von Oliver Cruzcampo
   

Brisantes Video belegt Übergriff von NPD-Anhänger in Greifswald

In Wahlkampfzeiten möchten die NPD-Strategen eigentlich jedwede negative Berichterstattung vermeiden. Doch der Lack dieser Partei ist längst ab. Während der Schweriner Fraktionsvize Tino Müller im Verdacht steht, an einem Übergriff in Greifswald beteiligt gewesen zu sein, dokumentiert ein neu aufgetauchtes Video einen Angriff eines weiteren Parteianhängers bei einer Wahlkundgebung – ebenfalls in der Hansestadt.  

Die NPD Mecklenburg-Vorpommern kommt nicht aus den negativen Schlagzeilen. Wahrscheinlich werden die Abgeordneten des Landtages bald die Immunität von Fraktionsvize Tino Müller aufheben. Die NPD-Größe steht im Verdacht, gemeinsam mit drei weiteren Funktionären an einem Übergriff in Greifswald beteiligt gewesen zu sein. Die Staatsanwaltschaft Stralsund hat bereits Vorermittlungen gegen Müller aufgenommen, wie Pressesprecher Ralf Lechte gegenüber ENDSTATION RECHTS. bestätigte.

Zu einem weiteren Zwischenfall in Greifswald war es unlängst während einer Werbetour der Partei gekommen. Zunächst hatte die braune Truppe um den Vorsitzenden der Landtagsfraktion, Udo Pastörs, versucht, die rund 100 Gegendemonstranten einzuschüchtern. Hierzu hatten sich einige „Späher“ über den Marktplatz verteilt. Als aus den Reihen der NPD-Gegner Eier und Obst auf die rund 25 Wahlkämpfer geworfen wurden, stürmten einige der Parteianhänger in die Gegendemonstration, um die Werfer auf eigene Faust dingfest zu machen. Dabei trat ein Neonazi einen Protestierer, der Verletzungen davon trug. Auch zwei NPD-Unterstützer sollen nach Angaben der Polizei verletzt worden sein, der Landesvorsitzende Stefan Köster erstattete einige Tage später Strafanzeige.  

Bei dem Täter soll es sich um den bekannten Anti-Antifa-Fotografen Marcus G. gehandelt haben. Eine größeren Öffentlichkeit wurde G. bekannt, da seine Bewerbung als Schöffe für das Amtsgericht bereits im Vorfeld unterbunden worden war. Der Student soll zum Kern der aktiven Neonazi-Szene Greifswalds zählen und deshalb die für das Schöffenamt „notwendige Unvoreingenommenheit und Neutralität gegenüber allen Bevölkerungsschichten“ möglicherweise nicht aufweisen, hieß es seinerzeit in einer Beschlussvorlage der Stadtverwaltung.

G. hatte die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen bestritten, die Webseite der „Nationalen Sozialisten Greifswald“ bezeichneten die Vorwürfe als „abstruse Lügengeschichten“. Ein völlig anderes Licht auf den Vorfall wirft jedoch ein heute vom „Fleischervorstadt-Blog“ veröffentlichtes Video. Darin zu sehen sind einige Neonazis, die einen jungen Mann verfolgen. Unter den Hetzern befindet sich G., der die Jagd aber bald abbricht. Dafür bringt er – gut erkennbar – einen anderen Gegendemonstranten zu Fall und entfernt sich anschließend schnell vom Tatort.

Nach Aussage des „Bündnisses Greifswald nazifrei“ hätten die anwesenden Polizeibeamten allerdings die Aufnahme einer Anzeige gegen G. verweigert. Mittlerweile würde eine solche aber vorliegen, berichtet der „Fleischvorstand-Blog“. Womöglich drohen dem Neonazi, der sich im November 2011 nach einem „Outing“ an der Universität noch von „jeder Form von Gewalt“ distanziert hatte, nun also doch Konsequenzen.

Kommentare(30)

rolf Montag, 02.September 2013, 10:34 Uhr:
Ist die NPD verantwortlich, wenn irgendwelche vermeintlichen Anhänger, irgendjemandem ein Bein stellen?

