von Marc Brandstetter
   

Erstaunlich zäh – Warum die NPD auch diese Krise überlebt

Selten stand die NPD so nah am Abgrund wie in diesen Tagen: Ausbleibende Wahlerfolge, leere Kassen, innere Konflikte und ein neues Verbotsverfahren setzen ihr zu. Doch diese Partei ist gewohnt mit Krisen umzugehen, auch der Verlust ihrer sächsischen Landtagsfraktion wird ihr nicht den Garaus machen. Deshalb sollte die Gesellschaft die Rechtsextremisten weiter auf der Rechnung haben – besonders in ihren Hochburgen, zu denen Sachsen nach wie vor gehört.

Etwas schlaff im Wind: JN- und NPD-Fahnen (Foto: ENDSTATION RECHTS.)

Die Geschichte der NPD liest sich wie ein Buch mit vielen Niederlagen und nur wenigen Erfolgskapiteln. Unzählige Male standen die Rechtsextremisten bereits am Abgrund: Das knappe Scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde bei den Bundestagswahlen 1969 (4,3 Prozent) stoppte ihren kometenhaften Aufstieg – innerhalb von nur drei Jahren war sie zuvor in sieben Landesparlamente eingezogen – und führte sie geradewegs in die politische Bedeutungslosigkeit. Dort verharrte sie mehr als 36 Jahre, erst der Gewinn von zwölf Mandaten bei den sächsischen Landtagswahlen 2004 (9,2 Prozent) brachte der NPD den Sprung zurück auf die politische Bühne. Gleichwohl: in bescheidenem Rahmen. 

Eine ihrer schwersten Krisen durchlief die Partei 1990 / 91, als ihr damaliger Vorsitzender, der Tuttlinger Rechtsanwalt Martin Mußgnug, für die Partei keine Zukunft mehr sah. Bei den ersten gesamtdeutschen Bundestagswahlen hatte sie, obwohl sich mit der Wiedervereinigung eine ihrer ureigensten Forderungen erfüllte, nur 0,2 Prozent der Stimmen erhalten, was sie nicht nur in eine tiefe Depression, sondern auch in eine gewaltige finanzielle Schieflage stürzte. Wie dem auch sei, die Basis folgte nicht dem Plan Mußgnugs, die NPD in die neugegründete Sammlungsbewegung „Deutsche Allianz“ (später „Deutsche Liga für Volk und Heimat“) zu überführen. In einer Kampfabstimmung um den Chefsessel setzte sich der Fusionsgegner Günter Deckert durch, der mit seiner geschichtsrevisionistischen Linie die NPD noch weiter ins gesellschaftliche Abseits manövrierte. Die Zukunft war also alles andere als braun. 

Neuausrichtung durch Udo Voigt

Erst Udo Voigt weckte durch eine erneute politische Kurskorrektur – mehr soziale Themen, eine breitere Strategie („Vier-Säulen-Strategie“), Zusammenarbeit und Integration von Neonazis – die dahin dümpelnde Partei aus ihrem Dornröschenschlaf. Doch auch unter Voigt gab es zahlreiche Rückschläge, die das Ende der ältesten Organisation der parteipolitisch organisierten extremen Rechten hätten bedeuten können: Etwa das erste Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht, das am Unvermögen der staatlichen Stellen scheiterte, oder die „Affäre Kemna“. Der einstige NPD-Schatzmeister, Erwin Kemna, ein enger Weggefährte Voigts, hatte die Partei fast um eine dreiviertel Million Euro betrogen und damit einen heftigen Machtkampf der beiden Hauptflügel ausgelöst, der die Partei zu zerreißen drohte und noch immer droht.

Trotz aller innerparteilichen Streitigkeiten, Wahlniederlagen, Affären, dem Verlust ihrer sächsischen Landtagsfraktion und Maßnahmen der Zivilgesellschaft und des Staates: Die NPD erwies sich als überaus zäh und hielt über die Jahre – gestützt auf einen kleinen Kreis fanatischer Anhänger – ihren Apparat aufrecht. Leider wird in der aktuellen Diskussion um den desolaten Zustand der NPD oft vergessen, dass sich die Partei als „Kampfgemeinschaft“, als „Weltanschauungspartei“ versteht. Ihr geht es nicht darum, eine Alternative im System, sondern eine Alternative zum System zu sein. Die Mitglieder sind zumeist bis in die Haarspitzen motivierte Überzeugungstäter, die „den Kampf um Deutschland“ 24 Stunden am Tag ausfechten und persönliche Angelegenheiten zugunsten der „Nationaldemokratie“ zurückstellen. Genau deshalb darf sie nicht unterschätzt werden.

NPD trotzdem auf dem Zettel haben

Es wäre ein Trugschluss, nach dem Scheitern der NPD bei der sächsischen Landtagswahl am vergangenen Sonntag die Hände in den Schoß zu legen. Der frühere Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) nannte die NPD bereits vor Monaten eine „sterbende Partei“. Doch Totgesagte leben bekanntlich länger, zumal die NPD in ihren Hochburgen (und besonders in Mecklenburg-Vorpommern) vergleichsweise vital ist und dort ihre „völkische Graswurzelarbeit“ weiter vorantreibt. Mehr als ein Drittel der Bürger Anklams (Landkreis Vorpommern-Greifswald) stufte bei einer Befragung vor Jahren die NPD als „normale Partei“ ein. Ein Alarmsignal, das auch in Berlin wahrgenommen werden sollte. Denn die NPD ist keine „normale Partei“, sie ist nicht einmal ein „Wolf im Schafspelz“. Die NPD ist offen antidemokratisch, rassistisch, antisemitisch. Kurzum: verfassungsfeindlich.

Anmerkung der Redaktion:

Dieser Artikel erschien in seiner ursprünglichen Version bereits im April 2013 auf ENDSTATION RECHTS.. Anlässlich des Abschneidens der NPD bei der Landtagswahl in Sachsen am 31. August (4,95 Prozent) wurde er ergänzt.

Kommentare(33)

Elvira Dienstag, 09.April 2013, 09:20 Uhr:
@ Brandstetter :
Aber nicht Verfassungswidrig und das wird das Gericht in Karlsruhe auch bestätigen und deswegen wird es kein Verbot geben.
 
Dennis Dienstag, 09.April 2013, 10:29 Uhr:
Sie scheinen sich ja sehr sicher zu sein, Elvira. Wir kommen dann nochmal darauf zurück, wenn das Verbot dann doch gekommen ist. Dann werden Sie hier ja sicherlich laut rumheulen.
Die NPD ist zutiefst undemokratisch und rassistisch. So etwas gehört verboten.
 
gobi Dienstag, 09.April 2013, 12:45 Uhr:
@Dennis: Ich gebe Ihnen grundsätzlich recht, aber die Frage ist, ob das auch der richtige Weg ist, eine Partei zu verbieten. Das ist genauso effektiv, wie eine Ideologie (oder milde gesagt: eine Meinung) zu verbieten. Nachhaltig, aber aufwendiger wäre es, wenn man stets die Dummheit dieser Partei offenlegt und die Thesen widerlegt.
Und was passiert mit den Schulden der NPD, wenn sie verboten wird? Die fällt dem Steuerzahler zu last. Darum ist es doch genau richtig, sich jetzt nochmal so richtig zu verschulden...
 
Paul.Pa. Dienstag, 09.April 2013, 13:08 Uhr:
Eine interessante Charakteristik dieser Partei. Schade, dass am Ende wieder der volkspädagogische Zeigefinger kommen musste.
 
Atze Dienstag, 09.April 2013, 14:34 Uhr:
Hallo Dennis,

"Die NPD ist zutiefst undemokratisch und rassistisch." Richtig. Aber das reicht für ein Verbotsurteil vor dem Verfassungsgericht nicht aus. Die NPD müsste ihre verfassungsfeindlichen Ziele eben auch mit "aggressiv-kämpferischen Mitteln" verfolgen. Diesen nachweis wird man kaum erbringen können...
 
