von Redaktion
   

76. Landtagssitzung in Sachsen: Gansel (NPD) hält Holocaustgedenken für „Geschichtspornografie“

In der heutigen Landtagssitzung versuchte sich die NPD mit fremdenfeindlichen und homophoben Äußerungen zu profilieren. Im Ergebnis erhielt Jürgen Gansel eine Ermahnung und einen Ordnungsruf. Mit ihrem Antrag gegen die Privatisierung der Trinkwasserversorgung baten die Rechtsextremen ferner um Mitfahrt in einem längst abgefahrenen Zug.

Der Vorschlag der NPD zur Veränderung der sächsischen Verfassung, der dem Schutz der abendländischen Identität vor der Islamisierung diene, wurde von Jürgen Gansel eingebracht. Er bezichtigte die anderen Parteien, sie würden am „Volk vorbei regieren“. Die NPD halte den Islam für eine „kulturfremde Aggressionsreligion“. Als Beweis dafür führte er an, dass es mittlerweile ca. 500.000 ausländische Straftäter gebe. Seiner Meinung nach sei der Islam keine „friedfertige Religion, sondern die religiöse Ummantelung einer Landnahme“. Obwohl er daraufhin eine Ermahnung zur Mäßigung erhielt, drängte Gansel darauf, dass die „Überfremdungsversuche“ des Islam verhindert werden müssten. Die meisten muslimischen Ausländer seien „zivilisationsfremd“ und „bildungsloses Subproletariat“. Aus diesem Grund müsse in der sächsischen Verfassung festgehalten werden, dass die sächsische, deutsche und europäische Kultur und Identität vor dem muslimischen Einfluss geschützt und „verteidigt“ werde.

Marko Schiemann (CDU) erwiderte, dass er sich mehr Respekt vor der sächsischen Verfassung erwartet hätte. Den Rechtsextremen gehe es nicht um die Änderung der Verfassung, „sondern es geht darum, die Ideologie ebendieser Partei auch in Sachsen umzusetzen“. Die Kultur und Identität der Sachsen würde seit über 20 Jahren geschützt werden und darauf könne man stolz sein. Dazu gehöre auch Toleranz und Weltoffenheit. Der Gesetzesentwurf würde gegen Artikel 18 Absatz 1 der sächsischen Verfassung (alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich) und Artikel 18 Absatz 3 (Antidiskriminierung) verstoßen und müsse schon deswegen abgelehnt werden. Zudem spreche eine Ausländerquote von drei Prozent gegen das riesige Gefahrenpotenzial, welches die NPD heraufbeschwöre. Der Gesetzesentwurf zur Verfassungsänderung wurde abgelehnt.

Unter TOP 9 wurde ein Antrag der Grünen diskutiert, welcher einen Staatsvertrag zum Kinder- und Jugendmedienschutz forderte (Drs. 5/ 11856). Für die NPD sprach wieder Jürgen Gansel und vermutete das eigentliche Ziel des Antrages im Kampf gegen Rechts. Er sei gegen die Unzugänglichkeit politischer Inhalte für Kinder und Jugendliche. Stattdessen solle man sich bewusst sein, dass „Schwulenehen“, „Lesbenadoptionen“ und „Geschichtspornografie wie Holocaustgedenkrituale“ auch zur Gesinnungsbildung beitragen würden. Dafür kassierte er einen Ordnungsruf. Johannes Beermann, Chef der sächsischen Staatskanzlei, fügte hinzu, dass Gansel nun selbst die Vorlage geliefert hätte, warum man über eine derartige Beschränkung nachdenken müsse.

Zum NPD-Antrag „Wasserversorgung vor der Privatisierung schützen“ sprach zunächst Gitta Schüßler. Sie gab lediglich die wesentliche Inhalte der Beschlussvorlage wieder und meinte, dass durch die Kommunen das Wasser eine gute Qualität habe und zu akzeptablen Preisen vertrieben werde, weswegen sich die Bundesregierung gegen die geplante EU-Richtlinie aussprechen müsse.

Uta Windisch (CDU) startete ihren Redebeitrag mit der Begrüßung „Guten Morgen, ausgeschlafen rechtsaußen!“ Sie klärte die Rechtsextremen darüber auf, dass der erste Entwurf für die EU-Richtlinie bereits im Dezember 2011 und eine überarbeitete Version im Dezember 2012 vorgelegen habe. Im Januar 2013 habe der Ausschuss für Verbraucherschutz darüber beraten. Diese Gelegenheiten habe die NPD nicht genutzt, um sich zu äußern, sodass es ihr nicht wirklich um den Schutz des Trinkwassers, sondern die Verbreitung ihrer Europaphobie gehen würde. Auch die CDU sei gegen die Privatisierung der Trinkwasserversorgung, sodass sich ihre Partei wie auch viele NGO, Vereine, EU-Abgeordnete und andere Bundesländer gegen die Richtlinie aussprechen würden. Zudem stellte sie klar, dass sich die sächsische Staatsregierung bereits im März 2012 gegen das EU-Vorhaben ausgesprochen habe und der NPD-Antrag obsolet sei.

Gisela Kallenbach von den Grünen ergänzte, dass Wasser ein gemeinsame Ressource der Menschen, öffentliches Gut und der Zugang zu Wasser ein universelles Grundrecht sei. Auch sie ist der Ansicht, dass die NPD auf einen „längst abgefahrenen Zug [aufgesprungen ist], der am nächsten Bahnhof abgehängt wird.“ Sie habe bereits eine kleine Anfrage zu diesem Thema gestellt und aus der Antwort ebenfalls erfahren, dass die Staatsregierung das Vorhaben der EU in dieser Form ablehne.

Mario Löffler steuerte zur Argumentation in der zweiten Rednerrunde und dem Schlusswort lediglich bei, dass er dennoch der Ansicht sei, dass Lobbyarbeit noch dafür sorgen werde, dass die EU-Richtlinie beschlossen werde. Auch dieser Antrag wurde abgelehnt.

Kommentare(73)

Henriette von Stetten Donnerstag, 16.Mai 2013, 08:10 Uhr:
Diese deutliche Klarstellung,das die meisten islamischen Ausländer zivilisationsfremd sind und zum bildungs-
fernen Subproletariat gehören,kann man sehr
anschaulich in deutschen Großstädten sehen.
Für mich ist es erschreckend anschauen zu
müssen,was sich in einigen Gebieten tut,wo
der Ausländeranteil über 50% beträgt.
Bezüglich des Trinkwassers sowie anderer
Sachen für die Bevölkerung,will die NPD
sicher nicht auf fahrende Züge aufspringen.Vielmehr war und ist diese
sozial angagierte Partei der Lockführer
und das seit Jahren.
Ihre Anregungen wurden und werden von den
teilweise volksveräterisch agierenden
Parteien kopiert und übernommen.
Meine bescheidene und kompetente ,sowie
auch stets höfliche Art stellt ja einige
aus dem linken Spektrum kommende Belehrer
bloß.Oder gibt ihnen Denkanstöße.
 
Dennis Donnerstag, 16.Mai 2013, 09:00 Uhr:
Ist es eigentlich Absicht oder schlicht die Dummheit der NPD-Vollpfosten, einen Antrag zu einem Thema zu stellen, das eigentlich schon längst erledigt ist???
Ich schätze mal, letzteres...

Und das die NPD bei einer Ausländerquote von drei Prozent von Überfremdungsversuchen faselt, zeigt mal wieder die eigentlichen Ziele dieser Partei: Ängste schüren, gegen Ausländer hetzen und den Islam verächtlich machen.

(Komischerweise wird sich beim Moslem Ahmadinedschad eingeschleimt. Das aber auch nur, weil er Israel und die Juden genauso hasst, wie das die NPD macht.)

Herr Gansel: "Die meisten muslimischen Ausländer seien „zivilisationsfremd“ und „bildungsloses Subproletariat“."
Man soll nicht immer von sich auf andere schließen.
 
xyz Donnerstag, 16.Mai 2013, 11:01 Uhr:
@Dennis

"Und das die NPD bei einer Ausländerquote von drei Prozent von Überfremdungsversuchen faselt..."

Z.B. in Berlin-Neukölln oder Duisburg-Marxloh sieht es aber gewaltig anders aus.

Frage an Dennis:

Wenn am anderen Ende Ihrer dichtbebauten Kleinstadt ein Haus brennt, das Feuer von einem Haus zum anderen übegreift und der Wind es weiter in Richtung Ihres Hauses treibt, setzen Sie sich dann beruhigt in den Sessel und sagen sich "ich bin Gott sei Dank nicht betroffen" oder helfen Sie mit, das Feuer im Haus am anderen Ende der Stadt zu löschen?
 
Roichi Donnerstag, 16.Mai 2013, 11:15 Uhr:
@ Dennis

Ich denke eher Ersteres. Gansel ist nicht dumm, der weiß warum er das macht. Man will sich als Kümmerer darstellen, auch wenn es schon längst nichts mehr zukümmern gibt.


@ Henriette

Was bekommst du eigentlich so als Jubelperser der NPD?
Sollte ja dank der Bundestagszahlungen mehr werden.
 
Henriette von Stetten Donnerstag, 16.Mai 2013, 11:43 Uhr:
@Dennis
bitte beleidige nicht schon wieder in mit
Hilfe Deines maßlosen proletarischen Charms
andere Kommentatoren und Volksvertreter wie
Herrn Jürgen Gansel.
Dafür ist doch Dein Ziehvater Roichi zu-
ständig,aber der suhlt sich wohl anderweitig in seinen alten aufgewärmten
Parolen.
Wenn der Zug wieder Fahrt aufnimmt und der Zugführer ihn führt,dann sind die
Reisenden zufrieden,froh und glücklich.
Die Reichsbahn hat viel gemacht und auch
vollbracht.
 
Stefan Donnerstag, 16.Mai 2013, 11:52 Uhr:
Die CDU + CSU + FDP haben im Bundestag gegen einen entsprechenden Antrag gestimmt, der Brüssel bei den Privatisierungsplänen stoppen sollte. Auch im Europarlament haben viele aus der Union für die Privatisierung gestimmt. Uta Windisch sollte mal ihre eigenen POarteikollegen aus dem Tiefschlaf rütteln.
 
Roichi Donnerstag, 16.Mai 2013, 12:54 Uhr:
@ xyz

Aha. Und was hat das jetzt mit Sachsen zu tun?

Dein vergleich hinkt übrigens, den ner setzt voraus, dass die behuaptete "Überfremdung" real wäre.
Bisher konnte das allerdings noch nie belegt werden. Trotz vielfältiger Versuche unterschiedlichster Akteure.
Du baust dein Szenario also auf einer unbegründeten Annahme auf. Entsprechend realitätsfern ist es dann auch.


@ henriette

Ich gehe mal nicht auf dein Stöckchen mit der Reichsbahn ein, das ist zu billig.
Sonst hast du aber diesmal noch weniger produziert als üblich. Nichtmal Rumtrollen bekommst du auf die Reihe.
 
Hirnzombiebund für den Wiederaufbau der FAP Donnerstag, 16.Mai 2013, 13:03 Uhr:
Der Kamerad Gansel wandelt auf Pirinçcis Spuren. Oder umgekehrt. Aber wenn es darum geht, "zivilisationsfernes, bildungsloses Subproletariat" zu identifizieren, sind die Kameraden ohne Zweifel die kompetentesten. Schließlich wird die NPD primär von solchen Leuten gewählt.
 
Henriette von Stetten Donnerstag, 16.Mai 2013, 13:19 Uhr:
@Roichi
Um Deine Frage zu beantworten,möchte ich auf meine absolute Unabhängigkeit verweisen
Natürlich bist Du weder gewillt noch in der
Lage andere Meinungen zu tollerieren oder
gar zu akzeptieren.Höre ich etwa sowas wie
Neid bei Dir heraus ?
Grundsätzlich gesagt ,meine gute Laune ist
nicht dem Geld zu verdanken.Ich gebiete dem
Geld und habe genug zur freien Verfügung.
Das Du dem Geld gehorchst,geht aus einer
Vielzahl von Kommentaren hervor.
Auch um Blinde ,Gehörlose und nicht hören
wollende kümmer ich mich selbstlos und
sehr erfolgreich.Verjubelst Du denn auch
Perser oder hast Du einen deutschen Per-serkater zu Hause?
303 000,-Euro sind nur ein kleiner Anfang
vom Geldregen.Goldgewitter kommen erst im
Herbst.
Schön das Du etwas kleinlauter in Sachen
Belehrung und Beleidigung geworden bist.
 
Sonja Seelig Donnerstag, 16.Mai 2013, 15:19 Uhr:
@H. von Stetten
brauch ich einen Schirm,um den herbslichen Goldregen aufzufangen oder reichen meine
Hände aus ?
Ihre Kommentare und Anmerkungen sind sehr
präzise und überzeugen mich total.Danke
für Ihren Mut und die unendliche Geduld,
Höflichkeit und Sachkompetenz.Wir sind eine
kleine Gruppe von Studenten,die bereit ist für Ordnung und Sauberkeit zu sorgen.
Eine dominante Füherin mit deutschen Werten fehlt uns im Süden.
 
Roichi Donnerstag, 16.Mai 2013, 15:49 Uhr:
@ henriette

Du bist so unabhängig wie ein Junkie. Ohne deine Kamerraden bist du gar nichts. Deswegen auch deine Kommentare.
Jeder normale Mensch durchschaut dich.

"Höre ich etwa sowas wie
Neid bei Dir heraus ?"

Nö. Auch wenn du dir das ständig einredest.

"Das Du dem Geld gehorchst,geht aus einer
Vielzahl von Kommentaren hervor."

Hahaha. Belege das mal.
Ich schmeiß mich weg vor Lachen.

Troll mal woanders. Dann dürfen sich die Leute dort auf solche Kommentare freuen.
 
xyz Donnerstag, 16.Mai 2013, 19:24 Uhr:
@Roichi

Dass du als Realitätsverweigerer das nicht wahrhaben willst, wundert mich allerdings nicht.

Hier dazu ein schon über drei Jahre alter Artikel aus der "Welt":

http://www.welt.de/politik/deutschland/article5984029/Bevoelkerung-mit-Migrationshintergrund-waechst.html

Dass sich die Entwicklung seitdem umgekehrt hat, ist natürlich nicht der Fall.
 
Amtsträger Freitag, 17.Mai 2013, 06:40 Uhr:
Lieber xyz,

der Artikel beschreibt, dass die Anteile von Menschen mit Migrationshintergrund leicht angestiegen sind. Das ist nach einer aktiv durchgeführten Zuwanderung auch kein Wunder und wird hier von keinem Kommentator bestritten.

Jeglichen Zuwachs aber als "Überfremdung" zu bezeichnen und apriori davon auszugehen, dass Ausländer in naher Zukunft eine Majorität in der BRD stellen, wird von vielen Kommentatoren bezweifelt.

Es sit genau dieser Unterschied, den Sie nicht sehen und deshalb der Meinung sind, Ihr zitierter Artikel würde die Zweifel anderer Kommentatoren widerlegen...

Er tut es nicht!
 
Amtsträger Freitag, 17.Mai 2013, 06:46 Uhr:
Stadtteile wie Duisburg Marxloh oder die Dortmunder Nordstadt haben kein Ausländerproblem. Sie haben ein Unterschichtenproblem.

Es sind soziale Brennpunkte, wie sie in jeder Stadt existieren und alle haben die gleichen Probleme. Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit, Drogenmißbrauch und Kriminalität.
 
John Freitag, 17.Mai 2013, 07:10 Uhr:
"Verjubelst Du denn auch
Perser oder hast Du einen deutschen Per-serkater zu Hause?"

Dieses rätselhafte Geschwafel unseres neuen NPD-Fans fasziniert mich mehr und mehr.
HM, und wenn mal auf Dennis angeführte 3% zurückkomme erinnere ich mich an die fabelhaft dümmlichen Berechnungsversuche des imaginierten "Volkstodes". Märchenstunde bei der NPD ;)
Aber mehr interessiert mich auch gerade die Beweisführung von Henriette hinsichtlich Roichis Kommentare - das hat Unterhaltungspotenzial.
 
Henriette von Stetten Freitag, 17.Mai 2013, 07:52 Uhr:
@Roichi
Gewiss gibt es Hörigkeit.Ein ungewolltes
Parteiensystem bevormundet den Bürger und
versucht ihn zu vermaßen.
Trink wasser ,ich trink wein....ausländer
rein .....
Warum bist Du so realitätsfremd?
 
Henriette von Stetten Freitag, 17.Mai 2013, 08:19 Uhr:
Wenn es nicht nur in einigen Gebieten,Stadt
teilen eine Ausländerquote von über 50% gibt und quasi jeder Deutsche direkt betrof
fen ist dann ist es zu spät.
Genau wie bei allen anderen Dingen gibt es
wohl beim Menschen kein Umdenken bis die
Zerstörung nicht mehr aufzuhalten ist.
Umwelt und Natur werden weiter zerstört bis
es vollendet ist.
 
xyz Freitag, 17.Mai 2013, 08:31 Uhr:
Werter Amtsträger,

mit Ihren Versuchen, von den Problemen abzulenken oder sie schönzureden, können Sie wirklich nur noch eingefleischte linke Realitätsverweigerer bei Laune halten. Die große Masse der Menschen glaubt Ihren nicht mehr.

"Es sind soziale Brennpunkte, wie sie in jeder Stadt existieren und alle haben die gleichen Probleme. Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit, Drogenmißbrauch und Kriminalität."

Da fragt man sich, was war zuerst, das Huhn oder das Ei? Die Probleme, die Sie hier beschreiben, sind leider zum übergroßen Teil die Folgen einer ungesteuerten Zuwanderung von Unterschichten aus aller Herren Länder.

Dazu einige Links zu Artikeln von politisch "unverdächtigen" Zeitungen:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/zuwanderung-roma-suchen-zuflucht-in-neukoelln/7865288.html
http://www.zeit.de/2013/12/Duisburg-Roma-Zuwanderung
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/der-streit-um-die-roma-zuwanderung-in-nrw-spitzt-sich-zu-id7766502.html
 
Sonja Seelig Freitag, 17.Mai 2013, 09:52 Uhr:
500 000 ausländische Straftäter gibt es.
Diese Anzahl wird wohl noch steigen.
@Henriette
Wir verehren Dich.Dir kann keiner das Wasser reichen.Die Vorsehung gibt Dir
Kraft und Erfolg.
Eine Führerin,die wirklich führt weil Sie
es kann,bist Du.
Wo Du bist,ist vorn.Ach könntest Du nur
überall sein.
Bitte bleib so bescheiden,anständig,ehr-
lich,sachlich,unabhängig,fleißig,loyal,
wissend und diskret.
Die Welt liegt Dir zu Füßen.
 
Marlies Freitag, 17.Mai 2013, 10:13 Uhr:
@xyz
"Wenn am anderen Ende Ihrer dichtbebauten Kleinstadt ein Haus brennt, das Feuer von einem Haus zum anderen übegreift und der Wind es weiter in Richtung Ihres Hauses treibt, setzen Sie sich dann beruhigt in den Sessel und sagen sich "ich bin Gott sei Dank nicht betroffen" oder helfen Sie mit, das Feuer im Haus am anderen Ende der Stadt zu löschen?"

Nein macht er nicht. Er ruft: " Die bösen Nazis waren es!" Und schon hat er genügend Aufmerksamkeit und jegliche Ursachenforschung hat sich erledigt.

"Dass du als Realitätsverweigerer das nicht wahrhaben willst, wundert mich allerdings nicht."

Stimmt, er wohnt ja auch nicht in Neuköln oder Wedding. Er zieht den ruhigeren Ostteil der Stadt vor.

@amtsträger
"Das ist nach einer aktiv durchgeführten Zuwanderung auch kein Wunder und wird hier von keinem Kommentator bestritten."

Oh, Einsicht von Links!

"Jeglichen Zuwachs aber als "Überfremdung" zu bezeichnen und apriori davon auszugehen, dass Ausländer in naher Zukunft eine Majorität in der BRD stellen, wird von vielen Kommentatoren bezweifelt. "

Belege bitte, Belege! So wie Sie das immer von der Gegenseite fordern.

"Es sind soziale Brennpunkte, wie sie in jeder Stadt existieren und alle haben die gleichen Probleme. Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit, Drogenmißbrauch und Kriminalität."

Die gäbe es dort in wesentlich geringerer Größe- ohne Ihre Klientel.
 
Roichi Freitag, 17.Mai 2013, 10:27 Uhr:
@ xyz

Ich schließe mich mal dem Amtsträger an, was deinen Kommentar betrifft.
Und natürlich bleibt die Aufforderung die Behauptung zu belegen.

