zur V-Frau Zschäpe und wusste damit, wo sich die anderen beiden Untergetauchten befanden. Wie viele Morde hätten also verhindert werden können? Welches Interesse hatte der Verfassungsschutz die Untergetauchten mehr als zehn Jahre zu decken?
Ich gehe davon aus, dass diese Fragen, diese ganze Geschichte nie aufgeklärt werden, aber dieser Fall sich exzellent eignet, von den wirklichen Problemen abzulenken, die die eigentliche Gefahr für die Demokratie in Deutschland darstellen. -

"was sie nicht davon abhaelt, ihre persoenlichen phantasiegeschichten zu posten?"

Haben Sie nicht mehr in Erinnerung, wie der US-amerikanische Geheimdienst die Irakkriege mit zu inszenieren half, mit welchem "Budenzauber" an Desinformation und Manipulation die gesamte UNO hinters Licht geführt worden ist? Was wurde da nicht alles an Schauermärchen präsentiert. Ich weiß nicht, wie kann man nur so unkritisch gegenüber Geheimdiensten und deren politischen Aufraggebern eingestellt sein.
Insofern gehe davon aus, dass meine Phantasie näher an der Realität ist als Ihre.
 
Björn Mittwoch, 30.November 2011, 16:14 Uhr:
@Roichi

"Interessanter Zusammenhang.
Inwiefern ist denn die Tätigkeit als IM ein Ausschlussgrund für Terrorismus?"

Es würde bedeuten, dass die Tatmotive nicht im Politischen lagen. Die Auswahl der Opfer macht ohnehin eher den Anschein von Auftragsmorden. Terrorismus könnte man es trotzdem nennen. Nur wäre dann euer liebgewordener "Rehtsterrorismus", den ihr immer im verbalen Kampf gegen Rechts als Argumentationsersatz bemüht mal wieder flöten gegangen. Ähnlich wie beim "Rechtsterrorismus" in Norwegen.

"Wer ist verantwortlich für die Taten eines IM?"

Auf jedenfall erstmal der IM selber und dann natürlich sein Auftraggeber. Das ein V-Mann-Führer bei mehreren Taten zumindest in der Nähe war ist ja auch schon bekannt.

"Wolltest du nicht mal Gerichtsurteile abwarten, bevor du Schlussfolgerungen ziehst?"

Da die zwei Gutachten von den zwei vom Gericht eingesetzten Gutachtern stammen ist wohl nicht davon auszugehen, dass das Gericht diese nicht anerkennt. Aber interessant mit welcher Verzweiflung du auch nach dem letzten Strohlhalm in Sachen "Rechtsterrorismus" suchst. Warum willst du unbedingt nicht wahr haben, dass die Taten nicht aus politischen Motiven heraus verübt wurden? Ist es vielleicht, weil du diese Morde gerne weiterhin im Kampf gegen Rechts instrumentalisieren möchtest um allen Nationalisten zu unterstellen sie wären genau solche Typen? Oder kotzt es dich an, das ich wieder Recht behalten habe, als ich schon bei den ersten Berichten über das Massaker von Utoya festgestellt habe, dass der Täter wohl eher ein Psychopath ist als ein Mörder aus politischen Motiven? Sind die Morde nicht auch schlimm genug ohne das du sie in deinem Kampf gegen Rechts als Argumentationsersatz einbaust? Stelle dich endlich inhaltlich unseren politischen Forderungen, dann bist du auh nicht so angewiesen auf vermeintliche oder tatsächliche "rechte Gewalt".

""Genausowenig politisch scheinen auch die Morde der Terroristen aus Zwickau zu sein."

Und woran machst du das jetzt wieder fest?"

Das habe ich dir schon erkärt. Die politische Sinnlosigkeit der Morde, das fehlende Bekenntnis, die Auswahl der Opfer, die eher auf Auftragsmorde schließen lassen, die Verwicklung des Staates in die Morde und die innige Freundschaft zu Migrannten dieser angeblich fremdenfeindlichen Mörder. Es ist zwar nur eine Mutmaßung, aber eine die auf jedenfall nicht weniger Indizien hat als die Mutmaßung über einen vereitnlichen politischen Hintergrund.

@bc

"nur weil die russen spione in deutschland hatten, gab es keinen nationalsozialismus?"

Nö. Aber Verbrechen, die sie im Auftrag der Genossen begangen haben waren keine NS-Verbrechen.

"und die NPD ist dann auch keine partei, oder was?"

