von Oliver Cruzcampo
   

Eigentor: NPD will Bußgeld für Nicht-Teilnahme an Sitzungen einführen

In der Stadtvertretung von Bad Doberan will die NPD ein Ordnungsgeld einführen, dass Mandatsträger bei unentschuldigtem Fehlen zahlen müssen. Für die beiden NPD-Abgeordneten wäre dies jedoch ein Schuss ins eigene Knie.

Einem Bericht der „Ostsee-Zeitung“ zufolge will die NPD in der heutigen Sitzung ein Bußgeld in Höhe von 10 Euro vorschlagen, dass jeder Stadtvertreter pro Sitzung zu zahlen hätte, sollte die Person dem Treffen unentschuldigt fernbleiben. 

Zwar ist die NPD nicht Spitzenreiter in der Rubrik, der NPD-Stadtvertreter Dirk Bethke glänzte jedoch bereits acht Mal durch Abwesenheit, nur für drei dieser Sitzungen liegt eine Entschuldigung vor. Auch der zweite NPD-Abgeordnete, Dirk Susemihl, verpasste bereits fünf Sitzungen, eine davon unentschuldigt.

Kommentare(3)

Paul.pa Dienstag, 01.November 2011, 19:48 Uhr:
Worin besteht das Problem?
Dann müssten die Vertreter der NPD eben die Strafe auch bezahlen.
Mein Mitleid hielte sich in Grenzen.
Aber grundsätzlich ist das eine gute Idee.
 
b.c. Mittwoch, 02.November 2011, 02:18 Uhr:
die jungs suchen nach methoden, sich selbst zu disziplinieren. oder aber sie wollen beim scheitern ihres antrags die verantwortung fuer ihr zukuenftiges fehlen nicht allein uebernehmen.
 
noname Freitag, 06.Januar 2012, 17:23 Uhr:
Klingt sehr interessant. Beide übrigens in der Gastronomie Bad Doberan tätig. Der eine hat montags immer frei, damit Zeit an der Versammlung teilzunehmen. Traut sich wohl nicht alleine.
 

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