Dennis Dienstag, 09.April 2013, 16:13 Uhr:
Hallo Atze,

die NPD verfolgt ihre Ziele agressiv-kämpferisch.
Nur drei Beispiele:

1. Köster tritt auf eine am Boden liegende Frau ein.

2. Petereit veröffentlicht auf einer von ihm zu verantwortenden Internetseite eine Liste mit Büros anderer Parteien und liefert dazu den Hinweis, dort doch mal vorbeizuschauen.

3. Ich erinnere mich an den CDU-Mann Zeca Schall aus Thüringen, der ja nach Meinung der NPD kein Deutscher ist.
Was die braunen Gestalten dort vorhatten, wissen wir wohl alle noch.
 
Bürger Dienstag, 09.April 2013, 16:14 Uhr:
@ Dennis

"Die NPD ist zutiefst undemokratisch und rassistisch. So etwas gehört verboten."

Definieren Sie mal die Begriffe Demokratie und Rassismus. Und dann erklären Sie mal,ab wann man kein Demokrat mehr ist und ab wann man ein Rassist ist.
Und wenn Sie das getan haben,dann erklären Sie mal,weshalb die NPD undemokratisch und rassistisch sein soll!
 
Björn Dienstag, 09.April 2013, 17:16 Uhr:
@Herr Brandstetter

"Die NPD ist antidemokratisch, rassistisch, antisemitisch. Kurzum: verfassungsfeindlich."

Wären sie so freundlich ihre Unterstellungen auch zu belegen? Oder können sie das nicht? Ach ja. Und da sie die Partei in ihrer Gesamtheit als "antidemokratisch, rassistisch, antisemitisch. Kurzum: verfassungsfeindlich" verleumdet haben, sollten ihre Belege auch nicht Einzelaussagen einzelner Mitglieder sein, sondern der Gesamtpartei zurechenbar sein. Ich bin gespannt ob sie als Politikwissenschaftler mehr können als beleglose Unterstellungen zu verbreiten.
 
Elvira Dienstag, 09.April 2013, 17:28 Uhr:
@ Dennis

Ja, ich bin mir ganz sicher, dass die NPD nicht verboten wird. Der Staat hat sich schon einmal lächerlich gemacht 2003.
Da es immer noch V-leute in der Partei gibt, ist das Risiko zu hoch, denn es ist nicht immer gewiß, wer die Straftaten begeht, der V-Mann oder das Parteimitglied.
Also ich darf schon ein Glas Sekt trinken.
 
Chezuz Dienstag, 09.April 2013, 21:39 Uhr:
"Aber nicht Verfassungswidrig und das wird das Gericht in Karlsruhe auch bestätigen"

Davon ab, daß Karlsruhe die super NPD-Aktion dazu bereits erwartungsgemäß vor die Wand hat fahren lassen, versuchen sie immernoch hartnäckig Begriffsschwurbeleien um den eigentlichen Sachverhalt zu verschleiern.

Den Unterschied zwischen "verfassungsfeindlich" und "verfassungswidrig" haben sie entweder nicht verstanden, oder sie versuchen bewusst diesen falsch darzustellen.

Aufgrund der inhaltlichen Qualität ihrer sonstigen Beiträge schließe ich hierbei zunächst auf Ersteres.

"und deswegen wird es kein Verbot geben."

Ob es zu einem Verbot kommt, entscheiden zunächst nicht sie, zudem ist der Ausgang eines solchen Verfahrens auch nicht davon abhängig, ob sie willens oder in der Lage sind, juristische Begriffe zu verstehen.
 
M. Brandstetter Mittwoch, 10.April 2013, 08:03 Uhr:
@ Björn: Den Beweis für (nicht nur) meine These - die im Übrigen in den politischen Wissenschaften unumstritten ist (über alle ideologischen Grenzen hinaus!) - habe ich im Kapitel "Ideologie" meines kürzlich erschienenen Buches "Die NPD unter Udo Voigt: Organisation. Ideologie. Strategie, Baden-Baden 2013" geführt. Dafür habe ich zahlreiche Parteidokumente (Parteiprogramm 2006 und 2010, "Argumentationshilfe", Strategiepapiere, Wahlprogramme, Aktionsprogramm), die Deutsche Stimme, verschiedene Parteiinternetseiten und Pressemitteilungen der Partei und der Fraktionen sowie Zitate von Funktionären ausgewertet (inklusive Literatur rund 130 Fußnoten). Sie sind herzlich eingeladen, dort nachzulesen!

http://www.nomos-shop.de/Brandstetter-NPD-unter-Udo-Voigt/productview.aspx?product=14210
 
Björn Mittwoch, 10.April 2013, 17:31 Uhr:
@Dennis

"die NPD verfolgt ihre Ziele agressiv-kämpferisch.
Nur drei Beispiele:

1. Köster tritt auf eine am Boden liegende Frau ein."

Und welches politische Ziel wollte er mit diesem Arschtritt gegen eine vermummte Steinewerferin wohl erreichen? Oder war es doch nur eine Reaktion auf eine linke Gewalttat und kein Versuch die politischen Ziele der NPD im Einvernehmen mit der Parteiführung durchzusetzen?

"Petereit veröffentlicht auf einer von ihm zu verantwortenden Internetseite eine Liste mit Büros anderer Parteien und liefert dazu den Hinweis, dort doch mal vorbeizuschauen."

Was keinerlei Straftat darstellte.

"Ich erinnere mich an den CDU-Mann Zeca Schall aus Thüringen, der ja nach Meinung der NPD kein Deutscher ist.
Was die braunen Gestalten dort vorhatten, wissen wir wohl alle noch."

Nur interressiert es niemanden, was sie sich da so ausgemahlt haben. Es zählt alleine ob die Partei im allgemeinen versucht mit aggresiven Mitteln ihre politischen Forderungen durchzusetzen. Und vorallem, ob diese Ziele verfassungswidrig sind. Und da fehlt bis jetzt jeder Beweis.

@Brandstetter

"Den Beweis für (nicht nur) meine These - die im Übrigen in den politischen Wissenschaften unumstritten ist (über alle ideologischen Grenzen hinaus!)"

Dann schauen sie sich mal bitte die politischen Hintergründe ihrer Kollegen an, die soetwas behaupten. Das sind alles Leute, die eine ausgeprägte Antipathie zur NPD haben. Kein Wunder, dass die sich Rechtfertigungen für ihren Hass suchen. Es gibt im übrigen auch in der NPD Politikwissenschaftler. Da würde es mich doch sehr wundern, wenn diese ihre Einschätzung teilen würden. Ihre Aussage, dass ihre Meinung unumstritten wäre ist also bewiesenrmaßen falsch.

"Dafür habe ich zahlreiche Parteidokumente (Parteiprogramm 2006 und 2010, "Argumentationshilfe", Strategiepapiere, Wahlprogramme, Aktionsprogramm), die Deutsche Stimme, verschiedene Parteiinternetseiten und Pressemitteilungen der Partei und der Fraktionen sowie Zitate von Funktionären ausgewertet (inklusive Literatur rund 130 Fußnoten). Sie sind herzlich eingeladen, dort nachzulesen!"

Würde ich gerne. Aber natürlich unterstütze ich den Hass auf die NPD nicht noch finanziell. Wenn sie öffentlich unterstellen, dass die NPD "antidemokratisch, rassistisch, antisemitisch. Kurzum: verfassungsfeindlich" wäre, dann müssen sie, wenn sie journalistischen Minimalstandards gerecht werden wollen, auch öffentlich diese Unterstellungn belegen und nicht noch Geld dafür verlangen.

