Ausgewählte Nachrichten
Mittwoch, 21. Januar 2015

Dortmunder Neonazis wollen auch „das Volk“ sein

Von der deutschlandweit verbreiteten fremdenfeindlichen Proteststimmung versucht mittlerweile auch die Neonazi-Partei Die Rechte nachhaltig zu profitieren. Für den 28. März kündigt die Gruppe um den Dortmunder Stadtrat Dennis Giemsch eine Demonstration in der nordrhein-westfälischen Stadt an. Um einen möglichst hohen Zuspruch zu erhalten, hat Die Rechte sich mit der „Lunikoff Verschwörung“ für das nach dem Aufmarsch folgende Konzert „prominente“ Verstärkung ins Boot geholt.

Donnerstag, 08. Januar 2015

NPD-Fraktion ruft zu Teilnahme an Pegida-Demonstrationen in M-V auf

Unter dem Eindruck der aktuellen Geschehnisse in Paris rief die NPD-Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern gestern kurzfristig zu einer Kundgebung. Dabei war auch Udo Pastörs, der die Gelegenheit in mehreren Redebeiträgen zum Anlass nahm, den Anschlag in Frankreich zu verurteilen und daran anknüpfend vor einer angeblich zunehmenden Islamisierung des Landes zu warnen.

Montag, 10. November 2014

Von der CDU bis zur AfD und NPD: Vereint im Anti-Kommunismus

Der 9. November ist kein Tag wie jeder andere. Gedenkveranstaltungen in ganz Deutschland erinnern an den Fall der Mauer vor 25 Jahren oder an die Reichspogromnacht 1938. In Erfurt wiederum machte eine Gruppe um Clarsen Ratz, Vize-Landeschef der CDU-Mittelstandsvereinigung, gegen ein geplantes rot-rot-grünes Regierungsbündnis mobil. Und traf damit den Nerv zahlreicher Neonazis, NPD-Kader und AfD-Anhänger.

Donnerstag, 21. August 2014

NPD marschiert gegen Asylbewerberwohnheim in Bautzen

Die NPD scheint einen Narren am Asylbewerberwohnheim in Bautzen gefressen zu haben. Einem Propaganda-Video, das allerdings auf Beschluss des Landgerichtes Berlin eingestampft werden musste, folgt diesen Samstag ein Aufmarsch gegen die Unterkunft. Das lokale Bündnis „Bautzen bleibt bunt - Budyšin wostanje pisany“ ruft unterdessen alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, bei einem „interkulturellen Picknick“ ihren Unmut gegen die Veranstaltung zu zeigen.

Mittwoch, 20. August 2014

Militante Dortmunder Neonazis wollen unweit des CSD demonstrieren

Die Neonazi-Partei Die Rechte sieht ihren politischen Schwerpunkt auf der Straße. Womöglich nicht ganz freiwillig, denn die Bürgerinnen und Bürger zeigen den Hobbypolitikern an der Wahlurne oder schon bei der Sammlung von Unterstützungsunterschriften regelmäßig die rote Karte. Für den 23. August hat der Dortmunder Kreisverband eine Demonstration gegen das Verbot seiner vermeintlichen Vorläuferorganisation, einer Kameradschaft, angekündigt. Derweil ruft ein lokales Bündnis zu einer Blockade der Neonazi-Kundgebung auf.