16. Ratschlag in Pößneck

Aus der Einladung:
"Gesicht zeigen für Toleranz, Demokratie und Weltoffenheit - das ist das Ziel des Ratschlags, der am Samstag, den 11.11.2006, 9.45 Uhr, in Pößneck (Saale-Orla-Kreis) zum 16. Mal stattfindet.

Pößneck wurde von den Organisatoren (LAG Antirassismus/Antifaschismus) bewusst ausgewählt, da es seit dem Neonazitreffen im Schützenhaus im April 2005 umso notwendiger geworden ist, alle demokratischen Kräfte zu bündeln, sich mit anderen Engagierten auszutauschen und Thüringenweit ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen.

Das Ziel der LAG ist unabhängig der politischen Haltungen mit Organisationen und Initiativen zu kooperieren. Denn nur wenn Initiativen, Organisationen und auch unorganisierte BürgerInnen ernsthaft sich gemeinsam gegen dem Neonazismus und Diskriminierung in Weg stellen, kann es gestoppt werden.

Deshalb ist im Ratschlagplakat bewusst ein Bürgermeister aus Wunsiedel mit der Aussage "Wo Unrecht zu Recht wird Widerstand zur Pflicht!" zitiert.

Getragen wird der Pößnecker Ratschlag von einem gesamtgesellschaftlichen Bündnis, nämlich LAG AntiRa/Antifa, Aktionsbündnis Courage Pößneck, Kontaktstelle für Demokratie und Zivilcourage, Initiative für Toleranz und Aufklärung, Evangelische Kirche Pößneck, Ev. Jugend Kirchenkreis Schleiz und unterstützt von IG Metall Jena-Saalfeld, Gewerkschaft ver.di Ostthüringen, ver.di FB Handel und Besondere Dienstleistungen Thüringen, Naturfreundejugend Gotha, DGB Thüringen, Young Socialists Gotha, Linkspartei.PDS Pößneck und Landtagsfraktion Thüringen, VVN-BdA Thüringer, Verband der Verfolgten des Naziregimes/Bund der AntifaschistInnen e.V., WKB Linkspartei.PDS Schmieritz und andere Initiativen vertreten sind.

Es werden folgende Aktionen am 11. November in Pößneck stattfinden:
9.45 Uhr: Auftakt mit dem Liedermacher Erich Schmeckenbecher (Zupfgeigenhansel)
10 Uhr: Plenum in der Shedhalle mit Vortrag von Andreas Speith (freier Journalist der TAZ und des NDR aus Hamburg) über Riegers (Besitzer des Schützenhauses) Machenschaften
13 Uhr: Demonstrationszug "Neonazismus und Antisemitismus nicht dulden"
Ab 13.30 Uhr: verschiedene Workshops zum Thema im Gymnasium am Schillerplatz (eine Kinderbetreuung ist organisiert)
17 Uhr: Mahngang für die Opfer der Judenverfolgung in Pößneck

Zum ersten Mal bei einem Thüringer Ratschlag findet der Abschluss in einer Kirche statt.
Ab 17.30 Uhr sind alle in die evangelische Stadtkirche zum Friedensgebet und einer Auswertung des Tages mit musikalischer Begleitung eingeladen.

Alle Interessierten können zu jedem Veranstaltungsteil einsteigen und sich beteiligen.
Für die Stadt Pößneck bietet sich durch den Ratschlag die Möglichkeit der bundesweiten Öffentlichkeit zu zeigen: Wir sind nicht braun - Lichter aus im Schützenhaus!

Da die LAG und der Ratschlag erneut bedroht werden, wird der Ratschlag von BodyQuardts bewacht, damit keinE TeilnehmerIn von Rechtsextremen beschädigt werden kann.

Als einer der Hauptorganisatoren bietet Bildungswerk Blitz e.V. darüber hinaus von Freitag bis Sonntag ein umrahmendes Seminar "Was tun gegen Rechts?!?" für Menschen zwischen 16 und 99 Jahren an, in dem kreative Methoden wie Theater, Schreiben und Medien in der Arbeit für mehr Demokratie und Toleranz ganz praktisch ausprobiert werden können.

Unkostenbeitrag: 10 Euro mit Übernachtung und Verpflegung in der vereinseigenen Jugendbildungsstätte Hütten."