Könnt ihr ausschließen, dass Anhänger und Wähler der SPD, zum Beispiel, diejenigen aus den von Migranten geprägten Problemvierteln, welche es ja überall im Land gibt, Straftaten begehen?
 
Irmela Mensah-Schramm Montag, 02.September 2013, 12:16 Uhr:
Das skandalöse Verhalten der Polizei ist offenbar auch ohne Konsequenzen für sie.
Ähnliche Erfahrung machte ich in Burg Stargard vor einiger Zeit während des Landtagswahlkampfes, wo mich ein Nazi verfolgte und die von mir gerufene Polizei beim Notruf erklärte, dies sei ja nur eine "Mutmaßung". Die Polizei kam icht!
Glücklicher Weise ist mir nichts passiert.................
 
Amtsträger Montag, 02.September 2013, 13:02 Uhr:
Das wird in einem Verbotsverfahren geklärt.
 
Amtsträger Montag, 02.September 2013, 15:16 Uhr:
Liebe Irmelia,

wir leben in einem freien Land. Wenn eine Person, sei es auch ein Rechtsextremist, Ihnen im öffentlichen Raum hinterher läuft, darf er das.

Ohne erkennbare aktive Drohungen, egal ob Gesten oder Äußerungen, existiert keine Rechtsgrundlage zum polizeilichen Einschreiten.

Ohne Tatsachen, die die Annahme rechtfertigen, dass es zur Begehung von Straftaten kommen wird, gibt es keinen Grund, einzuschreiten. Ihre Meinung, dass es sich bei dem Hinterherlaufen um eine Einschüchterung handelte, reicht dafür nicht aus.

Mein Tipp: Machen Sie ein Foto der Person. Sollte es dann zu Drohungen kommen, ist polizeiliches Einschreiten legitimiert.

Ich persönlich lehne übrigens auch das Erstatten einer Anzeige ab, wenn andere Aufgaben gegenwärtig sind. Insbesondere, wenn ich gerade Straftaten verhindern muss.

Eine Anzeige kann, ohne Gefahr im Verzug, später und sogar an einem anderen Ort aufgenommen werden. Die Personalien des Täters wurden vor Ort festgestellt. Dem Strafverfahren steht nichts entgegen, vor allem, wenn das Video als Beweismittel eingebracht wurde.

Das ist kein Skandal, sondern nur vernünftig. Ich habe erst am Wochenende das Fertigen einer Anzeige wegen Beleidigung abgelehnt, da ich in einer Nahbereichsfahndung nach einer gef. Körperverletzung eingesetzt war. Die Identität des beleidigenden Täters konnte später nicht mehr ermittelt werden. Eine Strafvereitlung im Amt liegt trotzdem nicht vor.
 
Samsa Montag, 02.September 2013, 15:41 Uhr:
Welche Rolle spielen denn die unzähligen Herren, welche da links aus dem Bilde rennen? Sind das alles Nazis, außer der Herr in blau, welcher fällt? Oder wollen die etwa ihrem Genossen, der augenscheinlich wegläuft, zu Hilfe eilen? Also nach Deeskalation sah das nun nicht aus, beidseitg nicht. Ich meine, mensch sieht ja, wie sich einige Läufer die Kapuzen überziehen. Fing es etwa an zu regnen? Hmm, Fragen über Fragen...
 
Stefan Janschke Montag, 02.September 2013, 15:49 Uhr:
Ist das Euer Ernst?

Da stellt irgendwer irgendwem ein Bein und Ihr macht daraus "Brisantes Video belegt Übergriff von NPD-Anhänger in Greifswald"???
 
Chewie Montag, 02.September 2013, 16:01 Uhr:
"Ist die NPD verantwortlich, wenn irgendwelche vermeintlichen Anhänger, irgendjemandem ein Bein stellen?"

Gleichzeitiges Verharmlosen und Schuld von sich weisen in so einem kleinen Sätzchen. Wenn ihr auch sonst nicht viel könnt, das könnt ihr gut. Und um deine blöde Frage zu trotzdem zu beantworten:
Ja, denn sie verbreitet das hinter dieser Gewalt stehende menschenverachtende Weltbild.

