Ausgewählte Nachrichten
Mittwoch, 20. August 2014

Militante Dortmunder Neonazis wollen unweit des CSD demonstrieren

Die Neonazi-Partei Die Rechte sieht ihren politischen Schwerpunkt auf der Straße. Womöglich nicht ganz freiwillig, denn die Bürgerinnen und Bürger zeigen den Hobbypolitikern an der Wahlurne oder schon bei der Sammlung von Unterstützungsunterschriften regelmäßig die rote Karte. Für den 23. August hat der Dortmunder Kreisverband eine Demonstration gegen das Verbot seiner vermeintlichen Vorläuferorganisation, einer Kameradschaft, angekündigt. Derweil ruft ein lokales Bündnis zu einer Blockade der Neonazi-Kundgebung auf.

Montag, 18. August 2014

Dortmunder Neonazis gründen Bürgerwehr in SA-Manier

Mit provokanten Aktionen fordert die Neonazi-Partei Die Rechte weiterhin die Zivilgesellschaft und den Staat heraus. Der Dortmunder Kreisverband stellte eigenen Angaben zufolge eine Partei-nahe Bürgerwehr auf die Beine. Die Aufgabe der entlarvend betitelten Hilfssheriffs sei u. a. die „Unterstützung bei Fahndungen“ oder der „Personen und Objektschutz […] im Umfeld von Asylantenheimen“.

Dienstag, 12. August 2014

Bildung einer kriminellen Vereinigung: Früherer Die Rechte-Spitzenkader angeklagt

Sie zählen zu den gewaltbereiten Neonazi-Gruppierungen in Baden-Württemberg – die „Autonomen Nationalisten Göppingen“. Gegen vier ihrer Aktivisten hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart Anklage erhoben. Ihnen wird u. a. die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Unter den Angeklagten ist auch der frühere Landeschef der Splitterpartei Die Rechte, Daniel Reusch. Bei einer Verurteilung drohen den Neonazis bis zu fünf Jahren Haft.

Mittwoch, 30. Juli 2014

Dortmunder Neonazis stören Fußballspiel mit antisemitischer Provokation

Der im Gaza-Streifen ausgetragene Krieg zwischen der terroristischen Hamas und der israelischen Armee führte in verschiedenen europäischen Ländern zu antisemitischen Ausschreitungen. So stürmten während einer in Österreich ausgetragenen Fußballpartie zwischen Maccabi Haifa und dem französischen Klub OSC Lille augenscheinlich arabischstämmige Gewalttäter mit einer palästinensischen Fahne auf das Spielfeld und griffen die israelischen Sportler an. In Deutschland hingegen nutzten Dortmunder Neonazis ein an sich wenig bedeutendes Jugendspiel für ihre Agitation.

Montag, 28. Juli 2014

Gaza-Konflikt bringt die extreme Rechte in Erklärungsnot

In diesen Tagen schaut die ganze Welt mit angehaltenem Atem auf den Nahen Osten. Blutige Auseinandersetzungen fordern Opfer auf beiden Seiten. Längst ist der Konflikt hierzulande angekommen und findet seinen Niederschlag in zahlreichen Demonstrationen. Für die Neonazi-Szene eine willkommene Gelegenheit, um ihrem antisemitischen Weltbild freien Lauf zu lassen. Über das „Wie“ allerdings gibt es Unstimmigkeiten.

Freitag, 04. Juli 2014

„SS-Siggi“ tritt ab – Die Rechte-Spitzenkader Giemsch rückt in Dortmunder Stadtrat nach

Die Dortmunder Spatzen hatten es schon lange von den Dächern gezwitschert, nun ist es es eingetroffen. Der erst am 25. Mai in den Rat der gut 570.000 Einwohner zählenden Stadt gewählte bekannte Neonazi Siegfried Borchardt legt „aus gesundheitlichen Gründen“ zum Monatsende sein Mandat nieder. Nachrücken wird mit Dennis Giemsch ein brauner Hardliner mit bestem Szenenetzwerk.

Donnerstag, 19. Juni 2014

Angriffsziel: Journalisten

Die Neonazi-Szene bleibt gewaltbereit. Mittlerweile ordnet der Verfassungsschutz jeden zweiten Rechtsextremisten als einen bekannten oder potentiellen Gewalttäter ein. Die erhöhte Militanz schlägt sich nicht nur in den meisten rassistischen Gewalttaten seit 2006 nieder, sondern zeigt sich in einer vermehrt ins Visier geratenen Opfergruppe: den Journalisten. Erklärungen für diese Tendenz liefern die Schlapphüte indes nicht.