von Storch Heinar
   

DEHOGA und Storch Heinar: M-V ist gastfreundlich – ohne Wenn und Aber! (Fotos und Video)

Durch eine gemeinsame Veranstaltung am Leuchtturm in Rostock Warnemünde haben heute der Hotel- und Gaststättenverband M-V (DEHOGA) und Storch Heinar gegen den Wiedereinzug der Nazi-Partei NPD in den Landtag demonstriert. Gemeinsam wurde ein großes Banner mit der Aufschrift "Wir sind ein gastfreundliches Land – ohne Wenn und Aber!" entrollt. Auch musikalisch und kulinarisch wurde den zahlreichen Anwesenden viel geboten.

Gerade der Tourismus würde durch die übermäßige Präsenz von NPD-Wahlplakaten und einen erneuten Einzug der Rechtsextremen in das Parlament gefährdet. Der Schaden, der entsteht, wenn Gäste aus aller Welt die Nazi-Wahlparolen auf Wahlplakaten lesen müssen, sei nicht auszudenken, machten der Präsident des Hotel- und Gaststättengewerbes in M-V, Guido Zöllick, und der Geschäftsführer und Inhaber des Rostocker Trihotels deutlich.

Nach Musik u.a. von Andreas Pasternack und natürlich Storch Heinar höchstpersönlich gab es zur kulinarischen Erbauung leckere Storchenbecher vom Teams "plau-kocht.de".

Kommentare(20)

Xberg Donnerstag, 01.September 2011, 19:03 Uhr:
Zu "Gästen" gehört normalerweise, daß sie irgendwann wieder nach Hause gehen.
 
Roichi Donnerstag, 01.September 2011, 20:50 Uhr:
@ Xberg

Willst du irgendwo Gast sein, wo dir vor der Tür entgegenprangt, dass du nicht erwünscht bist?
 
Perikles Donnerstag, 01.September 2011, 22:05 Uhr:
So sehen sie aus , die Demokraten, feiern sich selbst und ihren Storch der wie ADOLF Hitler ausschaut. Irgendwie arm!
 
Roichi Freitag, 02.September 2011, 08:07 Uhr:
Perikles

Satire ist für dich auch was zu Essen.
 
Xberg Freitag, 02.September 2011, 08:11 Uhr:
"Willst du irgendwo Gast sein, wo dir vor der Tür entgegenprangt, dass du nicht erwünscht bist?"

Wenn ich wo nicht erwünscht bin, dann muß ich das respektieren. Da kann ich mich ja nicht mit dem Fuß in der Tür selber einladen. Dann kehre ich eben woanders als Gast ein. Aber das ist ja nicht der Punkt. Seit wann plakatiert die NPD denn gegen "Gäste" und Touristen? Das ist doch ein reiner Strohmann. Einwanderer sind keine "Gäste", und leben in der Regel auch nicht in Hotels. Die Hotelfritzen fürchten ums Image und ums Business, das ist alles, was sie stört. Ein bißchen "gegen Nazis" demonstrieren ist eine wohlfeile und altbewährte Nummer für jedermann, sich wichtig zu machen und öffentlich aufzupolieren. Um Politik geht es hier ja gar nicht, sondern eben nur um Business. Die Lämmer blöken mal kurz im Chor, klopfen einander auf die Schulter, stellen ihre korrekte Gesinnung ins Schaufenster und streicheln ihr Sparschweinchen.
 
b.c. Freitag, 02.September 2011, 09:44 Uhr:
@xberg
nur weil ein fremdenfreundliches image gut fuers touristengeschaeft ist, ist es deswegen nicht schlecht. ehrliche freundlichkeit gegenueber fremden ist vorraussetzung fuer die tourismusbranche. das ist quasi unsere ressource. da wird kaum ein einwohner einen schalter haben, der umgelegt wird, sobald klar ist, das jemand laenger als 2 wochen da ist. von daher ist ihre haarspalterei zwischen gast und einwanderer bullshit.
die NPD steht fuer unfreundlichkeit gegenueber fremden und das ist nicht gut fuer den tourismus. von daher entzieht sie vielen leuten die lebensgrundlage. da kann man schon mal dagegen auf die strasse gehen.
auch sie verdienen oder verdienten mit irgendwas ihre broetchen. niemend wird es ihnen veruebeln, wenn sie sich dafuer einsetzen, dass ihr lebensgrundlage erhalten bleibt oder ausgebaut wird.

schauen sie nach bayern. bayern dort sieht man gut, dass eine weltoffenheit allen beteilligten recht gut bekommt.
 