"Könnt ihr ausschließen, dass Anhänger und Wähler der SPD, zum Beispiel, diejenigen aus den von Migranten geprägten Problemvierteln, welche es ja überall im Land gibt, Straftaten begehen?"

Wir können ausschließen, dass sie es aus Gründen tun, die durch die politische Ideologie ihrer favorisierten Partei legitmiert wird.
 
Marlies Montag, 02.September 2013, 17:18 Uhr:
Ja so sind sie, unsere Gutmenschen- erst provozieren und demokratische Veranstaltungen mit Essenswürfen stören (Mit Essen spielt man nicht, haben Euch Eure Ökomuttis das nicht begebracht? Wo doch in Afrika die Kinder hungern!)und sich dann wundern, wenn ne Retourkutsche kommt. Dann nach dem Staatsanwalt schreien. Wird Zeit, dass auch Ihr mal einfahrt!
 
Bürger Montag, 02.September 2013, 17:30 Uhr:
@ Irmela Mensah-Schramm

"Ähnliche Erfahrung machte ich in Burg Stargard vor einiger Zeit während des Landtagswahlkampfes, wo mich ein Nazi verfolgte und die von mir gerufene Polizei beim Notruf erklärte, dies sei ja nur eine "Mutmaßung". Die Polizei kam icht!
Glücklicher Weise ist mir nichts passiert................."

Kann man alles behaupten.
Wenn ich jeden Tag von Linksextremisten verfolgt und bedroht werde,unternimmt die Polizei auch nichts.
Wobei meine Behauptung realistischer sein dürfte,wenn man mal bedenkt wie aggressiv Ihre roten Genossen in letzter Zeit auftreten.
Wo genau,in Burg Stargard,soll sich denn die "Verfolgung" abgespielt haben?
Können Sie vielleicht einige Details nennen?
Es ist ja nicht so,dass ich eure Geschichten nicht glaube. Spätestens seit dem "grauenhaften Verbrechen" an der armen Rebecca K. in Mittweida glaube ich grundsätzlich alles,was über "Nazigewalt" so berichtet wird. ;)
 
Amtsträger Dienstag, 03.September 2013, 07:15 Uhr:
Das "Bein stellen" könnte man hier sogar als gefährliche Körperverletzung Werten, wenn man über den Tatbestand des hinterlistigen Überfalls §224 I Nr. 3 StGB einsteigt.

Anhand etwaiger Verletzungen durch den Sturz kann die ausgeführte Verteidigungshandlung des Geschädigten erkannt werden. M.M.n. Hält er die Hände im Bereich der Hüfte, da er nicht mit einem Angriff rechnet.

Dies wäre allerdings diskussionswürdig.

Eine vorsätzliche Körperverletzung bleibt allerdings übrig, selbst wenn der Angriff nicht hinterlistig erfolgte,

Rechtfertigungsgründe kann ich nicht erkennen. §32 StGB (Notwehr) scheidet aus, da kein gegenwärtiger rechtswidriger Angriff ausgeführt wurde, und für §127 I StPO (Festnahme durch Jedermann) fehlt es an der Verhältnismäßigkeit.
 
rolf Dienstag, 03.September 2013, 08:53 Uhr:
" Wir können ausschließen, dass sie es aus Gründen tun, die durch die politische Ideologie ihrer favorisierten Partei legitmiert wird. "

Ihr habt diese Leute zu Millionen in unser Land gelassen, eure Ideologie ist dafür verantwortlich, dass sie hier sind, und dass nicht knallhart gegen Kriminelle vorgegangen wird. Tausende Deutsche sind dieser Politik zum Opfer gefallen.

Ihr redet immer nur von den Opfern rechter Gewalt, dabei gibt es tausend mal mehr Leute, die durch Migrantengewalt geschädigt wurden.