Donnerstag, 09. November 2006
Redaktion

Aus der Einladung:
"Gesicht zeigen für Toleranz, Demokratie und Weltoffenheit - das ist das Ziel des Ratschlags, der am Samstag, den 11.11.2006, 9.45 Uhr, in Pößneck (Saale-Orla-Kreis) zum 16. Mal stattfindet.

Pößneck wurde von den Organisatoren (LAG Antirassismus/Antifaschismus) bewusst ausgewählt, da es seit dem Neonazitreffen im Schützenhaus im April 2005 umso notwendiger geworden ist, alle demokratischen Kräfte zu bündeln, sich mit anderen Engagierten auszutauschen und Thüringenweit ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen.

Das Ziel der LAG ist unabhängig der politischen Haltungen mit Organisationen und Initiativen zu kooperieren. Denn nur wenn Initiativen, Organisationen und auch unorganisierte BürgerInnen ernsthaft sich gemeinsam gegen dem Neonazismus und Diskriminierung in Weg stellen, kann es gestoppt werden.

Deshalb ist im Ratschlagplakat bewusst ein Bürgermeister aus Wunsiedel mit der Aussage "Wo Unrecht zu Recht wird Widerstand zur Pflicht!" zitiert.

Getragen wird der Pößnecker Ratschlag von einem gesamtgesellschaftlichen Bündnis, nämlich LAG AntiRa/Antifa, Aktionsbündnis Courage Pößneck, Kontaktstelle für Demokratie und Zivilcourage, Initiative für Toleranz und Aufklärung, Evangelische Kirche Pößneck, Ev. Jugend Kirchenkreis Schleiz und unterstützt von IG Metall Jena-Saalfeld, Gewerkschaft ver.di Ostthüringen, ver.di FB Handel und Besondere Dienstleistungen Thüringen, Naturfreundejugend Gotha, DGB Thüringen, Young Socialists Gotha, Linkspartei.PDS Pößneck und Landtagsfraktion Thüringen, VVN-BdA Thüringer, Verband der Verfolgten des Naziregimes/Bund der AntifaschistInnen e.V., WKB Linkspartei.PDS Schmieritz und andere Initiativen vertreten sind.

Es werden folgende Aktionen am 11. November in Pößneck stattfinden:
9.45 Uhr: Auftakt mit dem Liedermacher Erich Schmeckenbecher (Zupfgeigenhansel)
10 Uhr: Plenum in der Shedhalle mit Vortrag von Andreas Speith (freier Journalist der TAZ und des NDR aus Hamburg) über Riegers (Besitzer des Schützenhauses) Machenschaften
13 Uhr: Demonstrationszug "Neonazismus und Antisemitismus nicht dulden"
Ab 13.30 Uhr: verschiedene Workshops zum Thema im Gymnasium am Schillerplatz (eine Kinderbetreuung ist organisiert)
17 Uhr: Mahngang für die Opfer der Judenverfolgung in Pößneck

Zum ersten Mal bei einem Thüringer Ratschlag findet der Abschluss in einer Kirche statt.
Ab 17.30 Uhr sind alle in die evangelische Stadtkirche zum Friedensgebet und einer Auswertung des Tages mit musikalischer Begleitung eingeladen.

Alle Interessierten können zu jedem Veranstaltungsteil einsteigen und sich beteiligen.
Für die Stadt Pößneck bietet sich durch den Ratschlag die Möglichkeit der bundesweiten Öffentlichkeit zu zeigen: Wir sind nicht braun - Lichter aus im Schützenhaus!

Da die LAG und der Ratschlag erneut bedroht werden, wird der Ratschlag von BodyQuardts bewacht, damit keinE TeilnehmerIn von Rechtsextremen beschädigt werden kann.

Als einer der Hauptorganisatoren bietet Bildungswerk Blitz e.V. darüber hinaus von Freitag bis Sonntag ein umrahmendes Seminar "Was tun gegen Rechts?!?" für Menschen zwischen 16 und 99 Jahren an, in dem kreative Methoden wie Theater, Schreiben und Medien in der Arbeit für mehr Demokratie und Toleranz ganz praktisch ausprobiert werden können.

Unkostenbeitrag: 10 Euro mit Übernachtung und Verpflegung in der vereinseigenen Jugendbildungsstätte Hütten."

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