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Es liegen 21 Ergebnisse für "Stahlgewitter" vor.

Neurechtes Lifestyle-Magazin mit neonazistischen Werbepartnern

Aus Leverkusen kommt ein neues Lifestyle-Magazin für junge Rechte. Herausgegeben wird das Arcadi Magazin vom Sprecher des AfD-Kreisverbands Leverkusen, Yannick Noé, und seinem Publicatio e.V., beworben werden aber auch die Versandgeschäfte zweier Neonazis. Nach über einem Jahr als Internetblog erschien Ende Oktober die erste Printausgabe – „mit freundlicher Unterstützung von Einprozent.de“, wie es im Impressum heißt.

Rechtsrock-Großevent in Themar: „Wohlfühlzone“ für Neonazis

Gut 6.000 Rechtsrock-Fans, dutzendfache Hitlergrüße, „Heil“-Gegröhle und 17 indizierte Lieder – das thüringische Dorf Themar war am 14. Juli dieses Jahres eine „Wohlfühlzone“ für Neonazis. Strafrechtliche Konsequenzen blieben weitgehend aus, die Polizei führt 50 Ermittlungsverfahren, unter den Verdächtigen befinden sich „Szenegrößen“ wie die Sänger der Hassbands „Stahlgewitter“ und „Die Lunikoff Verschwörung“. Nach Behördenangaben waren außerdem Mitglieder von „Combat 18“, des militanten Arms des in Deutschland verbotenen „Blood & Honour“-Netzwerkes, anwesend.

Hitlergrüße in Themar: Nach dem Neonazi-Konzert ist vor dem Neonazi-Konzert

Nach einem der größten Neonazi-Konzerte der letzten Jahre diskutieren Gesellschaft und Politik den zukünftigen Umgang mit diesen Veranstaltungen. Bodo Ramelow, Ministerpräsident von Thüringen, brachte eine Änderung des Versammlungsrechtes ins Gespräch. Derweil macht in den Sozialen Medien ein Video die Runde, das Dutzende Neonazis beim verbotenen Hitlergruß zeigt. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Spannend ist, ob das in zwei Wochen ebenfalls in Themar stattfindende „Rock für Identität“ bereits Auswirken spüren wird.

Landgericht Osnabrück: „Döner-Killer“-Song nicht strafbar

Nach Ansicht des Landgerichts Osnabrück ist das berüchtigte „Döner-Killer“-Lied der Rechtsrock-Band „Gigi und die braunen Stadtmusikanten“ nicht strafbar. Der menschenverachtende Text sei allenfalls „mehrdeutig“. Trotzdem verließ der Sänger der Band, Daniel „Gigi“ Giese, den Gerichtssaal nicht ungeschoren. Da er in einem anderen Song den NS-Völkermord geleugnet habe, verurteilten ihn die Richter zu einer Geldstrafe von 1.000 Euro.

Ein Fall für den Staatsschutz: Neue Runde vor Gericht für den „Döner-Killer“-Song

Wie am Rande eines Berufungsverfahrens gegen den Chemnitzer Rechsrock-Verleger Yves Rahmel bekannt wurde, fahren die Sicherheitsbehörden bei den Ermittlungen wegen des berüchtigten „Döner-Killer“-Songs schwere Geschütze auf: Die Verhandlung gegen den mutmaßlichen Produzenten Rahmel soll vor der Staatsschutzkammer des Dresdner Landgerichts stattfinden.

„Kategorie C – Hungrige Wölfe“: „Unpolitische“ Hooligan-Band feiert Fasching im „Raum Ludwigshafen“

Die umstrittene Band „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ achtet auf ihr Image. Nach außen pflegt die 1997 in Bremen gegründete Musikgruppe stets den Schein des Unpolitischen. Doch die Realität spricht eine andere Sprache: Eindeutige Texte und Beteiligungen an Rechtsrock-Samplern widerlegen ihre Darstellung. Für Samstag, den 9. Februar, hat die Kapelle nun einen Auftritt im Raum Ludwigshafen angekündigt – getarnt als „Faschingsfeier“.