Zu deinem zweiten Kommentar, diesmal direkt an den Amtsträger:

"mit Ihren Versuchen, von den Problemen abzulenken oder sie schönzureden"

Du willst es nicht verstehen.
Es geht darum, dass diese Probleme, von denen du redest bisher überhaupt nicht existieren.
Du Postulierst sie, weil dir die wirkliche Erklärung nicht gefällt.
Dann aber scheiterst du daran, dein Postulat zu belegen. Es bleibt also bei der reinen Behauptung, da wäre ein Problem.
Und darauf baust du dann dein Weltbild auf.
Das mag dir ausreichen. Anderen Menschen reicht das nicht aus. Deshlab wirst du ja aufgefordert das zu belegen und endlich mal aufzuzeigen, dass dein Problem eben nicht nur eine Behauptung ist.
Das kannst du nicht.

"Die Probleme, die Sie hier beschreiben, sind leider zum übergroßen Teil die Folgen einer ungesteuerten Zuwanderung von Unterschichten aus aller Herren Länder."

Und wieder das eben Beschriebene. Du siehst nur dein postuliertes Problem.
Die eigentliche Ursache siehst du nicht. Die hat ja auch nichts mit Herkunft zu tun.
Übrigens wäre es hier angebracht auf die Kriminalistik und die Sozialwissenschaften zu verweisen.


@ Henriette

Weniger Wein täte dir gut.
 
Franz von Sickingen Freitag, 17.Mai 2013, 11:39 Uhr:
Lieber Amtsträger,

Sie schreiben doch tatsächlich:

"Stadtteile wie Duisburg Marxloh oder die Dortmunder Nordstadt haben kein Ausländerproblem. Sie haben ein Unterschichtenproblem."

Ach, lieber Amtsträger, dass man Ihre verquere Logik auch immer wieder richtig stellen muss.
Eine logisch-schlüssige Aussage hätten Sie formuliert, wenn Sie richtig festgestellt hätten: Stadtteile wie Duisburg-Marxloh oder die Dortmunder Nordstadt haben ein Ausländerproblem und ein Unterschichtenproblem. Es sind ethnische, kulturelle und soziale Brennpunkte, wie sie in jeder Stadt mit hohem Ausländer- und einheimischen Unterschichtenanteil existieren und alle haben die gleichen Probleme: Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit, Drogenmißbrauch und Kriminalität und ethnische-kulturelle Segregation.

Sie können das ganze aber auch umkehren: Arbeit, Perspektive, kaum Drogenmissbrauch, geringe Kriminalität und trotzdem ethnisch-kulturelle Segregation.
In den USA, als Beispiel, gibt es eine schwarze Mittelschicht, die in ihren eigenen Vierteln lebt. Weiße sind da "Marsmenschen".
Der Wert der Immobilien sinkt, wenn ... Ja, da bleibt man lieber unter sich, mit all den Vorzügen, die eine weitgehende Homogenität bietet.
 
xyz Freitag, 17.Mai 2013, 12:49 Uhr:
@Roichi

Ach Roichi, zu dumm, dass die Realität nicht mit deinem Weltbild übereinstimmt. Aber gib dann bitte nicht der Realität die Schuld daran!

Die Realität kannst du in diesem Artikel aus der "Welt" nachlesen:

http://www.welt.de/politik/article2256695/Die-Angst-der-Polizisten-in-deutschen-Staedten.html

Einige Zitate daraus:

"Der "gefährliche Ort" umfasst drei Dutzend Straßen. Die Beamten betreten schummrige Teestuben und orientalische Cafés, die sich gern als "Kulturvereine" bezeichnen, Imbissbuden, Telefonshops, Interneträume.....
Sie werden oft mit widerwilliger Höflichkeit und abschätzigen Blicken bedacht, als beträten sie fremdes Hoheitsgebiet. In Essen wird ein Phänomen bekämpft, das auch in anderen deutschen Städten zu beobachten ist. Polizisten sprechen von "Parallelwelten" und "Angsträumen"...
... betont GdP-Sprecher Holecek: "In Berlin herrscht im Grunde genommen schon Alarmstufe Rot." Man kann aber auch nach Duisburg sehen, in den Stadtteil Marxloh..... Marxloh gilt offiziell als "Stadtteil mit besonderem Erneuerungsbedarf", andere sagen, es sei ein "sozialer Brennpunkt". Von den rund 18.000 Einwohnern ist ein Drittel ausländischer Herkunft, die meisten sind Türken.....Doch in Duisburg-Marxloh zählt eine Polizeiuniform nicht mehr viel. "Das war eine schleichende Entwicklung", erzählt Polizeihauptkommissar Hans Schwerdtfeger....
Die GdP lobt Cebin für den Mut, dies auszusprechen, und betont, dass sich bei etlichen Kollegen Wut und Enttäuschung angestaut hätten. Sie sehen die Politik in der Pflicht, ihre Sozial- und Migrationspolitik zu verändern....."
 
Ole Freitag, 17.Mai 2013, 16:32 Uhr:
@Marlies
"Stimmt, er wohnt ja auch nicht in Neuköln oder Wedding."
Du ganz offensichtlich auch nicht.

"Die gäbe es dort in wesentlich geringerer Größe- ohne Ihre Klientel."
So wie in Marzahn/Hellersdorf?
 
Roichi Freitag, 17.Mai 2013, 19:07 Uhr:
Also Marlies

ich bin echt enttäuscht. Da hättest du einfach nur meinen Beitrag lesen müssen, um deine Spekulation zu wiederlegen und dann bringst du sie dennoch.
Etwas mehr Aufmerksamkeit bitte.

"Stimmt, er wohnt ja auch nicht in Neuköln oder Wedding."

Was weißt du schon von Neukölln oder Wedding?
Wo wohnst du nochmal?

"Oh, Einsicht von Links!"

Nö. Einfach nur die Beschreibeung dessen, was immerwieder gesagt wird.
Wie wir aber eben wieder gesehen haben, ersetzt du Gesagtes einfach durch Spekulation oder ignorierst es komplett.
Daher ist deine Verwunderung verständlich.

"Belege bitte, Belege!"

Also erstmal wärt ihr dran eure These zu belegen.
Danach können wir die gern zerpflücken und damit unsere These belegen.
Ist die Reihenfolge jetzt klar?
Dann mal los.

"Die gäbe es dort in wesentlich geringerer Größe- ohne Ihre Klientel."

Jaja, die Behauptungen.
Dann belege das doch mal.
Ich wäre gespannt. Schon allein die Definition "Ihrer Klientel" dürfte interessant werden.


@ Franz

"Eine logisch-schlüssige Aussage hätten Sie formuliert, wenn Sie richtig festgestellt hätten"

Nur weil du es sagst wird es nicht richtig.
Merk dir das doch mal.
Du musst das schon auch mit Argumenten unterfüttern.
Und das hast du nicht.

"Sie können das ganze aber auch umkehren"

Nur damit du dir einen drauf von der Palme wedeln kannst?
Nö, lass mal.
Es wird nicht besser, wenn du an eine Behauptung eine andere anschließt.
 
Roichi Freitag, 17.Mai 2013, 21:53 Uhr:
@ xyz

Ist die Welt jetzt fütr dich Realität?
Das Märchen ist nicht nur uralt, sondern auch falsch.
Aber das weiß man, wenn man hier wohnt.

Mach dir nichts draus, wenn die Realität eben nicht der Springerpresse folgt, oder dir.
Das passiert jedem Rechten früher oder später.

"andere sagen, es sei ein "sozialer Brennpunkt"."

Eine zutreffende Beschreibung. Sozial, nicht ethnisch.
Und das ist der Knackpunkt.
Nichts Anderes wurde allerdings bisher von mir oder dem Amtsträger gesagt.
Die ethnische Erklärung kommt allein von dir und deinen rechten Freunden.
Und diese ist eben immernoch falsch.
Als Beispiel kannst du ja mal nach Marzahn gucken. Da gibt es Ecken, die nicht viel besser sind, allerdings reindeutsch und Sozialhilfe in dritter Generation.
Das Beispiel erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
 
Amtsträger Sonntag, 19.Mai 2013, 00:06 Uhr:
Lieber Franz,

sehen Sie sich doch einmal Kuala Lumpur oder das in der Nähe liegende Singapur an. Obwohl erhebliche Teilmengen der Bevölkerung unterschiedlichsten Kulturen entstammen, existieren dort kein kulturspezifische Kriminalitätsräume. Dort besteht die kriminogene Schicht auch in weiten Teilen aus der sozialen Unterschicht.

Wenn gefordert wird, dass die Politik die Integrations- und Sozialpolitik ändern soll, ist das zu begrüßen. Daraus läßt sich aber keine biologisch-anthropologische Kriminalitätstheorie ableiten, wie Sie es oben getan haben.

Versuchen Sie doch endlich zu begreifen, dass Kriminalität nichts mit Kultur zu tun hat. Was Glauben Sie, wie sonst die natürliche Kriminalität weltweit, durch alle Länder und Kulturen, gleich sein kann?
 
Mitleser Sonntag, 19.Mai 2013, 09:22 Uhr:
@amtsträger
"Dort besteht die kriminogene Schicht auch in weiten Teilen aus der sozialen Unterschicht."

Na Amtsträger, wer hat diese Unterschicht denn erschaffen? Die bösen Nazis?
Noch weiter sind Sie hier auf dem Holzweg:
"Versuchen Sie doch endlich zu begreifen, dass Kriminalität nichts mit Kultur zu tun hat."

Nun das muss er nicht, weil es Unfug ist. Oder sind z.B. Ehrenmorde neuerdings Teil der deutschen Kultur?

"Wenn gefordert wird, dass die Politik die Integrations- und Sozialpolitik ändern soll, ist das zu begrüßen."

Richtig, aber zuerst für die 10 Millionen Deutsche, die in die Armut getrieben wurden- mit Niedriglöhnen, Billigjobs, Aufstocker, Kleinrenten, etc. Kurz gesagt, Agenda 2010. Und wenn das geschehen ist, dann können wir weiter über das Elend der Welt nachdenken!
Amtsträger, gelegentlich haben Sie sogar richtige Denkansätze- warum hören Sie immer auf halben Wege auf? Weil Sie Ihre Ideologie verblendet?
 
zyx Sonntag, 19.Mai 2013, 09:25 Uhr:
@roichi

"Als Beispiel kannst du ja mal nach Marzahn gucken. Da gibt es Ecken, die nicht viel besser sind, allerdings reindeutsch und Sozialhilfe in dritter Generation."

Und wer hat die Ursachen dafür geschaffen? Die Rechten? Denk einfach mal nach!
 
Roichi Sonntag, 19.Mai 2013, 12:44 Uhr:
@ Mitleser zyx

"Na Amtsträger, wer hat diese Unterschicht denn erschaffen?"

Hm. Interessante Frage.
Da es schon immer eine Unterschicht gab, nicht leicht zu beantworten.
Marx würde es auf den Kapitalismus zurückführen aber auch das ist zu einfach gedacht.
Eure Erklärungen sind noch einfacher und noch weiter daneben.
Wie gesagt, es ging um ein Beispiel, wo solche Phänomene unabhängig der von euch angeführten Ausländer auftreten.
Kriminalität ist eben keine Herkunftsfrage, sondern eine soziale Frage. Die Wissenschaft ist da schon seit Jahrzehnten weiter als ihr.

"Oder sind z.B. Ehrenmorde neuerdings Teil der deutschen Kultur?"

Jup. Nennt sich dann Familientragödie oder häusliche Gewalt. Das ist keine Erfindung irgendwelcher Zuwanderer.
Das gab und gibt es auch hierzulande.
Letztendlich geht es immer um Macht über Andere. Und da unterscheiden sich Menschen nicht nach Herkunft.
Aber wozu solltest du auch näher in die Wissenschaft eintauchen, wenn Parolen ausreichen.

"Und wenn das geschehen ist, dann können wir weiter über das Elend der Welt nachdenken!"

Falsch. Aber das wird dir wohl eh zu kompliziert.

"Weil Sie Ihre Ideologie verblendet?"

Ist nicht jeder wie du.
Aber damit du mal zeigen kannst, wie weit zum Denken in der Lage bist, kannst du mal die Ursachen von Kriminalität ermitteln. Einschlägige Literatur gibt es ja.
Und dann noch, warum du mit deiner These erst hier aufzuräumen und dann das Elend der Welt zu bekämpfen scheitern musst. Das ist wiederum sehr einfach. Aber auch dazu gibt es einschlägige Literatur.
Dann mal los. Zeig, was für ein großer Denker du bist.
 
Roichi Sonntag, 19.Mai 2013, 17:51 Uhr:
@ Franz

"Ihre eindimensionale Weltsicht führt einmal mehr dazu, dass Sie den eigentlichen Kern des Problems nicht erfassen. "

Kommst du mal wieder nciht ohne Beleidigung aus?
Und dann noch so eine lahme Erwiderung.

"Stichwörter: Homogenität, ethnisch-kulturelle Segregation."

Stichwörter: Lesen, Verstehen, Denken, Bildung
Denn deine Stichwörter wurden shcon behandelt.

"nach identitären Kriterien definieren und quasi als Gleiche unter Gleichen leben wollen, kann doch so schwer nicht zu begreifen sein."

Na wenn du das behauptest. Dann reicht dir das offenbar aus.
Die Ursachen sind dir mal wieder völlig schnurz. Hauptsache, du musst nicht weiter, als bis zu deiner Ideologie denken.

"Ich zitiere aus Wikipedia zum Thema Islam"

Immerhin hast du Wiki gefunden.
Verstanden hast du es dennoch nciht. Du versuchst mal wieder abzulenken.
Es ging nicht um Religion, sondern um Kriminalität. Die du ethnisch und religiös zu erklären versuchst.

Und schlussendlich kommst du dann noch mit dem "Juden" als dem absoluten Verbrecher.
Sag mal, ist dir das nicht selbst peinlich?
Und auch hier kommst du nur bis zur Ideologie. Die Frage, warum gerade diese Worte diese Bedeutung haben, ist für dich nicht relevant.
Warum auch, dir reicht es "die Juden" als kriminell darzustellen.
Pling. So einfach ist Antisemitismus.
 
Mitleser Montag, 20.Mai 2013, 08:50 Uhr:
@roichi
"Jup. Nennt sich dann Familientragödie oder häusliche Gewalt. Das ist keine Erfindung irgendwelcher Zuwanderer.
Das gab und gibt es auch hierzulande."

Da wendet sich sogar der Gesetzgeber mit Grausen ob dieser krampfartigen "Argumente", die von keinem Fall belegt werden können.
Ist Ihnen das nicht peinlich?

"Wie gesagt, es ging um ein Beispiel, wo solche Phänomene unabhängig der von euch angeführten Ausländer auftreten."

Das Sie angeführt haben um vom eigentlichen Thema abzulenken. Mehr haben Sie leider nicht! Also wer hat die Armut unter deutschen Bürgern zementiert? Wer ist nicht in der Lage, diese in anständige Beschäftigungsverhältnisse zu vermitteln?

"Die Wissenschaft ist da schon seit Jahrzehnten weiter als ihr."

Die linken Pseudowissenschaften haben bis heute keine Lösung gefunden!

"Und wenn das geschehen ist, dann können wir weiter über das Elend der Welt nachdenken!" Darauf Roichi:
"Falsch. Aber das wird dir wohl eh zu kompliziert."

Eben nicht! Du willst es nur nicht. Du brauchst die Unterschicht um Dich selber- ohne etwas zu tun- zu erhöhen!

"Und dann noch, warum du mit deiner These erst hier aufzuräumen und dann das Elend der Welt zu bekämpfen scheitern musst. Das ist wiederum sehr einfach."

Dann dürfte es Dir nicht schwer fallen, der werten Lesergemeinde das zu erklären! Du hast Dich aus dem Fenster gelehnt- dann fall auch runter!
 
Roichi Montag, 20.Mai 2013, 10:48 Uhr:
@ Mitleser

"Da wendet sich sogar der Gesetzgeber mit Grausen ob dieser krampfartigen "Argumente", die von keinem Fall belegt werden können."

Na dann beleg das mal. Übrigens ist das nicht erst seit heute bekannt, sondern kriminalistisch erforscht.
Du hast bzw. willst nicht verstehen, worum es geht.
Das sollte dir schon peinlich sein.

"Das Sie angeführt haben um vom eigentlichen Thema abzulenken. "

Nö. Sondern um die Sinnlosigkeit einer ethnischen Begründung aufzuzeigen.

"Also wer hat die Armut unter deutschen Bürgern zementiert? Wer ist nicht in der Lage, diese in anständige Beschäftigungsverhältnisse zu vermitteln?"

Na wenn das so einfach wäre.
Dann doch gleich Autobahnbau mit Hacke und Schaufel.
Oder ist es etwa doch nicht so einfach?

"Die linken Pseudowissenschaften haben bis heute keine Lösung gefunden! "

Was ein "Argument". Widerlege doch einfach mal die Erkenntnisse der Kriminalistik der letzten hundert Jahre.
Aber bitte mit Argumenten.

"Du brauchst die Unterschicht um Dich selber- ohne etwas zu tun- zu erhöhen!"

Steile Behauptung.
Die Zusammenhänge zwischen Wohlstand, Bildung und Wirtschaft sind heutzutage nicht lokal. Nur so als Hinweis, wohin das geht.

"Dann dürfte es Dir nicht schwer fallen, der werten Lesergemeinde das zu erklären!"

Ich verwies auf die einschlägige Literatur. Offenbar ist es dir zu schwer diese zu lesen.
Einen Hinweis habe ich dir ja schon gegeben.


@ Franz

"Kennen Sie das albanische Sprichwort"

Und was tut das hier zur Sache?
Nichts.

"Ich zitiere mal kurz einige essentielle Aussagen aus besagtem Artikel, die das besondere Verhältnis von "Ethnie" und Kriminalität widerspiegeln:"

Aha. Der Spiegel als Kronzeuge.
Das wird interessant.

"Roichi, für Sie als Blitzmerker noch einmal die Schlüsselwörter: "Ethnische Albaner", "kriminelle Clans"!"

Tja Franz. Womit wir mal wieder dabei wären, dass du nur bis zu deiner Ideologie kommst und nicht darüber hinaus.
Wir hatten oben die Ursachen von Kriminalität am Wickel.
Dass organisierte Kriminalität shcon immer auch ein Bestandteil war und ist, hat damit wenig zu tun.
Diese gibt und gab es ebenso in jeder Kultur.
Die italienischen Mafiaverbünde sind bekannt, ebenso die russichen und chinesischen.
Im Bereich der OK ist das immer anzutreffen.

"die ethnische Zugehörigkeit – Blut ist dicker als Wasser – ist auch für Kriminelle von essentieller Bedeutung. "

Nö. Das behauptest du anhand eines Einzelbeispiels.
Sowohl die russiche Mafia, als auch die Gruppen im Chicago der dreißiger Jahre, als auch die italienische Mafia und andere Organisationen funktionieren nicht nach diesem Prinzip.
Wie gesagt, du bleibst an den Grenzen der Ideologie hängen.

"Damit kommen Sie, nicht ich."

Nö Franz. Damit kommst du. Schön versteckt unter dem Vorwand, dass Begriffe die allgemein mit Kriminalität in Verbindung gebracht werden, aus "der Sprache eines speziellen Sprachträgers" entstammen.
Du weißt schon, was das Wort sinuieren bedeutet. Also beschwer dich nicht, wenn du verstanden wirst.

"Im Übrigen, ich beziehe mich auf Walter Benjamin, also eine vollkommen unverdächtige Person, der u. a. feststellt:"

Wobei du natürlich auslässt, warum das so ist.
Zudem handelt es sich weniger um eine wissenschaftliche, als eine philosophische Betrachtung aus der Zeit heraus.
Wie wäre es denn mal mit modernen Forschungswerken zu argumentieren. Oder zumindest den Text weiter zu lesen.
Denn zumindest ansatzweise gibt Benjamin auch die Begründung warum das so ist.
Aber diese würde dir nicht passen, deshalb lässt du sie weg.
Ich verlinke deshalb mal den gesamten Text:
http://gutenberg.spiegel.de/buch/6648/14

"Walter Benjamin ist also ein Ideologe und Antisemit, nur weil der ein paar Feststellungen trifft, die Ihnen mangels Bildung nicht passen?"

Falsch. Du bist es, weil du nicht bereit bist über den Antisemitismus und den Rassismus hinauszudenken.
Er hat das nach seinem Text zu urteilen getan.
 
Bürger Montag, 20.Mai 2013, 11:15 Uhr:
@ Roichi

"Als Beispiel kannst du ja mal nach Marzahn gucken. Da gibt es Ecken, die nicht viel besser sind, allerdings reindeutsch und Sozialhilfe in dritter Generation."