Also fordere ich sie erneut herzlich auf, ihre Unterstellungen doch bitte zu belegen. Ansonsten könnte ich auch unterstellen, dass ihre SPD verfassungsfeindlich wäre. Nur hätte ich da sogar mehrere Belege. Sie erinnern sich an die vielen verfassungs- und rechtswidrigen Gesetze, die ihre Partei versucht hat durchzusetzen?
 
WW Mittwoch, 10.April 2013, 20:12 Uhr:
Björn betreibt grundsätzlich kein Quellenstudium, um sein Weltbild nicht zu gefährden. Da ist er konsequent.
 
Roichi Mittwoch, 10.April 2013, 21:08 Uhr:
@ gobi

"aber die Frage ist, ob das auch der richtige Weg ist, eine Partei zu verbieten"

Diese Frage wird immernoch und schon seit jahrzehnten kontrovers diskutiert.
Es wird sich zeigen, was die Auswirkungen in diesem Fall sind.


@ Bürger

"Definieren Sie mal die Begriffe Demokratie und Rassismus."

Guck bei Wiki nach. Das sollte für den Anfang reichen.
Als kleiner Hinweis sei gesagt, dass zur Demokratie auch die Menschenrechte gehören, die die NPD ablehnt.

"Und wenn Sie das getan haben,dann erklären Sie mal,weshalb die NPD undemokratisch und rassistisch sein soll!"

Lässt sich einfach aus obiger Feststellung und der Definition für Rassismus, der Einfachheit halber aus Wiki, nachvollziehen.


@ Björn

"Kurzum: verfassungsfeindlich" verleumdet haben"

Also wenn selbst die Parteiführung das behauptet, und auch noch stolz drauf ist, solltest du vielleicht mal anerkennen, dass das eine Tatsache ist.


@ Elvira

"Ja, ich bin mir ganz sicher, dass die NPD nicht verboten wird."

Kannst ja mit Björn wetten.

"wer die Straftaten begeht, der V-Mann oder das Parteimitglied."

Es gibt auch beides.

"Also ich darf schon ein Glas Sekt trinken."

Mach doch.
Aber nicht zu viel.


@ Marc

Optimist. Meinst du, der Björn liest Bücher?
Er hat ja schon Probleme mit einfachsten Aufsätzen von wenigen Seiten, oder Zeitungsartikeln.
 
M. Brandstetter Donnerstag, 11.April 2013, 07:37 Uhr:
@Björn:
Eigentlich hatte ich alles gesagt, für Sie - und damit wohl zum letzten Mal - eine Klarstallung. Sicherlich gibt es in der NPD Politologen, diese spielen für die wissenschaftliche Community allerdings keine Rolle.
Ansonsten herrscht über die systemfeindliche (oder verfassungsfeindliche) Ausrichtung der NPD Einigkeit. Von konservativ (Jesse, Backes, Bergsdorf, Steglich) über (eher) liberal (Pfahl-Traughber, Meier, Stöss) bis (eher) links (Butterwegge, Virchow, Botsch, Kopke, Heitmeyer).
Außerdem lesen Sie doch die Texte auf dieser Seite aufmerksam, zahlreiche Belege wurden auch hier erbracht und entsprechende Zitate veröffentlicht.
Und zuletzt: Vom Wissenschaftsbetrieb haben Sie keinerlei Ahnung. Es ist vielmehr so, dass aus dem Verkauf des Buches nicht ein Cent in meine Tasche fließt. Im Gegenteil. Wissenschaftsverlage verlangen für ihre Arbeit und den Druck pro Seite vom Autor zwischen 7,50 Euro und 10 Euro (plus Mehrwertsteuer). Nun können Sie sich sicherlich ausrechnen, welche Summe ich hier auf den Tisch gelegt habe...
 
JayBee Donnerstag, 11.April 2013, 07:55 Uhr:
@ björn

"Dann schauen sie sich mal bitte die politischen Hintergründe ihrer Kollegen an, die soetwas behaupten. Das sind alles Leute, die eine ausgeprägte Antipathie zur NPD haben."

Ach so, also dürfen wir nur Wissenschaftlern glauben, die eine ausgeprägte Sympathie zur NPD haben? Wenn wir die Wählerzahlen mal umlegen wären das 1,5% aller Wissenschaftler...
 
Atze Donnerstag, 11.April 2013, 09:27 Uhr:
Hallo Dennis,

meine Vermutung ist, dass es in einem NPD-Verbotsverfahren schwerpunktmäßig genau darum gehen wird, diesen doch bislang sehr schwammigen und wenig griffigen Begriff von den "aggressiv-kämpferischen Mitteln" zu konkretisieren und mit etwas mehr Fleisch und Leben anzufüttern.

Auch in Übereinstimmung mit § 3 vereinsgesetz wird es dabei wohl um die Richtung gehen, "aggressiv-Kämpferisch" als "strafrechtswidrig" zu präzisieren. Ich denke ja auch, dass die NPD vor allem anderen eine Ansammlung nichtnutziger und krimineller Taugenichtse ist und die meisten von denen schon vorbestraft sind.

Zu 1) Aber auch wenn Köster Babys von Linken grillen und verspeisen würde, könnte man das nicht umstandslos der NPD anlasten.
Zu 2) Auch das bloße Veröffentlichen von Adressen von Büros anderer Parteien reicht nicht aus, um eine Straftat nachzuweisen, für die die Partei verantwortlich zeichnet. Natürlich hat das so sein Geschmäckle und der Petereit wandelt da durchaus auf relativ dünnem Eis, aber letztlich trägt es da noch...

Zu 3) Das muss ich passen, die Geschichte kenne ich nicht.

M.E. müsste man der NPD nachweisen, dass sie in Beschlüssen ihrer verschiedenen Funktionsebenen systematisch auf die Begehung von Straftaten als Mittel der alltäglichen politischen "Arbeit" abzielt. Also z.B. in Wahlkampfzeiten systematisch und flächendeckend Wahlwerbung anderer Parteien zerstört, deren Infostände angreift, deren Parteibüros, kampagnenförmig deren Mitglieder physisch attackiert. Wie gesagt: systematisch und flächendeckend und nicht nur punktuell und vereinzelt...

Also Geld würde ich auf ein NPD-Verbot jedenfalls keins setzen.
 
Roichi Donnerstag, 11.April 2013, 12:25 Uhr:
@ Björn

"Und welches politische Ziel wollte er mit diesem Arschtritt gegen eine vermummte Steinewerferin wohl erreichen?"

Die "Feinde des Volkes", Verantwortlichen für "Volkstod" und "Überfremdung" etc. vertreiben.
Was sonst?

"und kein Versuch die politischen Ziele der NPD im Einvernehmen mit der Parteiführung durchzusetzen?"

Die Parteiführung war ja anwesend und hat fleißig mitgemacht.

"Es zählt alleine ob die Partei im allgemeinen versucht mit aggresiven Mitteln ihre politischen Forderungen durchzusetzen. Und vorallem, ob diese Ziele verfassungswidrig sind. Und da fehlt bis jetzt jeder Beweis."

Na was du so behauptest, was zählt, ist schon interessant. Ebenso, wie die Beweise, die noch nicht öffentlich sind, die du aber kennst.
Bist du jetzt auch Verfassungsrichter, Staatsanwalt und Verteidiger in Person?

"Dann schauen sie sich mal bitte die politischen Hintergründe ihrer Kollegen an, die soetwas behaupten."

Dazu wurde ja schon so einiges gesagt. Interessant ist, dass du konsequenterweise auch nicht mehr deinen Kamerraden glauben dürftest, wenn diese sich auf irgendwelche Vorgeschichten für ihre Gewalttaten stützen. Aber das ist bestimmt wieder was ganz anderes.
Zur Wissenschaftlichkeit wurde schon genug gesagt. Davon hast du ja immernoch keine Ahnung.

"dass ihre Meinung unumstritten wäre ist also bewiesenrmaßen falsch."