Und erst jetzt nach dem Tod von Johnny K.
, der ja selber einen Migrationshintergrund hatte, fängt auch mal der ein oder andere Linke an, das ganze zu kritisieren. Wäre das Opfer aber wieder einmal nur ein ethnisch Deutscher gewesen, wie in tausend Fällen zu vor, hätte das kein Schwein interessiert.

Der gesammte Bundestag entschuldigt sich für 9 Morde an Migranten. Wo bleibt die Entschuldiegung, für ihre Politik und das Versagen der Behörden in den unzähligen Fällen von Migrantengewalt?
 
Emmanuel Goldstein Dienstag, 03.September 2013, 12:02 Uhr:
Btw ... am interessantesten ist das Verhalten der "Dame" mit rosa Pulli unter der Jeansjacke, die sich überraschend an der Verfolgung beteiligt und mit ihrem Regenschirm nach dem von den Neonazis Verfolgten wirft ...
 
Heinz Hinkebein Dienstag, 03.September 2013, 13:41 Uhr:
Das Video zeigt ja geradezu auf erschreckende Art und Weise die neue Qualität der Nazigewalt im Lande.

Spaß beiseite. Im Vorfeld werden Lebensmittel geworfen, einem Gegendemonstrant wird das Bein gestellt und als die Szenerie sich dreht, endet das Video. Ein dürftiges und indiskutables Verhalten aller Beteiligten, frei nach dem Sprichwort: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
 
John Dienstag, 03.September 2013, 13:47 Uhr:
Rolf, deine Einstellung kotzt mich an!
Nicht "wir" haben, sondern die geltenden Gesetze bieten die entsprechenden Möglichkeiten, das Menschen aus verschiedenen Humanitären Gründen aufgenommen werden können.

Und was hat das eigentlich mit dem Thema zu tun?
Mal wieder aus der ganzen rechten Ecke weit am Inhalt vorbeigeschossen.

Und wer sich mit dem Gerenne in Greifswald wirklich beschäftigen mag, sollte es wirklich tun und Augen und Ohren aufsperren und hier nicht irgendwelchen Scheiß behaupten.
Die NPD-Posten vor Ort rannten Gegendemonstranten hinterher, weil sie vermeintlicherweise davon ausgingen, das irgendwelche Straftaten von diesen begangen wurden. Das war und ist bis heute bezogen auf die verfolgten Personen nicht der Fall gewesen. Das die NPD-Posten die mit einer ehrenamtlichen Hilfstätigkeit für die Polizei begründete und dafür Stühle und Stangen in die Hand nahmen, zeigt deren Gewaltpotential!
Und Marcus G. ist Nazi, wie er im Buche steht: Arglistig, gewalttätig, feige und wenns ihn erwünscht, feige und versteckt sich hinter einem vermeintlichen Angriff auf seine Freundin, den es nicht gab!
 
Björn Dienstag, 03.September 2013, 14:39 Uhr:
Interessant, dass Endstation Rechts Videos von linksextremen Gruppen, wie der Greifswalder Antifa vom Fleischervorstadtblog übernehmen. Da muss ja ein vertrauensvolles Verhältnis bestehen.

Darüber hinaus ist es die reinste Comedy, wenn Linksextremisten, deren Kampfparole "Antifa heißt Angriff" lautet und die mit Gewalt gegen Andersdenkende und Polizisten vorgehehen, jetzt rumopfern, weil einer ihrer Angriffe nach hinten losging. Da rennt man dann schnell zur Polizei, die man vorher noch mit "ACAB"-Rufen bedachte und heult sich aus, weil der böse Rechte ihnen ein Bein gestellt hat.

Aber sonst großmäulig "Arthur und Anna haltens Maul" rufen.
 
John Dienstag, 03.September 2013, 14:55 Uhr:
Hehehehe, aus der Perspetive Objektiver Hermeneutik wäre eine Analyse des folgenden Satzes sicher tiefblickend:

"Wird Zeit, dass auch Ihr mal einfahrt!"