Wie erklären Sie sich denn,dass die Anzahl an Straftaten im sozialschwachen Bezirk Neukölln (Ausländeranteil: 22,4%) erheblich höher ist,als im ebenso sozialschwachen Bezirk Marzahn-Hellersdorf (Ausländeranteil: 4,7%)?

http://www.berlin.de/imperia/md/content/seninn/abteilungiii/kriminalitaetsstatistiken2/kriminalit__tsatlas.pdf?start&ts=1345800732&file=kriminalit__tsatlas.pdf
 
JayBee Montag, 20.Mai 2013, 12:34 Uhr:
Das ist doch mal wieder super: Erst wird von rechter Seite behauptet, daß die Kriminalität in Vierteln mit hohem Anteil an Migranten am höchsten ist. Wird dann nachgewiesen, daß dem nicht so ist, sondern daß es allein ein soziales Problem ist, kommt nicht etwa ein "Oh, das stimmt, das haben wir nicht bedacht". Nein, dann wird den linken Schreibern genau dieses soziale Problem vorgeworfen. Komisch, ein PRoblem, welches es seit Jahrtausenden gibt...

Und dann das Thema Ehrenmorde als ein nichtdeutsches Phänomen...Naja, wenn ich an Rache und Gegenrache und Gegengegenrache im Rockermilieu denke, bin ich mir nicht so sicher, ob das ein ausschließlich ausländisches Problem ist...
 
Bürger Montag, 20.Mai 2013, 14:43 Uhr:
@ JayBee

"Das ist doch mal wieder super: Erst wird von rechter Seite behauptet, daß die Kriminalität in Vierteln mit hohem Anteil an Migranten am höchsten ist."

Ist es doch auch. Nehmen Sie doch Berlin als Beispiel. Da wo die meisten Ausländer leben,ist auch die Kriminalität am höchsten.
Im Bezirk Mitte leben die meisten Ausländer(28,3%).http://de.wikipedia.org/wiki/Bezirk_Mitte
In Berlin-Mitte werden aber auch die meisten Straftaten begangen http://www.berliner-zeitung.de/berlin/kriminalitaet-in-berlin-wo-berlin-am-gefaehrlichsten-ist,10809148,16985306.html

Da wo die wenigsten Ausländer leben ist es auch am sichersten,wie man dem obigen Link entnehmen kann.
 
unabhängig Montag, 20.Mai 2013, 15:44 Uhr:
Ich wollte es lediglich mal erwähnen... nicht jeder, der die Texte auf ER für schwachsinnige Hetze hält, mit unserer Regierung unzufrieden ist, den weiteren Zuzug von Ausländern ablehnt, die Integrationspolitik für gescheitert erachtet und einen differenzierten Umgang mit unserer Vergangenheit wünscht, ist ein Nazi wie ihr in definiert.
Wir Kritiker eurer Politik sind nicht alle in der NPD. Wir tragen nicht alle Glatzen und Stiefel. Wir sind keine "Kameraden".
Wir kommen aus allen Bevölkerungsschichten, sind nicht organisiert, trauen uns nicht unsere Meinungen offen zur Schau zu stellen, da sonst ein gesellschaftliches Todesurteil gefällt werden würde.
Aber wir sind hier und wir sind viele. Wir durchschauen eure Lügen.
 
Mitleser Montag, 20.Mai 2013, 16:05 Uhr:
@roichi
"Einen Hinweis habe ich dir ja schon gegeben."
Wo bitte? So nicht mein Lieber, Sie müssen sich erklären- können es aber wie immer nicht! Dafür hat Franz weitere Belege gebracht. Sie konnten auch diese nicht widerlegen.

@jaybee

"Und dann das Thema Ehrenmorde als ein nichtdeutsches Phänomen...Naja, wenn ich an Rache und Gegenrache und Gegengegenrache im Rockermilieu denke, bin ich mir nicht so sicher, ob das ein ausschließlich ausländisches Problem ist..."

Ihnen ist auch kein Unfug zu dumm, wenn Ihnen die Felle wegschwimmen.
Was das Töten von z.B. Mädchen und Frauen (Ehrenmorde)der eigenen Familie mit dem Ausschalten von Konkurrenten zu tun haben soll- können Sie nicht belegen! Im übrigen braucht niemand die Kriminalität Ihrer Lieblingsklientel. Die können sie zu Hause ausleben- nicht in ihrem Gastland.
 
Roichi Montag, 20.Mai 2013, 19:17 Uhr:
@ Bürger

Was schrieb ich denn zu Marzahn?
Ich schrieb:
"Als Beispiel kannst du ja mal nach Marzahn gucken. Da gibt es Ecken, die nicht viel besser sind, allerdings reindeutsch und Sozialhilfe in dritter Generation."
Also nicht den ganzen Bezirk, sondern nur ein paar Ecken. Und ich schrieb: "Das Beispiel erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit."

Also ist weder die Bezugsgröße gleich, noch irgendeine Andere quantitative Größe vergleichbar.
Das war auch nicht meine Absicht. Mir ging es allein um die qualitative Aussage des Zusammenhangs von Kriminalität und sozialer Struktur.
Dazu müsstest du dann aber nicht die Stadtbezirke, sondern die sozialen Hintergründe der Täter betrachten.
Das macht die Wissenschaft auch.

Der Verweis auf Teile von Marzahn gibt nur, wie auch der Verweis auf Neukölln einen Anhaltspunt, welches soziale Milieu gemeint ist.
Denn in beiden Bezirken gibt es auch Gegenden, die Gutbürgerliche Einfamilienhäuser umfassen.

So, und jetzt bitte wieder etwas sachlicher.
 
Björn Dienstag, 21.Mai 2013, 00:23 Uhr:
@JayBee

"Das ist doch mal wieder super: Erst wird von rechter Seite behauptet, daß die Kriminalität in Vierteln mit hohem Anteil an Migranten am höchsten ist."

Und wieder liegst du falsch. Es wird klargestellt, dass mit der Massenmeinwanderung, der Überfremdung und den Parallelwelten auch die Kriminalität im erhöhten Maße nach Deutschland kommt. Es wird nicht bestritten, dass es auch deutsche Kriminelle gibt, sondern klargestellt, dass wir nicht noch kriminelle Ausländer dazu brauchen.


Wir haben ja schon oft über das Thema diskutiert. Bis jetzt konnte mir aber keiner von euch Genossen argumentativ erklären aus welchem vernünftigen Grund wir immer mehr Unterschichten-Ausländer in Deutschland brauchen.

Ich weiß ja, dass euch die Realität ankotzt und ihr sie gerne verdrängt. Es nützt nur nichts. In den meisten Ausländervierteln haben wir eine hohe Kriminalitätsrate. Wieso tun wir also nichts dagegen und weisen die entsprechenden Kulturbereicherer aus? Warum holen wir uns immer neue potentielle Kriminelle nach Deutschland? Warum ist euch die Überfremdung wichtiger als die Opfer dieser alltäglichen Ausländerkriminalität? Warum hasst ihr euer Volk so sehr?
 
JayBee Dienstag, 21.Mai 2013, 08:59 Uhr:
@ bürger

In dem von Dir verlinkten Artikel der Berliner Zeitung steht übrigens auch etwas zu den Gründen der erhöhten Kriminalität in Bezirken wie Wedding, Miite und Neukölln. Unter anderem ist dort die Rede von wesentlich höheren Touristenaufkommen, was überall auf der Welt eine erhöhte Kriminalität mit sich bringt. Und schon ist der gesamte Artikel mal wieder nicht in Deinem Sinne zu gebrauchen.
 
Franz von Sickingen Dienstag, 21.Mai 2013, 10:23 Uhr:
@ Roichi

"Sowohl die russiche Mafia, als auch die Gruppen im Chicago der dreißiger Jahre, als auch die italienische Mafia und andere Organisationen funktionieren nicht nach diesem Prinzip."

Alle genannten Gruppen definieren sich nach ihrer ethnischen Herkunft. Zur italienischen Mafia können Sie beispielsweise bei Ihrer Lieblingsseite Wikipedia Folgendes lesen:

"Die Mafia sizilianischen Ursprungs besteht aus so genannten Familien – wobei es sich hier nicht um Familien im engeren Sinne einer reinen Blutsverwandtschaft handelt, sondern um einen engen, streng hierarchisch gegliederten Gruppenverband aus Mitgliedern sizilianischer Herkunft – die einem Codex folgen. Dessen Regeln hat jedes Familienmitglied genau einzuhalten; Verstöße, insbesondere der Omertà, wurden in der Vergangenheit in der Regel mit brutalen Mitteln (bis hin zu Mord) geahndet."

"Zudem handelt es sich weniger um eine wissenschaftliche, als eine philosophische Betrachtung aus der Zeit heraus."
Egal, wie Sie es betrachten: Viele Wörter des kriminellen Milieus stammen aus dem Hebräischen. Dies ist weiter nichts als eine nüchterne Feststellung. Sie können ja antreten und das Gegenteil nachweisen. Ich fürchte, dies wird Ihnen nicht gelingen.

"Denn zumindest ansatzweise gibt Benjamin auch die Begründung warum das so ist."

Ansatzweise? Es ist der typische Rechtfertigungs-Topos, der auch in den gegenwertigen modernen Forschungswerken der Pseudowissenschaft Soziologie Verwendung findet.
Aber finden Sie diesen tatsächlich überzeugend? Also, ich musste sofort an Goldman & Sachs denken, die gegenwärtigen Könige der "Bankster". Die Wirklichkeit ist häufig viel aufschlussreicher als jede Wissenschaft oder Philosophie.

"Du bist es, weil du nicht bereit bist über den Antisemitismus und den Rassismus hinauszudenken."

Ich habe nicht vor, mich auf Ihre eindimensionale Sicht der Dinge herabzulassen, zumal Sie nicht hinausdenken, sondern über das Ziel hinausschießen. Dies hängt natürlich mit Ihrer verqueren Ideologie zusammen, die hinter jedem Strauch einen Antisemiten oder Rassisten wittert.
 
Peter Dienstag, 21.Mai 2013, 10:44 Uhr:
@Björn:
"Ich weiß ja, dass euch die Realität ankotzt und ihr sie gerne verdrängt. Es nützt nur nichts. In den meisten Ausländervierteln haben wir eine hohe Kriminalitätsrate. Wieso tun wir also nichts dagegen und weisen die entsprechenden Kulturbereicherer aus? Warum holen wir uns immer neue potentielle Kriminelle nach Deutschland? Warum ist euch die Überfremdung wichtiger als die Opfer dieser alltäglichen Ausländerkriminalität? Warum hasst ihr euer Volk so sehr?"


Ganz einfach: Weil nicht jeder Deutsche solch ein Schubladendenken hat. Nicht jeder Ausländer (wozu auch ich dazugehöre, wohlgemerkt) ist ein "potentieller Krimineller", gehören der "Unterschicht" an oder ähnlich abwertenden Bezeichnungen. Genauso verhält es sich mit den Deutschen und ihren eigenen Sozialschmarotzern und Kriminellen. Wenn ich mir von meiner Freundin (welche beim Arbeitsamt tätig ist) immer anhören muss, welchen Menschen sie immer gegenübertreten muss, wird einem auch schlecht. Die meisten können sich nichtmal richtig artikulieren, geschweige ihre eigene Sprache. Über Körperpflege muss man auch nicht sprechen. Ist das eigentlich nicht schon peinlich genug?

Meint man jetzt auch, nur weil sie Deutsche sind, sind sie besser als ausländische Kriminelle und Schmarotzer? Klar, es gibt auch unter Ausländern schwarze Schafe und sie sollten zur Rechenschaft gezogen werden wie jeder andere vor dem Gesetz, aber dazu benötigt es keine ethnische/biologische Trennung.
Wie ist es denn mit der "alltäglichen Kriminalität" gegen Ausländer, wenn man schon von "alltäglicher Ausländerkriminalität" spricht? Hier braucht man nicht einen Aspekt von Kriminalität hervorheben, damit eine bestimmte Menschengruppe besser dargestellt wird. Wenn ich so etwas lese, muss ich immer an diese Statistik denken, die die Deutschen als das arroganteste Land in Europa betitelt hat (leider auch Schubladendenken, aber für manche sehr trefflich).
Kriminalität ist und bleibt ubiquitär und deswegen gibt es es auch heute immer noch keine anerkannte Theorie, wie diese zustande kommt, egal ob soziale oder ethnische Herkunft, Alter oder anderen persönlichen Ursachen.

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Unerklärlich ist aber auch oft, wie viele nicht die andere Seite der Medaille sehen und warum Menschen woanders hin migrieren wollen. Nicht jeder Mensch hat das Glück, unter Bedingungen aufgewachsen zu sein, in welcher Schulbildung und eine finanziell gesicherte Umgebung vorherrschen, geschweige ein demokratischen Staat. Es liegt daher in der menschlichen Natur, nach seinem Glück zu streben und auch zu suchen. Diese in einem anderen Land als das Eigene zu finden, ist daher nichts besonderes. Sehr schade ist es daher auch, wenn Personen dann die Meinung vertreten, sie wären etwas besseres, weil sie ihren guten Lebensstandard sozusagen in die Wiege bekommen haben. Wenn diese es mal selber erleben müssten, wie schlecht es manchen geht... HartzIV ist dagegen das reinste Paradies.
 
Franz von Sickingen Dienstag, 21.Mai 2013, 10:47 Uhr:
@ Münchhausen,

Sie müssen doch nur die simple Frage beantworten, ob das Hebräische einen hohen Wortbestandteil der kriminellen Gaunersprache ausmacht: Ja oder nein? Die Beantwortung dieser Frage kann doch nicht so schwer sein. Sie können statt Benjamin natürlich auch Sprachgeschichtler zu Rate ziehen. Aber auch die werden Ihnen eine klare Antwort gegeben.
Die mit viel Wortgeklimper vorgetragenen sozialromantischen Rechtfertigungsversuche sind da zunächst völlig irrelevant, insofern ist es legitim das eigentlich Essentielle hervorzuheben. Für Ihre Reflexe und Ihre Einseitigkeit sind Sie selbst verantwortlich, die spezielle Völker ständig in der Opferrolle sehen und mit einen Heiligenschein versehen wollen.

"... da er ihre Grundaussage widerlegen würde ..."

Welche Grundaussage meine Sie, die von Roichi reflexartig unterstellte?

Meine Grundaussage lautete:
Seltsam, dass die Sprache eines speziellen Sprachträgers wie sonst keine andere besonderen Eingang in die Annalen der Kriminalität gefunden hat, z. B.: mauscheln, ausbaldowern.

Widerlegen Sie doch diese Tatsache, aber bitte ohne sozialromantisches Palaver! Viel Vergnügen.

"Sie führen bei einer Debatte um Probleme aus dem Jahr 2013 einen Essay von 1930 [!] für das Kinderprogramm [!] heran, das sich mit den Räuberbanden aus dem frühen Mittelalter bis ins 17 Jhr. [!] befasst."

Warum nicht? Ich musste unwillkürlich lachen, als ich mal wieder den Text von Benjamin las.
Ja, die heutigen "Räuber" bzw. Gauner tragen Krawatte und Anzug und sind bei den Königen der Bankster Goldman & Sachs beschäftigt. Ich weiß, so viel Wirklichkeit ist schwer zu ertragen.

PS: Ach, mein jiddisches Lieblingswort ist meschugge, trifft es doch haargenau auf diejenigen zu, die hinter jedem Strauch einen bösen Antisemiten und unverbesserlichen Rassisten wittern.
 
qual Dienstag, 21.Mai 2013, 14:59 Uhr:
lieber björn
"Warum hasst ihr euer Volk so sehr?"
Dieser Spruch kommt gerade von einem Nazi.
Mit dem Volkssturm habt ihr ja eure Liebe zu Volk bewiesen.Die beiden Uwe`s haben als stramme Kameraden eine Polizistin erschossen und so ihre liebe zum Volk bewiesen.Wenn also Nazis von Liebe zum Volk sprechen ist das eine glatte Lüge.
 
münchhausen Dienstag, 21.Mai 2013, 15:30 Uhr:
FvS:

"Sie müssen doch nur die simple Frage beantworten, ob das Hebräische einen hohen Wortbestandteil der kriminellen Gaunersprache ausmacht: Ja oder nein? Die Beantwortung dieser Frage kann doch nicht so schwer sein."

Folgende Wörter sind aus dem Deutschen ins Englische entlehnt:

autobahn, angst, berufsverbot, blitzkrieg, diktat, doppelgaenger, dummkopf, ersatz [für eine minderwertige Imitation], Flak, freikorps, fuehrer, goetterdaemmerung, hande hoch!, heiligenschein, herrenvolk, hinterland, hoffaehig, kaffeeklatsch, knackwurst, kriegspiel, lebensraum, luftwaffe, machtpolitik, nacht und nebel, oom pah pah music [=umtata], poltergeist, putsch, reich, rinderpest, schadenfreude, schwantz [=Penis], to schwitz, schweinehund, ueber alles, unruhe, verboten, weltschmerz

Analogiefrage: was sagt uns das über das "deutsche volk" (tm)?
 
Bürger Dienstag, 21.Mai 2013, 18:17 Uhr:
@ Roichi

"Ab Seite 12 wird es dann besonders interessant.
Und auch die angesprochenen Gegenden von Marzahn tauchen in den Karten auf."

Ja das ist wirklich sehr interessant,denn auch die Gegenden mit der höchsten Anzahl an Straftaten des Bezirks Marzahn-Hellersdorf,sind auch die Gegenden mit dem höchsten Ausländeranteil.
Auf Seite 29 ihres Links wird der "Ortsteil" Marzahn(nicht der ganze Bezirk),als der Ortsteil mit der höchsten Kriminalität angegeben. Dieser Ortsteil hat einen,im vergleich zum Gesamtbezirk,relativ hohen Ausländeranteil(15,5%)
http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Marzahn#Einwohner

Nehmen wir als Vergleich die Ortsteile Mahlsdorf und Kaulsdorf. Das sind die Ortsteile mit den wenigsten Straftaten im Bezirk. In diesen Ortsteilen leben "zufälligerweise" auch die wenigsten Ausländer.
http://www.berlin.de/imperia/md/content/bamarzahnhellersdorf/ba-beschlsse/2012/vzb161_iv_anlage.pdf?start&ts=1335440963&file=vzb161_iv_anlage.pdf (Seite 21)

Sie können sich ja mal die Mühe machen und jeden Ortsteil Berlins einzeln untersuchen und diese Ortsteile untereinander vergleichen. Ich bin mir ziemlich sicher,dass Sie noch mehr von diesen "Zufällen" (mehr Ausländer = mehr Straftaten) finden werden. ;-)
Wenn ich wieder mehr Zeit habe,werde ich mir noch ein paar Ortsteile vorknöpfen.
 
Björn Dienstag, 21.Mai 2013, 18:20 Uhr:
@Peter

"Ganz einfach: Weil nicht jeder Deutsche solch ein Schubladendenken hat."

Das ist keine Antwort auf meine Frage warum wir kriminelle Ausländer in Deutschland dulden sollten.

"Nicht jeder Ausländer (wozu auch ich dazugehöre, wohlgemerkt) ist ein "potentieller Krimineller", gehören der "Unterschicht" an oder ähnlich abwertenden Bezeichnungen."

Wie kommen sie jetzt darauf, dass "alle" Ausländer kriminell wären? Niemand hat das behauptet. Es ist lediglich der armselige Versuch einen Nebenschauplatz namens "Rassismus" aufzumachen, um nicht über die reale Problematik der Ausländerkriminalität diskutieren zu müssen. Daher frage ich sie als Ausländer einfach nochmal. Sind sie nicht der Meinung, das man ausländische Straftäter wieder zurück schicken sollte? Wenn nein, warum?

Gerade sie als Ausländer sollten doch froh sein, wenn man kriminelle Ausländer wieder nach Hause schickt, da sie das Image der Migranten in Deutschland ja sehr beschädigen.

Im übrigen kommen nunmal die meisten Migranten aus bildungsfernen Unterschichten. Und diese sind nunmal besonders anfällig für Kriminalität. Besonders, da viele dieser Ausländer kulturell oder religiös bedingt die deutsche Gesetzgebung nicht akzeptieren (Scharia). Wäre es da nicht naheliegend und vernünftig die Einwanderung so zu steuern, dass der Anteil der bildngsfernen Unterschichten-Ausländer möglichst gering ist?

"Genauso verhält es sich mit den Deutschen und ihren eigenen Sozialschmarotzern und Kriminellen."

Das ist doch kein Argument. Natürlich gibt es auch genauso deutsche Kriminelle und Sozialschmarotzer. Nur heißt das ja nicht, dass wir deswegen nun auch noch dazu Problemfälle aus aller Herren Länder nach Deutschland lassen sollten.

"Wenn ich mir von meiner Freundin (welche beim Arbeitsamt tätig ist) immer anhören muss, welchen Menschen sie immer gegenübertreten muss, wird einem auch schlecht. Die meisten können sich nichtmal richtig artikulieren, geschweige ihre eigene Sprache."

