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Neurechtes Lifestyle-Magazin mit neonazistischen Werbepartnern

Aus Leverkusen kommt ein neues Lifestyle-Magazin für junge Rechte. Herausgegeben wird das Arcadi Magazin vom Sprecher des AfD-Kreisverbands Leverkusen, Yannick Noé, und seinem Publicatio e.V., beworben werden aber auch die Versandgeschäfte zweier Neonazis. Nach über einem Jahr als Internetblog erschien Ende Oktober die erste Printausgabe – „mit freundlicher Unterstützung von Einprozent.de“, wie es im Impressum heißt.

Zur Aktualität der identitären Ideologie

Rechtspopulistische Bewegungen machen sich zur Zeit in vielen westlichen Staaten zum Sprachrohr angeblich bisher unterdrückter Bevölkerungsgruppen und Meinungen. Die identitäre Bewegung entwickelt diesen Ansatz weiter zu einem Projekt der autoritären Staatlichkeit gegen Multikulturalismus, Islam und Einwanderung. Dabei verbindet sie ihre Kampagne für einen ethnisch geschlossenen Nationalstaat mit der Kritik an der kapitalistischen Globalisierung. Mit einem Sprachduktus, der Politik emotionalisiert, wird durch «geistige Verschärfung» das Programm eines defensiven Ethnonationalismus entfaltet. Dieser beruft sich auf Traditionsbestandteile eines völkischen Antimodernismus und eine von dem russischen Philosophen Alexander Dugin entworfene eurasische Geopolitik.

NPD schaltet in Flüchtlingsdebatte auf Angriff

Es schien, als habe die NPD auf die Gelegenheit gewartet. Übte sich ihr Fraktionschef Udo Pastörs bei der Aktuellen Stunde in verhältnismäßiger Leisetreterei, polterte er beim NPD-eigenen Antrag mit zuletzt selten gesehener Phrasendrescherei los. Den demokratischen Abgeordneten empfahl der vorbestrafte 63-Jährige einen „Spaziergang durch Neukölln mit dem Neonazi in SPD-Uniform, Thilo Sarrazin“.

Nicht in der Lage mögliche Krawalle zu verhindern: Polizei verbietet rechte Hooligan-Demo in Hamburg

Die Polizei Hamburg hat gestern am späten Nachmittag den für den 12. September in der Hansestadt geplanten „Tag der deutschen Patrioten“ verboten. Ihr fehlten Beamte, um die erwartete Krawalle zu verhindern. Die Organisatoren der bundesweit beworbenen Demonstration hatten bereits vor Wochen angekündigt, gegen ein Verbot klagen zu wollen. Notfalls bis zum Bundesverfassungsgericht.