Unerlaubter Waffenbesitz: Landeschef von Neonazi-Partei nach Medienberichten zu Geldstrafe verurteilt

Alexander Kurth gehört zu den umtriebigsten Akteuren der Neonazi-Szene. In den letzten Monaten marschierte der sächsische Landesvorsitzende der Mini-Partei die Rechte bei vielen Demonstrationen mit, oft gehörte er zu den Einpeitschern. Medienberichten zufolge sei gestern ein Urteil wegen unerlaubten Waffenbesitzes gegen Kurth bestätigt worden. Er soll 650 Euro zahlen.

Sächsischer Verfassungsschutzbericht 2015 immer noch ohne Pegida

Der Verfassungsschutzbericht 2015 verzeichnet einen Anstieg rechtsextremer Personen sowie einen Anstieg der rechtsextremen Straftaten. Als Kernthema des vergangenen Jahres in der Szene identifizieren die Schlapphüte die Asyldebatte. Entsprechend habe sich die Zahl der Anti-Asyl- Demonstrationen vervierfacht. Die sachsenweit aufsehenerregendste Gruppe in diesem Bereich, nämlich Pegida und ihre Ableger, erfasst der Bericht aber nicht.

Unbekannte verüben Brandanschlag auf bewohnte Flüchtlingsunterkunft

Am späten Dienstagabend warfen bislang unbekannte Täter drei Brandsätze auf eine bewohnte Unterkunft für Geflüchtete im Chemnitzer Stadtteil Einsiedel, in der vor allem Familien mit Kindern untergebracht sind. Dort macht eine vermeintliche Bürgerinitiative seit Monaten Stimmung gegen die ankommenden Menschen. Nur einen Tag vorher zerschlugen die Behörden im sächsischen Freital eine Neonazi-Terrorzelle.

Eine Initiative von:

Storch-Heinar