Amtsträger Freitag, 02.September 2011, 10:23 Uhr:
Aha! Der XBerg kann also allen Demonstranten in die Köpfe gucken...

Einfache Erklärungen für komplexe Fragen. Das ist alles, was mache Menschen brauchen.

Da stellt sich nur die Frage, ob sie zu blöd oder zu faul sind, um sich mehr Gedanken zu machen?
 
Roichi Freitag, 02.September 2011, 11:36 Uhr:
@ Xberg

Auf den Plakaten steht aber "Ausländer raus" nicht "Einwanderer raus".
Als Gast und Tourist würde mich das schon wundern.
DAnn komm ich eben nicht mehr wieder und gebe mein Geld woanders aus.

"Die Hotelfritzen fürchten ums Image und ums Business, das ist alles, was sie stört. "

Ein Hotel zu betreiben macht man ja nicht aus Nächstenliebe. Man will damit Geld verdienen. Man muss die Angestellten bezahlen, die handwerker, und was sonst noch da so dran hängt.
Erstaunliche Arbeitsmarktpolitik der NPD.
Weniger Tourismus = mehr Arbeitslose = mehr Hartzler = mehr Wähler?
 
Frank Freitag, 02.September 2011, 11:58 Uhr:
Populismus pur: Jetzt zieht die NPD auch noch gegen die Blitzer zu Felde.
 
Xberg Freitag, 02.September 2011, 13:11 Uhr:
"Auf den Plakaten steht aber "Ausländer raus" nicht "Einwanderer raus"."

Nun entschuldige bitte - aber das versteht doch wohl jeder Depp, was damit gemeint ist und was nicht.

"von daher ist ihre haarspalterei zwischen gast und einwanderer bullshit."

Du bist wirklich lustig, und wie immer jenseits irgendwelcher nachvollziehbarene Maßstäbe. Das ist "Haarspalterei"? Kein Wunder, das du nicht mehr imstande bist, irgendwas zu differenzieren. Wenn die Einwandererfrage mit Tourismus und "Weltoffenheit" (was auch immer das sein soll) gleich gesetzt bzw. beantwortet wird, dann ist endgültig finstere Nacht in die Gehirne eingekehrt.

Im übrigen: ist der Schaden für den Fremdenverkehr denn nun schon nachweislich angerichtet, oder wird nur dergleichen "befürchtet"?

@ Amtsträger

Ich schaue den Demonstranten nicht in die Köpfe, ich mache mir nur lustig über den Herdentrieb und die peinliche Zurschaustellung, die in solchen Aufläufen zum Vorschein kommt. Im übrigen habe ich nichts gesagt, was von den Sprechern der Veranstaltung selber gesagt worden ist, daß nämlich die Präsenz NPD schlecht fürs Business sein soll. Das mag sein, aber das muß man nicht auch noch moralisch verbrämen.

"Einfache Erklärungen für komplexe Fragen. Das ist alles, was mache Menschen brauchen."

Ich glaube Du redest hier von Dir selber, oder sag bloß, Du hältst den Slogan "Wir sind ein gastfreundliches Land – ohne Wenn und Aber!" für eine ausreichend "komplexe" Antwort auf eine "komplexe Frage"?
 
Björn Freitag, 02.September 2011, 13:38 Uhr:
Gastfreundlich - Ohne Wenn und Aber.

Schön zu wissen. Ihr seid also auch zu ausländischen Mördern und Verbrechern gastfreundlich. Ohne wenn und aber. Die NPD steht dem Tourismus ausgesprochen positiv gegenüber. Sie ist gastfreundlich. Allerdings nicht ohne wenn und aber. Denn wenn ein Gast hier anfängt Menschen auszurauben oder andere Verbrechen zu verüben, dann ist er nicht mehr willkommen. Genauso wie es in vielen Ländern der Gäste auch der Fall ist. Die Touristen sind also irritiert über den Spruch "kriminelle Ausländer raus"? Dabei sind in den Heimatländern der meisten Gäste, wie Dänemark, Schweden, Belgien, Holland, Frankreich usw. Parteien mit solchen Forderungen deutlich erfolgreicher. Die Gäste kennen also solche Forderungen und dürften ihnen auch zum großen Teil zu stimmen.

Welcher normale Mensch, damit meine ich alle, die ihr Volk nicht hassen, würde auch der Forderung widersprechen, Gäste, die anfangen Verbrechen zu begehen nach Hause zu schicken?

