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„Rogida“-Neonazis mobilisieren gegen „Refugees welcome“-Demo

Mit einem Aktionstag will ein Bündnis am kommenden Sonnabend auf die Situation von Flüchtlingen aufmerksam machen und sich gleichzeitig für eine Willkommenskultur einsetzen. Eine „Rogida“-Gruppe – in Anlehnung an die islamfeindliche Pegida-Bewegung aus Dresden – ruft nun zeitgleich zu einer eigenen Demonstration in Güstrow auf. Die Hintermänner sind jedoch stadtbekannte Neonazis.

Flüchtlinge werden immer öfter zur Zielscheibe

In den zurückliegenden Monaten verging fast kein Tag, an dem nicht irgendwo in Deutschland gegen bestehende oder geplante Unterkünfte für Flüchtlinge demonstriert wurde. Längst ist die systematische Hetze in Gewalt umgeschlagen, das BKA registrierte zwischen Januar und September 86 Angriffe auf Asylbewerberwohnheime – mehr als in den Jahren 2012 und 2013 zusammen. Die Amadeu Antonio Stiftung zählte außerdem 33 tätliche Übergriffe. Ein Todesopfer war zu beklagen.

Gemeinsam und selbstbewusst gegen Neonazis

Zivilgesellschaftliche Bündnisse aus Mecklenburg-Vorpommern sollen gestärkt werden und sich besser vernetzen – auf einer Tagung am Wochenende wurden diese Zielsetzungen angegangen. Auch soll gegen geplante NPD-Aufmärsche in dem Bundesland mobil gemacht werden. Die rechtsextreme Szene reagierte auf das Treffen mit Einschüchterungsversuchen – doch die Aktivisten aus den Bündnissen wollen sich nicht verstecken.

Verwirrspiel beendet: Neonazi-Konzert steigt in Finowfurt, nicht in Viereck

Den politischen Gegner verwirren. Diese Masche steckt hinter der Strategie, die von den Organisatoren eines Rechtsrock-Festivals am kommenden Wochenende gefahren wird. Gleich zwei mögliche Veranstaltungsorte veröffentlichten die Veranstalter. Doch nun ist die Katze aus dem Sack, das „Freiluftkonzert“ geht mit hoher Wahrscheinlichkeit im brandenburgischen Finowfurt über die Bühne. Längst sind zivilgesellschaftliche Gegenmaßnahmen angelaufen.