Das "auch" weckt hier allerlei Interpretationsspielraum - nur mal so als Witz ;)
 
Irmela Mensah-Schramm Dienstag, 03.September 2013, 16:09 Uhr:
An den Amtsträger.
Ihm müßte es doch bekannt sein, dass das Abfotografieren fremder Personen unzulässig ist. D.h. in diesem Staat dürfen es offensichtlich n u r die Nazis!
Mein Zurückfotografieren wurde dagegen von der Potsdamer Staatsanwaltschaft -2005 - mit dem versuchten Diebstahl seitens der Nazis gerechtfertigt!

So sieht der tatsächlich "Rechtsstaat" aus.
 
Amtsträger Dienstag, 03.September 2013, 16:21 Uhr:
"Versagen der Behörden in den unzähligen Fällen von Migrantengewalt?"

Wenn ein dringend Tatverdächtiger ermittelt wurde, haben Behörden nicht versagt.ä

Aber wieso sollte man mit Ihnen noch reden. Sie wissen nicht einmal wieviele Migranten in Deutschland leben, noch was Prävention überhaupt ausmacht.

Sie wollen Migranten des Landes verweisen, weil aus der Gruppe der Migranten heraus Gewaltverbrechen begangen werden?
Aus der Gruppe Ihrer politischen Sympatisanten werden auch überdurchschnittlich viele Gewaltverbrechen verübt. Sollen wir Sie auch ausweisen?

Glücklicherweise gibt es die Grundrechte...
 
Zividienstleistender Mittwoch, 04.September 2013, 05:52 Uhr:
Die junge Frau hat, wie man deutlich auf den Bildern sehen kann, ihren Schirm nicht geworfen. Sie hat ihren Schirm noch in der Hand, während sie an dem geworfenen und nun am Boden liegenden Schirm vorbeiläuft.
 
Marlies Mittwoch, 04.September 2013, 10:21 Uhr:
@john
"aus der Perspetive Objektiver Hermeneutik"

Ja John, da seid Ihr Spitze! Siehe dieser Artikel. Erst friedliche Kundgebungsteilnehmer beschmeissen und wenn es dann Konsequenzen gibt, dann auf allen Kanälen heulen!
Trotzdem wird es an den Fakten nichts ändern. Die größte Gefahr für die Bürger dieses Landes, ihrer Sicherheit und ihres Wohlstandes sind realisierte "gutmenschliche" Ideologien. Und deshalb gehört Ihr bekämpft.
 
systemstoerung Mittwoch, 04.September 2013, 11:43 Uhr:
@marlies

du kannst sicher umgehend belegen wieso menschen, die sich fuer soziale sachen,integration und voelkerverstaendigung einsetzen,eine gefahr fuer die oeffentlichkeit und das demokratische verstaendniss von buergern sind!

ich bin sehr gespannt!

andersrum wird nen schuh draus.solche verblendeten,schmalspurigen chauvinisten wie du,bjoern,nurmalblablabla und wie sie alle hier so heissen,sind es, die die demokratischen werte dieser gesellschaft(ich klammere die politische,wirtschaftliche und finanzielle kaste davon aus.aber das is nen anderes thema)versuchen zu untergraben und am ende viell. sogar abzuschaffen.
 
Chewie Mittwoch, 04.September 2013, 12:54 Uhr:
Ach Björn...
Schon wieder dieser Klamauk mit den sogenannten "Andersedenkenden". Es ist schon wirklich erstaunlich, wie ihr euch auf der einen Seite immer als isolierte Gruppe von Nationalisten im Gegensatz zur restlichen (linksgrünen, gutmenschlichen, generell mit den Linksextremisten im Bunde stehenden) Gesellschaft darstellt und vor verbaler und physischer Gewalt gegen all jene nicht zurückschreckt, deren Herkunft oder politische Einstellung Euch nicht passt, Euch aber sofort in einen selbstgebastelten Allgemeinplatz "Andersdenkender" verkriecht, sobald es um die ebenfalls selbstgebastelte Sicht von Linksextremisten geht. Und im selben Atemzug wirfst du dann auch noch anderen die Opferrolle vor. Grandios.
Auch die von Dir pauschal als Linksextremisten eingeordneten Leute gehen nicht gegen generell Andersdenkende, sondern nur gegen einen bestimmtes Weltbild vor, das seinerseits genau dieses tatsächliche Vorgehen gegen Andersdenkende praktiziert. Da kannst du dich in Selbstmitleid baden wie du willst :Die Einzigen, die tatsächlich generell Gewalt gegen Andersdenkende ausüben, sind deine Kameraden und du selbst. Alleine die Verbreitung deiner verschrobenen Ansichten ist Gewalt gegen die, die es betrifft. Aber das wirst du nicht verstehen, sondern dich gleich wieder in der Rolle des jüdischen Verfolgten im dritten Reich oder als entrechteter amerikanischer Ureinwohner sehen. Unterhalte dich doch mal mit einem von denen darüber. Die werden begeistert sein über soviel Parallelen zwischen deiner und ihrer Situation. Vielleicht gibts auch gleich einen solidarischen Klaps in die Fresse.
 
