Ausgewählte Nachrichten
Dienstag, 15. September 2015

Rassistische Bürgerinitiativen kündigen „heißen Demo-Herbst“ für M-V an

Die selbsternannten patriotischen Bürgerinitiativen in Mecklenburg-Vorpommern legen in diesen Tagen eine hohe Aktivitäts-Schlagzahl vor. Bereits am kommenden Samstag ist in Schwerin die nächste größere Demonstration angekündigt, gleichzeitig treffen sich „besorgte Bürger“ abends im Stadtteil Lankow zum Protest gegen eine Flüchtlingsunterkunft. Ihre Facebook-Seiten nutzen die verschiedenen Gruppen derweil für Angriffe auf unliebsame Journalisten oder zur Sammlung von Fotos von Gegendemonstranten.

Freitag, 04. September 2015

Nicht in der Lage mögliche Krawalle zu verhindern: Polizei verbietet rechte Hooligan-Demo in Hamburg

Die Polizei Hamburg hat gestern am späten Nachmittag den für den 12. September in der Hansestadt geplanten „Tag der deutschen Patrioten“ verboten. Ihr fehlten Beamte, um die erwartete Krawalle zu verhindern. Die Organisatoren der bundesweit beworbenen Demonstration hatten bereits vor Wochen angekündigt, gegen ein Verbot klagen zu wollen. Notfalls bis zum Bundesverfassungsgericht.

Donnerstag, 27. August 2015

„Bürgerbewegungen“ machen in M-V mobil - Demonstration am 5. September in Wismar angekündigt

Seit Wochen haben die Initiatoren der Facebook-Seite „Wismar gegen Asylmissbrauch“ ihre Anhänger auf die Aktion eingeschworen – am 5. September wagen die Internethetzer den Schritt auf die Straße. Hieß es zunächst, Vorbild sei Pegida und deren Regeln bindend, werden mittlerweile alle anderen „Bürgerbewegungen“, Parteien und Einzelpersonen zur Teilnahme aufgefordert.

Samstag, 22. August 2015

Heidenau: Rassisten-Mob attackiert Polizei und Journalisten

Es ist so gekommen, wie es sich in den letzten Tagen abgezeichnet hatte. Im sächsischen Heidenau versuchten gestern Abend Rassisten die Ankunft von Flüchtlingen durch eine Straßenblockade zu verhindern. Der Mob attackierte die Polizei und Journalisten mit Böllern und Steinen, die Beamten setzten Reizgas ein. Es gab Verletzte auf beiden Seiten. Im Namen der NPD hieß es, die Krawalle seien „unangebracht“.