von Marc Brandstetter
   

AfD-Professor bald Vollzeitpolitiker?

Der Sprecher der euro-kritischen Protestpartei „Alternative für Deutschland“ (AfD), Bernd Lucke, arbeitet weiter an seiner politischen Karriere. Fest im Blick hat er dabei die Europawahl im kommenden Jahr. Im Falle eines Einzuges in das Straßburger Parlament möchte sich der Volkswirtschaftsprofessor längerfristig beurlauben lassen.

Bernd Lucke, Sprecher der Protestpartei „Alternative für Deutschland“ (AfD), plant offenbar, den Hörsaal endgültig gegen ein Abgeordnetenbüro zu tauschen. Am Rande einer Universitätsveranstaltung bestätigte er der Wirtschaftswoche, dass er seine im März beginnende Beurlaubung im Falle eines Einzuges ins Europaparlament verlängern möchte. Nach der Bundestagswahl hatte sich Lucke, der einen Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre innehat, Bedenkzeit erbeten.  

Ohnehin nimmt Lucke derzeit nach eigener Aussage nur ein Drittel seiner universitären Verpflichtungen wahr, da er sich für das kommende Semester mit der Universität auf eine Teilbeurlaubung geeinigt habe. Bei der Bundestagswahl war die erst wenige Monate vorher gegründete Partei aus dem Stand mit 4,7 Prozent knapp an der Sperrklausel gescheitert. Bei den Europawahlen stehen die Chancen der Euro-Kritiker günstiger, da hier eine Drei- und keine Fünf-Prozent-Hürde zur Anwendung kommt.

Kommentare(2)

Roichi Dienstag, 22.Oktober 2013, 13:59 Uhr:
Testkommentar
Stimmt die Zeit?
Aktuelles Datum 22.10.2013 13:59 Uhr MESZ.
 
Bürger Freitag, 25.Oktober 2013, 15:05 Uhr:
Jo,stimmt. :D
 

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