Die Lüge von der Schweinegrippe – oder: Jeder hat die Experten, die er verdient
„Ein Phantom namens ,Schweinegrippe‘“, titelt die „Deutsche Stimme“ und liefert dem Leser „überfällige Informationen“ zur „H1N1-Hysterie“. Autor des Artikels ist ein Dr. rer. nat. Günter Burckhardt, „ganzheitlicher Gesundheitsberater und Therapeut“. Ein Insider der „alternativen Medizin“, in der davon ausgegangen werde, „daß es in Wahrheit keine Viren und damit auch keine krankmachenden Viren gibt“. Kein Krebs, kein Aids, kein Herpes – alles „Fantasieviren“, so Burkhardt. Nur „eine Erfindung der Pharma- und Medizinlobby zur Erzielung von Maximalprofiten und Macht.“ Der „Dr.“ erklärt: „Kein Wissenschaftler hat bisher Viren nachweisen können.“
Naheliegend, dass es dann auch keine Schweinegrippe geben kann. Die ist ebenfalls „nichts anderes als eine unverschämte Lüge zur Profitmache und Manipulation der Menschen.“ Erst die Spritzen würden „laut Beipackzettel“ die Krankheiten hervorrufen, gegen die sie eigentlich helfen sollen. Es sei eine „Tatsache“, dass die Pharmalobby „nach mehreren Versuchen (Aids, ,Vogelgrippe‘, BSE, Chemo) mit der angeblichen ,Schweinegrippe‘ einen Weltumsatz-Gewinn in Gang“ setze.
Als wissenschaftlichen Beistand für seine gewagten Thesen beruft sich Burkhardt auf Dr. med. Ryke G. Hamer, dem Hauptvertreter der so genannten „Germanischen Neuen Medizin“. Was Burkhardt allerdings verschweigt: „Dr.“ Hamer wurde bereits 1986 die deutsche Approbation entzogen. Das Verwaltungsgericht Koblenz stellte seinerzeit fest, dass Hamer wegen einer Schwäche seiner geistigen Kräfte, Unzuverlässigkeit und wegen seiner psychopathologischen Persönlichkeitsstruktur sowie mangelnder Einsichtsfähigkeit zur Ausübung des ärztlichen Berufes unfähig geworden sei.
Die medizinische Referenz Hamer ist sicher mit Bedacht gewählt, sieht er doch das Unheil der Schulmedizin eng verknüpft mit der „jüdischen Religion“. So wird Hamer folgendes Zitat zugeschrieben: „Die jüdische Religion teilt bekanntlich alles ein in gutartig u. bösartig, so auch in der jüdischen sog. Schulmedizin. Wir Nichtjuden werden gezwungen, weiterhin die jüdische Schulmedizin zu praktizieren. […] 15 Millionen Eurer Mitbürger aus Eurem Volke sind in den letzten 20 Jahren [durch diese] umgebracht worden.“
Mit dem Antisemiten Hamer räumt die NPD demnach auf mit dem Mythos „Schweinegrippe“, der nicht allein aus Gründen der Rendite „erfunden“ wurde. Der „Profit“, schreibt Burkhardt, „dürfte eher zweitrangig sein.“ In erster Linie diene die „Impfaktion […] insbesondere der Beherrschung der Weltbevölkerung und ihrer Regulierung.“
Naheliegend, dass es dann auch keine Schweinegrippe geben kann. Die ist ebenfalls „nichts anderes als eine unverschämte Lüge zur Profitmache und Manipulation der Menschen.“ Erst die Spritzen würden „laut Beipackzettel“ die Krankheiten hervorrufen, gegen die sie eigentlich helfen sollen. Es sei eine „Tatsache“, dass die Pharmalobby „nach mehreren Versuchen (Aids, ,Vogelgrippe‘, BSE, Chemo) mit der angeblichen ,Schweinegrippe‘ einen Weltumsatz-Gewinn in Gang“ setze.
Als wissenschaftlichen Beistand für seine gewagten Thesen beruft sich Burkhardt auf Dr. med. Ryke G. Hamer, dem Hauptvertreter der so genannten „Germanischen Neuen Medizin“. Was Burkhardt allerdings verschweigt: „Dr.“ Hamer wurde bereits 1986 die deutsche Approbation entzogen. Das Verwaltungsgericht Koblenz stellte seinerzeit fest, dass Hamer wegen einer Schwäche seiner geistigen Kräfte, Unzuverlässigkeit und wegen seiner psychopathologischen Persönlichkeitsstruktur sowie mangelnder Einsichtsfähigkeit zur Ausübung des ärztlichen Berufes unfähig geworden sei.
Die medizinische Referenz Hamer ist sicher mit Bedacht gewählt, sieht er doch das Unheil der Schulmedizin eng verknüpft mit der „jüdischen Religion“. So wird Hamer folgendes Zitat zugeschrieben: „Die jüdische Religion teilt bekanntlich alles ein in gutartig u. bösartig, so auch in der jüdischen sog. Schulmedizin. Wir Nichtjuden werden gezwungen, weiterhin die jüdische Schulmedizin zu praktizieren. […] 15 Millionen Eurer Mitbürger aus Eurem Volke sind in den letzten 20 Jahren [durch diese] umgebracht worden.“
Mit dem Antisemiten Hamer räumt die NPD demnach auf mit dem Mythos „Schweinegrippe“, der nicht allein aus Gründen der Rendite „erfunden“ wurde. Der „Profit“, schreibt Burkhardt, „dürfte eher zweitrangig sein.“ In erster Linie diene die „Impfaktion […] insbesondere der Beherrschung der Weltbevölkerung und ihrer Regulierung.“