Idioten gibt es eben überall. Diese werden aber zurecht nicht beachtet und spielen keine Rolle.

"dann müssen sie, wenn sie journalistischen Minimalstandards gerecht werden wollen, auch öffentlich diese Unterstellungn belegen und nicht noch Geld dafür verlangen."

Ist doch öffentlich. Das Buch kann von jedem erworben werden.
Und mal ein ganz heißer Tip für dich: Es gibt auch Bibliotheken. Da kann man kostenlos Bücher lesen. Und auch ausleihen.
Aber lass dir bloß nicht die Ideologie durch Wissen zerstören.
 
Björn Freitag, 12.April 2013, 16:42 Uhr:
@Roichi

"Guck bei Wiki nach. Das sollte für den Anfang reichen."

Das ihr nichtmal mit den Wiki-Definitionen klar kommt, hat ja dein Genosse John letztens klasse bewiesen, als er versucht hat Rassimus alleine auf ein gut-böse-Schema und eine binäre Weltsicht zu beschränken. Was blieb ihm auch anderes übrig. Hätte er die Definition als Ganzes angewendet, hätte er nicht etlichen Leuten "Rassismus" unterstellen können.

Ihr versagt regelmäßig, wenn es um Definitionen und Begriffe geht. Ihr benutzt sie lediglich als Kampfbegriffe um eure Argumentatiosnschwäche zu überspielen.

"Als kleiner Hinweis sei gesagt, dass zur Demokratie auch die Menschenrechte gehören, die die NPD ablehnt."

Gleich zwei Fehler in nur einem Satz. Typisch Roichi. Demokratie und Menschenrechte sind zwei unterschiedliche Dinge. Nur zur Info: Demokratie bedeutet, dass die Macht vom Volke ausgeht. Ob diese Macht auf Menschenrechte rücksicht nimmt, ist dabei erstmal vollkommen egal. Und der nächste, weit aus größere Fehler ist deine Behauptung, dass die NPD die Menschenrechte ablehnen würde. Richtiger wäre es, dass ihr Linken die Menschenrechte ablehnt, wie dein Genosse Atze gerade erst wieder eindrucksvoll bewies, als er alle straffällig gewordenen "Rechten" für immer einsperren wollte und ihnen die Menschlichkeit absprach. Mal wieder ein typisches roichi´isches Eigentor. So lieben wir ihn.

"Also wenn selbst die Parteiführung das behauptet, und auch noch stolz drauf ist, solltest du vielleicht mal anerkennen, dass das eine Tatsache ist."

Da sie es nicht tut, ist deine Aussage mal wieder hinfällig. Ob du wohl irgendwann mal Quellen ganz lesen wirst oder doch wieder nur das herausliest, was dir passt? Herr Apfel hat sich ganz verfassungskonform für eine vom Volk legitimierte Verfassung, wie es im Grundgesetz vorgesehen ist, ausgesprochen.

Im übrigen, wenn die Grüne Jugend von sich selbst behauptet linksextrem zu sein, dann ist sie für dich also auch linksextrem? Oder ist das wieder gaaaaanz was anderes für dich???

"Optimist. Meinst du, der Björn liest Bücher?"

Sicher. Du kannst mir das Buch ja sponsoren. Du weißt doch, wie knapp es mit Bafög ist.

@Marc Brandstetter

"Sicherlich gibt es in der NPD Politologen, diese spielen für die wissenschaftliche Community allerdings keine Rolle."

Wer zur wissenschaftlichen Community gehört, entscheiden sie leider nicht. Im übrigen ist es doch klar, dass der antirechte Teil der Wissenschaft behauptet, dass alle, die ihre Meinung nicht teilen, keine Rolle spielen. Das sagt allerdings nichts aus.

"Ansonsten herrscht über die systemfeindliche (oder verfassungsfeindliche) Ausrichtung der NPD Einigkeit."

Bei Antirechten, klar. Das ist nur kein Beleg für ihre Unterstellung. Darum frage ich sie erneut. Welche Belege haben sie für ihre Behauptungen? Und sie müssten sich natürlich auf die Gesamtpartei übertragen lassen, da sie ja die Gesamtpartei verleumdeten.

"Außerdem lesen Sie doch die Texte auf dieser Seite aufmerksam, zahlreiche Belege wurden auch hier erbracht und entsprechende Zitate veröffentlicht."

Sicher. Und die zeigten uns, dass hier sehr inflationär und meist falsch mit den oben genannten Unterstellungen umgegangen wird. Oftmals können selbst studierte Linke nichtmal erklären was denn Rassismus überhaupt ist, nachdem sie mit diesem Begriff um sich geworfen haben. Noch schmimmer verhält es sich bei der Unterstelllung "antidemokratisch". Die wurde hier noch nichteinmal versucht zu belegen.

"Und zuletzt: Vom Wissenschaftsbetrieb haben Sie keinerlei Ahnung. Es ist vielmehr so, dass aus dem Verkauf des Buches nicht ein Cent in meine Tasche fließt."

Das wäre ja schön, wenn dem so ist. Das ist nur keine Ausrede, warum sie ihre Behauptungen nicht belegen. Man stelle sich mal vor, ein Journalist würde über sie wüste Unterstellungen verbreiten und dann auf Nachfrage nach Belegen jeden Leser auf ein 59 Euro teures Buch verweisen. Würden sie das als befriedigende Antwort empfinden? Oder gibt es da einen Unterschied? Fühlen sie sich höherwertig als "Rechte" und haben somit keine Verpflichtung ihre Behauptungen zu belgen?

"Im Gegenteil. Wissenschaftsverlage verlangen für ihre Arbeit und den Druck pro Seite vom Autor zwischen 7,50 Euro und 10 Euro (plus Mehrwertsteuer). Nun können Sie sich sicherlich ausrechnen, welche Summe ich hier auf den Tisch gelegt habe..."

Bei einem Preis von 59 Euro bleiben also 49 Euro Reingewinn pro Buch. Ja, sie haben es schon nicht leicht.

@Atze

"M.E. müsste man der NPD nachweisen, dass sie in Beschlüssen ihrer verschiedenen Funktionsebenen systematisch auf die Begehung von Straftaten als Mittel der alltäglichen politischen "Arbeit" abzielt."

Und da wird es für die Verbotsbefürworter schwierig. Selbst der "Aussteiger" und ehemalige Vorstandsmitglied Molau musste letztens eingestehen, dass er bei keiner einzigen Vorstandssitzung jemals etwas von ungesetzlichen Vorhaben gehört hat. Noch Nichtmal die Erwägung. Was viel über eure Vorurteile über die NPD aussagt.

@Roichi

"Die "Feinde des Volkes", Verantwortlichen für "Volkstod" und "Überfremdung" etc. vertreiben."

Wow. Und wo ist da jetzt das Parteiziel? Welchen Programmpunkt meinst du damit? Und vorallem, wie kann eine armselige Steinewerferin am Volkstod und der Überfremdung schuld sein? Und inwiefern sollte sich das nach einem Arschtirtt ändern? Bring das doch mal als Argumentation für ein NPD-Verbot. Die Richter werden sich kugeln. Und nicht nur die.

"Die Parteiführung war ja anwesend und hat fleißig mitgemacht."

Ach ja? War mir neu, dass Herr Apfel und Herr Pastörs anwesend waren. Immerhin die Parteivorsitzenden. Oder Herr Voigt als damalier Parteivorsitzender. Roichi, Roichi. Deine "Argumente" sorgen mal wieder für Heiterkeit.

"Ebenso, wie die Beweise, die noch nicht öffentlich sind, die du aber kennst."

Die wurden ja auch schon veröffentlicht. Lebst du hinterm Mond?

"Ist doch öffentlich. Das Buch kann von jedem erworben werden."