Amtsträger Mittwoch, 04.September 2013, 13:05 Uhr:
Liebe Irmelia,

"Ihm müßte es doch bekannt sein, dass das Abfotografieren fremder Personen unzulässig ist."

Dem ist nicht so. Das Fotografieren von anderen Personen, auch ohne deren Zustimung, ist nicht verboten. Das KunstUrhG verbietet lediglich die Veröffentlichung von Bildern, ohne das abgebildete Personen zugestimmt haben. (Siehe §21 KunstUrhG)

In bestimmten Fällen ist die Zustimmung nicht einmal erforderlich (vgl. §22 KunstUrhG).

Sie können demnach jede Person fotografieren.

Den Rest Ihres Kommentars verstehe ich nicht. Aber wenn eine Ihrer Handlungen "gerechtfertigt" war, wurden Sie nicht bestraft. Dann ist doch, zumindest in diesem Fall, alles in Ordnung...
 
Fleischervorstadt-Blog Donnerstag, 05.September 2013, 07:03 Uhr:
Auch wenn es verdammt danach aussieht, den Regenschirm schleuderte nicht die Partnerin von Marcus G., sondern das NPD-Landesvorstandsmitglied ALexander Wendt.
 
Dresdner Freitag, 06.September 2013, 00:30 Uhr:
@ Marlies (4.9.)

Woher wissen Sie, dass der Geschädigte etwas geworfen hat? Oder meinen Sie John?

"Und deshalb gehört Ihr bekämpft."

Sie sind ein gruppenbezogener Menschenfeind.
 
Marlies Freitag, 06.September 2013, 09:46 Uhr:
@dresdner

"Woher wissen Sie, dass der Geschädigte etwas geworfen hat?"

Warum läuft er dann weg? Weil er ein gutes Gewissen hat und friedlich der Kundgebung gelauscht hat? Wie das Video (das leider nur die halbe Wahrheit und wie immer, nicht den linken Pöbelmob in Aktion zeigt) belegt, werden nicht alle Bürger von den "bösen Rechten" verfolgt. Warum auch, sie waren friedlich. So einfach ist das!
Danke für Ihre Selbstbeschreibung ich zitiere:

"Sie sind ein gruppenbezogener Menschenfeind."

Sagt einer der alles was nicht seiner Ideologie entspricht, bekämpft. Sie wackerer Kämpfer gg. Rechts!
 
Dresdner Freitag, 06.September 2013, 12:44 Uhr:
@ Marlies

Ich habe mir gedacht, dass Sie es nicht wissen. Deshalb müssen Sie sich auf eine unsichtbare andere "halbe Wahrheit" berufen.

"Sagt einer der alles was nicht seiner Ideologie entspricht, bekämpft. Sie wackerer Kämpfer gg. Rechts!"

Eine einfache Frage in einer Kommentarspalte ist aber keine Bekämpfung von allem, was nicht meiner Ideologie entspricht (die Sie im Übrigen gar nicht kennen). Es ist auch nicht meine Schuld, dass Sie sich aufgrund Ihres Unvermögens zu argumentieren bei jedem kleinen Kommentar mit dem Rücken an der Wand und "bekämpft" sehen.

