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Es liegen 12 Ergebnisse für "Wilhelm Heitmeyer" vor.

Alltagsrassismus: Ein Problem mit ungeeigneten Lösungsvorschlägen

Die Proteste gegen Asylbewerberheime in Gröditz und Leipzig scheinen es zu belegen: Der Rassismus hat seinen Weg in die Mitte der Gesellschaft gefunden. Obgleich der Befund vergleichsweise populär ist und der Ruf nach Zivilgesellschaft sowie präventiver politischer Bildungsarbeit allgegenwärtig zu sein scheint: Ein Rezept gegen die verhängnisvolle Entwicklung ist nicht in Sicht, denn die Kritik und die daraus abgeleiteten Forderungen sind Bestandteil des Problems und nicht der Lösung. Eine ernüchternde Bestandsaufnahme.

Zehn Jahre Studie zu „Deutschen Zuständen“ – Eine Bilanz

Der von Wilhelm Heitmeyer herausgegebene Band „Deutsche Zustände. Folge 10“ präsentiert die aktuellen Ergebnisse zu Forschungen über „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ sowohl bezogen auf das Ausmaß wie die Kontexte. Vor allem der letztgenannte Gesichtspunkt verdient auch hier wieder besonderes Interesse, während die vielfach kritisierten Einstellungsstatements weiterhin unhinterfragt Verwendung finden.

Antiislamischer NRW-Wahlkampf – „Ein kleines Häufken Elend“

Die rechtspopulistische Partei „Pro NRW“ hatte großspurig einen „Sternmarsch“ zur größten Moschee Deutschlands in Duisburg-Marxloh angekündigt. Aber dann begegneten nur 120 ihrer Anhänger einer Stadtgesellschaft, die sich geschlossen vor ihre muslimischen Mitglieder stellte.Bild: Jugendliche Marxloher protestieren stumm vor der Merkez-Moschee in KZ-Uniformen gegen den Aufmarsch von Pro NRW und NPD.

Gibt es unpolitische „Rechte Gewalt“? – Studie des Zentrums für Antisemitismusforschung

Eine Studie des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung zur Prävention „Rechter Gewalt“ sorgt aktuell für eine Debatte. Der Autor Michael Kohlstruck empfiehlt, den politischen Aspekt nicht zu stark zu akzentuieren. Mit dem Begriff der „gruppenbezogenen Feindschaft“ sollen dafür bei der Gewaltprävention soziale Ursachen von Gewalttaten in den Vordergrund rücken. Die „starke Vergangenheitsbewältigung“ habe bislang einen solchen Ansatz verhindert.

Dortmund, wir haben ein Problem

Die zweitgrößte Stadt in Nordrhein-Westfalen hat ein massives Problem mit Rechtsextremisten. Das ist inzwischen bundesweit bekannt. Nun versucht man sich krampfhaft dagegen zu wehren - gegen rund 60 junge Neonazis, aber wohl auch gegen das schlechte Image, das sie Dortmund verpasst haben. Diesen Ruf wird die Stadt aber erst dann wieder los, wenn sie mit diesen so genannten autonomen Nationalisten (AN) fertig wird.