Netter Ablenkungsversuch. Nur, warum müssen wir dann noch mehr Problemfälle nach Deutschland holen?

"Meint man jetzt auch, nur weil sie Deutsche sind, sind sie besser als ausländische Kriminelle und Schmarotzer?"

Meinen sie wirklich die Diskussion ließe sich so einfach ablenken? Es geht immernoch darum, dass wir nicht noch ausländische Problemfälle zu unseren eigenen dazu brauchen, nicht darum ob denn nun deutsche Problemfälle besser wären als ausländische.

"Wie ist es denn mit der "alltäglichen Kriminalität" gegen Ausländer, wenn man schon von "alltäglicher Ausländerkriminalität" spricht?"

Und gleich der nächste Ablenkungsversuch. Ausländerkriminalität wird nicht deswegen besser, weil es auch ein paar Idioten gibt die selbst kriminell gegen Ausländer werden. Nochmal: Es geht darum, dass wir zu unseren eigenen Problemen nicht noch ausländische Problemfälle dazu gebrauchen können. Da aber überdurchschnittlich viele bildungsferne Unterschichten-Migranten einwandern, schaffen wir uns damit überproportional viel Kriminalität. Was spricht also dagegen die Einwanderung entsprechend zu steuern und kriminelle Ausländer auszuweisen? Aus welchem vernünftigen Grund sollen wir uns noch ausländische Problemfälle zu unseren eigenen dazu aufhalsen?

"Wenn ich so etwas lese, muss ich immer an diese Statistik denken, die die Deutschen als das arroganteste Land in Europa betitelt hat (leider auch Schubladendenken, aber für manche sehr trefflich)."

Denken sie Deutschland wäre das einzige Land, dessen Bewohner von der ausufernden Ausländerkriminalität und der Überfremdung die Schnauze voll haben? Wenn sie die Deutschen deshalb für arrogant halten, dann dürfen sie das natürlich. Ich frage mich nur warum sie dann in so einem bösen Land leben wollen?

"Kriminalität ist und bleibt ubiquitär und deswegen gibt es es auch heute immer noch keine anerkannte Theorie, wie diese zustande kommt, egal ob soziale oder ethnische Herkunft, Alter oder anderen persönlichen Ursachen."

Man weiß heute schon sehr genau welche Faktoren für Kriminalität anfällig machen. Und natürlich gehört die ethnische Herkunft nicht dazu. Eher noch die Kulturelle, vorallem aber die Soziale. Die Frage ist daher auch nicht warum genau Ausländer in Deutschland nun so überproportional kriminell wären, sondern ob wir nicht die entsprechenden Leute ausweisen sollten um Wiederholungstaten zu verhindern und ob wir bei der Einwanderung nicht lieber auf bildungsferne Unterschichten-Ausländer verzichten sollten, die nach allen Statistiken besonders häufig zur Kriminalität neigen.

"Unerklärlich ist aber auch oft, wie viele nicht die andere Seite der Medaille sehen und warum Menschen woanders hin migrieren wollen. Nicht jeder Mensch hat das Glück, unter Bedingungen aufgewachsen zu sein, in welcher Schulbildung und eine finanziell gesicherte Umgebung vorherrschen, geschweige ein demokratischen Staat."

Das ist richtig. Nur sehen diese Leute eben nicht die andere Seite der Medaille. Unsere Seite. Denn natürlich ist es menschlich verständlich, dass sich Menschen in der Hoffnung auf ein materiell besseres Leben nach Deutschland aufmachen. Nur sollten diese Leute sich dann auch in unsere Situation reinversetzen können. Wir sehen wie immer mehr Stadtteile zu fremdländischen Enklaven werden, wir sehen die tägliche Ausländerkriminalität, wir sehen das die Jugend vorallem in den westdeustchen Großstädten meist zum größten Teil Migranten sind. Wir sehen, dass unsere Identität, unsere jahrhundertealte Kultur im Begriff ist sich aufzulösen. Wir sehen die Zukunft, in der wir als Deutsche in der Minderheit im eigenen Land sind.

Auch Ausländer müssen doch verstehen können, dass ein Volk souverän und eigenständig bleiben will. Das ein Volk seine Identität und seine Kultur bewahren will. Das auch wir Deutschen eine Heimat haben wollen, ein Zuhause, welches das Land der Deutschen ist und nicht nur ein identitätsloser Staat, als Hülle einer Multikulti-Gesellschaft.

Wenn Türken aus der Türkei einwandern, dann gibt es noch das Land der Türken auch wenn die Türken hier sich integrieren. Wenn Araber einwandern genauso. Aber wenn alle nach Deutschland einwandern, dann gibt es irgendwann nicht mehr das Land der Deutschen. Auch als Ausländer muss man uns Deutsche doch verstehen können, wenn wir das nicht wollen. Oder etwa nicht?

@Roichi

"Schön Björn.
Das wurde dir aber nun auch schon mehrfach widerlegt."

Meinst du, du kommst mit Leugnen weiter? Natürlich bringt Einwanderung immer auch Kriminalität mit sich. Das zu leugnen ist einfach nur lächerlich. Schau mal hier, ist wahrscheinlich auch nur ne fiese Naziverschwörung:

"Erstmals gibt es mehr als eine halbe Million ausländische Straftäter."

http://www.welt.de/politik/deutschland/article116130820/Jeder-vierte-Tatverdaechtige-ohne-deutschen-Pass.html

Die Frage ist also wie damit umgehen? Wieso sollten wir deiner Meinung nach kriminelle Ausländer in Deutschland akzeptieren? Warum sollten wir nicht die Einwanderung so steuern, dass möglichst wenig von den Leuten zu uns kommen, die für Kriminalität anfällig sind? Also bildungsferne Unterschichten-Ausländer? Ihr sagt zwar gerne, dass ihr dagegen seid, was bleibt euch als "Anti"s auch anderes übrig, aber über das warum schweigt ihr euch aus.

"Und jedesmal bist du ausgestiegen, wenn es konkret wurde, oder um Fakten ging."

Hat man ja bei unserer letzten langen Diskussion mit dir und John gesehen, als ihr beide ausgestiegen seid, weil ihr keine Argumente mehr hattet.

"
"Wieso tun wir also nichts dagegen und weisen die entsprechenden Kulturbereicherer aus?"

Weil das nicht das Problem lösen würde."

Natürlich würde es das Problem lösen. Wie soll schließlich ein ausgewiesener Ausländer in Deutschland erneut kriminell werden?

"Die herkunftsbezogene Erklärung tuagt nicht."

Was ist das für eine Ausrede? Ich sage nicht, dass er kriminell wurde, weil er Ausländer ist, sondern, dass er ausgewiesen werden soll, weil er ein krimineller Ausländer ist. Eure Ablenkungsversuche sind wirklich leicht zu durchschauen. Wieso sollte man kriminelle Ausländer in Deutschland akzeptieren? Wieso sollte die Türkei kriminelle Deutsche akzeptieren?

"Und deswegen werden eure darauf basierenden Forderungen auch als das behandelt, was sie sind: Rassistische Hetze."

Wenn du nicht mehr weiter weißt, greifst du auf Kampfbegriffe zurück. Die Forderung nach Abschiebung von kriminellen Ausländern ist natürlich nicht im Geringsten rassistisch. Ansonsten müsste die BRD für dich ja auch rassistisch sein, weil sie, im geringem Maße, auch kriminelle Ausländer abschiebt. Es ist nur der Versuch einen Nebenschauplatz aufzumachen. Ist aber zwecklos.

Wenn wir einen kriminellen Ausländer abschieben, dann kann er hier keine Straftaten mehr begehen, richtig? Sollte das nicht unser aller Ziel sein, dass es hier so wenig wie möglich Kriminalität gibt? Warum wollt ihr noch Kriminelle importieren?

"Deswegen argumentieren ja auch nur du und deine Kamerraden damit. Und niemand sonst."

Wie man meinem obigen Link entnehmen kann, diskutieren zur Zeit wieder alle über Ausländerkriminalität. Nur Roichi kommt mit der Realität nicht klar und versucht Ausländer als heldenhafte Lichtgestalten hinzustellen. Naja, deine schwarz-weiße Weltsicht kennen wir ja. Ich errinnere nur an deine Auslassungen über die Alliierten.

"Was du als Volk ansiehst, konntest du bisher noch nie aufzeigen."

Wieso machst du dich wieder dermaßen zum Holzroller? Ich weiß sehr wohl, was ich unter dem Begriff Volk verstehe. Nur du hast es bis heute nicht kapiert. Oder wolltest es nicht. Aber das hatten wir ja schon, dass du, wenn dir die Argumente ausgehen, einfach behauptest es würe ja gar keine Völker abseits der Staatsvölker geben. Um dann wieder sprachlos schmollend zu reagieren, wenn man dich auf die Kurden aufmerksam macht. Oder die zwei deutschen und zwei koreanischen Staatsbürgerschaften. Oder auf die Sorben. Ja, ja. Roichis Ideologie und die Realität, das ist wie Feuer und Wasser.

"Deine Begriffe haben schlicht keine Bedeutung außerhalb deiner Ideologie."

Wie man ja an den Sorben und den Kurden sieht, ne. ;-)

Roichi, du bist intellektuell einfach nicht in der Lage das Vorhandensein ethnischer Völker zu begreifen oder du willst es einfach nicht, weil sonst deine krude Ideologie in sich zusammenstürzt. Also lass deinen Frust nicht an mir aus.
 
bc Dienstag, 21.Mai 2013, 21:19 Uhr:
@herr sickingen
"Widerlegen Sie doch diese Tatsache, aber bitte ohne sozialromantisches Palaver!"

guten tag herr sickingen. das ist ja wieder mal ein klassiker von ihnen. sie behaupten da was steiles und plumps ist es eine "tatsache" die andere zu widerlegen haben.

was wollen sie hier eigentlich transportieren? dass juden aussergewoehnlich kriminell veranlagt seien?

na denn gute nacht herr sickingen.
 
Roichi Dienstag, 21.Mai 2013, 21:38 Uhr:
@ Franz

"Alle genannten Gruppen definieren sich nach ihrer ethnischen Herkunft."

Falsch.
Sie werden von außen so definiert.
Die Innendefinition ignoriert das.
Deswegen hab ich ja nicht nur die sizilianische Mafia aufgeführt.

"Zur italienischen Mafia können Sie beispielsweise bei Ihrer Lieblingsseite Wikipedia Folgendes lesen"

Wie wäre es, wenn du auch mal weiter liest.
Da hatten wir ja auch bei dem Rundfunkbeitrag des Herrn Benjamin schon, dass du einfach wegkürzt, was dir nicht passt.
Dort wird dann auch auf andere Organisationen eingegangen.

"Dies ist weiter nichts als eine nüchterne Feststellung."

In dem von dir verwendeten Kontext ist es mehr.
Und das versuchst du nun zu leugnen.
Dazu gleich nochmal.

"Ansatzweise?"

Natürlich. Eine ausführliche Betrachtung würde den Rahmen seines Beitrags sprengen und auch nicht zum Zielpublikum passen.

"der Pseudowissenschaft Soziologie"

Hahaha. Franz. Wie immer, was dir nicht passt, wird als nicht existent erklärt. Oder ignoriert.
Jetzt versuchst du schon Wissenschaft zu leugnen, wenn dir die Ergebnisse nicht passen.
Übrigens hat das nichts mit Rechtfertigung zu tun, wie du behauptest, sondern mit Forschung.
Aber du willst die Ergebnisse ja nicht haben, sie widersprechen deiner Ideologie. Also musst du sie negieren.

"Die Wirklichkeit ist häufig viel aufschlussreicher als jede Wissenschaft oder Philosophie. "

Wie willst du die Wirklichkeit erkennen, ohne Wissenschaft?
Dann siehst du nämlich nicht die Wirklichkeit, sondern nur, was du dafür hältst.
Erst Wissenschaft ermöglicht den neutralen und umfassenden Blick auf die Realität. Dazu ist sie da.
Dass dir das nicht behagt wissen wir. Du hast es ja eben schon gesagt.

"Ich habe nicht vor, mich auf Ihre eindimensionale Sicht der Dinge herabzulassen, "

Och Franz. Jemand, der ernsthaft behauptet das Wissenschaft nichts taugt und unnütz wäre, braucht sich nicht so aufplustern.
Aber ohne wortgewaltige Kostrukte hättest du ja gar nichts mehr. Also lasse ich dir das doch gerne, damit du dich wenigstens daran festklammern kannst.

"Sie müssen doch nur die simple Frage beantworten"

Für dich ist die Frage so simpel. Das wissen wir. Für dich ist ja auch die Antwort schon damit gegeben, dass es Juden und "Zigeuner" waren.
Das Warum interessiert dich nicht. Mal wieder kommst du nicht über die Grenzen der Ideologie.

Abgesehen davon gehst du auch wieder nicht auf die sachliche Kritik an deiner Argumentation ein, sondern bringst einfach eine neue Behauptung.
Diesmal im Deckmantel des "eigentlich Essentiellen".
Und nein, es geht nicht um irgendwelche Völker in der Opferrolle. Es geht um deinen Antisemitismus.
Da wirst du nicht herauskommen mit Ablenkungen und Ausreden.

"Meine Grundaussage lautete"

Genau die, die ich benannt habe.
Deine Wortklauberei hatte ich oben schon angesprochen. Sinuieren ist das Fachwort dafür. Und nun versuchst du dich natürlich da rauszuwinden, in dem du auf den Wortlaut verweist, wo doch der Sinn erkannt wurde.
Auch damit wirst du keinen Erfolg haben.

"Widerlegen Sie doch diese Tatsache"

Warum sollte er.
Dir geht es doch gar nicht um die Tatsache, sondern darum, Juden und "Zigeuner" als Kriminell und sogar als schon imemr kriminell hinzustellen.
Und das wurde nicht nur richtig erkannt, sondern wird auch angegangen. Und widerlegt.
Schon doof, wenn man verstanden wird und dann auch noch argumentativ zerpflückt, weil man keine Argumente hat.
Tja Franz, das war mal wieder nichts.

"Warum nicht?"

Stimmt. Du Argumentierst ja auch mit Aristoteles, wenn es um aktuelle Fragestellungen geht. Da muss man schon froh sein, dass du nur einige Jahrzehnte zurückhängst.
Dass du aber nicht aus deiner Iedologie herauskommst und die zeitlichen und kontextualen Bezüge herstellst, ist dann nicht mehr zu vermitteln. Und hier scheiterst du wieder.
Soviel zu deiner Wirklichkeit.
Du bastelst sie dir aus dir genehmen Bruchstücken längst überholter Ansichten.

"die hinter jedem Strauch einen bösen Antisemiten und unverbesserlichen Rassisten wittern."

Nur bei dir. Denn der bist du ja.
Wie jetzt schon mehrfach belegt wurde.
 
bc Dienstag, 21.Mai 2013, 21:38 Uhr:
@herr sickingen
mauscheln ist uebrigens eine antisemitische wortschoepfung.

bezieht sich letztendlich auf den namen MOSE und dieser wiederum ist nicht sicher auf das hebraeische oder aegyptische rueckfuehrbar.

nichtmal ihre zwei "beweise" halten einer thesenpruefung stand. super these!!!

was sind uebrigens die "annalen der krimminalitaet" und warum sind sie traeger eines namens, der auf KRANKHEIT zurueckfuehrbar ist?
ist das jetzt bezeichnend und auf den traeger zurueckfuehrbar?
 
Sonja Seelig Dienstag, 21.Mai 2013, 23:07 Uhr:
@Roichiversuch doch wenigstens mal einzelne
Tatsachen zu akzeptieren und nicht nur zu
ignorieren.Wenn Du schon nicht selber daran
glaubst was Du denkst,wie willst Du es dann
anderen glaubhaft erklären?
@Björn eine sehr gute und geduldige Ausführung ist das,aber wohl unangebracht
für von Vorurteilen geprägten Genossen.
@unabhängig vergebene Mühe ist es den medienhörigen Zeitgeistfetischisten mit
gesundem Menschenverstand entgegenzutreten.
 
JayBee Mittwoch, 22.Mai 2013, 09:19 Uhr:
@ bürger

"Ja das ist wirklich sehr interessant,denn auch die Gegenden mit der höchsten Anzahl an Straftaten des Bezirks Marzahn-Hellersdorf,sind auch die Gegenden mit dem höchsten Ausländeranteil.
Auf Seite 29 ihres Links wird der "Ortsteil" Marzahn(nicht der ganze Bezirk),als der Ortsteil mit der höchsten Kriminalität angegeben. Dieser Ortsteil hat einen,im vergleich zum Gesamtbezirk,relativ hohen Ausländeranteil(15,5%)"

"Nehmen wir als Vergleich die Ortsteile Mahlsdorf und Kaulsdorf. Das sind die Ortsteile mit den wenigsten Straftaten im Bezirk. In diesen Ortsteilen leben "zufälligerweise" auch die wenigsten Ausländer."

Also, bürger, das ist jetzt nicht Dein Ernst, oder? Du vergleichst zwei völlig unterschiedliche Ortsteile miteinander? Mahlsdorf und Kaulsdorf sind geprägt von Einfamilienhaussiedlungen, während Marzahn eine Großbausiedlung ist. Daß dort die Kriminalität höher ist, ist doch nun wirklich nicht überraschend und hat nunmal nix mit den Migranten zu tun. Aber, Du wolltest ja bei Gelegenheit weitersuchen. Dann bitte, bringe uns Vergleiche zwischen Marzahn und Großbausiedlungen ohne Migrantenanteil. Oder Vergleiche von Kausdorf/Mahlsdorf mit Einfamilienhaussiedlungen mit hohem Migrantenanteil. Dann werden wir sehen, ob Du recht hast.
Also so ein Humbug von Dir, also wirklich. Ich komme aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr raus.
 
JayBee Mittwoch, 22.Mai 2013, 09:27 Uhr:
@ björn

Deine aussagen über bildungsferne und kriminelle Migranten überzeugen mich nicht. Wie hoch ist denn der Anteil an Menschen mit deutscher Staatsbügerschaft an den einfach als Migranten bezeichneten Menschen? Hast Du eine Statistik zur Hand, die zeigt, daß der Großteil der nach Deutschland einwandernden Menschen bildungsfern ist? Und warum sind die Menschen bildungsfern? Vielleicht, weil ihre Abschlüsse hier einfach mal nicht anerkannt werden? Vielleicht, weil vielen der Arbeitsmarkt verschlossen bleibt?

http://www.buergergesellschaft.de/praxishilfen/sozialraumorientierte-interkulturelle-arbeit/die-zugrunde-liegende-forschung/der-begriff-der-bildungsferne/106587/

Und warum benutzt Du eigentlich den herabwertenden Begriff bildungsfern?

Und was meinst Du eigentlich mit Problemfällen aus aller Herren Länder? Wie viele ungebildete Nordeuropäer, Südamerikaner, Russen oder Vietnamesen wandern denn hier ein?

Übrigens: In den USA wird darüber nachgedacht, die Greencardlotterie abzuschaffen, weil Sie nicht mehr zeitgemäß ist. Aber Du willst hier so was in der Art einführen, indem Du nur bestimmte Bildungsschichten ins Land lassen willst. Du machst ja nicht mal die Einschränkung, daß es bspw. bei (Bürger-) Kriegsflüchtlingen egal sein müsste, aus humanitären Gründen.
 
Roichi Mittwoch, 22.Mai 2013, 09:39 Uhr:
@ Bürger

"Dieser Ortsteil hat einen,im vergleich zum Gesamtbezirk,relativ hohen Ausländeranteil(15,5%)"

Migranten, nicht Ausländer. Und die Verteilung ist auch interessant, aber nicht in deinem Sinne.
Bitte bleibe doch bei den verwendeten Definitionen. Und Migranten sind auch Leute, die sogar der Björn als Deutsche ansehen müsste.
Abgesehen davon zeigt sich natürlich auch hier der zusammenhang zwischen Kriminalität und Infrastruktur.
Sagt dir das Eastgate etwas?
Und interessant ist natürlich, dass als Kriminell ja immer die bösen Araber, Türken etc. dargestellt werden. Die gibt es in Marzahn fast nicht.
Um das zusammenzufassen: Für das Kostrukt der herkunftsbasierten Kriminalität braucht ihr unmöglich viele und verworrene Annahmen, damit das nicht zerbricht. Das ist es schon erstaunlich, dass ihr das weiter aufrecht erhaltet.
Die Wissenschaft ist ja ohnehin weiter und längst davon weg.

"In diesen Ortsteilen leben "zufälligerweise" auch die wenigsten Ausländer."

