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Es liegen 36 Ergebnisse für "Bombenanschlag" vor.

Neonazis, Identitäre, Salafisten – Eine Nachbetrachtung der eskalierten Kölner Hooligan-Demonstration

Am 26. Oktober 2014 eskalierte in Köln eine von der Initiative „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) unter erheblicher Beteiligung von Rechtextremisten durchgeführte Kundgebung. Sie forderte 49 verletzte Polizisten und führte zu einer intensiven Presseberichterstattung, welche die sich aus dem rechtsextremistischen Engagement in der Fußballgewaltszene ergebende Gefahr thematisierte. Nach dem Abflauen der ersten Aufregung bietet sich auf der Basis eines Erlebnisberichts eine Nachbetrachtung zu den sich darüber hinaus ergebenden Aspekten an.

„Ansgar Aryan“-Model outet sich als NSU-Sympathisant

Vor dem Oberlandesgericht München müssen sich derzeit Beate Zschäpe und vier ihrer Mitverschwörer verantworten. Zwei weitere mutmaßliche NSU-Terroristen – Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos – entzogen sich einer rechtsstaatlichen Verhandlung durch Selbstmord. Ausgerechnet das BKA-Fahndungsfoto eines der beiden Mörder verwendet ein Thüringer Neonazi als Facebook-Profilbild. R. gilt als Weggefährte des bayerischen Neonazi-„Hipsters“ Patrick Schröder, für dessen Modelabel „Ansgar Aryan“ er als Model posiert.

Bundesregierung bringt härtere Strafen für Hass-Kriminalität auf den Weg

Straftaten, die aus einer menschenverachtenden Motivation heraus begangen werden, sollen bald härter bestraft werden. Entsprechende Beweggründe sollen laut einem Gesetzentwurf von Justizminister Heiko Maas, dem gestern das Bundeskabinett zustimmte, in ein Urteil einfließen. Außerdem soll der Generalbundesanwalt als Konsequenz aus den desolaten NSU-Ermittlungen Untersuchungen schneller an sich ziehen können.

Bericht zeigt Verbindungen von NSU-Unterstützern zu Burschenschaften auf

Die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion ist erst wenige Wochen alt. Die Behörden gingen, so heißt es dort, nur von vereinzelten Kontakten von Burschenschaften zur extremen Rechten aus. Der Abschlussbericht des Thüringer NSU-Untersuchungsausschusses hingegen zeichnet ein anderes Bild: Einige der zehn genannten Unterstützer der Terrorgruppe verfügen über eine burschenschaftliche Vergangenheit. Erstmals wurde zudem die Mitgliedschaft des Vizechefs des militanten „Thüringer Heimatschutzes“ in einer Bayreuther Verbindung offiziell bestätigt.

Dresdner „Trauermarsch“: NPD-Parteinachwuchs mischt bei „Aktionswoche“ mit

Das „Aktionsbündnis gegen das Vergessen“ speckt seine Aktivitäten rund um die Neonazi-Demonstration am 13. Februar in Dresden ab. Die begleitende Aktionswoche wurde in die Hände des Landesverbandes der NPD-Junioren Junge Nationaldemokraten gelegt. Deren Mutterpartei zeichnete sich früher für die „erfolgreichen“ Dresden-Aufmärsche mitverantwortlich. Damals strömten über 5.000 Neonazis in die sächsische Großstadt.

10 Jahre nach der Nagelbombe - Kulturfest erinnert an NSU-Anschlag in Köln

Am 9. Juni 2004 zündete der „Nationalsozialistische Untergrund“ (NSU) eine Nagelbombe in der mehrheitlich von türkischstämmigen Bürgern bewohnten Kölner Keupstraße. Deren Bewohner erlitten nicht nur unmittelbare Schäden, sondern sahen sich nach Fehlern der Ermittlungsbehörden auch ungerechtfertigten Verdächtigungen ausgesetzt, die sie gesellschaftlich ausgrenzten und wirtschaftlich schädigten. Ein Jahrzehnt später erinnert ein prominent unterstütztes deutsch-türkisches Kulturfest an die Opfer und setzt sich für eine solidarische Gesellschaft ein.