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Sachsen-Monitor: „Sachsen hat ein Problem mit rechtsextremem Denken“

Als der Sachsen-Monitor, eine Studie zu Einstellungen und Meinungen im Freistaat, letztes Jahr erstmals auch die hiesige politische Kultur unter die Lupe nahm, ergaben sich teils besorgniserregende Ergebnisse: Ressentiments gegen Minderheiten und Vorbehalte gegenüber unserer demokratischen Grundordnung erreichten überdurchschnittlich hohe Zustimmunsgwerte. Die aktuelle Auflage der Studie bestätigt diese Befunde. In Sachsen nichts Neues?

Studie: Sachsen „ein bisschen extremer“ als der Bundesdurchschnitt

Erstmals wurde in einem Sachsen-Monitor die Einstellung der Bürger des Freistaates zu Demokratie und Extremismus untersucht – mit fatalen Ergebnissen. Im Vergleich mit der aktuellen Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung verhält sich die sächsische Bevölkerung wesentlich ablehnender gegenüber Muslimen und fordert mit einer deutlichen Mehrheit das Regieren einer starken Hand.

Neue Mitte-Studie: Deutliche Mehrheit für Aufnahme von Flüchtlingen

Die Friedrich-Ebert-Stiftung veröffentlicht heute ihre neue Mitte-Studie mit dem Titel „Gespaltene Mitte – Feindselige Zustände“ in Berlin. Um mit „Feine Sahne Fischfilet“ ein Fazit vorwegzunehmen: „Wir sind noch nicht komplett im Arsch“. Der rechte Rand wird jedoch leicht stärker. Es besteht auch Handlungsbedarf gegenüber Rechtspopulisten. Aber von Mehrheiten in Deutschland sind diese noch sehr weit entfernt.

Mecklenburg-Vorpommern: AfD-Abgeordneter kontrolliert bald den Verfassungsschutz

In Mecklenburg-Vorpommern überwacht die Parlamentarische Kontrollkommission (PKK) den Landesverfassungsschutz. Auch der AfD steht ein Sitz in dem Gremium zu. Damit kommt ein Vertreter der selbsternannten Alternative an hochsensible Informationen, was angesichts der Nähe einiger AfD-Abgeordneten zur vom Geheimdienst überwachten „Identitären Bewegung“ nicht unproblematisch sein könnte.