Warum wohl?
Weil diese Ortsteile duch hohen sozialen Status gekennzeichnet sind. Ebenso, wie durch fast ausschließliche Wohngebiete.
Es gibt also weniger Anlass und weniger Potential für Kriminalität. Unabhängig von Ausländern.
Du siehst, die Erklärung nach sozialem Status funktioniert auch ohne die Hilfskrücke der Migranten/Ausländer.

"Sie können sich ja mal die Mühe machen und jeden Ortsteil Berlins einzeln untersuchen und diese Ortsteile untereinander vergleichen."

Die Mühe solltest du dir vielleicht tatsächlich mal machen.
Du wirst feststellen, dass die Kriminalitätsschwerpunkte keinen überdurchschnittlichen Ausländeranteil haben. Eher umgekehrt.
Und dass diese Schwerpunkte dort sind, wo große Einkaufszentren, und Touristenströme sind.
Weiterhin wirst du feststellen, dass das die Wissenschaft schon längst weiß.

"Ich bin mir ziemlich sicher,dass Sie noch mehr von diesen "Zufällen" (mehr Ausländer = mehr Straftaten) finden werden."

Weil du deine Ideologie als Prognoseinstrument nutzt. Und nicht darüber hinauskommst.
Das ist aber dein Problem.
 
Björn Mittwoch, 22.Mai 2013, 16:43 Uhr:
@JayBee

"Wie hoch ist denn der Anteil an Menschen mit deutscher Staatsbügerschaft an den einfach als Migranten bezeichneten Menschen?"

2011 waren von den ca. 16 Millionen Nichtdeutschen in Deutschland etwa 55% ohne deutsche Staatsbürgeschaft.

"Hast Du eine Statistik zur Hand, die zeigt, daß der Großteil der nach Deutschland einwandernden Menschen bildungsfern ist?"

Das sagt Frau Böhmer dazu:

"Sie leben vermehrt in Großstädten, gehören eher unteren Einkommensschichten an, das Bildungsniveau ist insgesamt deutlich niedriger, die Arbeitslosigkeit hingegen höher."

"40 Prozent aller Jugendlichen ohne deutschen Pass bleiben ohne jede berufliche Qualifizierung, wie aus dem im Bundestag vorgestellten Ausländerbericht der Integrationsbeauftragten Maria Böhmer (CDU) hervorgeht."

"Ausländische Schüler verlassen die Schule deutlich häufiger ohne einen allgemein
bildenden Schulabschluss als die deutschen. Darüber hinaus erzielen sie häufiger
einen Hauptschulabschluss und seltener einen Realschulabschluss oder die Fach-
oder Allgemeine Hochschulreife."

http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/WorkingPapers/wp13-schulische-bildung.%20pdf?__blob=publicationFile

Und das sind nur die, die sogar unser Schulsystem durchlaufen haben. Bei den erwachsenen Einwanderern sieht das Bild noch düsterer aus.

"Und warum sind die Menschen bildungsfern? Vielleicht, weil ihre Abschlüsse hier einfach mal nicht anerkannt werden?"

Netter Versuch. Die meisten Einwanderer sind keine Ärzte, Professoren und Akademiker, die wandern in Länder aus, wo man auch was verdient oder bleiben in ihrer Heimat, weil sie dort eine Zukunft haben. Nein, die meisten Menschen, die auswandern, gehören schon in ihrer Heimat zu den Verlierern. Sie kommen meist aus ländlichen Gebieten, in denen Bildung keine große Rolle spielt, z.B. Anatolien. Der Großteil der Einwanderer sind Glücksritter, die sich hier mehr Glück erhoffen als in ihrer Heimat.

Nur neigen solche Leute auch eher zur Kriminalität. Die Frage ist also, warum sollten wir solche Problemfälle nach Deutschland einwandern lassen? Und warum sollten wir nicht kriminelle Ausländer ausweisen?

"Und warum benutzt Du eigentlich den herabwertenden Begriff bildungsfern?"

Weil das der allgemeingültige Begriff für die Umschreibung von Menschen ist, die keine oder nur eine geringe Bildung genossen haben.

Statt dich über die gängige Wortwahl aufzuregen, solltest du uns endlich mal erklären warum wir denn nun solche bildungsfernen Problemfälle nach Deustchland einwandern lassen sollten?.

"Und was meinst Du eigentlich mit Problemfällen aus aller Herren Länder? Wie viele ungebildete Nordeuropäer, Südamerikaner, Russen oder Vietnamesen wandern denn hier ein?"

Na zu viele. Der größte Teil der Einwanderer, vorallem aus dem arabischen und afrikanischen Raum, ist kommt nunmal aus der dortigen bildungsfernen Unterschicht. Und ich frage dich ob wir nicht die Einwanderung besser steuern sollten, dass solche Migranten eher die Ausnahme als die Regel sind?

"Aber Du willst hier so was in der Art einführen, indem Du nur bestimmte Bildungsschichten ins Land lassen willst. Du machst ja nicht mal die Einschränkung, daß es bspw. bei (Bürger-) Kriegsflüchtlingen egal sein müsste, aus humanitären Gründen."

Erstens sind wir nicht wie die USA ein reines Einwanderungsland, sondern ein gewachsenen, jahrhundertealtes Volk. Zweites gibt es selbst in den USA die GreenCard, die die Einwanderung regelt. Warum sollten wir also nicht auch selbst bestimmen, wen wir reinlassen und wen nicht? Dann könnte man potentielle Problemfälle von vornerhein abweisen. Und drittens sind Bürgerkreigsflüchtlinge ein gesonderter Fall, da es da um Asyl geht. Asyl ist allerdings keine Einwanderung, sondern ein vorübergehender Aufenthalt, der endet, wenn der Bürgerkrieg beendet ist.

Das dem in der BRD oft nicht so ist, ist ein anderes Problemfeld.

@Dresdner

"Wenigstens Sie sollten eine Behauptung von einem Fakt unterscheiden können."

Es ist nunmal ein Fakt, dass wir mit geringerer Einwadnerung auch geringere Kriminalität hätten. Gerade erst jüngst kamen die neuen Zahlen raus. Und siehe da:

"Erstmals gibt es mehr als eine halbe Million ausländische Straftäter."

http://www.welt.de/politik/deutschland/article116130820/Jeder-vierte-Tatverdaechtige-ohne-deutschen-Pass.html


"Brauchen wir auch nicht..."

Und warum poltert ihr dann gegen uns, wenn wir fordern, dass die Einwanderung entsprechend gesteuert werden soll, so dass wir kaum noch bildungferne Unterschichten-Ausländer nach Deutschland lassen?

"Die Probleme sind also eher hausgemacht als importiert."

Diejenigen, die die Probleme machen sind importiert. Zumal ich nicht glaube, dass die Einwanderer erst alle total friedliebende Mitmenschen waren und erst in Deutschland zu Kriminellen gemacht wurden. Die Armen. Das ist der typisch linke Versuch die Täter zu verharmlosen und die Schuld auf die bösen Deutschen zu schieben.

Aber selbst wenn dem so wäre. Dann sollten wir doch die friedfertigen Ausländer davor schützen von uns bösen Deutschen zu Kriminellen gemacht zu werden. Demnach wäre es für alle Beteiligten gut, wenn wir die Einwandeung stark begrenzen.

Sie merken, auch mit ihrer Ausrede der bösen Deutschen kommen sie nicht weiter.

"Darum sind Ausweisungen auch das falsche Mittel."

Inwiefern? Jemand der ausgewiesen wurde, kann doch hier kein Verbrechen mehr begehen. Darum die Frage an euch. Warum sollten wir kriminelle Ausländer akzeptieren? Warum sollten wir neue Problemfälle ins Land lassen?

"Von Ihnen will ich jetzt mal wissen, um welche Stadtteile es hier geht."

Schauen sie sich einfach Mümmelmannsberg an. Oder Veddel oder Steilshoop.

"Seit ich die ER-Kommentare lese, geht es um 3 oder 4 einzelne Stadtteile in einem 80-Millionen-Land."

Es geht um drei oder vier ganze Stadtteile in jeder Stadt. Denn die Viertel, die ich gerade in Hamburg aufgezählt habe und von denen es dort noch mehr gibt, die Viertel gibt es auch in Frankfurt, in Köln, Berlin oder München. Eben überall dort, wo sich bildungsferne Unterschichten-Ausländer besonders konzentrieren.

Daher die Frage. Warum sollten wir so eine Entwicklung in unserer Heimat akzeptieren? Warum sollten wir stillschweigend zuschauen, wenn die Überfremdung vor unseren Augen stattfindet?

"Dass Ihre und die Thesen der anderen „Ausländer-Ablehner“ hier nicht stimmen können, lässt sich ganz einfach überprüfen. Treffen diese Thesen grundsätzlich zu..."

Und wieder verstehen sie das Problem nicht. Es geht nicht darum nachzuweisen, dass Ausländer nun unbedingt alle Kriminelle sein sollen, denn das sind sie nicht, sondern darum ob wir weiterhin kriminelle Ausländer bei uns akzeptieren. Denn wie sie wissen haben wir schon genug eigene Kriminelle. Warum sollten wir also noch ausländische Problemfälle aufnehmen? Warum sollten wir kriminelle Ausländer tolerieren?

"Wo treten die von Ihnen beschriebenen Probleme noch auf außer in Neukölln, Wedding und Marxloh?"

In jeder größeren deutschen Stadt. Die Neuköllns, Marxlohs und Veddels gibt es in jeder deutschen Großstadt. Und auch in kleineren Städten, in denen besonders viele Migranten wohnen.

"Übrigens, genauso wie es DIE Deutschen nicht gibt, gibt es auch nicht DIE Ausländer."

Ach, jetzt aufeinmal so rum? Aber Hauptsache es gibt "die Rechten".

Im übrigen wollen wir auch nicht "die Ausländer" ausweisen, sondern diejenigen, die kriminell sind und damit gezeigt haben, dass sie keinen Respekt vor unserem Volk und unserem Land haben.

Euer Problem ist doch, dass ihr versucht die Diskussion zu verallgemeinern. Wir reden differenziert nur über kriminelle Ausländer und fragen uns ob man nicht entsprechende Problemfälle ausweisen oder gar nicht erst reinlassen sollte und ihr kommt mit dem "Argument", dass es ja auch vernünftige Ausländer gibt und auch kriminelle Deutsche.

Man sieht mal wieder wer differenzieren kann und wer nicht.

"Niemand nimmt den Deutschen Identität und Kultur..."

Ach nein? Wo ist denn die deutsche Identität in Mümmelmannsberg, in Veddel oder Marxloh? Überall wo die Überfremdung deutlich zu sehen ist, löst sich unsere Kultur, unsere Identität auf. Ihr müsst doch verstehen können, dass wir das nicht wollen?

"können Sie mir ein Beispiel geben inwiefern die in Deutschland lebenden Migranten die deutsche Kultur oder Identität negativ beeinflussen?"

Gehen sie in die entsprechenden Viertel. Die haben ihre Identität schon verändert. Aus den deutschen Stadtteilen wurden Ebenbilder orientalischer Städte mit Moscheen, türkischen Vereinen, Läden, ausländischer Sprache, ganze Straßen mit orientalsichen Schriftzügen und Ausländern, die das Straßenbild prägen. In diesen Stadtteilen ist die Überfremdung schon abgeschlossen. Und das ganze breitet sich immer weiter aus. Auf der Strecke bleibt usnere Identität und am Ende auch unser Volk.

"Die „ethnischen Grenzen“ sind fließend und das war schon immer so."

Das ist kein Grund das Vorhandensein von ethnsichen Völkern zu leugnen, so wie Roichi es tut.
 
Franz von Sickingen Donnerstag, 23.Mai 2013, 06:56 Uhr:
@ Roichi,

mal wieder überfordert?

"Falsch."

Ja, klar, Ihre Auffassung ist falsch.

"Sie werden von außen so definiert."

Von Ihnen oder Ihrer Märchenfee?

"Die Innendefinition ignoriert das."
Unfug! Die ist entscheidend. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Vielleicht verstehen Sie ja laufende Bilder – nennt sich am vorliegenden Beispiel Dokumentation – besser. Auch hier geht es um ethnische Herkunft, um das "Blut, dass dicker" (sagen seltsamerweise die Delinquenten selbst und wird ihnen nicht von außen eingeredet) sei:

http://www.youtube.com/watch?v=JN5jIcvGW0I

Wie oft kommt das Wort "Rassenkonflikte" vor?

"Deswegen hab ich ja nicht nur die sizilianische Mafia aufgeführt."

Und nicht nur die sizilianische Mafia leitet sich in erster Linie über die ethnische Herkunft ab. Schauen Sie sich noch einmal ganz langsam die Dokumentation an, es sei denn, Sie sind absolut unfähig einen geistigen Transfer zu leisten: Die ethnische Herkunft ist entscheidend – auch bei der Mafia.

"Wie wäre es, wenn du auch mal weiter liest."

Wie wäre es, wenn Sie nicht nur weiter lesen, sondern auch verstehen würden oder widerstrebt das Ihrer Ideologie und Ihrer eingeschränkten Wahrnehmung?

"Da hatten wir ja auch bei dem Rundfunkbeitrag des Herrn Benjamin schon, dass du einfach wegkürzt, was dir nicht passt."

Die Kernaussage ist erhalten geblieben. Und darauf kommt es an. Das, was ich gekürzt habe, ist von mir korrekt gekennzeichnet worden. Jeder kann das nachprüfen. Nur passt Ihnen die Kernaussage nicht.

"Dort wird dann auch auf andere Organisationen eingegangen."

Jeder, der denken kann, kann einen eigenständigen geistigen Transfer leisten.

"Jemand, der ernsthaft behauptet das Wissenschaft nichts taugt und unnütz wäre, braucht sich nicht so aufplustern."

Wo haben Sie denn das gelesen?

"Wie willst du die Wirklichkeit erkennen, ohne Wissenschaft?"

Mit dieser Frage machen Sie sich lächerlich.

"Schon doof, wenn man verstanden wird und dann auch noch argumentativ zerpflückt, weil man keine Argumente hat."

Nein, es ist interessant, wie so Reflexe funktionieren. Argumentiert haben Sie bislang nicht und ich vermute ganz stark, dass Sie das auch nicht hinreichend gelernt haben.

"Du Argumentierst ja auch mit Aristoteles, wenn es um aktuelle Fragestellungen geht."

Ja, Roichi, hier haben Sie das erste Mal etwas Richtiges erkannt – auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.

Und ja, ich halte tatsächlich Platon und Aristoteles für die bedeutendsten Denker des Abendlandes und sie geben auch heute noch kluge Antworten, von denen Sie als moderner Zeitgenosse weit entfernt sind.
 
JayBee Donnerstag, 23.Mai 2013, 08:12 Uhr:
@ björn

Die meisten Deuteschen sind übrigens auch keine Ärzte oder Akademiker. Es reicht ja auch eine ganznormale Ausbildung oder nicht? Oder die Genehmigung, hier eine Firma zu gründen. Und warum sollten wir die schlecht ausgebildeten Menschen nicht aufnehmen? Wir können Sie doch hier super ausbilden. Es gibt momentan eh mehr Lehrstellen als Azubis. Und warum man kriminelle Ausländer nicht abschieben sollte? M3ensch, Du traust den Herkunftstaaten so wenig zu, aber mit den hier kriminell gewordenen Menschen sollen sie umgehen können? Wenn man all Deinen Schauermärchen glaubt, sind die doch im Nu wieder hier und werden wieder kriminell. Dann doch lieber hier behalten, ausbilden und ihnen den Grund nehmen, kriminell zu werden.

Und soweit ich weiß, wird in den USA gerade darüber nachgedacht, die Einwanderungspolitik zu reformieren, hin zur LEgalität der Illegalen und zur Abschaffung der Greencardlotterie.

Und "bildungsfern" ist meiner Meinung nach abwertend.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bildungsferne
Aber das hast Du bestimmt schon selbst nachgelesen.

Also, schlussendlich: Jeder Mensch hat eine Chance verdient, aus seinem Leben etwas zu machen, Herkunft oder Ausbildungsstand sind dabei egal. Und wenn man den Menschen auch die entsprechenden Möglichkeiten bietet, dann gibt es auch weniger Qualität. Und diejenigen Migranten, die hier kriminell sind, sollten auch vom hiesigen Rechtssystem beurteilt werden.

Es sind zum Glück ja nicht so viele Menschen Deiner Meinung.
 
bc Donnerstag, 23.Mai 2013, 08:44 Uhr:
@sickingen
"Ihre Reflexe sind einzigartig."

glaub ich nicht. ihr reflex, mir reflexe zu attestieren sind auch nicht ohne ;o)

"...dass das Hebräische bereichernd wirkte und einen sehr großen Einfluss auf die Sprache der Kriminellen und Gauner hatte, nicht richtig?"

ach so, ich dachte die juden sollen die gauner sein. unter gaunern sind wahrscheinlich verhaeltnismaessig viele antisemiten (siehe NPD) und die nutzten zur diffamierung natuerlich juedische woerter.
alles geradegerueckt. sie sind rehabilitiert ;o)
 
bc Donnerstag, 23.Mai 2013, 08:54 Uhr:
@sickingen
mir ist nur nicht ganz klar, warum sie das hier zum thema machen muessen. wie sie ja selbst in erfahrung gebracht haben - die kriminalitaetsstatistik ist ueberall etwa gleich und liegt bei 0,5% der bevoelkerung...
 
Peter Freitag, 24.Mai 2013, 14:41 Uhr:
@björn:

"Daher frage ich sie als Ausländer einfach nochmal. Sind sie nicht der Meinung, das man ausländische Straftäter wieder zurück schicken sollte? Wenn nein, warum?"


Was verstehen sie unter Ausländer? Um in Deutschland lebende Personen, ohne deutschen Pass? Oder um jene, die nicht daran denken, in Deutschland zu leben und sich nur temporär aufhalten?

Meiner Ansicht nach ist die Abschiebung nur eine Bekämpfung von Symptomen, aber nicht von Ursachen. Aber wie ich bereits schrieb, sollte jeder vor dem Gesetz gleichgestellt sein und auch daher auch für diejenigen gelten, die nach Deutschland einreisen und dort leben bzw. leben wollen. Unter diesem Punkt darf die Abschiebung daher keine mögliche Handlung sein. Wieso sollte jemand, der in Deutschland lebt, aber keinen Deutschen Pass besitzt, nicht gleich behandelt werden wie nunmal ein Deutscher? Und wie will man wissen, ob jemand nun mit krimineller Intention nach Deutschland will? Einreisebestimmungen in Hinsicht, dass nur bestimmte "privilegierte" Personenkreise einreisen dürfen, sind daher Humbug und mit Diskriminierung verbunden.


"Gerade sie als Ausländer sollten doch froh sein, wenn man kriminelle Ausländer wieder nach Hause schickt, da sie das Image der Migranten in Deutschland ja sehr beschädigen."

Genau wegen solcher Aussagen muss ich mir oft überlegen, ob sie nicht bereits voreingenommen sind. Diese Pauschalisierung ist der Grund für ein schlechtes Image, nicht weil jetzt eine einzelne, individuelle Person ein Delikt begangen hat. Sie können genauso wenig dafür, wenn einzelne Deutsche Verbrechen begehen.


"Und warum benutzt Du eigentlich den herabwertenden Begriff bildungsfern?"

"Weil das der allgemeingültige Begriff für die Umschreibung von Menschen ist, die keine oder nur eine geringe Bildung genossen haben."


Das ist sicher kein allgemeingültiger Begriff, wenn es einen Euphemismus impliziert. Zumal dieser Begriff nicht wirklich definiert ist. Ich kann ebenso sagen, Person xy ist bildungsfern, weil er nicht programmieren kann oder irgendetwas von IT versteht in der heutigen, technologisierten Welt. Was aber ziemlicher Schwachsinn ist - deshalb berufe ich mich auf den Begriff Bildung gerne auf die folgende Beschreibung:

Bildung umfasst Beschreibungen, welche grundlegende Haltung der Mensch zu sich und zu der ihn umgebenden materiellen, sozialen und geistigen Umwelt einnimmt. Dieser Prozess der Auseinandersetzung erfolgt […] überwiegend mit Hilfe der Sprache und anderen Symbolsystemen. (Marotzki/Tiefel, 2007, 134)


"Meinst du, du kommst mit Leugnen weiter? Natürlich bringt Einwanderung immer auch Kriminalität mit sich. Das zu leugnen ist einfach nur lächerlich. Schau mal hier, ist wahrscheinlich auch nur ne fiese Naziverschwörung:"

"Erstmals gibt es mehr als eine halbe Million ausländische Straftäter."

http://www.welt.de/politik/deutschland/article116130820/Jeder-vierte-Tatverdaechtige-ohne-deutschen-Pass.html


Und wieder eines meiner "Lieblingsthemen" .. Statistiken.

"Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast" - wie immer sehr trefflich. Und auch noch eine Statistik vom PKS. Die ist sogar mir schon für ihre Lächerlichkeit bekannt.

