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Chemnitz: "Es ist unsere Stadt - Nazis haben hier keinen Platz"

Die Stadt Chemnitz hat dazu aufgerufen, am 5. März ein „Zeichen des Erinnerns und des bewussten Engagements zu setzen“. Die Chemnitzer Bürger können seit Dienstag den Aufruf „Es ist unsere Stadt – Nazis haben hier kein Platz“ auf der Internetseite der Stadt unterstützen.

Gemeinsam mit den demokratischen Fraktionen des Stadtrates, Kirchen und Vereinen können die Chemnitzer so vor dem Tag des Gedenkens Engagement gegen Rechtsextremismus zeigen. „Die Erkenntnisse der vergangenen Monate haben deutlich gezeigt, dass rechtsextremes Gedankengut keineswegs aus den Köpfen verschwunden ist. Diejenigen, die versuchen, Gedenktage wie den 5. März für ihre Zwecke zu missbrauchen, verbreiten die gleiche Ideologie, die nach 1933 für Millionen Menschen Leid und Tod bedeutete. Es ist unsere Verantwortung, den Ewiggestrigen und Unbelehrbaren die Wahrheit entgegen zu setzen“, so die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (SPD).

Der Aufruf kann hier unterzeichnet werden:

Am „Chemnitzer Friedenstag“ werden verschiedene Friedenswege durch die Stadt, mir Startpunkt an Kirchen, und eine zentrale Veranstaltung am Neumarkt organisiert, um der Opfer der Bombardierung von Chemnitz würdig zu gedenken und ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen.

Parallel organisiert das Bündnis für Frieden und Toleranz eine zentrale Demonstration durch die Innenstadt, mit Startpunkt um 16.00 Uhr am Hauptbahnhof.

Fotos: Pierre Numérique, Lizenz: CC

Kommentare(15)

Paul.pa Sonntag, 19.Februar 2012, 13:18 Uhr:
Ob Karl Marx der richtige "Patenonkel" für den Kampf gegen rechts ist, sei einmal dahin gestellt.
 
Bertl Sonntag, 19.Februar 2012, 22:49 Uhr:
@Paul.pa:

"Ob Karl Marx der richtige "Patenonkel" für den Kampf gegen rechts ist, sei einmal dahin gestellt."

Das ist natürlich so gewollt!
Ich erinnere mich noch ganz gut an die Proteste "linker" Studenten in Greifswald.
Die Greifswalder Universität sollte umbenannt werden,weil Ernst-Moritz Arndt zu nationalistisch gewesen war und er angeblich ein Vordenker von Adolf Hitler gewesen ist.
Jetzt könnte man auch behaupten,die Redakteure von"Endstation Rechts" sympathisieren mit Stalin,weil Karl Marx ein Vordenker von Stalin war.
Mich würde es auch nicht wirklich wundern ;-)
 
Roichi Montag, 20.Februar 2012, 08:05 Uhr:
@ Paul und Bertl

Ahja, von einem Symbolbild, das eine Sehenswürdigkeit der Stadt über einem Artikel zeigt, schließt ihr auf den Inhalt einer Initiative in dieser Stadt.
Ein wenig Nachdenken ist gelegentlich auch sinnvoll.
Aber Hauptsache mal wieder aufgeregt.
 
http://endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=6925:chemnitz-es-ist-unsere-stadt-nazis-haben-hier-keinen-platz&Itemid=449#itemCommentsAnchor Montag, 20.Februar 2012, 11:42 Uhr:
@Roichi:

" Ahja, von einem Symbolbild, das eine Sehenswürdigkeit der Stadt über einem Artikel zeigt, schließt ihr auf den Inhalt einer Initiative in dieser Stadt."

Alles klar,das Karl - Marx - Monument,ist die einzigste Sehenswürdigkeit in Chemnitz.
Wie wäre es z.B. mit der Burg Rabenstein?
Aber das würde ja nicht so gut zu Eurer antideutschen Hetze passen ;-)

"Ein wenig Nachdenken ist gelegentlich auch sinnvoll.
Aber Hauptsache mal wieder aufgeregt."