Doch. Nur die Auftragstaten der inoffiziellen Staatsmitarbeiter in der NPD kann man eben nicht der Partei anlasten. Es geht hier nicht darum ob es sich bei den NSU-Morden um Terrorismus handelte oder ob die Taten weniger schlimm sind, wenn sie nicht politisch motiviert waren. Das sind sie nicht. Es geht aber darum, dass es berechtigte Zweifel gibt, dass diese Taten einen politischen Hintergrnd hatten. Und dafür spricht unter anderem die mutmaßliche V-Mann-Tätigkeit wenigstens eines der Mitglieder der Zelle. Ich verstehe auch nicht warum ihr scheinbar unbedingt wollt, dass es einen politischen Hintergrund für diese Taten gab. Der einzige plausible Grund warum ihr andere Vermutungen als die, dass es sich um politische Taten gehandelt hat mit aller Kraft bekämpft ist nur in der Instrumentalisierung dieser Taten gegen die politische Opposition zu finden.

@WW

"Tasache ist, dass laut Kommentaren aus der Szene jeder andere die Schuld trägt - nur nicht die Täter selber."

Kein "Rechter" sagt, dass die Täter nicht schuldig sind. Im Gegenteil. Es wird nur heftig bezweifelt, dass es sich dabei um politische Taten gehandelt hat und um Nationalisten. Und das sollte doch auch euch freuen, dass sich die Nationalisten so gut wie komplett geschlossen gegen diese Täter und gegen ihre Gewalt stellen. Das es bei Zehntausenden Nationalisten auch einen Bodensatz gibt, der das nicht so sieht ist leider kaum zu vehindern. Ihnen spricht aber die starke und geschlossene Stimme der wirklichen Nationalisten entgegen, die solche Verbrecher aufs schärfste verurteilen. Allerdings verwahren wir uns auch gegen den Versuch nun alle Nationalisten als Mitterroristen hinzustellen, so wie es seit Wochen versucht wird. Ihr würdet es doch auch nicht gut finden wenn wir die Schuld an antirechter Gewalt auf die Allgemeinheit der Antirechten schieben würden so wie es andersherum zur Zeit gemacht wird.

@Roichi

"Den Zusammenhang NPD-NSU braucht man nicht zu konstruieren, da im Unterstützer-/Mitwisserkreis durchaus auch Parteikader vorhanden sind."

Die Terroristin Gudrun Enslin hat damals Wahlkampf für die SPD gemacht. Und nun? Die SPD verbieten?
 
Franz von Sickingen Mittwoch, 30.November 2011, 16:18 Uhr:
@roichi

"Den Zusammenhang NPD-NSU braucht man nicht zu konstruieren, da im Unterstützer-/Mitwisserkreis durchaus auch Parteikader vorhanden sind."

Den gleichen Zusammenhang, der jedoch viel sinnvoller ist und damit nicht konstruiert, können Sie auf den vorhandenen und wesentlich intensivieren Unterstützer- und Mitwisserkreis des VS übertragen.
Die Mitwisser und Unterstützer sind also zunächst in V-Kreisen zu suchen, die ein viel stärkeres Interesse an einer terroristischen Gefahr nötig haben als andere.

"Die Frage ist vielmehr, wieviel wussten diese, und welchen Einfluss hatten sie."

Die Frage lautet dann, wie viel wusste der VS und wie viel Einfluss hatte der.
Welche Gefahr geht vom VS aus, der von Bedrohungsszenarien lebt?
 
Amtsträger Mittwoch, 30.November 2011, 17:12 Uhr:
Bisher konnte übrigens kein Kontakt zu einem Landesamt für Verfassungsschutz nachgewiesen werden.
Der Vorwurf ist ja gerade, dass die Ämter die Taten nicht aufdecken konnten...

Alle Mittäter die bisher gefasst und inhaftiert wurden, sind weder V-Männer noch Beamte.
 
WW Mittwoch, 30.November 2011, 19:39 Uhr:
Björn...

"Kein "Rechter" sagt, dass die Täter nicht schuldig sind. Im Gegenteil."

Doch, es wird permanent der Verfassungschutz beschuldigt, diese Morde in Auftrag gegeben zu haben - eine eindeutige Schuldzuweisung.

"Es wird nur heftig bezweifelt, dass es sich dabei um politische Taten gehandelt hat und um Nationalisten."

Mitgliedschaft im Thüringer Heimatschutz, Beziehungen zur NPD, zufällig nur Ausländer als Opfer, seit langem in der rechten Szene aktiv... fürwahr, die Indizien sind kaum zu deuten.