"die NPD steht fuer unfreundlichkeit gegenueber fremden und das ist nicht gut fuer den tourismus."

Andersherum wird ein Schuh draus. Die NPD steht für Deutschfreundlichkeit. Und genau deshalb hat sie was gegen kriminelle Ausländer. Wieso macht der DEHOGA nicht mal ne Umfrage unter den Gästen wer der Forderung zustimmt, dass Gäste, die Verbrechen begehen wieder nach Hause geschickt werden sollten. Mich würde das Ergebnis sehr interessieren.

"Auf den Plakaten steht aber "Ausländer raus" nicht "Einwanderer raus"."

Falsch. Da steht "kriminelle Ausländer raus".

Mit dem Lesen hast du es nicht so, was.
 
reNur Sonntag, 04.September 2011, 07:28 Uhr:
Boah Leute...
in Meck-Vorp. haben weniger als 5% (!!!!) der Einwohner einen Migrationshintergrund. Und weniger als 2.5% der Bevölkerung sind Ausländer. Und genau die sind für die Probleme verantwortlich, ja? Wahnsinn... wer an so etwas glaubt, dem ist echt nicht mehr zu helfen.

(in BaWü haben mehr als 27% der Einwohner einen Migrationshintergrund, und denen geht es wirtschaftlich gesehen deutlich besser - niedrigere Arbeitslosigkeit, weniger Schulabbrecher,....)

Aber hauptsache hetzen...
 
Amtsträger Sonntag, 04.September 2011, 12:26 Uhr:
Lieber XBerg,

ich lann mich nicht erinnern Ihnen irgendwann das du angeboten zu haben!

Weiterhin haben Sie es nicht geschafft, den kritischen Einwand zu erfassen. Statdessen wiederholen Sie einfach Ihre Phrasen...

Zur Debatte stand auch nicht der Slogan, sondern einzig und allein die Motivation der Gastwirte, die Sie erst selbst festgestellt haben, um sie dann zu kritisieren.

Ein wenig mehr Gedanken zur Motivation der Demonstranten können Sie sich schon machen!
 
Björn Sonntag, 04.September 2011, 12:35 Uhr:
@reNur

"in Meck-Vorp. haben weniger als 5% (!!!!) der Einwohner einen Migrationshintergrund."

Und so soll es auch bleiben. Auch in Kreuzberg oder Hamburg-Wilhelmsburg gab es einst nur 5% Ausländer. Wie es da jetzt aussieht dürften sie wissen.

Darum - Wehret den Anfängen.

"in BaWü haben mehr als 27% der Einwohner einen Migrationshintergrund, und denen geht es wirtschaftlich gesehen deutlich besser - niedrigere Arbeitslosigkeit, weniger Schulabbrecher"

Und wesentlich mehr Kriminalität. Und, keine Jarhzehntelangen Linken Regierungen, die das Land herunterwirtschafteten und die Jugend durch Perspektivlosigkeit vergaulten. Jetzt stelle man sich mal das Potential von Baden-Würtemberg vor, wenn alle kriminellen und integrationsunwilligen Migranten wieder nach Hause gehen würden.
 
reNur Sonntag, 04.September 2011, 15:15 Uhr:
Wieso ist die Jugend in Meck-Vorpm. denn ohne Perspektive? An den Ausländern liegt es jedenfalls nicht.

Und, lieber Björn, was deine anderen "Argumente" angeht: Hier zeigt sich wieder, dass du anfällig dafür bist, populistische Parolen einfach ohne nachzudenken als Tatsachen hinstellst.

In BaWü leben 13,1% der Bevölkerung, trotzdem werden hier nur 9,6% aller Straftaten verübt.
In Meck-Vorpm. leben 2,0% der Einwohner, es werden aber 2,2% aller Straftaten begangen.
In Meck-Vorpm. gibt es also mehr Kriminalität als in BaWü. Obwohl es fast keine Ausländer gibt.
Dieser Gegensatz gilt übrigens auch für Sachsen-Anhalt/Bayern oder Hessen/Brandenburg.

Was die Kriminalität angeht, so gibt es in Deutschland ganz klar ein Nord/Süd-Gefälle. Und das hat nichts mit Migranten oder ausländern zu tun (davon gibt es im Süden nämlich deutlich mehr als im Norden). Sondern hauptsächlich mit dem - genau - Einkommen. Und dieses hängt wiederum stark mit der Bildung zusammen. Was jetzt wieder zu ursprünglichen Frage führt, wieso es wesentlich mehr Schulabbrecher in Meck-Vorpm. oder Sachsen gibt als in Bayern oder BaWü.

