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Rechtsrock-Großevent in Themar: „Wohlfühlzone“ für Neonazis

Gut 6.000 Rechtsrock-Fans, dutzendfache Hitlergrüße, „Heil“-Gegröhle und 17 indizierte Lieder – das thüringische Dorf Themar war am 14. Juli dieses Jahres eine „Wohlfühlzone“ für Neonazis. Strafrechtliche Konsequenzen blieben weitgehend aus, die Polizei führt 50 Ermittlungsverfahren, unter den Verdächtigen befinden sich „Szenegrößen“ wie die Sänger der Hassbands „Stahlgewitter“ und „Die Lunikoff Verschwörung“. Nach Behördenangaben waren außerdem Mitglieder von „Combat 18“, des militanten Arms des in Deutschland verbotenen „Blood & Honour“-Netzwerkes, anwesend.

Sickergruben-Streit: Neonazi-Gastronom Tommy Frenck hat ein braunes Problem

Der „Goldene Löwe“ im thüringischen Kloster Veßra öffnet heute womöglich für längere Zeit zum letzten Mal seine Türen. Der von dem umtriebigen Neonazi Tommy Frenck betriebene Gasthof verfügt nach Meinung des zuständigen Landratsamtes nicht über das notwendige Abwasserentsorgungssystem. Frenck schäumt vor Wut und stellt bereits Solidaritätsaktionen in Aussicht.

Thüringen: Saisonauftakt für Neonazi-Konzerte

Erst vor wenigen Tagen prägte Thüringen die Berichterstattung zum 1. Mai – in Weimar sprengten Neonazis eine DGB-Veranstaltung, in Saalfeld marschierten gut 700 höchst aggressive Teilnehmer durch die Stadt, da werfen die nächsten Ereignisse ihre Schatten voraus. Bereits an diesem Wochenende soll die extrem rechte Hooligan-Band „Kategorie C“ in Kloster Veßra auftreten, bevor am 23. Mai in Hildburgshausen das „Rock für Meinungsfreiheit“ über die Bühne gehen soll. Mittendrin: Neu-Gastronom Tommy Frenck.

Erstaunlich zäh – Warum die NPD auch diese Krise überlebt

Selten stand die NPD so nah am Abgrund wie in diesen Tagen: Ausbleibende Wahlerfolge, leere Kassen, innere Konflikte und ein neues Verbotsverfahren setzen ihr zu. Doch diese Partei ist gewohnt mit Krisen umzugehen, auch der Verlust ihrer sächsischen Landtagsfraktion wird ihr nicht den Garaus machen. Deshalb sollte die Gesellschaft die Rechtsextremisten weiter auf der Rechnung haben – besonders in ihren Hochburgen, zu denen Sachsen nach wie vor gehört.

Tag 1 nach dem Abgang von NPD-Chef Apfel: Führungskrise, Hahnenkämpfe und kompromittierende Gerüchte

Der wohl nur auf den ersten Blick überraschende Rückzug ihres Vorsitzenden Holger Apfel hat die NPD hart getroffen. Der Schreck aber war schnell verdaut: Mit Udo Pastörs und Udo Voigt haben sich die ersten Anwärter auf den Chefsessel in Stellung gebracht. Gleichzeitig werden die Zweifel an der offiziellen Begründung – Apfel leide an Burnout – lauter: Womöglich droht der NPD ein Skandal, der ihre Glaubwürdigkeit in der Szene in den Grundfesten erschüttern könnte. Auch ansonsten hat die Partei aktuell alles andere als braune Zukunftsaussichten.

Ex-NPD-Chef Voigt will den Buchmarkt aufmischen: Die Leichen bleiben im Keller

Kaum eine andere Veröffentlichung hat die rechtsextreme Szene in jüngster Zeit mit derart großer Spannung erwartet, wie das seit Längerem angekündigte Buch des ehemaligen NPD-Vorsitzenden Udo Voigt. Wirklich neue Erkenntnisse bleibt der 61-Jährige aber schuldig. Er nutzt die rund 400 Seiten vielmehr, um sich im parteiinternen Kampf um die Spitzenkandidatur zur Europawahl im kommenden Mai in Stellung zu bringen.