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Rechtsrock-Großevent in Themar: „Wohlfühlzone“ für Neonazis

Gut 6.000 Rechtsrock-Fans, dutzendfache Hitlergrüße, „Heil“-Gegröhle und 17 indizierte Lieder – das thüringische Dorf Themar war am 14. Juli dieses Jahres eine „Wohlfühlzone“ für Neonazis. Strafrechtliche Konsequenzen blieben weitgehend aus, die Polizei führt 50 Ermittlungsverfahren, unter den Verdächtigen befinden sich „Szenegrößen“ wie die Sänger der Hassbands „Stahlgewitter“ und „Die Lunikoff Verschwörung“. Nach Behördenangaben waren außerdem Mitglieder von „Combat 18“, des militanten Arms des in Deutschland verbotenen „Blood & Honour“-Netzwerkes, anwesend.

Landgericht Osnabrück: „Döner-Killer“-Song nicht strafbar

Nach Ansicht des Landgerichts Osnabrück ist das berüchtigte „Döner-Killer“-Lied der Rechtsrock-Band „Gigi und die braunen Stadtmusikanten“ nicht strafbar. Der menschenverachtende Text sei allenfalls „mehrdeutig“. Trotzdem verließ der Sänger der Band, Daniel „Gigi“ Giese, den Gerichtssaal nicht ungeschoren. Da er in einem anderen Song den NS-Völkermord geleugnet habe, verurteilten ihn die Richter zu einer Geldstrafe von 1.000 Euro.

„Die Lunikoff-Verschwörung“, „Deutsch. Stolz. Treue.“ oder „Die Zillertaler Türkenjäger“: Rechtsrock-Größen geben sich in Mecklenburg-Vorpommern die Klinke in die Hand

Vielen Beobachtern gelten Sachsen-Anhalt und Thüringen als braune Konzerthochburgen, da dort die großen Sommerfestivals stattfinden. Doch längst ist Mecklenburg-Vorpommern dabei, ihnen den Rang abzulaufen. Eine vitale rechtsextreme Szene und eine gut ausgebaute Infrastruktur locken viele Szenebands an die Ostsee – unter ihnen die radikalsten wie „Die Zillertaler Türkenjäger“ oder „Deutsch. Stolz. Treue.“. Organisiert werden die Hasskonzerte auch von den „Hammerskins“.

Ein Fall für den Staatsschutz: Neue Runde vor Gericht für den „Döner-Killer“-Song

Wie am Rande eines Berufungsverfahrens gegen den Chemnitzer Rechsrock-Verleger Yves Rahmel bekannt wurde, fahren die Sicherheitsbehörden bei den Ermittlungen wegen des berüchtigten „Döner-Killer“-Songs schwere Geschütze auf: Die Verhandlung gegen den mutmaßlichen Produzenten Rahmel soll vor der Staatsschutzkammer des Dresdner Landgerichts stattfinden.