Aber ich bin mir sicher, dass es dafür auch ganz einfache Antworten gibt, die man mit großen Buchstaben auf Plakate malen kann. Oder man stellt einfach weiter ein paar falsche Thesen auf (mehr Ausländer = mehr Kriminalität) und macht sich keine weiteren Gedanken darüber.
 
Björn Sonntag, 04.September 2011, 15:53 Uhr:
"Wieso ist die Jugend in Meck-Vorpm. denn ohne Perspektive?"

Weil diejenigen die Arbeit haben, dermaßen schlecht bezahlt werden, dass es kaum zum leben reicht. 75% arbeiten im Niedriglohnsektor, wie der Tourismusbranche. Die Wiederum familienfeindliche Arbeitszeiten mit sich bringt. Allein ein Viertel aller Menschen sind hier von Armut betroffen.

"An den Ausländern liegt es jedenfalls nicht."

Das behauptet ja auch keiner. Die Blockparteien, die bisher hier regiert haben, haben das zu verantworten.

"In BaWü leben 13,1% der Bevölkerung, trotzdem werden hier nur 9,6% aller Straftaten verübt."

Dann mach dir doch mal die Mühe und schau dir an welche Bevölkerungsgruppen in welchem Maße für die Straftaten verantwortlich sind. Denk dabei daran, dass Ausländer mit deutschem Pass als deutsche Verbrecher gezählt werden.

"In Meck-Vorpm. gibt es also mehr Kriminalität als in BaWü."

Es wäre da mal interessant zu erfahren welche Straftaten denn in MV mehr verübt werden. Besonders die Nähe zur unbewachten Grenze nach Polen sorgt natürlich für einen sprunghaften Anstieg von Diebstählen und Raub in Mecklenburg-Vorpommern. Das hat BaWü natürlich nicht. Zumindest sind die Franzosen nicht gerade dafür berüchtigt. Wie stehts bei Gewalttaten?

"Was die Kriminalität angeht, so gibt es in Deutschland ganz klar ein Nord/Süd-Gefälle."

Natürlich werden auch Ausländer weniger straffällig wenn sie vernünftig Geld verdienen. Ist doch klar. Allerdings ist auffällig, dass auch in den wirtschaftlich bessergestellten Bundesländern die Anzahl der Migranten vorallem an schweren Straftaten überproportional beteiligt sind.
Und wieso sollte man Menschen, die in unser Land kommen und dann Verbrechen verüben nicht wieder nach Hause schicken? Jede Straftat ist eine zuviel. Wir können doch nicht kriminelle Ausländer gewähren lassen nur weil in diesem Bundesland insgesamt weniger Straftaten verübt werden.

"Was jetzt wieder zu ursprünglichen Frage führt, wieso es wesentlich mehr Schulabbrecher in Meck-Vorpm. oder Sachsen gibt als in Bayern oder BaWü."

Das dürfte wohl an den politisch Verantwortlichen liegen.

Wenn man allerdings die Schulabbrecherquote in Bayern und BaWü mal etwas ausseinanderklabüstert ist es auch dort so, dass Migranten bedeutend öfter die Schule abbrechen und eine schlechtere Bildung haben als die Deutschen. Was natürlich etwas mit der Einwanderung und den Folgen zu tun hat. Neue Sprache lernen, sich in eine neue Kultur und Gesellschaft einfinden usw.

"Aber ich bin mir sicher, dass es dafür auch ganz einfache Antworten gibt, die man mit großen Buchstaben auf Plakate malen kann."

Na sicher. Bessere Bildungspolitik und eine bessere Einwanderungspolitik.

"Oder man stellt einfach weiter ein paar falsche Thesen auf (mehr Ausländer = mehr Kriminalität)"

Was leider der Wahrheit entspricht. Auch in BaWü wären die Straftaten bedeutend weniger wenn kriminelle Ausländer ausgewiesen würden. Das willst du doch nicht wirklich abstreiten oder?

Du machst es dir ziemlich einfach. Wenn es in einem Bundesland mit mehr Ausländern insgesamt weniger Straftaten gibt als in einem Bundesland mit weniger Ausländern, sagt das ja nichts über den Anteil von Ausländern an den Straftaten noch über die schwere der selbigen. Wie du richtig erkannt hast sind in MV, Brandenburg und Sachsen-Anhalt etwas mehr Straftaten zu verzeichnen. Dann solltes du mal schauen welche Grenzen diese Länder gemeinsam haben. Selbst du wirst wohl nicht abstreiten, dass es dort viel Grenzkriminalität gibt.
 
