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Jedes Jahr ein Skandal: Die AfD und der Antisemitismus. Ein Blick auf den Umgang der Partei mit der Judenfeindschaft in den eigenen Reihen

Der aktuelle Antisemitismus-Skandal in der AfD-Fraktion im Landtag von Baden Württemberg ist nicht der erste Vorfall dieser Art in der erst kurzen Geschichte der Partei. Diesmal hat man aber offenkundig besondere Probleme, eine klare Abgrenzung von einem Anhänger antisemitischer Verschwörungsvorstellungen vorzunehmen. Hier wird ein Blick auf ältere Skandale und eine Kommentierung des neuesten Skandals vorgenommen

Das Judentum und der kausale Nexus – Siegfried Gerlich über „Antisemitismus“

Einst sprach Ernst Nolte im Historikerstreit von einem „kausalen Nexus“, der zwischen dem Gulag-System und Auschwitz bestehe. Demnach müsse Auschwitz als chronologisch nachfolgende, „überschießende Reaktion“ auf den Bolschewismus verstanden werden. Der Nolte-Kenner und -Schüler Siegfried Gerlich geht nun in der aktuellen „Sezession“ (Nr. 37, August 2010) noch einen Schritt weiter. Demnach sei auch der Antisemitismus nicht ohne die jüdischen Selbstbilder verstehbar.

„Institut für Staatspolitik“ (IfS) weist ehemaligem Finanzsenator Sarrazin frei erfundene Zahlen nach

In einer umfangreichen Dokumentation nimmt sich das neurechte „Institut für Staatspolitik“ (IfS) des „Falles Sarrazin“ an. Das IfS feiert den ehemaligen Berliner Finanzsenator als Tabubrecher, der in die Phalanx der Politischen Korrektheit eingebrochen ist. Seine Behauptungen, verspricht das Autorenkollektiv, könne einem „Abgleich mit den Fakten“ standhalten. Eine nur zum Teil richtige Einschätzung wie man letztlich selbst belegt.

Prof. Dr. Ralph Weber (CDU) im „Junge Freiheit“-Interview über Caffier und die Chancen einer Rechtspartei

Prof. Dr. Ralph Weber, Jura-Professor aus Rostock, meldete sich bereits vor gut einem halben Jahr im Gespräch mit ENDSTATION RECHTS. zu Wort und erklärte, dass zwischen NPD und CDU ein nicht unbeträchtliches Wählerpotential schlummere. In der Jungen Freiheit legte er nun nach und sprach von einem Wählerpotential von mindestens 15 Prozent. Und auch MV-Innenminister Caffier bekam erneut sein Fett weg. 

Ernst Nolte II: Der Streit um den Historikerstreit

Was auf Noltes FAZ-Artikel aus dem Jahre 1986 folgte, war eine der größten und bedeutendsten intellektuellen Debatten, die die Bundesrepublik Deutschland bis dahin und auch danach gesehen hatte. Insbesondere der „Starphilosoph“ der Kritischen Theorie, Jürgen Habermas, attackierte Nolte und drei weitere Historiker scharf und warf ersterem vor, letztlich eine „Spielart von Revisionismus“ zu betreiben.

Liste Henry Nitzsche: Niederlage trotz Wahlerfolg

Abseits der Meldungen über die Wahlerfolge der NPD bei den Kommunalwahlen in Sachsen geht das Bündnis „Arbeit, Familie, Vaterland“ fast unter. Dabei schaffte es das ehemalige CDU-Mitglied Henry Nitzsche nur vier Monate nach Gründung der nach ihm benannten Liste sowohl in den Kreistag Bautzen einzuziehen als auch bei der Landratswahl ein zweistelliges Ergebnis zu erzielen. Trotzdem dürfte Nitzsche enttäuscht sein.