"Und das sollte doch auch euch freuen, dass sich die Nationalisten so gut wie komplett geschlossen gegen diese Täter und gegen ihre Gewalt stellen."

Nur ist das nicht sehr glaubwürdig, wenn man Musik hört, deren gewaltverherrlichende Texte wir hier neulich zitiert haben. Das zeigt doch, welchen Fantasien man anhängt.
Und wenn man einer Szene angehört, die voller Straftäter ist, welche in den letzten Jahren für noch viel mehr Tote verantwortlich waren.

"Ihnen spricht aber die starke und geschlossene Stimme der wirklichen Nationalisten entgegen, die solche Verbrecher aufs schärfste verurteilen."

So wie hämische T-Shirts über "Dönermorde" oder die "geschlossene Stimme", wenn in Internetforen die Taten gefeiert werden.
Andererseits wird auch einfach abgewiegelt und nach Verschwörungstheorien gesucht.

"Allerdings verwahren wir uns auch gegen den Versuch nun alle Nationalisten als Mitterroristen hinzustellen"

Das tut niemand. Dass aber die Taten auf Sympathie treffen, ist unverkennbar.

"Die Terroristin Gudrun Enslin hat damals Wahlkampf für die SPD gemacht."

Als Terroristin? Vielleicht für Helmut Schmidt? Erzähl mehr aus dem Märchenland.
 
Björn Freitag, 02.Dezember 2011, 17:55 Uhr:
@WW

"
"Kein "Rechter" sagt, dass die Täter nicht schuldig sind. Im Gegenteil."

Doch, es wird permanent der Verfassungschutz beschuldigt, diese Morde in Auftrag gegeben zu haben - eine eindeutige Schuldzuweisung."

Und inwiefern würde das bedeuten, dass die Täter nicht schuldig wären? Das die Taten von den Dreien ausgeführt wurden hat noch niemand bestritten. Kein "Rechter" sagt also sie seien nicht schuldig. Es wid nur das vermutete Tatmotiv bezweifelt und auf die Verwicklung des VS verwiesen. Trotzdem ist der Schütze doch schuldig. Ob er nun aus Fremdenhass tötete oder als Auftragkiller. Kein "Rechter" spricht den Tätern die Schuld ab. Nur das Tatmotiv wird bezweifelt. Aus gutem Grund.

"Mitgliedschaft im Thüringer Heimatschutz, Beziehungen zur NPD, zufällig nur Ausländer als Opfer, seit langem in der rechten Szene aktiv... fürwahr, die Indizien sind kaum zu deuten."

Thüringer Heimatschutz - vom VS geführt. Beziehungen zur NPD? Nö. Nur zum VS-Mann des THS, der zeitweise in der NPD war. Zufällig nur Ausländer als Opfer? Eben nicht. Die Morde waren gezielt. Die Opfer wurden vorher ausgespäht. Es waren also keine Zufallsopfer, sondern Gezielte, wie Generalbundesanwalt Range sagt. Wenn jemand gezielt von Zwickau aus einen Kleinunternehmer in einer Nebenstraße in Nürnberg auskunschaftet um ihn zu ermorden sieht das alles andere als nach einem Mord aus Fremdenhass aus. Das sieht eher nach Auftragmord aus. Wer nur Ausländer aus Fremdenhass ermorden will verwendet nicht jedesmal dermaßen viel Energie um einen einzigen Migrannten zu erschießen, der dazu noch politisch unbedeutend ist. Mit soviel Planung und Akribie hätten die Täter auch viel mehr Ausländer ermorden könen wär es ihnen nur darum gegangen. Sicher sind das alles Mutmaßungen. Diese haben aber wenigstens genausoviele Indizien wie die anderen Gechichten, die so durch die Medien geistern.

"Nur ist das nicht sehr glaubwürdig, wenn man Musik hört, deren gewaltverherrlichende Texte wir hier neulich zitiert haben."

Wenn man natürlich nur uralte Lieder aus der Wendezeit nimmt bei denen alle "rechten" Bands sich an Radikalität übertreffen wollten dann ja. Wenn man sich das heute anschaut gibt es nur noch ganz wenige schwarze Schafe. Provokant klar. Aber so gut wie nie gewaltverherrlichend. Wenn man also über diese uralten Lieder versucht allen Nationalisten die Glaubwürdigkeit ihrer Distanzierungen abzusprechen dann könnte man genauso allen Linken Terrorismusunterstützung vorwerfen da es ja auch nicht wenige linke Bands gibt, die solche Lieder spielen.