Matze Sonntag, 04.September 2011, 16:45 Uhr:
reNur
Ich bin auch aus Meck/Pom geflohen,das lag aber nicht an den Ausländern(da gibt es hier mehr...)sondern daran das es einfach keine Arbeit gibt.Von meiner ehemligen Schulklasse sind ganze 5 Leute in NB geblieben.
Wenn man für die Touristen Betten aufschütteln will,gibt es sicher ein paar Arbeitsstellen auf Usedom,aber so richtig was "handfestes"wie große Betriebe sucht man doch vergebens.
Wenn ich hier nebenbei auf N3 höre wie sämtliche Parteien auf die NPD schimpfen kommt mir echt die Wurst.Wenn die supertollen Demokraten ihre Arbeit ordentlich machen würden,käme es erst gar nicht soweit das die Nationlen einziehen würden.Mann muss ja bei der Berichterstattung Angst haben das die NPD kurz vor der Machtergreifung steht.
Ich bin übrigens auch dafür das man ruhig etwas patriotischer,nationaler Denken sollte.In der ganzen Welt steht das Nationale an vorderster Stelle und dann nach einer Weile nichts kommt der Rest.Der allgemeine Deutsche hat da aber irgendwie ein Problem mit-Schade eigentlich!
 
Klaus Sonntag, 04.September 2011, 17:55 Uhr:
Integration ist Völkermord ...

... lautet Punkt 10 a) des NPD-Parteiprogramms.

Die Diskussion um kriminelle Ausländer ist doch nur der Versuch, die ausländerfeindlichen NPD-Positionen gesellschaftsfähig zu machen.

Wie im Parteiprogramm zu finden geht es der NPD z.B. darum:

Die NPD fordert eine gesetzliche Regelung zur Rückführung der derzeit hier lebenden Ausländer. Grundsatz deutscher Ausländerpolitik ist: Rückkehrpflicht statt Bleiberecht.

Ausländer sind aus dem deutschen Sozialversicherungswesen auszugliedern und einer gesonderten Ausländersozialgesetzgebung zuzuordnen. In ihrer Ausgestaltung von Pflichten und Ansprüchen hat sie auch dem Rückführungsgedanken Rechnung zu tragen.


Übrigens ist es nach dem Aufenthaltsgesetz schon möglich, ausländische Straftäter in schweren Fällen auszuweisen:

§ 53 Zwingende Ausweisung
§ 54 Ausweisung im Regelfall
§ 55 Ermessensausweisung

(Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/aufenthg_2004/index.html)

Am Besten wäre es jedoch, alle Straftäter egal welcher Nationalität auszuweisen - Dann würde die Kriminalität am deutlichsten sinken ;-)
 
reNur Sonntag, 04.September 2011, 18:00 Uhr:
Hmm ich glaube das ist ein Kampf gegen Windmühlen.... man kann Fakten bringen, aber die werden weitesgehend ignoriert oder mit anderen, falschen Zahlen gekontert.

"Weil diejenigen die Arbeit haben, dermaßen schlecht bezahlt werden, dass es kaum zum leben reicht. 75% arbeiten im Niedriglohnsektor, ..."

Laut dgb arbeiten arbeiten in Meck-Vorpm. nach Gesamtdeutschen Maßstäben 40%, nach ostdeutschen Maßstäben 23% im Niedriglohnsektor. Wo du die 75% herholst, ist mir absolut schleierhaft. Also: Falls du Zahlen nennst, bitte auch irgendwie belegen. Oder ist das nur Wahlkampfpropaganda? Bitte wirklich um eine Quelle...

"Dann mach dir doch mal die Mühe und schau dir an welche Bevölkerungsgruppen in welchem Maße für die Straftaten verantwortlich sind. Denk dabei daran, dass Ausländer mit deutschem Pass als deutsche Verbrecher gezählt werden."

In Meck-Vorp. werden mehr Verbrechen verübt, als in BaWü. Ein einziger Blick auf die Kriminalitätsstatstik würde genügen, um zu erkennen, dass Krimininalität nichts mit Migrationshintergrund oder Nationalität zu tun hat, denn dann würde es in Ländern, in denen mehr "reinrassige" (lol ;)) Deutsche wohnen, auch weniger Kriminalität geben. Das sollte doch einleuchten. Nichts anders wollte ich mit den Beispielen belegen, das könntest du einfach akzeptieren.

