Chemnitz: Rechte Anschläge reißen nicht ab

Die Serie an mutmaßlich fremdenfeindlichen Straftaten in Chemnitz will scheinbar kein Ende finden. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag brannte ein türkisches Restaurant in der Stadt fast vollständig aus. Ermittler gehen von Brandstiftung aus. Der Hintergrund der Tat ist noch unklar, allerdings häufen sich seit Beginn der Aufmärsche der rechtsextremen „Bürgerbewegung Pro Chemnitz“ Straftaten mit deutlichen Hinweisen auf rechtsextreme Motive.

Antaios-Verkauf – Kubitscheks nächster PR-Stunt?

Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse sorgt der neurechte Publizist Götz Kubitschek erneut für Aufmerksamkeit. Eigenen Aussagen zufolge verkauft er sein Verlagshaus an ein AfD-Mitglied, um sich künftig dem politischen Beratungsgeschäft widmen zu können. An der offiziellen Version aus den Reihen des Antaios-Verlages wurden allerdings schnell Zweifel laut. Ist die angebliche Übernahme also nur ein weiterer PR-Gig?

"Revolution Chemnitz" schon Jahre aktiv

Wieder steht Chemnitz in den Schlagzeilen. Nach den gewaltsamen Ausschreitungen der letzten Wochen wurde am Montag öffentlich, dass die Generalbundesanwaltschaft gegen mittlerweile acht mutmaßliche Rechtsterroristen ermittelt. Derweil haben neue Recherchen Überraschendes zutage gefördert: Die Gruppierung besteht nicht erst seit den rechtsextremen Demonstrationen von Pro Chemnitz, sondern ist den sächsischen Behörden schon länger bekannt.