Außer Spesen nichts gewesen: NPD-Kampagne „Frank Franz ins Kanzleramt“ floppt auf ganzer Linie

NPD-Pressesprecher Frank Franz hatte nur ein Ziel: So viele Sympathisanten wie möglich zu mobilisieren, um mit seinem Vorschlag im Rahmen des „Bürgerdialogs“ der Bundesregierung ins Kanzleramt gelanden zu werden. Obwohl es zwischenzeitlich gut aussah, hatte die NPD schnell das Ende ihrer Mobilisierungsfähigkeit erreicht. Die PR-Aktion platzte wie eine Seifenblase.

Abschied vom Neonazi-Bodensatz? – Strategische Überlegungen aus der NPD

Nach den schmerzhaften Niederlagen bei den Landtagswahlen streitet die NPD über ihren Kurs. Namhafte Vertreter fordern die „Absonderung unbrauchbarer Truppenteile“ und den Abschied von „subkulturell veranlagten Leuten“. NPD-Chef Udo Voigt will von diesen Diskussion nichts wissen und verkündet in einer ebenso langen wie nichts sagenden Wahlanalyse ein trotziges „Jetzt erst recht!“. Für den Parteichef wird die Luft dünner.

FDP spielt Monopoly mit der NPD

Ein Fall, der an Skurrilität kaum zu überbieten sein dürfte: Christian Schmitt, FDP-Vizefraktionschef im Landtag des Saarlandes, wollte nur einen Parteikollegen zu einem Essen abholen. Als er dessen Wohnung betrat, entdecke er jedoch Frank Franz, Landesvorsitzender der NPD im Saarland, beim Monopoly-Spielen mit anderen FDP-Mitgliedern. Nun sei bereits der Verfassungsschutz informiert, gegen ein FDP-Mitglied ein Parteiausschlussverfahren beantragt.

Eine Initiative von:

Storch-Heinar