Wir haben einerseits den Begriff der Tatverdächtigen, nicht der wirklichen Zahl an Personen, die ein Delikt begangen haben. D.h. diese Zahlen ergeben sich aus dem Stand polizeilicher Ermittlungen, sind aber nicht analog zu den Zahlen bei Gerichten oder der Staatsanwaltschaft.
Durch diese Statistik wird aber ausgesagt, dass man nicht einmal kriminell sein muss, um als Krimineller betitelt zu werden - etwas schräge Sichtweise.
Und mit dem Grundsatz in Art. 11 Abs. 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948 steht eindeutig geschrieben:

„Jeder Mensch, der einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, ist solange als unschuldig anzusehen, bis seine Schuld in einem öffentlichen Verfahren, in dem alle für seine Verteidigung nötigen Voraussetzungen gewährleistet waren, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.“

Weiters ist Art. 6 Abs. 2 der Europäischen Menschenrechtskonvention gültig:

„Jede Person, die einer Straftat angeklagt ist, gilt bis zum gesetzlichen Beweis ihrer Schuld als unschuldig.“


Aber Probleme in dieser Statistik sind nicht nur in deren Interpretierung zu finden (die viel Spielraum für eine Abgrenzung von Personenkreisen zulässt), sondern auch bei den Zahlen selbst.
Es wird hier nicht unter den verschiedenen Straftaten unterschieden, wodurch eine hohe Diskrepanz im Vergleich Deutsch - Nichtdeutsch entsteht. Beispielsweise werden Delikte unter den Einreise- und Asylbestimmungen reingezählt, die wiederum auch eher nur ein Ausländer begehen kann. Oder hat man schon von Deutschen gehört, die sich nicht an ihre Asylbestimmungen halten? Oder sich einen Aufenthaltstitel erschleichen? Bagatelldelikte werden hier gleichgesetzt mit Gewaltdelikten und verfälschen wiederum die wirkliche Aussagekraft der Statistik. Und die "Touristenkriminalität", die von Deutschen begangen werden, scheinen hier gar nicht auf.
Das kann wiederum aussagen, dass bei einer differenzierten Sicht auf die Statistik die Zahl der gesetzestreuen Ausländer höher ist, als die der Deutschen.

Nach (Geißler, Rainer , 2008) soll auch schlussgefolgert werden, dass nicht der Zusammenhang von Migration und Kriminalität zu untersuchen sei, sondern die Frage, warum Migration zu mehr Gesetzestreue führe.


"Netter Versuch. Die meisten Einwanderer sind keine Ärzte, Professoren und Akademiker, die wandern in Länder aus, wo man auch was verdient oder bleiben in ihrer Heimat, weil sie dort eine Zukunft haben. Nein, die meisten Menschen, die auswandern, gehören schon in ihrer Heimat zu den Verlierern. Sie kommen meist aus ländlichen Gebieten, in denen Bildung keine große Rolle spielt, z.B. Anatolien. Der Großteil der Einwanderer sind Glücksritter, die sich hier mehr Glück erhoffen als in ihrer Heimat."


Schon etwas davon gehört, dass es in Deutschland an Fach- und Arbeitskräften mangelt? Erklärt ganz sicher, wieso sich schon deutsche Firmen bei mir vorstellten, damit ich mich bei denen bewerbe (auch bereits während der Ausbildung)? Das sie dann versuchen, entsprechende Konditionen zu bieten, ist wohl selbstverständlich. Lebensunterhaltskosten und durchschnittlicher Lohn sind ohnehin in jedem Land anders, wodurch auch nicht wirklich gesagt werden kann, ob die Leute in ihrem eigenen Land bleiben oder nicht.
Und um eine gute Arbeitskraft zu sein, muss man nicht zwingend Titel besitzen. Aber woher nehmen sie ihre Informationen, dass die meisten Auswanderer aus dem ländlichen Bereich kommen oder zu den "Verlierern" zählen?

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/fachkraefte-neue-zuwanderer-oft-besser-ausgebildet-als-deutsche/8248726.html


"können Sie mir ein Beispiel geben inwiefern die in Deutschland lebenden Migranten die deutsche Kultur oder Identität negativ beeinflussen?"

"Gehen sie in die entsprechenden Viertel. Die haben ihre Identität schon verändert. Aus den deutschen Stadtteilen wurden Ebenbilder orientalischer Städte mit Moscheen, türkischen Vereinen, Läden, ausländischer Sprache, ganze Straßen mit orientalsichen Schriftzügen und Ausländern, die das Straßenbild prägen. In diesen Stadtteilen ist die Überfremdung schon abgeschlossen. Und das ganze breitet sich immer weiter aus. Auf der Strecke bleibt usnere Identität und am Ende auch unser Volk."


Also, das ist auch mal eine Aussage, wo ich mich frage, ob Menschen verstehen, was Kultur und Identität ist. So etwas muss gelebt werden und wird nicht definiert durch äußere Begebenheiten (die auch noch weniger schlimm sind, als sie hier schreiben). Ich kenne genug Menschen, die sich in ihrer Identität als Deutscher nicht so einfach klein machen lassen und trotzdem in Koexistenz mit anderen Kulturen leben können. Sie können ebenso nicht bestätigen, dass in ihren "überfremdeten" Stadtteilen nur Kriminelle rumlaufen (allein durch die Verwendung dieses Schlagwortes und Unwort des Jahres 1993 bekommt man schnell die Ansicht, dass eine gewisse Ideologie dahintersteckt). Selbst dort stämmige Deutsche berichten immer mehr von der Freundlichkeit von den dortigen Nicht-Deutschen (Ausnahmen bestätigen die Regel). Und wem sollte ich da mehr Glauben schenken? Ihnen und ihre pauschalisierte Meinung von den Nicht-Deutschen oder den Menschen, die hautnah ihre Erfahrungen machen konnten? Waren sie überhaupt in solchen Vierteln und haben sich mit den dortigen Bewohnern unterhalten und mit der Thematik auseinandergesetzt?


"Euer Problem ist doch, dass ihr versucht die Diskussion zu verallgemeinern. Wir reden differenziert nur über kriminelle Ausländer und fragen uns ob man nicht entsprechende Problemfälle ausweisen oder gar nicht erst reinlassen sollte und ihr kommt mit dem "Argument", dass es ja auch vernünftige Ausländer gibt und auch kriminelle Deutsche.

Man sieht mal wieder wer differenzieren kann und wer nicht. "

Eine solche Thematik ist auch nicht zu differenzieren, wenn nur die negative Betrachtungsweise zum Ausdruck gebracht wird und es nur einen Lösungsansatz für sie gibt (anstelle von Abschiebung vielleicht eine bessere Integrationspolitik?). In der gesamten Diskussion habe ich nicht wirklich ein positives Wort herauslesen können und auch, wenn sie es vielleicht nicht meinen, ihre Aussagen sind sehr auf die jeweilige Menschengruppe pauschalisiert gewesen. Nur "kriminelle Ausländer" hier und da, die für sie anscheinend den Hauptteil aller in Deutschland lebenden Ausländer ausmacht.
 
Franz von Sickingen Freitag, 24.Mai 2013, 19:03 Uhr:
@ bc

"unter gaunern sind wahrscheinlich verhaeltnismaessig viele antisemiten (siehe NPD) und die nutzten zur diffamierung natuerlich juedische woerter."

Oh, zur Diffamierung braucht man noch nicht einmal "jüdische Wörter", da reichen Worthülsen wie "Antisemiten", "Rassisten", "Nazis" völlig aus. Na ja, Sie wissen schon, die üblichen Totschlag-argumente.
Welche Gauner beherrschen dieses Diffamierungsvokabular besonders gut? Sie haben bestimmt eine Antwort.
 
Björn Samstag, 25.Mai 2013, 15:39 Uhr:
@JayBee

"Die meisten Deuteschen sind übrigens auch keine Ärzte oder Akademiker."

Was für eine geistreiche Antwort. Inwiefern bringt die uns nun weiter? Sie wissen schon, dass es um ihre Behauptung ging, dass Einwanderer nur deshalb vermehrt aus bildungsfernen Schichten kämen, weil ihre, bestimmt sehr vielfältigen, Abschlüsse hier nicht gelten würden? Wie wäre es also mit einer inhaltlichen Antwort, statt solch einem ausweichen auf einen Nebenschauplatz?

"Es reicht ja auch eine ganznormale Ausbildung oder nicht?"

Sie verstehen schon worum es geht? Einwanderer kommen überproportional aus bildungsfernen Schichten, weil sie eben schon oft zu den Verleirern in ihrem eigenem Land gehören. Ist ihnen nie aufgefallen, dass viele türkische Zuwanderer aus Anatolien und ähnlichen ländlichen Gebieten kamen und kommen, in denen es kaum Bildung gab? Da gibt es meist keine Ausbildung.

Daher noch immer die Frage. Warum sollten wir noch ausländische Problemfälle zu unseren eigenen importieren?

"Und warum sollten wir die schlecht ausgebildeten Menschen nicht aufnehmen?"

Das haben wir doch gerade geklärt. Weil besonders die bildungsfernen Unterschichten-Ausländer zur Kriminalität neigen. Die Frage ist also warum sollten wir solche Problemfälle aufnehmen? Und warum sollten wir entsprechende Krminelle nicht wieder ausweisen?

"Wir können Sie doch hier super ausbilden. Es gibt momentan eh mehr Lehrstellen als Azubis."

Was auch schon wieder nicht stimmt. Zwei Millionen junge Deutsche haben keinen Berufsabschluss. Freie Leerstellen gibt es gerademal 40.000.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/dgb-studie-zwei-millionen-junge-deutsche-haben-keinen-berufsabschluss-a-853097.html

http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/nachwuchsmangel-40-000-freie-ausbildungsplaetze_aid_640472.html

Vorallem aber denken sie nicht weit genug. Wie soll ein beispielsweise 40-Jähriger Anatole, der bisher nur Ziegen gehütet hat und kein Wort deutsch spricht einen Beruf erlernen? Zumal viele freie Stellen nur deshalb frei sind, weil die vielen Bewerber zu schlechte schulische Vorraussetzungen mitbringen.

Daher nochmal die bis jetzt unbeantwortete Frage. Warum sollten wir bildungsferne Unterschichten-Ausländer aufnehmen, wo diese doch nach allen Statistiken besonders anfällig für Kriminalität sind? Und warum sollten wir kriminelle Gäste nicht wieder nach Hause schicken?

"M3ensch, Du traust den Herkunftstaaten so wenig zu, aber mit den hier kriminell gewordenen Menschen sollen sie umgehen können?"

Die Frage ist doch warum wir diesen Staaten ihre Kriminellen abnehmen sollten? Würden sie es nicht nachvollziehen können, wenn ein Deutscher aus der Türkei abgeschoben wird, wenn er dort Straftaten begeht? Auch wir haben doch genug eigene Kriminelle. Warum sollten wir dann noch Kriminelle aus anderen Ländern hier akzeptieren?

"Wenn man all Deinen Schauermärchen glaubt, sind die doch im Nu wieder hier und werden wieder kriminell."

Daher ja auch die Forderung nach einer geregelten Einwanderung, die solche Problemfälle gar nicht erst reinlässt.

"Dann doch lieber hier behalten, ausbilden und ihnen den Grund nehmen, kriminell zu werden."

Wieso nicht lieber in ihrer Heimat ausbilden lassen, wo wir doch zwei Millionen junger Deutsche ohne Berufsabschluss haben? Warum wollen sie lieber, dass ein Ausländer eine Zukunftsperspektive bekommt und dafür ein Deutscher nicht? Von Solidarität haben sie wohl noch nie was gehört oder?

"Jeder Mensch hat eine Chance verdient, aus seinem Leben etwas zu machen, Herkunft oder Ausbildungsstand sind dabei egal."

Gut. Aber aus welchem Grund muss diese Chance unbedingt bei uns gegeben werden, wo wir doch selbst mehr als genug Probleme haben? Ich errinnere an die zwei Millionen junger Deutsche ohne Berufsabschluss. Ich errinnere an die Millionen deutscher Kinder, die an der Armutsgrenze leben, ich errinnere an die Defizite in Bildung und an die hohe Anzahl an Kriminellen, die besonders aus den Reihen der Einwanderer stammen. Von den vielen gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Problemen, die eine solche Einwanderung mit sich bringt mal ganz abgesehen.

Daher nochmal abschließend die unbeantwortete Frage. Warum sollten wir bei all diesen Problemen noch neue Problemfälle importieren? Warum sollten wir nicht kriminelle Ausländer ausweisen? Aus welchem vernünftigen Grund solte Deustchland ein Sammelbecken für Kriminelle aus aller Welt sein?
 
Björn Samstag, 25.Mai 2013, 16:42 Uhr:
@Peter

"Was verstehen sie unter Ausländer? Um in Deutschland lebende Personen, ohne deutschen Pass? Oder um jene, die nicht daran denken, in Deutschland zu leben und sich nur temporär aufhalten?"

Natürlich beides. Deshalb ja einerseits die Forderung nach Abschiebung krimineller Ausländer und andererseits die Forderung nach einer geregelten und überwachten Einwanderung, damit Abgewiesene und Kriminelle nicht wieder einwandern können.

"Aber wie ich bereits schrieb, sollte jeder vor dem Gesetz gleichgestellt sein und auch daher auch für diejenigen gelten, die nach Deutschland einreisen und dort leben bzw. leben wollen."

Nur warum sollte man ihrer Meinung nach in Deutschland kriminelle Ausländer akzepieren? Ich weiß ja nicht aus welchem Land sie kommen, aber wenn dort Einwanderer kriminell werden, würden sie diese dann auch akzeptieren oder meinen sie nicht, dass Gäste ein bestimmtes Mindesmaß an Benehmen an den Tag legen sollten, wenn sie Gast bleiben wollen?

Warum sollten wir noch mehr ausländische Kriminelle akzeptieren, wenn wir doch die Möglichkeit haben diese auch auszuweisen? Zumal sie nach Verbüßung der Strafe wieder eine Gefahr für unsere Gesellschaft werden könnten.

Inwiefern ist es vernünftig kriminelle Ausländer hier zu akzeptieren? Ist es nicht eher ein Bauchgefühl, dass sie dazu veranlasst dies zu fordern? Ein vernünftiger Grund fehlt mir da.

"Wieso sollte jemand, der in Deutschland lebt, aber keinen Deutschen Pass besitzt, nicht gleich behandelt werden wie nunmal ein Deutscher? "

Na weil er Gast im Land der Deutschen ist. Würden sie es nicht nachvollziehen können, dass sie, wenn sie als Gast z.B. in der Türkei oder in Amerika sind und Straftaten begehen, dort nicht länger erwünscht sind? Ist es nicht eine völlig nachvollziehbare und logische Reaktion? Wenn sie bei sich zu Hause einen Gast aufnehmen und der fängt an Geld zu stehlen, würden sie den dann auch akzeptieren und ähnlich behandeln wie ihre Kinder, wenn diese das täten? Oder würden sie ihn rausschmeißen?

"Und wie will man wissen, ob jemand nun mit krimineller Intention nach Deutschland will?"

Das weiß man nicht. Aber man weiß aus welchen Bildungs- und Sozialschichten und aus welchen Kulturkreisen die meisten Problemfälle einwandern. Und dann könnte man diese Problemfälle wieder nach hause schicken. Schließlich haben wir ja nun wirklich selbst genügend.

"Einreisebestimmungen in Hinsicht, dass nur bestimmte "privilegierte" Personenkreise einreisen dürfen, sind daher Humbug und mit Diskriminierung verbunden."

Falsch. Sie sind in der ganzen Welt verbreitet und natürlich vernünftig. Schließlich geht es doch darum nur Leute einwandern zu lassen, von denen man erwarten kann, dass sie eher eine Bereicherung sind als ein zusätzliches Problem. Asylfragen mal außen vor gelassen, das ist ein anderes Thema und eine viel kleinere Zahl.

Aus welchem Grund sollten wir neben unseren eigenen Problemfällen noch ausländische Problemfälle aufnehmen?

"Diese Pauschalisierung ist der Grund für ein schlechtes Image, nicht weil jetzt eine einzelne, individuelle Person ein Delikt begangen hat."

Wo haben sie jetzt eine Pauschalisierung entdecken wollen? Haben Migranten nicht gemeinhin ein eher negatives Image was Kriminalität betrifft? Und ist es etwa aus der Luft gegriffen? Leider nicht. Das heißt also, dass ohne kriminelle Ausländer auch das Image der friedliebenden Ausländer besser wäre.

"Sie können genauso wenig dafür, wenn einzelne Deutsche Verbrechen begehen."

Genauso sind einige "rechte" Straftäter mitverantwortlich für das Schlechte Image von uns "Rechten.

"Das ist sicher kein allgemeingültiger Begriff, wenn es einen Euphemismus impliziert."

Eben sprachen sie noch von einer vermeintlich abwertenden Intention des Begriffes und nun ist er auf einmal ein Euphemismus? Ansonsten ist dieser Begriff in der Wissenschaft die Norm. Schauen sie sich mal die Pisa-Studie z.B. an. Dort findet er oft Verwendung.

"deshalb berufe ich mich auf den Begriff Bildung gerne auf die folgende Beschreibung:"

Die bringt uns hier aber nicht wirklich weiter, weil wir über Bildung im Sinne vom Besuch von Bildungseinrichtungen sprechen. Wer solche nicht oder nur unzureichend besucht hat wird in der Wissenschaft als bildungsfern bezeichnet. Eben auch deshalb weil bei uns die Qualifikation für einen Beruf oder eine Ausbildung am offiziellen Bildungsstand festgemacht wird. Ein kluger Ziegenhirte aus Anatolien hat da schlechte Karten als Elektroniker eingestellt zu werden, auch wenn er vielleicht sehr viel über das Hüten von Ziegen weiß.

"...wie immer sehr trefflich. Und auch noch eine Statistik vom PKS. Die ist sogar mir schon für ihre Lächerlichkeit bekannt."

Wenn sie inhaltliche Kritik an den Zahlen der PKS anzubringen haben, dann immer her damit. Ansonsten glaube ich da eher an die Zahlen der Ermittlungsbehörden als an ihre Verschwörungstheorien.

"Wir haben einerseits den Begriff der Tatverdächtigen, nicht der wirklichen Zahl an Personen, die ein Delikt begangen haben."

Es wird auf beides eingegangen und beides geht in die gleiche Richtung. Im übrigen wollen sie doch wohl nicht unterstellen, dass Ausländer öfter falsch verdächtigt werden wie Deutsche oder? Immerhin sind Tatverdächtige Menschen, gegen die ein begründeter Verdacht vorliegt.

"D.h. diese Zahlen ergeben sich aus dem Stand polizeilicher Ermittlungen, sind aber nicht analog zu den Zahlen bei Gerichten oder der Staatsanwaltschaft."

Da liegen sie falsch. Der Anteil der verurteilten Ausländer an der Gesamtzahl der Verurteilten in Deutschland betrug 2011 22,0%. Das sind nur 0,3% weniger als sie Tatverdächtige stellten. Das passt also schon ales sehr genau.

https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Rechtspflege/Strafverfolgung/Tabellen/AuslaendischeVerurteilte.html

http://www.focus.de/politik/deutschland/polizeiliche-kriminalstatistik-2012-jeder-vierte-tatverdaechtige-hat-keinen-deutschen-pass_aid_988174.html


"Es wird hier nicht unter den verschiedenen Straftaten unterschieden, wodurch eine hohe Diskrepanz im Vergleich Deutsch - Nichtdeutsch entsteht."

Eigentlich können sie darüber froh sein. Ansonsten würde auffallen, dass Ausländer besonders bei den sehr schweren Taten überproportional vertreten sind. Außerdem sind ausländerspezifische Taten schon rausgerechnet. Deutschspezifische Taten wie "Volksverhetzung" aber nicht.

"Beispielsweise werden Delikte unter den Einreise- und Asylbestimmungen reingezählt, die wiederum auch eher nur ein Ausländer begehen kann."

Das ist falsch. Bei der PKS steht extra drunter, dass ausländerspezifische Taten nicht miteinberechnet sind.

"Bagatelldelikte werden hier gleichgesetzt mit Gewaltdelikten und verfälschen wiederum die wirkliche Aussagekraft der Statistik."

Nur sind Ausländer besonders stark bei Gewaltdelikten, Sexualverbrechen und anderen schweren Verbrechen vertreten. Ich habe dazu oben eine Statistik verlinkt.

"...dass bei einer differenzierten Sicht auf die Statistik die Zahl der gesetzestreuen Ausländer höher ist, als die der Deutschen."