Du hättest also kein Problem damit, wenn ich dir etliche Dinge unterstelle und dann bei Nachfrage nach Belegen auf ein käuflich zu erwerbendes Buch verweise? Wie er uns wieder einen vorheuchelt. Herrlich.

"Aber lass dir bloß nicht die Ideologie durch Wissen zerstören."

Hm. Herr Brandstetter hat hier ja nun schon einiges zum Besten gegeben. Meinst du, dass sein Buch eine bessere Qualität hat? Du kannst es mir ja mal ausleihen, wenn du fertig bist.
 
M.Brandstetter Samstag, 13.April 2013, 07:14 Uhr:
Eigentlich wollte ich mich an dieser Stelle nicht mehr äußern, da ich sicher bin, alles gesagt zu haben. Doch die Ignoranz von Björn zwingt mich dazu - leider. Also, here we go. Und endgültig zum letzten Mal.

Meine Einschätzung über die NPD-Politologen mache ich an relevanten Veröffentlichungen fest. Jedenfalls ist mir bislang noch kein Aufsatz von Lux, Voigt oder Schäfer im "American Journal of Political Science", "Comparative politics", "Electoral studies", der "Politischen Vierteljahresschrift", der "Zeitschrift für Parlamentsfragen" oder der "Zeitschrift für Politikwissenschaft" untergekommen. Sollte ein NPD-Vertrer in einer angesehen Fachzeitschrift publizieren, nehme ich mein Urteil selbstverständlich zurück.

Der systemfeindliche Charakter der NPD wurde hinlänglich belegt. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Setzen Sie sich in eine Bibliothek, recherchieren Sie die Veröffentlichen im Katalog und lesen Sie. Dort finden Sie bestimmt auch mein Buch - viele Universitätsbibliotheken haben es oder werden es anschaffen.

Zahlreiche Publikationen gibt es - Überraschung! - sogar online und daher: kostenlos. Schauen Sie doch einmal hier:

http://www.diss-duisburg.de/2013/03/der-volkische-nationalismus-der-npd/ (mit vielen Literaturhinweisen)

http://library.fes.de/pdf-files/do/08223.pdf

oder (sogar von mir): http://www.kas.de/wf/doc/kas_30034-544-1-30.pdf

Einige Veröffentlichungen sind auch kostenlos bestellbar. Empfehelenswert, da mit einem sehr interessanten Aufsatz zur Ideologie: http://www.hss.de/mediathek/publikationen/detailinformationen.html?tx_ddceventsbrowser_pi2[publication_id]=102

Mehr Arbeit werde ich Ihnen aber nicht abnehmen, Sie müssen schon den Hintern selbst hochbekommen.

Also, Schaum vom Mund wischen und lesen.

Bislang hielt ich Sie für einen ernstzunehmenden Diskutanten dieser Seite. Nun muß ich wohl zurückrudern. Meine Aussage, ich verdiene nichts mit dem Buch, sondern habe vielmehr einen hohen Betrag hineingesteckt, wischen Sie ignorant zur Seite, da er nicht in ihr Weltbild passt, um dann an einem einfachen Rechenbeispiel zu scheitern. Ich frage mich ehrlich, wie Sie auf 49,00 Euro Gewinn kommen wollen.

Aber die "Rechten" waren ja noch nie die größten Betriebswirte, wie die Rechenschaftsberichte der NPD oder die Lage des Deutsche Stimme-Verlages zeigen. Sorry, diese Spitzen konnte ich mir nicht verkneifen.
 
Chezuz Samstag, 13.April 2013, 11:12 Uhr:
"Das ihr nichtmal mit den Wiki-Definitionen klar kommt, hat ja dein Genosse John letztens klasse bewiesen, als er versucht hat Rassimus alleine auf ein gut-böse-Schema und eine binäre Weltsicht zu beschränken."

Der König der Definition von Begriffen abhängig von der politischen Einstellung sind sie, auch wenn sie es stets versuchen, anderen anzudichten.

"Ihr versagt regelmäßig, wenn es um Definitionen und Begriffe geht."

Nein, das ist Unsinn. "Wir" benutzen Begriffe ihrer Definition nach, und definieren diese nicht wie sie nach gutdünken um, um sie besser ins eigene Weltbild einzupassen.

"Gleich zwei Fehler in nur einem Satz. Typisch Roichi. Demokratie und Menschenrechte sind zwei unterschiedliche Dinge. Nur zur Info: Demokratie bedeutet, dass die Macht vom Volke ausgeht."

Das war vielleicht in der Antike so. Da war aber auch das Volk nicht "das Volk". Wie war das noch mit Wikipedia?

"Ob diese Macht auf Menschenrechte rücksicht nimmt, ist dabei erstmal vollkommen egal."

Nur, daß wir nicht mehr in der Antike leben, und die Demokratie eine viel komplexere Staatsform geworden ist, als sie zunächst anfänglich war. Aber naja... wie gehabt. Wikipedia.

"Und der nächste, weit aus größere Fehler ist deine Behauptung, dass die NPD die Menschenrechte ablehnen würde. Richtiger wäre es, dass ihr Linken die Menschenrechte ablehnt, wie dein Genosse Atze gerade erst wieder eindrucksvoll bewies, als er alle straffällig gewordenen "Rechten" für immer einsperren wollte und ihnen die Menschlichkeit absprach."

Achso, Verallgemeinerungen nach Links sind also generell zulässig, während es in ihre politische Richtung geht, es sich natürlich ausnahmslos um Einzelfälle handelt? Super Beweis.

"Mal wieder ein typisches roichi´isches Eigentor. So lieben wir ihn."

Überflüssiger, unsachlicher Kommentar.

"Da sie es nicht tut, ist deine Aussage mal wieder hinfällig. Ob du wohl irgendwann mal Quellen ganz lesen wirst oder doch wieder nur das herausliest, was dir passt?"

Warum sollte man ihnen so viel Sorgfalt entgegenbringen. Sie verweigern jegliche Quelle, sofern sie ihnen nicht auf dem Silbertablett geliefert wird. Sie sind da keinen Deut besser.

"Herr Apfel hat sich ganz verfassungskonform für eine vom Volk legitimierte Verfassung, wie es im Grundgesetz vorgesehen ist, ausgesprochen."

Na? Wikipedia? Mutmaßlich ist für sie das Grundgesetz solange keine Verfassung, bis dort das steht, was sie gerne hätten. Ob und Warum das Grundgesetz eine legitime Verfassung ist, können sie nachlesen, ohne teure Bücher kaufen zu müssen.

"Sicher. Du kannst mir das Buch ja sponsoren. Du weißt doch, wie knapp es mit Bafög ist."

Sie studieren also, und sind nicht in der Lage selbständig zu recherchieren? In diesem Falle kann ich ihnen nur raten, ihr Studium umgehend aufzugeben. Ihre wissenschaftliche Arbeit krankt daran, daß sie behaupten, sich den Zugang zu Quellen nicht leisten zu können, und klammern daher fehlende Erkenntnis schlichtweg aus? Das können sie doch nicht ernst meinen.

"Wer zur wissenschaftlichen Community gehört, entscheiden sie leider nicht."

Nachdem sie erfolgreich gezeigt haben, daß sie vom wissenschaftlichen Betrieb nicht die geringste Ahnung haben, lehnen sie sich hier erstaunlich weit aus dem Fenster. Herr Brandstetter hat diese Entscheidung auch nicht getroffen.

"Im übrigen ist es doch klar, dass der antirechte Teil der Wissenschaft behauptet, dass alle, die ihre Meinung nicht teilen, keine Rolle spielen. Das sagt allerdings nichts aus."

Herrgott, die Rechten sind natürlich wieder die armen Opfer einer linken Verschwörung. Der Rechte Teil nimmt schlichtweg nicht am wissenschaftlichen Betrieb teil. Ihre Behauptung können sie sicherlich... achnee, sie haben ja Probleme mit dem Bearbeiten von Quellen...