Richtig. ;-)
 
Roichi Montag, 20.Februar 2012, 12:15 Uhr:
@verknisselter Link

"Alles klar,das Karl - Marx - Monument,ist die einzigste Sehenswürdigkeit in Chemnitz."

Das hab ich doch nie behauptet.
Lies doch mal die Kommentare, wenn du sie schon zitierst.

"Aber das würde ja nicht so gut zu Eurer antideutschen Hetze passen"

Oooh. Heulst du jetzt rum, weil du nicht lesen kannst?
Was ist Antideutsch daran für Demokratie und Toleranz auf die Straße zu gehen?
Oder liegt es mal wieder daran, dass für dich Deutsch gleich Nationalismus ist?
Das ist dann aber dein Problem.
 
Bertl Montag, 20.Februar 2012, 12:58 Uhr:
@Roichi:

"Was ist Antideutsch daran für Demokratie und Toleranz auf die Straße zu gehen?"

Kommt drauf an,wie man "Demokratie" und "Toleranz" definiert.

"Oder liegt es mal wieder daran, dass für dich Deutsch gleich Nationalismus ist?"

Nationalismus ist ja eine Grundvoraussetzung dafür dass es überhaupt verschiedene Völker gibt. Ohne Nationalbewusstsein und Nationalstolz,gäbe es keine Völker.
 
Roichi Montag, 20.Februar 2012, 14:05 Uhr:
@ Bertl

"Kommt drauf an,wie man "Demokratie" und "Toleranz" definiert."

Zunächst einmal, indem man sie nicht in Anführungszeichen setzt, denn das haben sie nicht verdient.
Des weiteren gibt es bei Wiki genug Material dazu. Ich kopiere das mal nicht.

"Nationalismus ist ja eine Grundvoraussetzung dafür dass es überhaupt verschiedene Völker gibt. Ohne Nationalbewusstsein und Nationalstolz,gäbe es keine Völker."

Nation und Volk sind nicht das Gleiche.
Um es mal kurz zu fassen.
Nachzulesen auch bei Wiki.
Ansonsten bin ich doch mal gespannt, wie deine Diskussion dazu mit Björn ausgeht.
 
Bertl Montag, 20.Februar 2012, 14:57 Uhr:
@Roichi:

"Nation und Volk sind nicht das Gleiche."

Hab ich auch nicht behauptet.

"Nation
(lat.) Der Begriff N. hat zwei unterschiedliche Bedeutungen: 1) Die konservative Interpretation betont das statische Element, d.h. die Zugehörigkeit zu einer ethnischen Gemeinschaft (auch: Volk), die als Großgruppe von Menschen über bestimmte homogene Merkmale (z.B. gemeinsame Sprache, Kultur, Geschichte) verfügt und (zumeist) innerhalb eines bestimmten Territoriums zusammenlebt (Abstammungsgemeinschaft). 2) Die offene Interpretation betont die Veränderungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, die sich daraus ergeben, dass in einem Staat (Groß-)Gruppen zusammenleben, die sowohl über gemeinsame als auch über unterschiedliche Merkmale verfügen und dadurch die Chance für einen Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft fördern (Zugehörigkeitsgemeinschaft). Die offene Interpretation des Begriffes N. entspricht eher dem Verständnis moderner demokratischer Gesellschaften.