Ich habe ihnen ja nun aufgezeigt, dass dem nicht so ist. Ausländer sind überproportional bei schwersten Gewalttaten aber auch insgesamt vertreten. Die meisten Verurteilten waren im übrigen auch 2011 wieder Türken. Soviel zur Tourismus-Theroie.

"Schon etwas davon gehört, dass es in Deutschland an Fach- und Arbeitskräften mangelt?"

Wir haben zwei Millionen junge Deutsche ohne Berufsabschluss. Soviel zum Arbeitskräftemangel. Außerdem ist der Großteil der Einwanderer bildungsfern. Soviel zum "Fachkräftemangel". Und drittens wird der Fachkräftemangel gerne von der Wirtschaft kolpotiert, weil sie an einer hohen Zahl an Bewerbern interessiert ist um die Löhne niedrig halten zu können.

"Also, das ist auch mal eine Aussage, wo ich mich frage, ob Menschen verstehen, was Kultur und Identität ist. So etwas muss gelebt werden und wird nicht definiert durch äußere Begebenheiten"

Richtig. Und wie sollen die letzten deutschen in einem Ausländerviertel ihre Identität und Kultur leben, wenn sie von Anfang an unter orientalischer Kultur und Identität aufwachsen?

"Sie können ebenso nicht bestätigen, dass in ihren "überfremdeten" Stadtteilen nur Kriminelle rumlaufen..."

Das hat auch keiner behauptet. Aber die Überfremdung ist neben der Kriminalität eben ein weiteres Problem für uns Deutsche.

"Eine solche Thematik ist auch nicht zu differenzieren, wenn nur die negative Betrachtungsweise zum Ausdruck gebracht wird..."

Bei kriminellen Ausländern gibt es ja auch nur eine negative Betrachtungsweise. Was soll an denen positiv sein? Deshalb differenzieren wir ja auch zwischen kriminellen und friedliebenden Ausländern.

"...anstelle von Abschiebung vielleicht eine bessere Integrationspolitik?"

Wie soll Integration gelingen in Stadtteilen, in denen 90% unintegrierte Ausländer leben?

"In der gesamten Diskussion habe ich nicht wirklich ein positives Wort herauslesen können..."

Weil es in der gesamten Diskussion um Ausländerkriminalität ging. Was soll man da Positives zu sagen?

"ihre Aussagen sind sehr auf die jeweilige Menschengruppe pauschalisiert gewesen. Nur "kriminelle Ausländer" hier und da..."

Das ist eben keine Pauschalisierung, sondern eine Differenzierung in friedfertige und in kriminelle Ausländer.
 
Dresdner Montag, 27.Mai 2013, 08:28 Uhr:
@ Björn

„"Wenigstens Sie sollten eine Behauptung von einem Fakt unterscheiden können." (Dresdner)

Es ist nunmal ein Fakt, dass wir mit geringerer Einwadnerung auch geringere Kriminalität hätten.“

Ohne Worte.

"Erstmals gibt es mehr als eine halbe Million ausländische Straftäter."
Was soll das jetzt beweisen? Ich zum Beispiel wohne in Dresden, wo wahrscheinlich die meisten Autos von (richtigen) Ausländern gestohlen werden. Trotzdem ist das kein Grund 99,9 % der friedlichen Tschechen die Einreise nach Deutschland zu verbieten.
Können Sie mir eigentlich sagen, welche Aspekte der derzeitigen Ausweisungs- und Strafpraxis nicht mit Ihren Forderungen übereinstimmt?

„Und warum poltert ihr dann gegen uns, wenn wir fordern, dass die Einwanderung entsprechend gesteuert werden soll, so dass wir kaum noch bildungferne Unterschichten-Ausländer nach Deutschland lassen?“

Ich bin überzeugt, dass derartige Forderungen nur ein Anfang echter Menschenfeindlichkeit sind, die in allen kollektivistischen Ideologien steckt. Dass Menschen dagegen den Mund aufmachen ist erstens richtig und das Recht eines jeden Einzelnen und zweitens ist es aufgrund unserer Geschichte angezeigt.

„Diejenigen, die die Probleme machen sind importiert.“

Witzigerweise ist die große Wanderungsbewegung, die Ihnen ein Dorn im Auge ist, genau damit gestartet, dass die Europäer Menschen aus Afrika importiert haben. Kann man natürlich nicht wissen, wenn man sich nur 60 Jahre zurück erinnern kann.

„...die Viertel gibt es auch in Frankfurt, in Köln, Berlin oder München.“

Tatsächlich, das ist ja jede deutsche Stadt. Ich muss mich mal ein bisschen in Dresden umsehen. Bei einer 600 000er Stadt, muss sich irgendwo noch ein schlimmes Viertel mit Tausenden kriminellen Ausländern befinden.

„Warum sollten wir so eine Entwicklung in unserer Heimat akzeptieren? Warum sollten wir stillschweigend zuschauen, wenn die Überfremdung vor unseren Augen stattfindet?“

Diese Entwicklung (Armut, Kriminalität) ist eine schlechte und zu kritisieren. Die hat aber nichts mit „Überfremdung“ zu tun. Armut und Kriminalität hängen immer zusammen und in „bildungsfernen Unterschichten“ ist Gewalt gegen Andere unabhängig von der ethnischen Herkunft an der Tagesordnung. Das können Sie gern an den ostdeutschen Plattenbausiedlungen überprüfen.

Das was Sie als Überfremdung bezeichnen, ist nur eine Öffnung des Horizontes und gefährdet die Deutschen weder ethnisch noch kulturell. Es gefährdet nur die Ausbreitung Ihrer Ideologie.

„Wo ist denn die deutsche Identität in Mümmelmannsberg, in Veddel oder Marxloh?“

Bei den Einwohnern.

„Gehen sie in die entsprechenden Viertel. Die haben ihre Identität schon verändert. Aus den deutschen Stadtteilen wurden Ebenbilder orientalischer Städte mit Moscheen, türkischen Vereinen, Läden, ausländischer Sprache, ganze Straßen mit orientalsichen Schriftzügen und Ausländern, die das Straßenbild prägen. In diesen Stadtteilen ist die Überfremdung schon abgeschlossen. Und das ganze breitet sich immer weiter aus. Auf der Strecke bleibt usnere Identität und am Ende auch unser Volk.“

Wer hat Ihnen so einen Quatsch erzählt? Ich bin mehrmals im Jahr in Neukölln (Körnerkiez). Da höre ich hauptsächlich Deutsch, sehe ein typisch „deutsches“ Arbeiterviertel und Menschen, die fleißig arbeiten. Natürlich gibt es auch Junkies und „krasse Typen“, die böse gucken, aber ich wurde noch nie angemacht oder gar angegriffen. Ich bin auch schon an manchen Ecken der Welt gewesen, u.a. in Ägypten, Türkei und Zentralasien.
Vielleicht sollten Sie sich auch mal in Deutschland und der Welt umsehen, bevor Sie unqualifizierte Kommentare abgeben. Das ist übrigens auch ganz hilfreich bei der Suche nach der deutschen Identität, die Ihnen anscheinend abhanden gekommen ist.

„Peter: "Was verstehen sie unter Ausländer? Um in Deutschland lebende Personen, ohne deutschen Pass? Oder um jene, die nicht daran denken, in Deutschland zu leben und sich nur temporär aufhalten?"
Björn: Natürlich beides.“

So wie für Sie Behauptung und Fakt dasselbe scheinen, können Sie auch Ausländer nicht von Einwanderern unterscheiden.

„Deshalb ja einerseits die Forderung nach Abschiebung krimineller Ausländer und andererseits die Forderung nach einer geregelten und überwachten Einwanderung, damit Abgewiesene und Kriminelle nicht wieder einwandern können.“

Ist doch schon so.

„Na weil er Gast im Land der Deutschen ist.“

Vielleicht ist er aber auch Mitarbeiter eines deutschen Unternehmens, Ehepartner eines Deutschen, Student oder sonstwas. Nicht jeder Ausländer ist hier zu Besuch. Und Sie sind ja wohl nicht der Gastgeber.

(Und bitte sprechen Sie nicht dauernd für „die Deutschen“. Sie sprechen für eine bestimmte radikale Gruppe.)

„Aber man weiß aus welchen Bildungs- und Sozialschichten und aus welchen Kulturkreisen die meisten Problemfälle einwandern.“

So so, man weiß. Dann erzählen Sie doch mal. Am besten mit akzeptablen Quellen.

„Im übrigen wollen sie doch wohl nicht unterstellen, dass Ausländer öfter falsch verdächtigt werden wie Deutsche oder?“

Ich will das unterstellen. Ein prominentes Beispiel wären die NSU-Morde.

„Eigentlich können sie darüber froh sein. Ansonsten würde auffallen, dass Ausländer besonders bei den sehr schweren Taten überproportional vertreten sind.“

Noch so ein Fakt.

„Wir haben zwei Millionen junge Deutsche ohne Berufsabschluss.“

Daran sind garantiert die Ausländer schuld.

Insgesamt stelle ich fest, dass Sie während der ganzen Diskussion hauptsächlich mit Behauptungen argumentieren und nur dann differenzieren, wenn es Ihnen passt. Sie haben keinen einzigen nachvollziehbaren Grund dafür genannt, dass die derzeitige Einwanderungspraxis dem Staat oder der Gesellschaft schadet. Stattdessen haben Sie wieder eine Menge Dreck „über den Migranten“ ausgegossen, den irgendwer Ihnen vorgesagt hat. Hätten Sie eigene Erfahrungen auf dem Gebiet würden Sie sich für den Quatsch, den Sie hier teilweise schreiben, schämen müssen.
 
JayBee Montag, 27.Mai 2013, 10:12 Uhr:
@ björn

"Was auch schon wieder nicht stimmt. Zwei Millionen junge Deutsche haben keinen Berufsabschluss. Freie Leerstellen gibt es gerademal 40.000."

Aha. Was sagte ich? Daß es mehr Lehrstellen als Bewerber gibt.

http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/trendwende-auf-lehrstellenmarkt-mehr-ausbildungsplaetze-als-bewerber_aid_747804.html

http://www.welt.de/wirtschaft/article106273477/Zehntausende-von-Lehrstellen-bleiben-unbesetzt.html

Warum Du nun behauptest, daß das falsch sei und die Zahl der Menschen ohne abgeschlossene Ausbildung gegenüberstellst, ist mir schleierhaft.

Wie willst due iegentlich einen kriminellen Ausländer erkennen, den Du hier nicht reinlassen willst? Oder sollen wir vorsichtshalber alle abweisen? Dann aber auch die gut ausgebildeten, da Bildung ja Kriminalität nicht gänzlich ausschließt.

Kriminell gewordene Ausländer können übrigens ausgewisen werden. http://de.wikipedia.org/wiki/Abschiebung_%28Recht%29
Es gibt also eine Rechtsgrundlage für das, was Du hier forderst.

"Daher ja auch die Forderung nach einer geregelten Einwanderung, die solche Problemfälle gar nicht erst reinlässt."

Ah, weil sich diese Leute bestimmt auf dem Fluhhafen bei der Bundespolizei anmelden...
Oder sollten wir vielleicht eine Mauer um unser Land bauen?

Ich bleibe dabei: Die Integration muss gefördert werden. Für alle Menschen muss es eine gute und umfassende Ausbildung geben, egal ob Ausländer oder Deutscher. Denn nur so kann unser Land etwas gegen den Fachkräftemangel unternehmen. Und wenn die Bildung höher ist und die Menschen aufgrund ihrer Ausbildung bessere Jobperspektiven haben, dann werden wir auch weniger Kriminalität haben. Übrigens höchstwahrscheinlich auch weniger Ängste in der Bevölkerung.
 
Peter Montag, 27.Mai 2013, 11:32 Uhr:
@björn:

"Aber wie ich bereits schrieb, sollte jeder vor dem Gesetz gleichgestellt sein und auch daher auch für diejenigen gelten, die nach Deutschland einreisen und dort leben bzw. leben wollen."

"Nur warum sollte man ihrer Meinung nach in Deutschland kriminelle Ausländer akzepieren? Ich weiß ja nicht aus welchem Land sie kommen, aber wenn dort Einwanderer kriminell werden, würden sie diese dann auch akzeptieren oder meinen sie nicht, dass Gäste ein bestimmtes Mindesmaß an Benehmen an den Tag legen sollten, wenn sie Gast bleiben wollen?"


Es hat niemand gesagt, dass kriminelle Taten akzeptiert werden sollen - hier geht es aber auch eindeutig um ihre pauschale Abgrenzung von "kriminellen Ausländern" und das sie die Kriminalität in Deutschland soooo weit hochtreiben (so kommt es mir nunmal rüber).

Menschen mit entsprechenden Deliktaufkommen (in puncto Gewaltverbrechen, sexuelle Übergriffe etc.) sind ohne Probleme abschiebbar (nach Verbüßung der entsprechenden Freiheitsstrafe), da sie auch gegen Menschenrechte und anderen Gesetzen verstoßen haben. Da sehe ich keine Problem.
Aber bei Personen, die beispielsweise nur Bagatelldelikte durchgeführt hatten, ist die Abschiebung mehr als unmenschlich und ohnehin fragwürdig.
In einem Rechtsstaat gehört es zum Strafvollzug dazu, dass die Verhältnismäßigkeit gewahrt wird. Und die Abschiebung gehört zu den Dingen, die einen sehr großen Einfluss auf die Menschen hat. Deshalb sollte diese Methodik auch mit Bedacht genutzt werden.


"Und wie will man wissen, ob jemand nun mit krimineller Intention nach Deutschland will?"

"Das weiß man nicht. Aber man weiß aus welchen Bildungs- und Sozialschichten und aus welchen Kulturkreisen die meisten Problemfälle einwandern. Und dann könnte man diese Problemfälle wieder nach hause schicken. Schließlich haben wir ja nun wirklich selbst genügend."


Soviel zur Diskriminierung. Nach ihren bisherigen Aussagen hätte man demnach mich auch noch ausweisen dürfen. Nur weil Menschen nicht ursprünglich von "gehobenen Schichten" abstammen, darf man sie noch lange nicht verurteilen. Wenn sie mit legalen Mitteln und Wegen ihren Aufenthaltstitel in Deutschland bekommen haben/können, dann soll es ihnen unabhängig ihrer Herkunft, sozialer Schicht und Kultur erlaubt sein, einzureisen.


"Die bringt uns hier aber nicht wirklich weiter, weil wir über Bildung im Sinne vom Besuch von Bildungseinrichtungen sprechen. Wer solche nicht oder nur unzureichend besucht hat wird in der Wissenschaft als bildungsfern bezeichnet.


Haben sie je eine wissenschaftliche Arbeit geschrieben und den vielen Richtlininen für eine solche folgen müssen (Gutenberg mal ausgenommen)?
"Bildungsfern" ist ein Begriff, welcher nicht uneingeschränkt und eindeutig verwendbar ist. Auch wenn sie jetzt aus ihrem Kontext eine Bedeutung herauslesen können, ist es dennoch ein Begriff, der viele Assoziationen transportieren kann. Früher (und heute stellenweise) ist der Begriff sicher auch in der Wissenschaft verwendet worden, aber dieser blieb nie gleich - wohl auch hauptsächlich, um Defizitbezeichnungen in einer wissenschaftlichen Arbeit zu entgehen, welche den wichtigsten Punkt für eine Arbeit nunmal untergraben hatte: Objektivität. Deswegen stehe ich diesem Begriff sehr kritisch gegenüber.



"Da liegen sie falsch. Der Anteil der verurteilten Ausländer an der Gesamtzahl der Verurteilten in Deutschland betrug 2011 22,0%. Das sind nur 0,3% weniger als sie Tatverdächtige stellten. Das passt also schon ales sehr genau.

https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Rechtspflege/Strafverfolgung/Tabellen/AuslaendischeVerurteilte.html

http://www.focus.de/politik/deutschland/polizeiliche-kriminalstatistik-2012-jeder-vierte-tatverdaechtige-hat-keinen-deutschen-pass_aid_988174.html"


Sie werden in der Schule hoffentlich ein bisschen Stochastik gehabt haben? Die Zahlen passen überhaupt nicht, da sie auf verschiedenen Bemessungsgrundlagen basieren. Vergleichen wir jetzt 2011 (da hier mehr Daten vorhanden sind):

Nichtdeutsche Tatverdächtige: 484 529
Straftaten Gesamt: 177 575

D.h. 36,64% aller Tatverdächtigen begehen auch wirklich ein Delikt. Hört sich erstmal nach viel an, aber vergleichen wir es auf alle Tatverdächtigen.

Tatverdächtige Gesamt: 2 112 843

Somit ergeben sich ein Anteil von 22,94% an nichtdeutschen Tatverdächtigen. Berechnen wir jetzt aber den Anteil an wirklich Straftätern ein, so ergibt sich ein Anteil von 8,4% von allen Tatverdächtigen, die ein Delikt begangen haben und Nichtdeutsch sind. Das ist schon um einiges weniger, als jetzt die Statistiken nun jemanden weiß machen wollen. Wir können es nun weiterführen und auf die gesamte Bevölkerung Deutschlands ummünzen. Bei einem Bevölkerungsstand von gut 81 Mio. gehören 15,962 Mio. zu denen mit Migrationshintergrund. Und 177 575 Delikte hören sich bei so einer großen Zahl an Menschen nicht nach wirklich viel an. Verstehen sie nun meine Sicht, wieso Statistiken nicht immer eine Grundlage für Diskussionen sind?

Ich täte jetzt gerne noch auf die weiteren Punkte zu sprechen kommen, aber meine Zeit ist gerade etwas eingeschränkt. Ich komme aber später noch darauf zurück (wobei es für die grundlegende Diskussion eher Nebenthemen sind).
 
JayBee Montag, 27.Mai 2013, 13:59 Uhr:
@ björn

"Wenn sie inhaltliche Kritik an den Zahlen der PKS anzubringen haben, dann immer her damit. Ansonsten glaube ich da eher an die Zahlen der Ermittlungsbehörden als an ihre Verschwörungstheorien."

Hach, sehr schön, wo doch grade von rechts so gern an der PKS gezweifelt wird. Da können wir ja von jetzt an auf Dich verweisen.

"Und drittens wird der Fachkräftemangel gerne von der Wirtschaft kolpotiert, weil sie an einer hohen Zahl an Bewerbern interessiert ist um die Löhne niedrig halten zu können."

Das hätte ich ja gerne mal belegt. Oder ist das Dein Bauchgefühl?

"Aber die Überfremdung ist neben der Kriminalität eben ein weiteres Problem für uns Deutsche."

Lieber björn, ich möchte nicht, daß Du für mich sprichst!
 
Roichi Montag, 27.Mai 2013, 16:48 Uhr:
Nur kurz
@ Peter

Der Björn konnte noch nie mit Statistik. Meist scheitert es schon an Grundrechenarten.
Aber vieleicht hast du ja Erfolg.

Rest wenn ich mal wieder mehr Zeit habe.
 
Björn Montag, 27.Mai 2013, 18:23 Uhr:
@Dresdner

"Ich zum Beispiel wohne in Dresden, wo wahrscheinlich die meisten Autos von (richtigen) Ausländern gestohlen werden. Trotzdem ist das kein Grund 99,9 % der friedlichen Tschechen die Einreise nach Deutschland zu verbieten."

Nein, aber es zeigt wie wichtig die Forderung der NPD und vieler Bürger besonders in Mecklenburg, Brandenburg und Sachsen ist endlich wieder stationäre Grenzkontrollen einzuführen, da die Kriminalität nach der Grenzöffnung enorm gestiegen ist und es zeigt wie wichtig es ist Problemländern wie Rumänien und Bulgarien nicht einfach so vollkommene Visafreiheit zu gewähren.

Sie errinnern sich vielleicht an meine zwei Hauptforderungen im obigen Artikel? Erstens sollten wir eine bessere und gezieltere Einwanderungspolitik betreiben, dazu gehören auch die stationären Grenzkontrollen und zweitens sollten wir kriminelle Ausländer ausweisen, auch diejenigen, die hier nicht ihren Wohnsitz haben. Bei stationären Grenzkontrollen wäre es für diese Leute auch schwerer wieder einzuwandern.

Offenbar ist ihnen die explodierende Kriminalität im Osten unseres Landes egal. Sie wurden wohl noch nie selbst Opfer, weshalb sie die Masseneinwanderung und völlige Kontrollfreiheit als etwas positives empfinden. Wie man sieht ist ein Großteil der BRD-Bürger nur auf sich selbst fixiert. Was anderen passiert ist ihnen egal.

"Können Sie mir eigentlich sagen, welche Aspekte der derzeitigen Ausweisungs- und Strafpraxis nicht mit Ihren Forderungen übereinstimmt?"