"Und wenn man einer Szene angehört, die voller Straftäter ist, welche in den letzten Jahren für noch viel mehr Tote verantwortlich waren."

Sie wissen genau wie ich, dass die allermeisten Täter nichts mit Politik zu tun hatten. Sie sollten mal endlich aufhören für die Taten von unpolitishen Gewohnheitskrimiellen der Gesamtheit der Nationalisten anzukreiden. Sie würden es doch sicher auch nicht gerne sehen wenn jemand die Verantwortung für Gewalttaten von einzelnen Ausländern auf die Gesamtheit der Ausländer schiebt. Wenn sie von anderen, zu Recht, Differenzierungen einfordern, sollte gleiches auch für sie selbst gelten.

Das es bescheuerte "rechte" Musik gibt ist wahr. Nur ist sie in der totalen Minderheit und nicht dazu geeignet alle "Rechten" pauschal zu verurteilen. Zumal die allermeisten "Musiker" der schlimmsten Bands schon seit Jahren nichts mehr mit "der Szene" zu tun haben. Was können wir also für ihre Texte?

"So wie hämische T-Shirts über "Dönermorde" oder die "geschlossene Stimme", wenn in Internetforen die Taten gefeiert werden."

Sie sehen selbst, dass sie kaum was finden. Und das bei hunderten Foren und tausenden Einträgen jeden Tag. Dieses Beispiel mit dem T-Hemd ist das was ich meinte als ich von einem geringen Bodensatz von Vollidioten sprach. Schauen sie sich die Foren zu diesem Thema an. Sie werden selbst sehen, dass 99,9% diese Taten und die Täter scharf verurteilen.
Ich verstehe nicht warum sie immer wieder versuchen mit einer kleinen Minderheit die Gesamtheit der "Rechten" zu diskreditieren. Vollidioten gibt es überall. Wieso sollte man aber diese ständig Verallgemeinern. Die regelmäßigen Mordaufrufe von Indymedia-Kommentatoren laste ich euch ja auch nicht an.

"Das tut niemand. Dass aber die Taten auf Sympathie treffen, ist unverkennbar."

Nur eben bei 99,9% nicht. Die restlichen zu kritisieren ist in Ordnung. Nur eben alle für diese Idioten verantwortlich machen und eine ganze politische Bewegung auf Grund von Einzelnen zu Verleumden ist eben nicht richtig.

"Als Terroristin? Vielleicht für Helmut Schmidt?"

Nö. Als Wahlkapmfhelferin. Also gibt es auch Verbindungen zwischen der RAF und der SPD. Trotzdem hat niemand nach einem Verbot geschrien. Diesmal ist das natürlich anders. Manche warten nur darauf endlich mal ein "Argument" für das Verbot der verhassten Oppositionspartei zu bekommen. Und sei es noch so konstruiert.
 
Lodur Samstag, 03.Dezember 2011, 13:05 Uhr:
Seid mir gegrüßt, ziemlich interessant hier und die Diskusionen auch ^^ bei manchen fehlt einfach die toleranz die texte zu lesen wie sie gemeint sind , es gibt nicht immer nur eine Wahrheit die stimmt, es gibt immer 2 standpunkte oder mehr...jeder sieht sie aus seiner position das ma vorab ...

ich persönlich weiss nicht, der start dieses Ereignisses kam ja doch recht plötzlich,oder zur rechten zeit keine ahnung ist auch egal, und war von Anfangan sehr komisch ....anbei ma ne frage wie hoch ist denn in Deutschland die Mordaufklärungsrate (anbei 2010 lag sie bei 96,1%)
mir kommen die 3 oder wieviel auch immer es waren nich wie eine Elite Mordeinheit vor, wo es NULL spuren gegeben haben soll und zusätzlich noch diverse überfälle ....dann das mit den selbstmord(en) usw ..alles abgebrannt und verkohlt , aufeinmal tauchen cd´s auf dieverse einschlägige Akten tauchen auf, dann die "legalen -illegalen" Papiere, also die "paar" Ausweise , die ,wie ich denke, nicht soeinfach zu bekommen sind ...das Verbots verfahren aufgrund dessen ist auch nicht wirklich korrekt, weil dann könnt man duch alle Parteien gehen und bei fast allen ein Verbotsverfahren einleiten können...(nicht wegen terrorismus!,sondern andern illegalen geschichten dieverser Parteien) ich sehs so respekt und respektiert werden !
ich hab mit keinen ein Problem der eine meinung hat ,die nicht meiner entspricht(respekt und respektiert werden) Ich hab meine meinung, politisch wie auch das Alltägliche, jeder macht was anders , wir sind Menschen keine Armeisen..

