von Redaktion
   

18 Loch, deutsches Eisen und ein Bunker: „Golf gegen Rechts“ geht in die dritte Runde

Das hätte Führer-, Front- und Modestorch Heinar selber nicht gedacht. Obwohl er mit seinem 88er-Handycap wohl nicht mal gegen Benito Storcholini anstinken kann, entwickelt sich „Golf gegen Rechts“ mit seiner Unterstützung zu einem echten Dauerbrenner. Am 12. Juli startet das dritte Turnier – diesmal im Golfpark Strelasund. Und auch das Hauptziel der Initiatoren, ein Zeichen zu setzen und Spenden zu sammeln steht nach wie vor im Mittelpunkt: Auch dieses Jahr profitieren lokal wirksame Initiativen gegen Rechtsextremismus.

Come on Storchi drive my Caddy! Storch Heinar sichtlich vergnügt beim ersten "Golf gegen Rechts" in Fleesensee. | Foto: ENDSTATION RECHTS.

„Golf gegen Rechts“. So eine Überschrift provoziert. Verständlich. Genauso wie die zwangsläufige Abwehrhaltung: „Was soll das? Muss Politik auf Golfplätze? Sind Golfer verdeckte Rassisten?“ Klare Antwort auf alle Fragen: Darum geht es nicht. Mit dem ersten bundesweiten Golfturnier „gegen Rechts“ wollen die Initiatoren auch im Sport- und Tourismusbereich ein klares Signal gegen Rechtsextremismus setzen und durch Spenden denen Unterstützung zukommen lassen, die sich vor Ort für eine vielfältige und friedliche Gesellschaft engagieren.  Dabei geht es insbesondere darum, Jugendliche und auch Erwachsene davor zu bewahren, den entscheidenden Schritt in die „braune“ Szene von Mecklenburg-Vorpommern zu tun.

Am Samstag, 12. Juli 2014, wird also die dritte Ausgabe des „Golf gegen Rechts“ eingeläutet. Gespielt wird um den „Goldenen Stolperstein“, den vermutlich ungewöhnlichsten Golfpokal in Deutschland, designt vom Kölner Künstler Gunter Demnig.

Alle Einnahmen aus dem Turnier (Startgeld / Greenfee) spenden die Veranstalter in voller Höhe an Initiativen, die sich mit Rechtsradikalismus, Rassismus und Antisemitismus auseinandersetzen.

Im Zeichen der Fußball-WM in Brasilien unterstützen die Golfer in diesem Jahr ein Projekt des Fußballvereins Rostocker FC. Denn die Fußballer helfen Mädchen und Jungs von ausländischen Familien, die vor Bürgerkriegen oder wegen politischer Verfolgung aus ihrer Heimat flüchten mussten. Die Kinder können kostenlos am Training der Jugendmannschaften teilnehmen, was den Kindern hilft, sich leichter in der neuen Umgebung zurecht und Anschluss zu finden. Mit den Spenden will der Verein die Kinder mit Fußballschuhen und Sportkleidung ausstatten.

Wer mithelfen möchte, dass auch das dritte Turnier um den „Goldenen Stolperstein“ (Wanderpokal für Bruttogewinner) wieder ein Erfolg wird, meldet sich jetzt noch an. Weit über 100 Golfspieler aus dem gesamten Bundesgebiet, aus der Schweiz und Österreich nahmen an den ersten Turnieren teil.

Unterstützt wird das Turnier vom Golfverband Mecklenburg-Vorpommern, vom Tourismusverband, durch Storch Heinar und Firmen wie „uvex“ und „Aida“.  

Alle Infos zu Golf gegen Rechts und dem Turnier findet Ihr hier:

http://www.golfen-mv.de/golfevent/golf-gegen-rechts-2014-im-golfpark-strelasund/
https://www.facebook.com/pages/Golf-gegen-Rechts/346994498753901?fref=ts


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