Unter Berücksichtigung des territorialen Aspekts ist zwischen staatenloser (Kultur-)

Nation, deren Merkmale insbesondere eine gemeinsame Sprache, Kultur und Religion sind (z.B. Kurden), und Staatsnation zu unterscheiden, die in (mehr oder weniger geschlossener) territorialer Gemeinschaft lebt und anstelle des ethnischen stärker das politische Element der Gemeinschaft betont (Verfassungspatriotismus)."

http://www.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=QYS8IF
 
Roichi Montag, 20.Februar 2012, 15:55 Uhr:
@ Bertl

Gut. Probieren wir es andersrum.
Nehmen wir mal deine Aussage:
"Nationalismus ist ja eine Grundvoraussetzung dafür dass es überhaupt verschiedene Völker gibt. Ohne Nationalbewusstsein und Nationalstolz,gäbe es keine Völker"

Wieso gibt es keine Völker ohne Nation? Ohne Nationalismus, ohne Nationalbewusstsein?
Ich bringe mal ein Beispiel: Die Tuareg haben keine Nation und entsprechende Nationalismen, werden aber durchaus Volk angesehen.
Auch die Maori kommen ohne all das aus.
 
Germanophob und stolz drauf Montag, 20.Februar 2012, 16:54 Uhr:
"Ob Karl Marx der richtige "Patenonkel" für den Kampf gegen rechts ist, sei einmal dahin gestellt."

Karl Marx ein "Patenonkel" für den Schröderschen "Aufstand der Anständigen"? Welch ein Hohn! Diejenigen, die sich heute gegen Kostümnazis "engagieren" - in der Sorge, dass diese das Ansehen Doitschlands schädigen könnten -, während sie mit den Kostümnazis das Ressentiment gegen Finanzglobalismus, Juden, nach Assimilation strebende Einwanderer, "Rechtspopulisten" sowie gegen eine Verfassungsordnung teilen, die sie vermeintlich nicht ausreichend gegen Steuerhinterzieher, Sozialbetrüger oder Kinderschänder schützt - diese Träger deutscher Ideologie wären heute (eben neben den Kostümnazis) die ersten, die Marx als einen "antideutschen" Agitator verleumdeten, wenn sie ihn als Ideologiekritiker zur Kenntnis nähmen ...
 
b.c. Montag, 20.Februar 2012, 16:55 Uhr:
@bertl
"Ohne Nationalbewusstsein und Nationalstolz,gäbe es keine Völker."

oha. wie kommt man denn auf sowas? mal abgesehen vom kurzen lebensalter des nationenbegriffs - seit wann ist ein volk vom bewusstsein oder gar vom stolz seiner mitglieder abhaengig? deutsch ist man nur, wenn man stolz darauf ist, deutsch zu sein?
so langsam geht mir auf, warum sie sich als "andersdenkender" definieren muessen. so denkt ja sonst kein anderer...
 
Bertl Montag, 20.Februar 2012, 17:58 Uhr:
@Roichi:

"Ich bringe mal ein Beispiel: Die Tuareg haben keine Nation und entsprechende Nationalismen, werden aber durchaus Volk angesehen.
Auch die Maori kommen ohne all das aus."

Sind die Tuareg oder die Maori überhaupt ein eigenes Volk?
Sind "Piraten" ein eigenständiges Volk,oder die US-Amerikaner?
 
Roichi Montag, 20.Februar 2012, 18:52 Uhr:
@ stolz drauf

Mal so nicht ganz zum Thema passend.
Was willst du eigentlich?
Du polterst gegen alles Mögliche, nur das Wofür ist nicht klar.
Oder ist das Gegen dein Ziel?
 
Roichi Montag, 20.Februar 2012, 19:09 Uhr:
@ bertl

"Sind die Tuareg oder die Maori überhaupt ein eigenes Volk?"

Ja. Sogar nach Björns Definition.
Du kannst aber gerne auch mal bei Wiki nachsehen, was dort über die Definition des Volkes, und was dort über Tuareg und Maori geschrieben steht, inklusive der Quellen.
Ich weiß, es ist doof, wenn man so einfach widerlegt wird, aber da hast du dich nunmal selbst reinmanövriert.
 
b.c. Montag, 20.Februar 2012, 21:39 Uhr:
@bertl
"Sind die Tuareg oder die Maori überhaupt ein eigenes Volk?"

deutschland ueber alles und vom rest keine ahnung? wie waers mal mit selbstaendigem denken? sie sind doch der uebermensch!
 

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