jede straftat gehört auch bestraft das noch anbei da sollte es keine toleranzen geben !!!

und anbei beim Fussball gibts auch solch komische leute, und Fussball wird auch nicht verboten, mag sein das jmnd sagt das man das nicht vergleichen kann richtig ...aber es handelt sich in dem fall nicht um ein dauerzustand, oder ein zustand der sich häufen sollt...es gibt einfach zuviele Probleme auf diesen Planeten , und sowenig lösungen ..

MfG
 
b.c. Samstag, 03.Dezember 2011, 17:40 Uhr:
@lodur
wenn es sie so sehr interessiert, warum sind sie dann so schlecht informiert?
wie jeder auf den bildern sehen kann, ist weder das haus voellig abgebrannt und verkohlt, noch das wohnmobil. was soll am selbstmord komisch gewesen sein? die sache mit den falschen echten papieren ist schon lange geklaert. ein verdaechtiger hat einen ausweis und pass fuer sich mit falschen passbildern beantragt. weil der skinhead dem moerderskinhaed aehnlich sieht, hats die polizei nicht gemerkt.

bei der benannten mordaufklaerungsrate von ueber 96% bin ich auch skeptisch. kann ich mir gar nicht vorstellen.
 
Lodur Samstag, 03.Dezember 2011, 19:03 Uhr:
@bc

ich meint es grob ...feuer is auch nur in der nähe recht warm da und was infos angeht is so ne sache , weil z.b. in den medien 3 mio arbeitslose sind ...wie Sie vlt auch wissen is das eine zahl die total inkorrekt ist !! aber alle sagen "3mio." arbeitslose ....also glaub ich nur ein teil nicht alles und da ich nicht da war muss ich ein teil dessen glauben was weitergeben wird aber i glaub nicht alles ;)

ich meint es grob betrachtet ..das das ganze sehr komisch ist weil wie gesagt sehr sehr hohe kriminelle energie steckte ja dahinter und man will nix in ALL den fällen an spuren gefunden haben und 10 jahre später dann der große bäng effekt .. es war nur grob gemeint und was später hinzu kam ..ist eh noch alles in arbeit ist dann nur die frage was wahr und was unwahr ist .
 
Lodur Sonntag, 04.Dezember 2011, 09:46 Uhr:
also hier schreiben einige so als wär Deutschland der erfinder des rassenhasses und co ....was unwitzig ist weils nicht so ist ...man sollte den nationalismus.. dann auch mal weltweit betrachten wie wo was rockt...aber in deutschland.....

das problem wenn die EINEN Tolleranz schreien ...und intolleranz ausüben ...was macht sie dann so besser ??
sie sind nicht besser wie das was sie so "hassen" ... ,etwas neutral zu betrachten ist wohl nicht mehr drin .. es zählt nur die eigene sache und dieses bis zum bitteren aus zu üben , schade eigentlich
 
Amtsträger Sonntag, 04.Dezember 2011, 12:50 Uhr:
Toleranz kann sich nicht auf Intoleranz erstrecken. (Russles Paradoxon)
 
knorke Sonntag, 04.Dezember 2011, 13:21 Uhr:
@Lodur
Toleranz ist nicht gleich Gleichgültigkeit und kein unanbgrenzbares Konstrukt.
Das wird nur merkwürdigerweise in der Regel von den Intoleranten unterstellt und impliziert, ebenso wie dieselbe Gruppe Meinungsfreiheit fordert, wo eigentlich die Freiheit zu Hetze gemeint ist, oder einen strengeren Staat einfordert, wo eigentlich nur ein in ihrem Sinne handelnder Staat gemeint ist.

Man kann sich natürlich erzneutral und unbeteiligt heraushalten, aber ich bezweifle, dass die Mehrheit unter denen, die sich dies wünscht, dies aus der inneren Überezugung ihres Wertesystems heraus tut.
 
b.c. Sonntag, 04.Dezember 2011, 13:36 Uhr:
@lodur
irgendwie sind ihre zeilen schwer nachvollziehbar. wo nehmen sie sowas her?:

"also hier schreiben einige so als wär Deutschland der erfinder des rassenhasses"

auch hier duerfen sie ruhig konkreter werden, sonst macht es keinen sinn:

"das problem wenn die EINEN Tolleranz schreien ...und intolleranz ausüben"

das man straftaetern gegenueber intolerant ist, werden sie wohl noch nachvollziehen?