Ich bin auch kein gruppenbezogener Menschenfeind, denn ich meine ganz allein Sie persönlich. Deswegen benutze ich auch das "Sie" und nicht das "Ihr".

@ systemstoerung

"ich bin sehr gespannt!"

Ich nicht, denn marlies konnte derartige Vorwürfe noch nie belegen. Das wird auch diesmal so sein.
 
Amtsträger Freitag, 06.September 2013, 20:22 Uhr:
Liebe Marlies,

"Warum läuft er dann weg? Weil er ein gutes Gewissen hat und friedlich der Kundgebung gelauscht hat?"

Wir wissen es nicht. Vielleicht verfolgt er auch den möglichen Täter, um diesen nach §127 I StPO festzunehmen. Oder er läuft weg, weil er Lust dazu hat. Verboten ist es nicht. Beweiserheblich ist es auch nicht.

Und mögliche Taten wären für den obigen Täter kein Rechtfertigungsgrund, ein Bein zu stellen. Also ist Ihr Einwand völlig bedeutungslos.
 
Björn Samstag, 07.September 2013, 15:06 Uhr:
@Chewie

" Es ist schon wirklich erstaunlich, wie ihr...vor verbaler und physischer Gewalt gegen all jene nicht zurückschreckt, deren Herkunft oder politische Einstellung Euch nicht passt..."

Und wieder bleibt ihnen nicht mehr übrig als mir wahrheitswidrig und ohne jeglichen Beleg zu unterstellen Gewalt anzuwenden. Das sich ihre "Argumentation" auf dreiste Lügen beschränkt, ist schon bezeichnend.

"...Euch aber sofort in einen selbstgebastelten Allgemeinplatz "Andersdenkender" verkriecht, sobald es um die ebenfalls selbstgebastelte Sicht von Linksextremisten geht."

Wir sind nunmal Andersdenkende. Das mag ihnen passen oder eben nicht. Ändert aber nichts an dieser Tatsache.

"Auch die von Dir pauschal als Linksextremisten eingeordneten Leute gehen nicht gegen generell Andersdenkende, sondern nur gegen einen bestimmtes Weltbild vor..."

Falsch. Sie kämpfen gegen alle, die nicht in ihr beschränktes linkes Weltbild passen. Die politische Meinung ist da ziemlich egal. Ihr Feindbild ist sehr reichhaltig. Sei es NPD, freie Nationalisten, Bundeswehr, Alternative für Deutschland, CDU, Konzerne, Banken, Polizei, die Freiheit, die Pro-Parteien, die Rechte, die BIW oder der einfache Bürger, der die linke Gewalt kritisiert.

"das seinerseits genau dieses tatsächliche Vorgehen gegen Andersdenkende praktiziert."

Falsch. Die allermeisten Opfer linksextremer Gewalt sind keine Gewalttäter. Was sie hier machen ist eine Rechtfertigung linksextremer Gewalt und eine Verleumdung gegen deren Opfer.

"Die Einzigen, die tatsächlich generell Gewalt gegen Andersdenkende ausüben, sind deine Kameraden und du selbst."

Oha. Na dann belegen sie doch mal ihre Unterstellung ich würde Gewalt anwenden. Im übrigen sollten sie mal in den VS-Bericht schauen. Dann sehen sie, dass es bedeutend mehr Gewalt gegen vermeintlich "Rechte" gibt, als gegen Linke.

Das ihnen nicht mehr einfällt als die Opfer linker Gewalt zu verleumden und mit Lügen zu arbeiten, ist bezeichnend für ihre Ideologie.

"Alleine die Verbreitung deiner verschrobenen Ansichten ist Gewalt gegen die, die es betrifft."

Auch diese Äußerung ist sehr interessant. Sie verleumden legitime Meinungsäußerungen als Gewalt um dann damit Gewalt gegen Andersdenkende zu rechtfertigen. Damit haben sie mal wieder ihre faschistsiche Ideologie aufgezeigt. Nicht das es noch dieses Beweises bedurft hätte.

"Vielleicht gibts auch gleich einen solidarischen Klaps in die Fresse."