Natürlich. Es fehlt an der Konsequenz. Wir hatten im Jahr 2011 177575 ausländische Straftäter und 23717 Ablehnungen von Asylbewerbern. Von diesen über 200.000 Leuten wurden aber nur 7917 abgeschoben. Die restlichen über 190.000 Kriminellen und Asylbetrüger bleiben weiter im Land. Zum Schaden unseres Volkes und auch zum Schaden der friedfertigen und wirklich verfolgten Asylanten.

Das ist es, was ich an der Ausweisungspraxis kritisiere. Aber noch mehr. Nämlich auch das, dass man viele gefährliche Straftäter und auch Asylbetrüger gewähren lässt aber medienwirksam eine Familie abschiebt, die seit 20 Jahren hier unauffällig wohnt.

"Ich bin überzeugt, dass derartige Forderungen nur ein Anfang echter Menschenfeindlichkeit sind..."

Also haben sie keine Argumente dagegen, sondern nur Vorurteile. Na super...

"Dass Menschen dagegen den Mund aufmachen ist erstens richtig und das Recht eines jeden Einzelnen..."

Dann solltet ihr es aber auch argumentativ machen und zwar gegen unsere Forderungen und nicht gegen das, was ihr da hineininterpretiert oder was ihr vorurteilsbedingt denkt, was da wohl kommen könnte.

"Witzigerweise ist die große Wanderungsbewegung, die Ihnen ein Dorn im Auge ist, genau damit gestartet, dass die Europäer Menschen aus Afrika importiert haben."

Witzigerweise versuchen sie die handvoll Afrikaner aus deutschen Kolonien zur Kaiserzeit mit den Millionen Einwanderern seit den 60igern gleichzusetzen. Soviel zu ihrer Geschichstkenntnis.

Also haben sie auf meinen Einwurf, dass diejenigen, die die Probleme machen importiert sind, keine inhaltliche Antwort geliefert. Nur ein Ablenkungsversuch. Und dannnoch einen historisch Falschen.

"Tatsächlich, das ist ja jede deutsche Stadt. Ich muss mich mal ein bisschen in Dresden umsehen. Bei einer 600 000er Stadt, muss sich irgendwo noch ein schlimmes Viertel mit Tausenden kriminellen Ausländern befinden."

Auch in Dresden gibt es Viertel mit einem überproportionalen Ausländeranteil. Das sollten sie eigentlich wissen, da sie ja Dresdner sein wollen. Die richtigen Problemviertel sind aber, wie ich es oben auch eindeutig schrieb, in jeder westdeutschen Großstadt. Das heißt nur nicht, dass es bei uns nicht auch schon los geht. In Rostock wohnen (noch) 3,8% Ausländer, trotzdem stellen sie 11,9% aller Tatverdächtigen.

"Diese Entwicklung (Armut, Kriminalität) ist eine schlechte und zu kritisieren. Die hat aber nichts mit „Überfremdung“ zu tun."

Sie verstehen es nicht oder? Nicht nur Armut und Kriminalität ist ein zu bekämpfendes Problem, sondern auch die Überfremdung. Natürlich überschneiden sich alle drei Probleme. Dennoch sind es eigenständige Themen.

"Armut und Kriminalität hängen immer zusammen und in „bildungsfernen Unterschichten“..."

Und daher zurück zur unbeantworteten Ausgangsfrage. Aus welchem vernünftigen Grund sollten wir uns zu unseren nicht gerade wenigen eigenen Problemfällen noch ausländische Problemfälle dazu importieren?

"Das können Sie gern an den ostdeutschen Plattenbausiedlungen überprüfen."

Ich habe ihnen ja das Beispiel Rostock genannt.

"
Das was Sie als Überfremdung bezeichnen, ist nur eine Öffnung des Horizontes und gefährdet die Deutschen weder ethnisch noch kulturell."

Ja genau. Das sieht man ja in Vierteln wie Mümmelsmannsberg, Veddel oder Marxloh. Wie kann die Überfremdung da auch die deutsche Kultur gefährden. Es gibt sie da ja nicht mehr. Dolle Logik. Natürlich gefährdet die Überfremdung unsere Kultur und unser Volk, weil Kultur nur vom Volk gelebt werden kann und der Anteil an Deutschen an der Bevölkerung immer geringer wird. Außerdem steht unsere Kultur im ständigen Wettbewerb und unter ständigem Einfluss vieler dutzender Kulturen von Völkern, die ihre Kulturen hier offensiv ausleben und unsere jeden Tag ein Stück mehr zurückdrängen. Schauen sie sich die entsprechenden Viertel an. Wo gibt es da noch deutsche Kultur? Wenn es da überhaupt noch Deustche gibt, dann sind sie in der Minderheit. Das ist die Zukunft der BRD, da die Einwanderung weiter stark bleibt und die Jugend weit überproportional Migranten sind, während wir Deutschen im Durchschnitt immer älter sind und aus den verschiedensten Gründen nur noch wenige Kinder bekommen.

Wie kann man das nicht kritisieren? Wie kann man tatenlos zuschauen, wie ein ganzes Volk, eine ganze Kultur untergeht?

"
„Wo ist denn die deutsche Identität in Mümmelmannsberg, in Veddel oder Marxloh?“

Bei den Einwohnern."

Na klar. Bei Aishe und Mehmet, die dreimal am Tag gen Mecka beten und in ihrer türkischen Community leben. Offensichtlich haben sie keine richtige Vorstellung von Kultur. Speziell nicht von Deutscher.

"Ich bin mehrmals im Jahr in Neukölln (Körnerkiez). Da höre ich hauptsächlich Deutsch, sehe ein typisch „deutsches“ Arbeiterviertel und Menschen, die fleißig arbeiten."

Ich kenne Neukölln nicht und weiß nicht wieviele Ausländer da leben. Aber wenn sie mal nach Mümmelmannsberg oder Veddel gehen oder auch nur Steilshoop, dann sehen sie da vorallem Ausländer, die ihre Kultur eigene pflegen und kaum ein Wort deutsch sprechen. Höchstens noch ganz übles Türken-Ghetto-Deutsch. Das ist für sie deutsche Kultur? Na herzlichen Glückwunsch. Wie kann man sowas wollen?

"Vielleicht sollten Sie sich auch mal in Deutschland und der Welt umsehen, bevor Sie unqualifizierte Kommentare abgeben."

Ich kenne Deutschland und die Welt. Ich habe jahrelang in einer westdeustchen Großstadt gelebt und war auf mehreren Kontinenten unterwegs. Und dennoch ist es nicht zu leugen, dass in vielen Stadtvierteln fast aller deutschen Großstädte die Überfremdung schon fast abgeschlossen ist und diese sich, dank weiterer Migration, höherer Geburtenrate sowie jüngerem Durchschnittsalter der Migranten, weiter rasant ausbreitet. Ihr Leugnen mutet nur noch mutwillig an.

"So wie für Sie Behauptung und Fakt dasselbe scheinen, können Sie auch Ausländer nicht von Einwanderern unterscheiden."

Jetzt werden sie aber langsam merkwürdig. Recherchieren sie doch einfach mal nach dem Begriff Ausländer. Dann werden sie sehen, dass sowohl Einwanderer als auch ausländische Touristen Ausländer sein können.

"Vielleicht ist er aber auch Mitarbeiter eines deutschen Unternehmens, Ehepartner eines Deutschen, Student oder sonstwas."

Und die haben ein Freibrief für Straftaten?

"Und Sie sind ja wohl nicht der Gastgeber."

Selbstverständlich. Ich bin einer von ungefähr 66 Millionen Gastgebern.

"Ich will das unterstellen. Ein prominentes Beispiel wären die NSU-Morde."

Und wieder daneben. Da gab es gar keinen Tatverdächtigen, bis vor kurzem. Offensichtlich haben sie mal wieder keine Ahnung wovon sie überhaupt reden. Zumal sie ja in meinem obigen Link nachlesen können, dass der Anteil von ausländischen Tatverdächtigen und von ausländischen Verurteilten ziemlich genau übereinstimmt.

"Noch so ein Fakt."

Lesen sie die PKS. Dort steht es bewiesen drin. Oder noch besser. Lesen sie hier, das sind die verurteilten Fälle:

Sexualle Nötigung/Vergewaltigung: 31,8%
Mord und Totschlag: 32,8%
Raub und Erpressung: 27,6%
Körperverletzung: 21,6%

https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Rechtspflege/Strafverfolgung/Tabellen/AuslaendischeVerurteilte.html

Aber ich weiß schon. Sie werden wieder alles leugnen. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

"„Wir haben zwei Millionen junge Deutsche ohne Berufsabschluss.“

Daran sind garantiert die Ausländer schuld."

Ich bitte sie noch einmal höflich einfach meinen entsprechenden Kommentar nochmal zu lesen. Dann erkennen sie (vielleicht) auch, dass dies die Antwort auf Peters Argument war, dass wir ja Ausländer als neue Auszubildende bräuchten, weil ja so viele Lehrstellen frei sind. Daraufhin erwiderte ich, dass wir aber selbst zwei Millionen junge Deustche ohne Berufsabschluss haben.

Jetzt die entscheidende Frage. Wie kommen sie nur darauf, dass ich da irgend eine Schuld irgendwelchen Ausländern geben wollte? Ist ihr Denken so von Vorurteilen und Hass geprägt?

"Sie haben keinen einzigen nachvollziehbaren Grund dafür genannt, dass die derzeitige Einwanderungspraxis dem Staat oder der Gesellschaft schadet."

Ihre Realitätsverweigerung ist wirklich erschreckend. Ich habe ihnen die sozialen, die kulturellen, die wirtschaftlichen, die ethnischen und die kriminologischen Probleme aufgezählt, mit Fakten, Zahlen und Quellen. Und sie ignorieren lieber die Probleme als von ihrem Multikulti-Traum zu lassen, der für viele leider schon zum Albtraum geworden ist.
 
Björn Montag, 27.Mai 2013, 19:10 Uhr:
@Peter

"Es hat niemand gesagt, dass kriminelle Taten akzeptiert werden sollen..."

Also sind sie dafür, dass kriminelle Ausländer abgeschoben werden?

"Aber bei Personen, die beispielsweise nur Bagatelldelikte durchgeführt hatten, ist die Abschiebung mehr als unmenschlich und ohnehin fragwürdig."

Es geht hier auch nicht um einen Lolli-Diebstahl, sondern um richtige Verbrechen. Aber schön, dass sie verstehen, dass es keinen vernünftigen Grund dafür gibt ausländische Straftäter zu akzeptieren. Da sind sie weiter als die meisten deutschen Kommentatoren hier.

"Nach ihren bisherigen Aussagen hätte man demnach mich auch noch ausweisen dürfen."

Sie sind also ein bildungsferner Einwanderer aus der unteren sozialen Schicht? Dann können wir ja froh sein, dass wir mit ihnen Glück hatten. Nur, mit wievielen, die solche problembehaftete Herkunft haben, hatten wir seit dem Pech? Wieviele Deutsche und auch friedfertige Ausländer wurden seit dem deren Opfer? Wenn wir wissen, dass Kriminalität vorallem von solchen Einwanderern zu erwarten ist, dann sollten wir solche Leute gar nicht erst rein lassen. Natürlich können auch einige gute Leute dabei sein. Aber das Risiko kann man wohl kaum eingehen. Schließlich gibt es ja nun auch keinen Zwang alle Ausländer ins Land lassen zu müssen.

"Nur weil Menschen nicht ursprünglich von "gehobenen Schichten" abstammen, darf man sie noch lange nicht verurteilen."

Nein, aber man kann ihr Einwanderungsbegehren abweisen, weil das Risiko groß ist, dass ein großer Teil von ihnen Kriminell wird. Wieso sollten wir uns solche Problemfälle ohne Not aufhalsen?

"Wenn sie mit legalen Mitteln und Wegen ihren Aufenthaltstitel in Deutschland bekommen haben/können, dann soll es ihnen unabhängig ihrer Herkunft, sozialer Schicht und Kultur erlaubt sein, einzureisen."

Das steht außer Frage. Es geht um die Einwanderungspolitik, also um die Vergabe von Aufenthaltstiteln. Die sollte man bei wahrscheinlichen Problemfällen vorsichtig verteilen.

"Auch wenn sie jetzt aus ihrem Kontext eine Bedeutung herauslesen können, ist es dennoch ein Begriff, der viele Assoziationen transportieren kann."

Nun wissen sie ja, was damit gemeint ist.

"...welche den wichtigsten Punkt für eine Arbeit nunmal untergraben hatte: Objektivität. Deswegen stehe ich diesem Begriff sehr kritisch gegenüber."

Inwiefern sollte der Begriff nicht objektiv sein?

Er beschreibt ganz klar Personen oder Personengruppen mit einer unzureichenen Bildung. Das sagt ja nichts über den IQ aus.

"D.h. 36,64% aller Tatverdächtigen begehen auch wirklich ein Delikt."

Nein, das heißt, dass 36,64% aller tatverdächtigen Ausländer auch verurteilt wurden. Die 177575 Straftaten waren nur die, für die Ausländer verurteilt wurden. Insgesamt gab es 2011 807800 Verurteilungen.

"...so ergibt sich ein Anteil von 8,4% von allen Tatverdächtigen, die ein Delikt begangen haben und Nichtdeutsch sind."

Was ist denn das für eine schräge Rechnung? Sie können doch nicht einfach die Zahl der Tatverdächtigen nehmen und davon den Anteil von wirklich verurteilten ausländischen Straftätern berechnen. Das würde bedeuten, dass wirklich jeder deutsche Tatverdächtige auch verurteilt wurde. Das ist natürlich falsch. Es wurden 807800 Menschen verurteilt. 177575 davon waren Ausländer. Das sind 22%. Etwa genauso wie Tatverdächtige.

Das zeigt doch eindeutig, dass ihre Befürchtungen, es würden überproportional Ausländer ungerechtfertigt als Tatverdächtige beschuldigt, falsch sind. Und damit sind auch die Zahlen der PKS seriös.

Wir stellen also fest, dass überproportional viele Ausländer sowohl unter den Beschuldigten als auch unter den verurteilten Straftätern sind.

"Bei einem Bevölkerungsstand von gut 81 Mio. gehören 15,962 Mio. zu denen mit Migrationshintergrund. Und 177 575 Delikte hören sich bei so einer großen Zahl an Menschen nicht nach wirklich viel an."

Erstens sind in den 177575 nur Migranten ohne deutschen Pass drin, das heißt also 177575 von 6,9 Millionen wurden straffällig. Und wenn man jetzt bedenkt, dass das nur ein einziges Jahr ist, dann ist das schon nicht ganz wenig.

@JayBee

"Aha. Was sagte ich? Daß es mehr Lehrstellen als Bewerber gibt."

Und was sagte ich? Dass es viel mehr junge Deutsche ohne Berufsabschluss gibt als offene Lehrstellen. Das kann also kein Grund sein bildungsferne Unterschichten-Ausländer nach Deustchland lassen zu wollen.

Sie sollten vielleicht mal von den reinen Zahlen weggehen und schauen was sich dahinter verbirgt. Warum sind denn viele Lehrstellen unbesetzt, obwohl es genügend Menschen ohne Lehrstelle gibt? Das sind meist höherqualifizierte Ausbildungsstellen. Was bringen uns da also bildungsferne Migranten?

"Wie willst due iegentlich einen kriminellen Ausländer erkennen, den Du hier nicht reinlassen willst?"

Wie ich oben schon sagte. Das kann man nicht. Aber man weiß aus welchen Bildungs- und Sozialschichten und aus welchen Kulturkreisen die meisten Problemfälle einwandern. Und dann könnte man diese Problemfälle abweisen.

"Kriminell gewordene Ausländer können übrigens ausgewisen werden. http://de.wikipedia.org/wiki/Abschiebung_%28Recht%29
Es gibt also eine Rechtsgrundlage für das, was Du hier forderst."

Richtig. Die wird nur nicht konsequent umgesetzt. Wie ich schon bei meiner Antwort an "Dresdner" schrieb, gab es 2011 ungefähr 200.000 ausländische Straftäter und abgelehnte Asylbewerber. Aber nur etwas über 7000 Abschiebungen. Das zeigt das Problem auf. Das heißt also, dass 95% der Problemfälle bleiben. Jedes Jahr. Und das sind vorallem sogar schon verurteilte Verbrecher.

"Ah, weil sich diese Leute bestimmt auf dem Fluhhafen bei der Bundespolizei anmelden..."

Daher ja auch die Forderung nach Wiedereinführung von stationären Grenzkontrollen.

"Ich bleibe dabei: Die Integration muss gefördert werden."

Auf jeden Fall. Nur ist das keine Antwort auf meine Frage, aus welchem vernünftigen Grund wir neben unseren eigenen, vielfältigen Problemfällen noch ausländische Problemfälle importieren sollten?

"Für alle Menschen muss es eine gute und umfassende Ausbildung geben, egal ob Ausländer oder Deutscher."

Wenn wir aber zwei Millionen eigene, junge Menschen ohne Berufsabschluss haben, sollten wir nicht erstmal die fördern, bevor wir bildungsferne Unterschichten-Ausländer aus aller Welt holen?

"Denn nur so kann unser Land etwas gegen den Fachkräftemangel unternehmen."

Die Story mit dem Fachkräftemangel ist sehr umstritten. Man hört diese Panikmache eigentlich nur von Arbeitgebervertretern, die ein Interesse an einer hohen Anzahl von Bewerbern haben, weil sie so die Löhne gering halten können.
 
Björn Montag, 27.Mai 2013, 19:24 Uhr:
@Neinhäger

"Björn, selbst eine (1) einzige freie Lehrstelle (nochmal: 1) bedeutet, dass noch immer eine (erneut: 1) offen ist, also jeder eine Lehrstelle gefunden hat, der denn eine wollte."

Mit dem Verständnis hapert es wieder, was. Es ging darum, dass ein Mitkommentator sagte, wir bräuchten ja bildungsferne Unterschichten-Ausländer, weil wir viele offene Lehrstellen haben. Daraufhin erwiderte ich, dass wir mehr als genug eigene junge Leute ohne Berufsabschluss haben.

Was gibt es da nicht zu verstehen? Fragen sie sich lieber warum viele Lehrstellen unbelegt bleiben? Natürlich werden für viele Lehrstellen auch entsprechend qualifizierte Jugendliche gesucht. Wie sollen uns da also bildungsferne Unterschichten-Ausländer weiter helfen?

"Die Zahl der offenen Lehrstellen beträgt 33,2k. Die Zahl der unversorgten Bewerber 15,6k."

Und die Zahl der jungen Deutschen ohne Berufsabschluss beträgt ungefähr zwei Millionen. Was ist jetzt logischer? Bildungsferne Unterschichten-Ausländer ins Land zu holen und zu hoffen, dass sie schon irgendwann genug deustch sprechen um eine Ausbildung anzufangen oder lieber ertmal den eigenen jungen Leuten einen Berufsabschluss ermöglichen?

Zwei Millionen ohne Berufsabschluss heißt nicht, dass zwei Millionen zu Hause sitzen und sich langweilen. Viele machen Billig-Jobs oder Saisonarbeit. Wir müssen doch wohl erstmal unsere eigene Jugend entsprechend qualifizieren bevor wir Ausländer aus aller Herren Länder holen, die noch schlechter gebildet sind und kaum deutsch sprechen.

Mit eurer Solidarität ist es aber nicht weit her.

"Ein Deutscher, der in einem Ausländerviertel lebt, wird wohl kaum daran gehindert, Eisbein mit Sauerkraut zu essen und einem Schütze- und Brauchtumsverein beizutreten."

Was mal wieder viel über dein Verständnis unserer Kultur gegenüber aussagt. Aber wahrscheinlich bist du selbst in solch einem Multikulti-Viertel aufgewachsen und hast deshalb keine Ahnung von unserer Kultur. Dann bist du der beste Beweis.

Wenn ein Deutscher nur unter Ausländern aufwächst, wie soll er da seine Kultur erlernen? Der kennt sie, wenn überhaupt aus dem Fernsehen. Der wird sich also zwangsläufig in die Mehrheitsgesellschaft integrieren. Und die ist in diesen Vierteln alles andere als deutsch. Die Überfremdung ist also eine Gefahr für unsere Kultur und unser Volk.

P.S. Wie war eigentlich das Konzi?

@JayBee

"
Hach, sehr schön, wo doch grade von rechts so gern an der PKS gezweifelt wird."

An der PKS? Ne. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass die Zahlen über "rechte" Kriminalität, die ihr zum Schüren von Ängsten nehmt, wenig Aussage hat, weil die meisten "Straftaten" Meinungsdelikte sind und noch nicht mal von "Rechten" begangen werden müssen.
 
dog Dienstag, 28.Mai 2013, 03:47 Uhr:
@ JayBee

"Lieber björn, ich möchte nicht, daß Du für mich sprichst!"

Wer kein Nationalist ist ist für Björn wahrscheinlich kein richtiger Deutscher. Dessen Meinung zählt deswegen nicht.
 

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