„Ahu“ für Berufsbildende Schulen

Oldenburg – Der Anmelder des Oldenburger Pegida-Ablegers gehört dem Kreiselternrat sowie dem niedersächsischen Landeselternrat an.

Mittwoch, 18. März 2015
Redaktion

Als Christian Pothin sein Amt als Kreisvorsitzender der AfD im Januar 2015 abgab, sorgte er regional für Meldungen, denn er hatte im Internet gepostet, nun könne er wieder „einen Saufen gehen“ und Witze über „Dicke, Schwuchteln und anderes“ erzählen. Zeitgleich ließ sich der „Nationalist“ und Motorradfan, der auch schon mal den Gruß „Ahu“ der „Hooligans gegen Salafisten“ postet, in den niedersächsischen Landeselternrat wählen. Zuvor war er bereits im Kreiselternrat des Landkreis Oldenburg als Vertreter der Berufsbildenden Schulen präsent. So twitterte er am 19. Januar: „Bin gerade auf der Kreiselternratssitzung...  Immer noch kein Ende.“

Dem Leitbild der Elternräte entsprechend soll ein tolerantes, religionsübergreifendes Miteinander vertreten werden. Pothin aber organisierte im Januar dieses Jahres bereits die „Hagida“ in Hannover mit, an der, wie in Oldenburg extreme Rechte, kriminelle Rocker und Hooligans teilnahmen. Zu „Olgida“ (bnr.de berichtete) lud er als Verantwortlicher einen der bekanntesten PI-Aktivisten ein. Seine  Ehefrau nennt Pothin schon mal „mein kleiner Negerkuss“. Ein Rassist könne er nicht sein, schreibt der Niedersachse, denn seine Frau sei ja „Ausländerin (Halbnegerin)“. (ar)

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