Ausgewählte Nachrichten
Mittwoch, 04. März 2015

Die Rechte – „Held“ Wohlleben und ein neuer Kreisverband

Nach der Gründung eines Kreisverbandes in Nürnberg konnte die neonazistische Partei Die Rechte eine weitere Neugründung melden. Im oberfränkischen Bamberg soll es laut einer Meldung der Partei nun einen Ableger geben. Die Basis dürfte aus dem Umfeld der lokalen Anti-Asyl-Seite stammen. Der Münchner Kreisverband um den Neonazi Philipp Hasselbach solidarisierte sich in einer Kundgebung mit den im NSU-Verfahren angeklagten Ralf Wohlleben, Beate Zschäpe und einem inhaftierten Holocaustleugner.

Mittwoch, 21. Januar 2015

Dortmunder Neonazis wollen auch „das Volk“ sein

Von der deutschlandweit verbreiteten fremdenfeindlichen Proteststimmung versucht mittlerweile auch die Neonazi-Partei Die Rechte nachhaltig zu profitieren. Für den 28. März kündigt die Gruppe um den Dortmunder Stadtrat Dennis Giemsch eine Demonstration in der nordrhein-westfälischen Stadt an. Um einen möglichst hohen Zuspruch zu erhalten, hat Die Rechte sich mit der „Lunikoff Verschwörung“ für das nach dem Aufmarsch folgende Konzert „prominente“ Verstärkung ins Boot geholt.

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Vorweihnachtsprovokation Der Rechten verboten

Die Neonazi-Splitterpartei Die Rechte bläst sich auf wie ein Pfau und ist doch nicht mehr als ein schrill pfeifender Spatz. Mit provokanten Aktionen versucht sie, ihre eigene politische Bedeutungslosigkeit in den Hintergrund zu rücken. Dazu gehört eine vorweihnachtliche Machtdemonstration vor den Privathäusern demokratischer Politiker oder Journalisten in Dortmund. Die dortige Polizei hat die Aufmärsche derweil verboten.

Donnerstag, 20. November 2014

Profitiert Die Rechte von NPD-Schlammschlacht?

Der Austritt des gesamten Görlitzer NPD-Kreisvorstandes aus der Partei löste eine öffentliche Schlammschlacht aus. Während die NPD durch den Schlagabtausch offenbar immer tiefer gespalten wird, scheint die politische Konkurrenz daraus Vorteile schlagen zu wollen. So geht das Gerücht um, dass ein neuer Landesverband der Partei Die Rechte mit Hilfe der Ex-NPD-Aktivisten gegründet werden soll.

Freitag, 14. November 2014

Neonazi-Partei Die Rechte nimmt Menschen mit jüdischem Glauben ins Visier

Als die Neonazi-Partei Die Rechte im Sommer 2012 gegründet wurde, strebte ihr Gründer Christian Worch ein „gemäßigtes“ Image an. Diese Ausrichtung ist längst in der Schublade verschwunden, mittlerweile versucht die Straßenkämpfer-Truppe, nur noch mit Krawall-Aktionen wie einer Bürgerwehr, Aufmerksamkeit zu erhaschen. Ihr neuster Tiefpunkt: In Dortmund erkundigte sich das Die Rechte-Ratsmitglied Dennis Giemsch nach der Zahl der Menschen jüdischen Glaubens in der Stadt, um „einen angemessen Umgang zu finden“.

Mittwoch, 20. August 2014

Militante Dortmunder Neonazis wollen unweit des CSD demonstrieren

Die Neonazi-Partei Die Rechte sieht ihren politischen Schwerpunkt auf der Straße. Womöglich nicht ganz freiwillig, denn die Bürgerinnen und Bürger zeigen den Hobbypolitikern an der Wahlurne oder schon bei der Sammlung von Unterstützungsunterschriften regelmäßig die rote Karte. Für den 23. August hat der Dortmunder Kreisverband eine Demonstration gegen das Verbot seiner vermeintlichen Vorläuferorganisation, einer Kameradschaft, angekündigt. Derweil ruft ein lokales Bündnis zu einer Blockade der Neonazi-Kundgebung auf.

Montag, 18. August 2014

Dortmunder Neonazis gründen Bürgerwehr in SA-Manier

Mit provokanten Aktionen fordert die Neonazi-Partei Die Rechte weiterhin die Zivilgesellschaft und den Staat heraus. Der Dortmunder Kreisverband stellte eigenen Angaben zufolge eine Partei-nahe Bürgerwehr auf die Beine. Die Aufgabe der entlarvend betitelten Hilfssheriffs sei u. a. die „Unterstützung bei Fahndungen“ oder der „Personen und Objektschutz […] im Umfeld von Asylantenheimen“.