"Bei Antirechten, klar. Das ist nur kein Beleg für ihre Unterstellung."

Haben sie schonmal was von einer Bibliothek gehört? Als Student sollten sie einen Großteil ihrer vorlesungsfreien Zeit dort verbringen.

"Sicher. Und die zeigten uns, dass hier sehr inflationär und meist falsch mit den oben genannten Unterstellungen umgegangen wird."

Sie können die Fehler sicherlich nachweisen.

"Oftmals können selbst studierte Linke nichtmal erklären was denn Rassismus überhaupt ist, nachdem sie mit diesem Begriff um sich geworfen haben. Noch schmimmer verhält es sich bei der Unterstelllung "antidemokratisch". Die wurde hier noch nichteinmal versucht zu belegen."

Und sie erzählen was von Unterstellungen? Davon ab, daß sie neben ihrer erfundenen Definiton von Begriffen zwecks Anpassung an ihr Weltbild die allgemeingültig Geltende als falsch deklarieren? Was belegen sie denn eigentlich so an ihren Unterstellungen?

"Das wäre ja schön, wenn dem so ist. Das ist nur keine Ausrede, warum sie ihre Behauptungen nicht belegen."

Es ist auch keine Ausrede, eine Quelle zu ignorieren, weil der Zugang zu dieser angeblich ach so teuer ist.

"Man stelle sich mal vor, ein Journalist würde über sie wüste Unterstellungen verbreiten und dann auf Nachfrage nach Belegen jeden Leser auf ein 59 Euro teures Buch verweisen."

Selbständige Recherche ist bei wissenschaftlichem Arbeiten (das sie von der Universität ja kennen sollten, falls sie dort nicht nur als "Karteileiche" immatrikuliert (das heißt übrigens "eingeschrieben")sind. Die Belege sind da, sie wollen sie nur nicht sehen.

"Würden sie das als befriedigende Antwort empfinden? Oder gibt es da einen Unterschied? Fühlen sie sich höherwertig als "Rechte" und haben somit keine Verpflichtung ihre Behauptungen zu belgen?"

Hallo? Merken sie noch was? Herr Brandstetter hat dieses Thema MIT EINEM BUCH abgehandelt! Das ist an der Substanz jedem Wikipedia-Link eindeutig überlegen.

"Bei einem Preis von 59 Euro bleiben also 49 Euro Reingewinn pro Buch. Ja, sie haben es schon nicht leicht."

Rechnen sie das mal bitte vor.
 
Björn Samstag, 13.April 2013, 12:37 Uhr:
@Marc Brandstetter

"Meine Einschätzung über die NPD-Politologen mache ich an relevanten Veröffentlichungen fest."

Wow. Ich habe sie mehrmals gebeten ihre Unterstellungen zu belegen. Und von ihnen kommt gar nichts. Ich könnte ihnen nun also auch vorwerfen antidemokratisch und linksextem zu sein. Ich bezeihe mich dann auf relevante Veröffentlichungen ihrerseits.

Würden sie dann nicht auch von mir verlangen, dass ich diese Unterstellungen konkret beweise?

"Sollte ein NPD-Vertrer in einer angesehen Fachzeitschrift publizieren, nehme ich mein Urteil selbstverständlich zurück."

Als wenn man einem "Rechten" eine Plattform geben würde. Was würde denn passieren, wenn sich eine Fachzeitschrift erdreistete die Publikationen eines NPD-Politikwissenschaftlers abzudrucken? Das wissen sie doch genau. Boykkottaufrufe, Hass und Entziehung sämtlichr Gelder. Diese Art der Hexenjagd kennen sie doch als KgRler ganz genau. Das ist also kein Beleg. Ansonsten hätte die DDR-Führung auch behaupten können, dass die Meinungen der DDR-Bürgerrechtler und der Opposition völlig irrelevant sind, weil sie ja nicht in Fachzeitschriften veröffentlicht werden.

Deshalb bitte ich sie ein letzten mal. Belegen sie bitte konkret ihre pauschalen Unterstellungen bezüglich der NPD. Und zwar mit Belegen, die sich auf die Gesamtpartei übertragen lassen, da sie ja auch die Gesamtpartei diskreditierten.

"Der systemfeindliche Charakter der NPD wurde hinlänglich belegt."

Wie wär es mit einem Beleg? Ein Stichwort würde mir erstmal schon reichen. Meinen sie die Forderung nach Volksabstimmungen? Meinen sie die Kritik an antidemokratischen Methoden in der BRD? Meinen sie die Forderung endich eine Verfassung vom Volk abstimmen zu lassen, so wie es im GG vorgesehen ist? Oder meinen sie Forderung nach einer solidarischen Volksgemeinschaft, statt dieser BRD-Ellenbogengesellschaft?

"Zahlreiche Publikationen gibt es - Überraschung! - sogar online und daher: kostenlos. Schauen Sie doch einmal hier:"

Vielen Dank, dass sie nun doch noch versuchen ihre Behauptungen zu untermauern. Allerdings ist es ziemlich gewagt seine Unterstellungen ledliglich mit Links zu ganzen Büchern belegen zu wollen. Wohlwissend, dass es eine Weile dauert bis man die Bücher durchgelesen hat. Und vermutlich in der Hoffnung, dass sich dann die Diskussion schon gelegt hat. Deshalb nochmal meine oben genannte Aufforderung. Am besten mit Zitaten. Aber natürlich lese ich mir die von ihnen verlinkten Bücher mal durch. Ich habe allerdings Zweifel, dass sie mehr Argumente beinhalten als die Artikel hier auf ER.

"Mehr Arbeit werde ich Ihnen aber nicht abnehmen, Sie müssen schon den Hintern selbst hochbekommen."

Das ist ja schonmal was. Wenn ich mir auch gewünscht hätte, dass sie ihre Unterstellungen konkret belegen und nicht nur ganze Bücher verlinken. Aber natürlich lese ich sie mir durch und melde mich dann wieder, ob dort ein Beleg für ihre Unterstellungen zu finden war.

"Meine Aussage, ich verdiene nichts mit dem Buch, sondern habe vielmehr einen hohen Betrag hineingesteckt, wischen Sie ignorant zur Seite, da er nicht in ihr Weltbild passt, um dann an einem einfachen Rechenbeispiel zu scheitern. Ich frage mich ehrlich, wie Sie auf 49,00 Euro Gewinn kommen wollen."

Nunja. Sie haben gesagt, dass sie bis zu 10 Euro pro Buch für den Druck bezahlt haben. Da das Buch in ihrem Link für 59 Euro angeboten wird, muss ich doch anehmen, dass 49 Euro übrig bleiben. Wahrschenlich bekommt der Verlag auch was vom Gewinn, aber dennoch scheint ja einiges übrig zu bleiben.

"Aber die "Rechten" waren ja noch nie die größten Betriebswirte, wie die Rechenschaftsberichte der NPD oder die Lage des Deutsche Stimme-Verlages zeigen. Sorry, diese Spitzen konnte ich mir nicht verkneifen."

Da haben sie Recht. Allerdings wissen natürlich so gut wie ich, dass das ganze an dem Chaos lag, dass Kemna hinterlassen hat und nichts über die Fähigkeit der Wirtschaftsleute ind er NPD aussagt. Naja, das scheint die typisch antirechte Argumentationsart zu sein. Sorry, diese Spitze konnte nun ich mir wiederum nicht verkneifen.
 
Björn Samstag, 13.April 2013, 13:16 Uhr:
@Marc Brandstetter

Ich habe mir nun also mal ihren ersten Link durchgelesen. Und da gab es tatsächlich einen einzigen Versuch die NPD als verfassungsfeindlich hinzustellen. Die Begründung dabei ist allerdings so absurd, dass selbst sie wohl nicht auf die Idee kommen werden diese als Beleg anzuerkennen.

