von Robert Scholz
   

Amtsmüde und zu wenig Impulse – Parteitag geht hart mit REP-Chef Schlierer ins Gericht

Die „Junge Freiheit“ berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über den Parteitag der Republikaner vom vergangenen Wochenende. Demnach sei es zur „offenen Feldschlacht“ gekommen, Beleidigung der Parteimitglieder inklusive.

Der Parteitag sei sicher nicht vergnügungssteuerpflichtig, zitiert die „Junge Freiheit“ (JF) den wiedergewählten Parteivorsitzenden der Republikaner Rolf Schlierer. Mehr als eine Pressemitteilung und die brisantesten Beschlüsse sind bislang nicht bekannt geworden. Mit der in der JF erschienen Reportage gibt es nun aber auch einen Blick hinter die offiziellen Parteiverlautbarungen.

Den Schilderungen des JF-Reporters Hinrich Rohbohm zufolge ist es auf dem Parteitag zur „offenen Feldschlacht“ gekommen, als Schlierers innerparteilicher Widersacher, der rheinland-pfälzische Landesvorsitzende Stephan Stritter, eine Resolution zur Zusammenarbeit mit pro NRW eingebracht hatte. Stritter soll gar offen eine Fusion gefordert haben. Laut Rohbohm sei die Bürgerbewegung pro NRW phasenweise „mehr Thema als die Republikaner selbst gewesen sein“.

In der Debatte habe sich Schlierer zudem „scharfe Kritik“ gefallen lassen müssen. Einige Delegierte hätten ihm zudem unterstellt, dass er „amtsmüde“ wirke und „zu wenige Impulse“ von ihm ausgegangen seien. Ein Delegierter bediente sich zur Schlierer-Kritik der Metapher einer Fußballmannschaft, bei der der Trainer nun einmal auch die Verantwortung trage. Der wiedergewählte REP-Vorsitzende soll daraufhin in Richtung der Delegierten ausgeteilt haben: „Im Gegensatz zu mir kann ein Trainer sich seine Spieler auch kaufen.“

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