Ausgewählte Nachrichten
Dienstag, 09. Dezember 2014

Pegida: Fast 20.000 Menschen legen Dresdner Innenstadt lahm

In der Dresdner Innenstadt demonstrierten am Montagabend rund 10.000 Pegida-Anhänger und über 9.000 Gegendemonstranten. Beide politischen Lager verzeichneten somit erneut mehr Teilnehmer als in der Woche zuvor. Erstmals verzichteten die Islamkritiker auf ihren sogenannten Spaziergang und hielten lediglich eine Kundgebung ab. Am Rande der Demonstrationen kam es zu kleineren Auseinandersetzungen.

Fotogalerie der
Samstag, 06. Dezember 2014

350 Demo-Teilnehmer zeigen: Refugees welcome

Um sich für eine Willkommenskultur für Flüchtlinge in M-V stark zu machen, gingen am Samstag rund 350 Personen auf die Straße. Etliche Bündnisse hatten nach Güstrow mobilisiert, auch Asylbewerber und Politiker der demokratischen Parteien nahmen an dem Aktionstag teil. Eine neu ins Leben gerufene Rogida-Gruppe mobilisierte ebenfalls – entpuppte sich aber schnell als Gruppe lokaler Neonazis. Alkoholisierte „Kameraden“ und Hitlergruß inklusive.

Dienstag, 02. Dezember 2014

„Rogida“-Neonazis mobilisieren gegen „Refugees welcome“-Demo

Mit einem Aktionstag will ein Bündnis am kommenden Sonnabend auf die Situation von Flüchtlingen aufmerksam machen und sich gleichzeitig für eine Willkommenskultur einsetzen. Eine „Rogida“-Gruppe – in Anlehnung an die islamfeindliche Pegida-Bewegung aus Dresden – ruft nun zeitgleich zu einer eigenen Demonstration in Güstrow auf. Die Hintermänner sind jedoch stadtbekannte Neonazis.

Montag, 22. September 2014

Dresden: Ermittlungen gegen „Neonazi-Jagdgruppe“ nach fünf Jahren eingestellt

Es ist eine Schlappe für die Staatsanwaltschaft Dresden: Fünf Jahre wurde gegen eine sogenannte Antifa-Sportgruppe ermittelt, die Neonazis gejagt haben soll. Im Zuge der Ermittlungen wurden damals fast eine Million Datensätze von Handys erfasst. Doch jetzt wurde der Fall eingestellt. Der vermeintliche Rädelsführer bezeichnet das Verfahren als „konstruiert“.

Donnerstag, 03. Juli 2014

Campen gegen Nazis: „Der öffentliche Raum, den die Nazis für sich beanspruchen, wird besetzt“

Wenige Wochen vor der für die NPD äußerst wichtigen Landtagswahl in Thüringen findet am Wochenende in Gera das „Rock für Deutschland“ statt. Doch Aktivisten stellen sich dem Neonazi-Event in den Weg und wollen durch kreative Aktionen die Räume selber besetzen. Im Interview erläutern sie ihr Vorhaben und gehen auf ihre Beweggründe ein. Ordner aus der Szene rufen derweil zum „Punkerklatschen“ auf.

Fotogalerie des NPD-Aufmarsches und der Gegenproteste
Freitag, 09. Mai 2014

Demminer Neonazi-Demo zieht zahlreiche Auseinandersetzungen nach sich

Der Neonazi-„Trauermarsch“ in Demmin und die damit einhergehenden Gegenaktionen und Mahnwachen starteten am Donnerstagabend unter widrigsten Wetterbedingungen. Die NPD konnte ihre Route ablaufen und zahlreiche Blockaden erschwerten den Aufmarsch, doch überschattet wurden die Ereignisse von mehreren gewalttätigen Vorfällen. Ein linker Aktivist musste nach einem Polizeieinsatz ohnmächtig ins Krankenhaus eingeliefert werden, auch Neonazis und Polizisten sollen verletzt worden sein.

Mittwoch, 07. Mai 2014

Demminer NPD-„Trauermarsch“ erwartet zahlreiche Gegenproteste

Alljährlich zieht die regionale Neonazi-Szene Mecklenburg-Vorpommerns am 8. Mai durch Demmin – mit maßgeblicher Unterstützung der NPD soll mit Fackeln ein „Trauermarsch“ durchgeführt werden. Doch der Widerstand wächst. Nach erfolgreichen Protesten in Rostock werden Hunderte Gegendemonstranten erwartet, Unterstützung kommt auch von den demokratischen Landtagsfraktionen.