Ich zitiere:

"Damit ist nicht nur das für den völkischen Nationalismus grundlegende Postulat der ethnischen Homogenität als Basis des Staatswesens gemeint, sondern die „Einheit von Volk und Staat“ im Sinne des Nationalsozialismus impliziert die Abschaffung der Grundrechte, der Volksvertretungen und der Parteien..."

Und wie versucht Herr Kellersohn diese Unterstellung zu belegen? Mit folgendem Zitat aus dem NPD-Programm 2010:

„Nationaldemokratische Politik sieht sich dem Wohl eines jeden Volksangehörigen und der Gemeinschaft verpflichtet. Voraussetzung dafür ist die grundsätzliche Einheit von Volk und Staat.“

Sie werden verstehen, dass ich soetwas nicht als Beleg für die oben genannten Unterstellungen annehmen kann.

Mal sehen ob ihre anderen Quellen mehr hergeben. Die tue ich mir dann morgen an.
 
Roichi Samstag, 13.April 2013, 14:07 Uhr:
@ Björn

"Das ihr nichtmal mit den Wiki-Definitionen klar kommt, hat ja dein Genosse John letztens klasse bewiesen"

Und du bist immernoch nicht in der Lage über deine Behauptung hinauszukommen, obwohl diese schon längst widerlegt ist.
http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=8045%3Apast%C3%B6rs-und-seine-aschermittwochsrede-verurteilung-wegen-volksverhetzung-best%C3%A4tigt&Itemid=333&limitstart=100
Meinst du ernsthaft irgendwer kauf dir diese Lüge noch ab?

"Ihr versagt regelmäßig, wenn es um Definitionen und Begriffe geht. "

Und noch so eine Lüge.
Wer hat denn bis heute keine schlüssigen Deiniftionen seiner Kampfbegriffe auf die Reihe bekommen?
Auch nachzulesen im obigen strang.
Tja Björn. Es hilft nicht, ständig der gleichen Blödsinn zu wiederholen, davon wird es nicht besser.

"Demokratie und Menschenrechte sind zwei unterschiedliche Dinge."

Nö. Die Menschenrechte sind Voraussetzung für Demokratie.
Deine versuchte Trennung ist nicht machbar.

"Und der nächste, weit aus größere Fehler ist deine Behauptung, dass die NPD die Menschenrechte ablehnen würde. "

Nun, das ist der Fall. Wie auch in obigem Strang nachgewiesen wurde. Anhand des Parteiprogramms. Aber dazu kommen wir gleich nochmal.

"Ob du wohl irgendwann mal Quellen ganz lesen wirst oder doch wieder nur das herausliest, was dir passt?"

Die Aussagen der Parteiführung sind ja nun wirklich kein Geheimnis. Auch nicht die Selbstbezichtigung des Herrn Apfel.

"Oder ist das wieder gaaaaanz was anderes für dich???"

Das ist Satire. Nur du verstehst es nicht.

"Du weißt doch, wie knapp es mit Bafög ist. "

Ohne ist es noch viel knapper.
Und dennoch kann ich in eine Bibliothek gehen.
Das kannst du auch. Trau dich. Wissen beißt nicht, auch wenn die Kamerraden sowas behaupten.

Ich springe mal zum zweiten Teil an mich.

"Und wo ist da jetzt das Parteiziel? Welchen Programmpunkt meinst du damit?"

Schon lustig. Auf einmal ist das Parteiprogramm doch wieder was wert für dich. Nur in obiger Diskussion, als damit nachgewiesen wurde, dass die NPD die Menschenrechte ablehnt, hieß es noch, das sei veraltet und nicht mehr gültig, zusammen mit reichlich Orakelei, was denn da so demnächst geändert würde.
Jetzt auf einmal Kommst du aber doch mit ebendiesem Programm.
Also was nun?

Meine Spitze hast du dennoch nicht verstanden. Macht nix. Passiert dir ja ständig.

"Du hättest also kein Problem damit, wenn ich dir etliche Dinge unterstelle und dann bei Nachfrage nach Belegen auf ein käuflich zu erwerbendes Buch verweise?"

Nö. Denn Bibliotheken gibt es ja, ich muss es also nicht kaufen, und viele Bücher gibt es auch online verfügbar.
Bisher bist du allerdings ja schon an einfachsten Zeitungsartikeln und Aufsätzen gescheitert. Ich denke nicht, dass das bei Büchern besser wird.

Kommen wir jetzt zum Rest.

"Wer zur wissenschaftlichen Community gehört, entscheiden sie leider nicht."

Wir wissen ja, dass du keinen Plan von Wissenschaft hast. Du musst das nicht ständig beweisen.
Die Entscheidung trifft allein die Community, indem sie Leute und Positionen wahrnimmt, oder auch nicht. Die Widergabe dieser Wahrnehmung hat nichts mit Entscheidungshoheit zu tun.

"Das sagt allerdings nichts aus."

Damit fasst du deine Aussagen zur Wissenschaft gut zusammen. Du sagst absolut nichts drüber aus, weil du einfach keine Ahnung hast und nur behauptest.

"Oftmals können selbst studierte Linke nichtmal erklären was denn Rassismus überhaupt ist, nachdem sie mit diesem Begriff um sich geworfen haben."

Das liegt nur daran, weil du nicht in der Lage bist zu verstehen, was die Leute dir sagen. Das hat nichts mit den "studierten Linken" zu tun. Sondern allein mit deiner ideologischen Wahrnehmung.

"Bei einem Preis von 59 Euro bleiben also 49 Euro Reingewinn pro Buch."

Das Mathegenie Björn schlägt wieder zu.
Wie wäre es wenigstens diesmal damit, die Aufgabenstellung auch zu lesen?
Der Autor bezahlt einen Betrag pro Seite. Da steht nichts davon, wieviel der Verlag sonst noch für sich behält, noch was der Autor pro Verkauf rausbekommt. Aber dich hält das natürlich nicht davon ab, wild zu spekulieren.
Was kannst du eigentlich überhaupt?
 
Dennis Samstag, 13.April 2013, 21:42 Uhr:
@Björn:
"Nunja. Sie haben gesagt, dass sie bis zu 10 Euro pro Buch für den Druck bezahlt haben."

Björn, nicht mal lesen können Sie. Den oben genannten Satz zeigen Sie mir mal bitte, ich bin gespannt. Und danach rechnen wir dann nochmal Schritt für Schritt......
 
Roichi Sonntag, 14.April 2013, 14:34 Uhr:
@ Chezuz

Der Björn macht den MEister, hat er zumindest mal behauptet. Dafür gibt es auch eine Bafög Regelung. Mit der Uni hat er nichts zu tun, maßt sich aber gerne an, von Wissenschaft Ahnung zu haben. Wie weit es damit her ist, zeigen seine Äußerungen.


@ Björn

"Ich habe sie mehrmals gebeten ihre Unterstellungen zu belegen. Und von ihnen kommt gar nichts."

Falsch Björn. Es kamen etliche Verweise auf Quellen und Literatur.
Wenn du dir nicht die Mühe machen willst, das auch zu lesen, ist das dein Problem.

"Ich bezeihe mich dann auf relevante Veröffentlichungen ihrerseits."

Du wüsstest ja noch nichtmal, was Relevanz im Zusammenhang ausmacht.

"Als wenn man einem "Rechten" eine Plattform geben würde."

Tja. Und wieder hast du keinen Plan vom Wissenschaftsbetrieb. Kannst ja mal rausfinden, nach welchen Kriterien in Fachzeitschriften veröffentlicht wird.
Du wirst dich wundern.
Bis dahin bleibst du natürlich bei deinen Behauptungen. So dämlich sie auch sind.

"Wie wär es mit einem Beleg?"

Wie schon geschrieben. Du musst nur die angegebenen Quellen und Literatur auch lesen.
Bis dahin kannst du noch so oft Belege fordern. Diese wurden schon geliefert. Du machst dich also nur lächerlich damit.
Da helfen dir dann auch deine Parolen nicht mehr raus.

