Berliner Willy-Brandt-Haus zeigt neue Plakatausstellung

Der Einsatz gegen Fremdenhass und Gewalt in unserer Gesellschaft und für die Achtung der Menschenwürde sind die Themen der im Willy-Brandt-Haus ausgestellten Plakate.
Rassistische Überfälle auf Flüchtlinge, Migranten und Obdachlose, die in mehreren bundesdeutschen Städten in den 1990er Jahren stattfanden, lösten Angst und Fassungslosigkeit aus – sie ermunterten aber auch zu Widerstand und setzen kreative Energien frei.
Als ein Ausdruck und Motor solcher Emotionen und Aktivitäten sind die seit Anfang der 1990er Jahre in Bremen gesammelten Plakate zu verstehen: Betroffenheit und Anteilnahme, Appelle für ein friedliches Zusammenleben zeichnen die Exponate aus, die von verschiedenen Organisationen, Verbänden, Parteien, Gewerkschaften und Kommunen
zur Verfügung gestellt wurden. Die ausgestellten Plakate – mit 20 Stück umfassen sie ein Sechstel der Sammlung – spiegeln das Engagement für eine lebenswerte Gesellschaft und eine Kultur der Anerkennung ebenso wie die Vielfalt gesellschaftlich relevanter Themen.

Eine verantwortliche Politik, die für Demokratie und Gerechtigkeit (ein)steht, kann durch Plakate, die sich gegen Fremdenfeindlichkeit wenden, natürlich nicht ersetzt, wohl aber flankiert werden. Plakate wie die im Willy-Brandt-Haus gezeigten, können Denkanstöße geben, können Bürgerinnen und Bürgern das Gefühl geben, mit ihrer
Kritik an Fremdenfeindlichkeit nicht alleine da zu stehen, und können so dazu beitragen, dass mehr Menschen ihre Stimme gegen die Ungeist fremdenfeindlichen Handelns erheben.

Die Ausstellung ist Dienstags bis Sonntags von 12 Uhr bis 18 Uhr im Willy-Brandt-Haus, Stresemannstr. 28 in 10963 Berlin zu sehen.

Donnerstag, 15. Februar 2007
Redaktion

Der Einsatz gegen Fremdenhass und Gewalt in unserer Gesellschaft und für die Achtung der Menschenwürde sind die Themen der im Willy-Brandt-Haus ausgestellten Plakate.
Rassistische Überfälle auf Flüchtlinge, Migranten und Obdachlose, die in mehreren bundesdeutschen Städten in den 1990er Jahren stattfanden, lösten Angst und Fassungslosigkeit aus – sie ermunterten aber auch zu Widerstand und setzen kreative Energien frei.
Als ein Ausdruck und Motor solcher Emotionen und Aktivitäten sind die seit Anfang der 1990er Jahre in Bremen gesammelten Plakate zu verstehen: Betroffenheit und Anteilnahme, Appelle für ein friedliches Zusammenleben zeichnen die Exponate aus, die von verschiedenen Organisationen, Verbänden, Parteien, Gewerkschaften und Kommunen
zur Verfügung gestellt wurden. Die ausgestellten Plakate – mit 20 Stück umfassen sie ein Sechstel der Sammlung – spiegeln das Engagement für eine lebenswerte Gesellschaft und eine Kultur der Anerkennung ebenso wie die Vielfalt gesellschaftlich relevanter Themen.

Eine verantwortliche Politik, die für Demokratie und Gerechtigkeit (ein)steht, kann durch Plakate, die sich gegen Fremdenfeindlichkeit wenden, natürlich nicht ersetzt, wohl aber flankiert werden. Plakate wie die im Willy-Brandt-Haus gezeigten, können Denkanstöße geben, können Bürgerinnen und Bürgern das Gefühl geben, mit ihrer
Kritik an Fremdenfeindlichkeit nicht alleine da zu stehen, und können so dazu beitragen, dass mehr Menschen ihre Stimme gegen die Ungeist fremdenfeindlichen Handelns erheben.

Die Ausstellung ist Dienstags bis Sonntags von 12 Uhr bis 18 Uhr im Willy-Brandt-Haus, Stresemannstr. 28 in 10963 Berlin zu sehen.

Kategorien
Tags