"
Es wäre da mal interessant zu erfahren welche Straftaten denn in MV mehr verübt werden. Besonders die Nähe zur unbewachten Grenze nach Polen sorgt natürlich für einen sprunghaften Anstieg von Diebstählen und Raub in Mecklenburg-Vorpommern. Das hat BaWü natürlich nicht. Zumindest sind die Franzosen nicht gerade dafür berüchtigt. Wie stehts bei Gewalttaten? "

Länge Grenze Bayern-Tschechien: 357km, Länge Meck-Vorpm.: 78km. In Meck-Vorpm. gibt es mehr Kriminalität als in Bayern.
Nur als Denkanstoss.

Nun zu deinen Gedanken bzgl. Gewalttaten (für Meck-Vorpm.):
Im Berech Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit (Raub, Körperverletzung): Der Anteil der nicht-deutschen Tatverdächtigen in Meck-Vorpm. lag bei 2,4%. Noch Fragen? Schau halt einfach selbst nach, bevor du irgendwas dazu sagst. Sprunghafter Anstieg von Diebstählen? Ja? Wann? Wieder mal kompletter Unfug. Wurde dir das an einbem NPD-Propagandastand erzählt oder fantasierst du dir diese Zahlen selbst zusammen? Zitat aus der pol. Kriminalitätsstatistik Meck-Vorpm.:
"Seit 2001 hat sich die Zahl der Diebstähle in Meck-Vorpm. fast halbiert."
Raubdelikte: -15,9% im Vergleich zu 2009.
Die Zahl von KFZ-Diebstählen ist gestiegen, die Zahl der Einbrüche in KFZ ist gesunken. Insgesamt - wie schon erwähnt, sind Diebstähle rückläufig.

"Du machst es dir ziemlich einfach. Wenn es in einem Bundesland mit mehr Ausländern insgesamt weniger Straftaten gibt als in einem Bundesland mit weniger Ausländern, sagt das ja nichts über den Anteil von Ausländern an den Straftaten noch über die schwere der selbigen. Wie du richtig erkannt hast sind in MV, Brandenburg und Sachsen-Anhalt etwas mehr Straftaten zu verzeichnen. Dann solltes du mal schauen welche Grenzen diese Länder gemeinsam haben. Selbst du wirst wohl nicht abstreiten, dass es dort viel Grenzkriminalität gibt."

Und wieder: Würdest du nur einen kurzen Blick in die PKS von Meck-Vorpm. werfen, würdest du wissen, dass du "Grenzkriminalität" praktisch keine Rolle spielt, denn der Ausländeranteil bei den Straftaten in Meck-Vorpm. ist generell sehr, sehr niedrig. Wieso schaust du nicht einfach rein?
Die Anzahl der Nichtdeutschen unter den Tatverdächtigen ist seit 2001 in Meck-Vorpm. um 37,7% zurück gegangen. Das mit den Gewalttaten hab ich ja eben schon aufgeführt. Noch am Rande: Der Anteil der Nichtdeutschen Tatverdächtigen bei sexuellem Missbrauch von Kindern liegt bei 0,8%.... also auch deutlich unter dem eigentlichen Bevölkerungsanteil.

Aber als Feindbild scheint das Thema ja immer noch herzuhalten. Auch einfach göttlich: In einem Land, in dem es so gut wie keine Ausländer gibt und auch wenige Menschen mit Migrationshintergrund (zusammen unter 5%) wird eine "bessere Einwanderungspolitik" gefordert. Damit die letzten 5% auch noch gehen?
 
b.c. Sonntag, 04.September 2011, 18:56 Uhr:
@bjoern
wenn ein bundesland mit vielen auslaendern weniger kriminalitaet hat, als ein bundesland mit kaum auslaendern, dann liegt ziemlich klar auf der hand, dass das auslaendische nicht das problem sein kann.
das trifft auch auf die intelligenz oder sulabbrecherquote zu.
ihre diebstahlkriminalitaet (die sie vielleicht auch mal faktisch untermauern koennten) ist ihnen bei einem herrn krueger auf einmal auch wieder wurscht.
sie faseln hier staendig von kriminalitaet und glorifizieren auf der anderen seite den kriminellsten haufen, den man sich vorstellen kann.
 

Die Diskussion wurde geschlossen