"wie Sie vlt auch wissen is das eine zahl die total inkorrekt ist !!"

sie haben hier auch schon mit einer zahl hantiert -> 96%. ist die genauso unkorrekt?

"und man will nix in ALL den fällen an spuren gefunden"

was fuer spuren hat man denn ihrer vorstellung nach "uebersehen". das man keine spuren gefunden hat ist auch nicht wahr - sonst haette man ja die morde jetzt nicht mit den taetern in verbindung bringen koennen. insofern geht uebrigens sogar dieser fall positiv in die kriminalstatistik ein - 10 aufgeklaerte morde. nirgandwo steht geschrieben, dass ein mord innerhalb eines jahres aufgeklaert sein muss, um als aufgeklaert zu gelten.
 
Lodur Sonntag, 04.Dezember 2011, 14:52 Uhr:
also ich persönlich bin kein freund von extremen ! bezieht sich auf religionen,bezieht sich auch politik,wie ich schon sagte, wir sind menschen und keine armeisen, links rechts mitte religionen im "humanen" bereich, ist für mich okay, jeder der sein ding ob religion oder politik auf eine extreme art meint ausleben zu müssen, ist für mich intollerant, heisst christen die ihren glauben aufs extreme ausleben oder moslems oder linke oder auch rechte sind spielt keine rolle, alles was extrem is und ausgelebt wird ist nicht mein ding , alles was "normal" gehandhabt würde, respektier ich tollerier ich ,es gibt doch von jeder sorte jene die " gut und normal sind" wie auch jene die extrem sind ...und was ich auch sagte.



also von mir aus können alle parteien demokratisch an einen tisch sitzen und diskutieren....jede der parteien deutschlands hat ihre vorteile ihre nachteile...es gibt nichts was perfekt was ,es gibt nichts wo man es allen recht machen kann !

nur diese thematik ist nicht leicht im schriftlichem sinne rüber zu bringen, weil jeder liest die zeilen anders jeder fast es leicht anders auf..

was die zahl von 96% aufklärungsrate im fall von morden ist is statistisch so aufgefasst...und was die 3 mio arbeitslosen angeht , war nur ne anspielung auf das was sich zurecht gebogen wurde, denn welche menschen die h4 bekommen und arbeitslos sind nicht in der "statisk" ,die da aber eigentlich drin stehn sollte,denn sie sind arbeitslos aber soll nicht das thema sein ...statsik is halt auch so eine sache die wie auch bei den 96% ...relativ , so relativ wie das was man lesen kann oder in den nachrichten erscheint, für mich ist auch da nicht immer die wahreit drin sondern nur was man wissen " soll" was man nicht wissen soll wird verschwiegen oder nicht angesprochen , bei solchen sachen muss das inet her , und auch da hat man viele versionen. So was "glaubt man nur zu wissen" ? es gab vieles in der geschichte der menscheit was verschleiert wurd , ich will auch niemand auf die füsse treten ^^

frieden und gerechtigkeit, ein schwerer weg egal für wen ;)
 
Lodur Sonntag, 04.Dezember 2011, 15:00 Uhr:
@knorke
fast vergesse , wenns meinungsfreiheit gebe , warum leiden dann auch jene drunter die nichts mit rechts zu tun haben ?

die etwas sagen ,es aber nicht ganz so meinten wie es hinter her geschrien wird ?

- radio sprecher vor kurzem hat was dummes gesgt wie es auch gemeint war , und wurd gefeuert
- mitarbeiter wird gefeuert aufgrund nur von kontakten zur npd, auch nicht korrekt
- josie heesters ,hatte ich weiss nicht mehr genau ob letzes jahr oder davor war, etwas gesagt , er war wohl damals mit a.hilter unterwegs dinner oder sowas hat also mit ihm gesprocehn bla blubs ...und sagte im interview er wär kein schlechter mensch oder sowas aber wobei er dies wohl nur auf den abend meinte wie er rüber kam nicht aber was hilter später dann getan hat ..und wurde von der medien fast gesteinigt auch nicht korrekt
- ard/zdf moderatorin wurde auch wegen eines satzes der A1 gefeuert, und jene ist auch nicht "rechts " einzustufen

ich weiss auch das das ein heisses eisen ist...mit der meinungsfreiheits geschichte aber sowas dauerhaft mit solcher härte zu strafen kann auch nicht immer gut sein oder ?
 

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