Herrlich, wie unser Chewie hier seinen Gewaltfantasien freien lauf lässt. Werdet ihr Linksextremisten argumentativ geschlagen, dann bleibt euch nur noch die Gewalt.

Mal wieder ein eindeutiges Zeichen, dass ich auf der richtigen Seite stehe. Von meinen Freudnen ist keiner ein Gewalttäter. Auch wenn das jetzt nicht in ihre vorurteilsbeladene Ideologie passt.

@Dresdner

"Sie sind ein gruppenbezogener Menschenfeind."

Sagt unser "Kampf gegen Rechts"-Genosse.
 
Roichi Dienstag, 10.September 2013, 17:29 Uhr:
@ Marlies

"Dann nach dem Staatsanwalt schreien."

Gewalt verlangt nunmal nach Ahndung, egal wer diese verübt.
Ein Prinzip, das den Kamerraden unbekannt ist.


@ Bürger

"Kann man alles behaupten."

Du behauptest ja auch viel, wenn der Tag lang ist.
Wieso solltest du also nicht das glauben, was andere behaupten?
Zum Beispiel behauptest du: "Wobei meine Behauptung realistischer sein dürfte,wenn man mal bedenkt wie aggressiv Ihre roten Genossen in letzter Zeit auftreten."
Aber mehr als eine Behauptung bekommst du nicht zustande.


@ rolf

Deine Phantastereien darfst du gerne weiter erzählen, denk aber nicht, dass dich irgendwer für voll nimmt, wenn du sonst nichts zu bieten hast.
Obwohl, voll träfe es vielleicht sogar, wenn auch in anderem Sinn.


@ Björn

Hast du eigentlich auch irgendwas substantielles beizutragen? Dein erster Kommentar lässt nichts Gutes hoffen.
Da war der hinkende Heinz schon besser.

Wie sieht es denn mit dem zweiten Kommentar aus?
Auch nicht besser. Außer den üblichen Pariolen und Pöbeleien bleiben da nur einige Kleinigkeiten, die aber nicht aufgrund eines vorhandenen Inhalts erwähnenswert wären.

Kleinigkeit 1:
"Sie verleumden legitime Meinungsäußerungen als Gewalt um dann damit Gewalt gegen Andersdenkende zu rechtfertigen."

Ich ziehe mal die Parallele zu deinen Aussagen hier:
http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=8472:schwarz-gelb-im-steilflug-r%C3%BCgener-b%C3%BCrgermeister-geht-gegen-storch-heinar-vor&Itemid=848#comment72894
Dort hattest du aber ganz doll was gegen "legitime Meinungsäußerungen" und wolltest diese sogar mittels staatlicher Gewalt verhindern.
Jetzt der Schwenk, da es gerade mal wieder politisch passt.

Kleinigkeit 2:
"Mal wieder ein eindeutiges Zeichen, dass ich auf der richtigen Seite stehe. Von meinen Freudnen ist keiner ein Gewalttäter. "

Man darf dich an deine Verteidigungen zu Köster, zu Pölchow, zu Stralsund etc. erinnern, bei der deine Kamerraden nachgewisenermaßen und teilweise auch mit Urteil Gewalt verübt haben.
Für dich natürlich kein Grund dich von der Gewalt zu distanzieren, sondern nur den Kamerraden beizuspringen und deren Schutzbehauptungen widerzugeben.
Jetzt wirst du dich wohl darauf zurückziehen, dass die nicht deine Freunde wären. Sie sind dir aber politsch mindestens nah genug, um genauso herangezogen zu werden, wie du das mit "Werdet ihr Linksextremisten argumentativ geschlagen, dann bleibt euch nur noch die Gewalt. " machst.

Mal sehen, ob du das jetzt verstanden hast.


@ John

Da bin ich auch drüber gestolpert.
Hat schon was, die Marlies.
Und wenn es nur Stilblüten sind.


@ marlies

"Warum läuft er dann weg?"

Weil deine Kamerraden ihn bedrohen vielleicht?
Aber das kann in deiner Welt ja nicht sein.
 

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