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Leipziger Buchmesse: Die Neue Rechte zieht weiter

Auf den letzten Buchmessen sorgten Götz Kubitschek und sein Identitären-Dunstkreis regelmäßig für krawallartige Szenen. Eine enorme mediale Bühne für die Neue Rechte. Mittlerweile scheint das Aufregungspotential wohl aber abgegrast. Zurück bleiben die NPD und ein Graubereich aus Ultrakonservativen, christlichen Fundamentalisten und völkisch angehauchten Esoterikern, die auf der Literaturmesse ihre kruden Theorien verbreiten wollen.

Hunderte bei Beerdigung von Neonazi-Hooligan

In Chemnitz marschierten am Montag hunderte Neonazis auf, um dem verstorbenen Neonazi-Hooligan Thomas Haller zu gedenken. Der Tod der lokalen Szenegröße brachte die Stadt nach den gewalttätigen Ausschreitungen vor gut einem halben Jahr erneut in die Schlagzeilen. Einmal mehr offenbarte sich das alte Problem mit rechten Strukturen im Fußball. Welche Lehren der Verein daraus zieht, erscheint mehr als offen.

Chemnitz: Stadionshow für Neonazi-Hooligan

In der Fußball-Fanszene herrscht oft ein familiärer Zusammenhalt. Wenig verwunderlich, dass es etwa bei Todesfällen zu emotionalen Szenen kommen kann. In Chemnitz bot sich am Samstag allerdings eine Stadionshow der anderen Art: Verein und Fans gedachten in einer regelrechten Großinszenierung dem verstorbenen Neonazi-Hooligan Thomas Haller. Haller war einer der wichtigsten Anführer der rechten Szene in Chemnitz und Umgebung.

Pro Chemnitz übernimmt Neonazi-Gedenkmarsch

Lange war der „Gedenkmarsch“ zur Bombardierung von Chemnitz das dominierende Event der lokalen Neonazi-Szene. In den vergangenen Jahren verlor die Demonstration allerdings an Zuspruch, bis sie zuletzt komplett ausfiel. Am Sonntag übernahm die selbsternannte Bürgerbewegung Pro Chemnitz die Organisation des Aufmarschs und löste damit NPD und Kameradschaften ab. Am Vorabend protestierte ein antifaschistisches Bündnis gegen rechte Umtriebe in der Stadt.

Dresden: Comeback des „Trauermarsches“?

Über Jahre gelang es der Zivilgesellschaft in Dresden, die rechtsextremen „Gedenkmärsche“ zum 13. Februar an den Stadtrand zu verdrängen. Die Demos schrumpften deutlich. Das könnte sich nun ändern: Mehrere hundert Neonazis sind am Freitag durch das Zentrum der sächsischen Landeshauptstadt marschiert. Massive Kritik gab es zudem am Polizeieinsatz am Rand der rechtsextremen Demonstration.