"Allerdings ist es ziemlich gewagt seine Unterstellungen ledliglich mit Links zu ganzen Büchern belegen zu wollen. Wohlwissend, dass es eine Weile dauert bis man die Bücher durchgelesen hat."

Wissen braucht eben Zeit.
Und gewagt ist es nicht. Es ist wissenschaftlich richtig. Wenn dir die Quellen zu lang sind, kannst du sie dir ja vorlesen lassen.
Also heul nicht rum und lies mal nach.

"Deshalb nochmal meine oben genannte Aufforderung."

Weil dir nicht passt, auch mal tatsächlich Quellen lesen zu müssen.
Tja Pech gehabt.

"Nunja. Sie haben gesagt, dass sie bis zu 10 Euro pro Buch für den Druck bezahlt haben."

Lesen Björn. Lesen.
Was war die Aussage?
Wenn es schon an solch einfachen Dingen scheitert, stellt sich wirklich die Frage, wann du die Bücher durch hast. Und noch viel mehr, ob du diese auch nur annähernd verstehen kannst.

"Sie werden verstehen, dass ich soetwas nicht als Beleg für die oben genannten Unterstellungen annehmen kann."

Würde ja auch deine Ideologie zerstören.
Dann geht das natürlich nicht.
Wie vorherzusehen, hast du massive Verständnisschwierigkeiten.
 
Amtsträger Montag, 15.April 2013, 07:46 Uhr:
Lieber Björn,

"Wow. Ich habe sie mehrmals gebeten ihre Unterstellungen zu belegen. Und von ihnen kommt gar nichts."

Eigentlich hat der Autor auf sein ausgearbeitetes Werk verwiesen. Seine Thesen mit einem wissenschaftlich erarbeiteten Buch zu belegen ist eine anerkannte Art und Weise, seine Arbeit der allgemeinen Kritik auszusetzen.

Es liegt an Ihrer Faulheit, da Sie erwarten, hier einen Kommentar mit klickibunti-Links zu erhalten, damit Sie dann wieder irgendwelche unsachliche Kritik äußern können.

Lesen Sie das Buch und formulieren Sie eine sachliche Kritik an der Arbeit des Autors. Das nennt sich dann sachlicher Diskurs.

Wir wissen beide, dass sie das nicht tun werden.
 
Amtsträger Montag, 15.April 2013, 10:37 Uhr:
Lieber Münchhausen,

leider igt es derart fanatische und dumme Menschen wirklich. Wenn man rechtsextreme Versammlungen begleiten darf und die Gestalten erlebt wie sie untereinander reden (vor allem die, die nicht mit der Presse reden dürfen ) gelangt man zu obiger Feststellung.

Daher bin ich der Meinung, dass Bildugn die schärfste Waffe gegen Rechtsextremismus ist. Es ist doch sehr auffällig, wie hoch der Anteil ungebildeter Menschen unter Rechtsextremisten ist.

Viele der hier schreibenden rechtsextremen Kommentatoren erfüllen dieses Klischee :) Das dient immerhin meiner Belustigung.

Ach Björn, haben Sie endlich das AsylVfG gelesen. 1 Jahr und 1 Monat hatten Sie ja dafür Zeit. Welche Norm empfinden Sie denn als zu lasch und wie sollte sie geändert werden?
 
John Montag, 15.April 2013, 10:56 Uhr:
"Das ihr nichtmal mit den Wiki-Definitionen klar kommt, hat ja dein Genosse John letztens klasse bewiesen"

Oh man Björn, Roichi hats zwar schon gesagt - aber gerne nochmal. Dir war es nicht möglich Definitionen in Deinem Hirn zu verarbeiten, die nicht Wikipedia entstammen. Wie ich Dir mehrfach dargelegt habe, halte ich diese in den meisten Fällen für unzureichend (in Seminare lasse ich die Quelle i.d.R. nicht zu).
Ich war so nett, und habe in der verlinkten Diskussion einen Gang heruntergeschaltet und selbst auf Wiki-Definitionen hingewiesen - in der Hoffnung übrigens, dass diese weniger Abstraktionsniveau benötigen und verständlich für Dich sind. Sind sie aber nicht - zeigt sich bei Dir an jeder Stelle.
 
John Montag, 15.April 2013, 11:04 Uhr:
"Oftmals können selbst studierte Linke nichtmal erklären was denn Rassismus überhaupt ist, nachdem sie mit diesem Begriff um sich geworfen haben."

Wie? Soll ich Dir das hier nochmal rüber kopieren? Da war doch sogar die Wiki-Definition über die Du dann trotzdem gestolpert bist?
Dann könnten wir aber alle nochmal herzlich darüber Lachen, wie unser Obergenie Björn Klamotten einem Phänotyp zuweist. Langsam teile ich Münchhausens Vermutung - so blöd kann keiner sein. Obwohl....Nazis...naja....
 
Robert Dienstag, 02.September 2014, 14:46 Uhr:
und dieser braune mob erhält auch noch staatliche zuwendungen (sprich: steuergelder [sic!]), da er sich als partei einstufen ließ.
 
ich Dienstag, 02.September 2014, 19:36 Uhr:
@Böjrni

Du wolltest doch Belegen für die seltsame Gedankenwelt deiner Partei.
Nun es gibt ja noch - das politische Lexikon der NPD, was seinen Namen zwar nicht verdient aber einen netten Einblick in die Gedankenwelt von euch bietet.

Zitieren wir erst mal eure Vorstellung von Gleichheit

"Die Falschthese von der „Gleichheit aller Menschen von Geburt an” ist Grundlage des Internationalismus und „One World“-Ideologie. Ursprung von der Ideologie der Gleichheit ist der Neid auf Tüchtigere bzw. der dumpfe Zusammenhalt der Nullen gegen die Ziffern. Gleichberechtigung vor dem Gesetz, Möglichkeitengleichheit im Beruf und im öffentlichen Leben sowie die rechtliche Gleichstellung der Geschlechter haben nichts mit der Gleichheitslehre zu tun. Sie werden von volkstreuen Nationalisten bejaht. Persönliche Freiheit und Gleichheitslehre stehen jedoch in unüberbrückbarem Gegensatz zueinander. Das stellt den Hauptwiderspruch innerhalb demoliberalistischer Systeme dar. "

und eure vorstellung zu den Menschenrechten

Menschenrechte
Vorstellung, daß allen Menschen Würde und gewisse Grundrechte angeboren seien. Diese Rechte werden rein individualistisch ausgelegt. [...] Die Lehre der Menschenrechte sind wichtiger Hebel des Internationalismus zur Schaffung der „One World“, unter Zerstörung gewachsener kultureller und ökonomischer Strukturen. (und hab jetzt das wirklich wichtige!!!)Nationalisten erkennen an, daß Menschenrechte des einzelnen im Rahmen der Volksgemeinschaft bedeutungsvoll sind. Volksgruppenrechte und die Stärkung nationaler Souveränität haben allerdings die Gefahren eines einseitigen Individualismus abzufangen."

Deswegen ist die NPD rassistisch und gehört Verboten.
 
John Dienstag, 02.September 2014, 23:02 Uhr:
Herrlich diese alte Kommentarspalte wieder zu lesen. Björn, blöd at its best - köstlich wie unser Nazi-Student darüber klagt ein Buch nicht kaufen zu können, und zu bescheuert ist eine Bibliothek zu besuchen oder die Fernleihe zu bemühen. Sein punktlos dusseliges Gequassel zu "Rassismus" erheitert mich tatsächlich noch mal.

Ansonsten ein Beitrag der immer noch aktuell ist. Und ich kann nur zustimmen, wahrscheinlich ist auch damit das letzte Kapitel der NPD-Nazis noch nicht erzählt.
 

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